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Als Blues Bothers Fan und Blues Musik Liebhaberin stand Chicago lange Zeit auf meiner Bucket List. Als ich dann im Jahr 2012 in den USA lebte, sollte dieser Traum für mich in Erfüllung gehen und tatsächlich sollte ich nur zwei Jahre später schon zum zweiten Mal die Stadt des Blues besuchen.

Ihr Lieben, auch wenn dieser City Guide ungewohnt Blueslastig sein mag, ihr mögt es mir verzeihen, habe ich auch für Nicht-Bluesfans hoffentlich den einen oder anderen Reisetipp-Leckerbissen mit dabei. Chicago hat so vieles zu bieten, sie ist auf alle Fälle einen Besuch wert!

SEHENSWERTES
Beginnen wir, wie gewohnt, bei den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nebst der interessanten Architektur Chicagos gibt es so einiges, das du dir bei einem Besuch nicht entgehen lassen solltest.

Beginnen wir mit dem Strand. Strand? In Chicago? Ja, richtig gelesen! Du suchst einen Strand ohne Meer? Chicago it is! Die Stadt liegt nämlich am Lake Michigan, welcher tatsächlich so gross ist, dass man den Unterschied nicht merkt und das Gefühl bekommt, am Meer zu sein. Entlang des Navy Piers schlendern, oder sich den Sommer hindurch am Strand sonnen (Im Winter eher nicht so empfehlenswert...), all das ist in Chicago problemlos möglich.




Wer lieber hoch hinaus mag, dem kann ich einen Besuch auf dem Skydeck im Willis Tower empfehlen, oder wie wär's mit einem Abend im Chicago Theatre, welches ursprünglich unter dem Namen Balaban and Katz Chicago Theatre bekannt war. Doch vergiss dabei nicht den Millenium Park zu besuchen und ein Foto vor der berühmten Bean zu machen.

Bei meinem zweiten Besuch in Chicago, hatte ich die Gelegenheit den Lincoln Parc Zoo zu besuchen, an manchen Tagen haben die dort nämlich offene Tür, das heisst der Eintritt ist gratis! Wer die Gelegenheit hat und Zoos mag, sollte dort unbedingt vorbeischauen.

AKTIVITÄTEN
Ich entschuldige mich jetzt schon, denn wenn es um Aktivitäten in Chicago geht, dreht sich bei mir wirklich alles entweder um Musik oder aber um Film oder eben Theater. Vom Chicago Theatre habe ich euch ja bereits erzählt, aber was wäre die Stadt des Blues ohne eine waschechte Blues Bar?

Wer Blues Musik mag sollte es sich nicht nehmen lassen die N Halsted St zu besuchen, denn dort spielt der Blues. Unter anderem findest du da einen der bekanntesten und besten Blues Clubs der Stadt, nämlich das Kingston Mines. Mit nur $15 Eintritt (Studenten können sogar mit nur $10 rein)  hast du einen Blues Club mit zwei Bühnen, auf denen die Bands abwechselnd spielen und das bis um etwa vier Uhr morgens. Übrigens ist auch die Karte dort nicht zu verachten. Natürlich ist der Club kein Gourmet Restaurant, doch das Essen ist einfach und gut und die Stimmung einmalig.

In derselben Strasse befindet sich noch die B.L.U.E.S. Bar, die zwar bedeutend kleiner ist als das Kingston Mines, dafür aber auch besonders viel Charme hat und ganz nebenbei ein hervorragendes Stimmungsfoto abgibt.
Als riesiger Blues Brothers und Film Fan stand in Chicago für mich natürlich auch eine Blues Brothers Tour auf dem Plan, bei der man die original Drehorte besucht. Obwohl sich seit den 80er Jahren natürlich viel verändert hat, ist es doch ein echtes Erlebnis diese Drehorte mal live zu sehen. Nebst dem Richard J. Daley Center ("That's where they have the picasso"), dem "Chez Paul" und Ray's Music Exchange, besucht man dort auch die berühmte Maxwell Street.

Einzig schade war, dass die Maxwell Street, in der die Szene mit Aretha Franklin und John Lee Hooker gedreht wurden nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form existiert, aber die Zeit lässt sich nun mal nicht zurückdrehen, oder sagen wir, in Gedanken kann man das auf dieser Tour schon noch - zumindest etwas.

Wer das ganze mit einem leckeren Essen abrunden möchte, dem kann ich das House of Blues an der N Dearborn Street empfehlen. Es wurde 1996 von Dan Aykroyd (Elwood Blues) zu Ehren John Belushis (Joliet Jake Blues) gegründet und hält noch so einige Überraschungen für Blues Brothers Fans bereit.
 
ESSEN & TRINKEN
Wie gesagt ist das Kingston Mines, aber auch das House of Blues zu empfehlen (Der Island Turkey Burger ist der Hammer!). Wer gerne eine echte Chicago Style Pizza kosten möchte, sollte dafür das Portillos aufsuchen, welches mir damals von einem echten Chicagoer (heisst das so?) empfohlen wurde. Wer hingegen lieber mal etwas Anderes hätte, als amerikanisches Essen sollte unbedingt Noodles in the Pot versuchen. Ausserdem ist die Gaslight Bar & Grill sehr gemütlich und hat viele leckere Gerichte zu bieten.

EVENTS
Wer im Juni in der Stadt ist hat das grosse Glück am grössten kostenlosen Bluesfestival der Welt teilnehmen zu können, dem Chicago Blues Festival. Hier treffen sich Musikfans aus aller Welt um gemeinsam zu musizieren und zu feiern. Die Stimmung ist locker, die Leute kommunikativ und es ist auf alle Fälle ein einmaliges Erlebnis.


UNTERKUNFT & FORTBEWEGUNG
Wann immer ich in der Stadt bin, übernachte ich im Getaway Hostel. Es befindet sich nicht nur zwei Strassen vom Blues Club Hot Spot entfernt, sondern ist auch sehr gut gelegen, was Ausflüge in die Stadtmitte angeht. Das Getaway bietet Ausflüge an, so kann man mit einer Gruppe Menschen aus dem Hostel zum Beispiel am Montag Abend die Blues Bars der Gegend besuchen, oder aber andere Dinge gemeinsam unternehmen, was eine wirklich schöne Idee ist um neue Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig die Stadt zu erkunden.

Die Zimmer gibt es als Doppelzimmer, aber auch Mehrbettzimmer (ich glaube bis zu sechs Betten) und entweder mit oder aber ohne Bad /WC en Suite.  Zum Frühstück gab es ein gutes Buffet und wer sonst etwas essen möchte, kann die Gemeinschaftsküche dafür nutzen.



Was die Fortbewegung betrifft, Chicago ist ganz leicht zu erkunden. Für  $2.50 ist man mit dem Bus von der Station Clark & Arlington (Gleich um die Ecke des Hostels) aus in etwa 15 Minuten in der Stadtmitte. Wir haben es jeweils ausgenutzt um uns etwas zu bewegen und sind dem Strand entlang in etwa 40 Gehminuten bis zum Stadtzentrum gegangen. Ein weiteres kleines Highlight Chicago ist der berühmte Elevated Train (auch den kannte ich aus The Blues Brohters), der einen rasch durch die Stadt bringt.

So ich hoffe ich konnte euch einige nützliche Tipps mitgeben und ganz besonders den Blues Fans unter euch eine Reise nach Chicago schmackhaft machen können, die Stadt des Blues ist für mich persönlich immer eine Reise wert.

Ihr Lieben,
Auch fast drei Wochen später bin ich noch immer damit beschäftigt alle Eindrücke, die ich aus London mitgebracht habe irgendwie zu ordnen. Die englische Metropole hat unheimlich viel zu bieten, so dass fünf Tage bestimmt nicht genug waren um alles zu sehen. Dennoch haben wir - Planung sei Dank - so einiges geschafft. Auch das Wetter war, man mag es kaum glauben, mehrheitlich sonnig und angenehm, aber natürlich im April noch nicht ganz so warm. Fünf Tage haben wir uns in der Hauptstadt Englands kulturell und kulinarisch verwöhnen lassen und dabei so einiges erlebt. Hier ist mein ganz persönlicher City Guide für euch.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Wir alle kennen den berühmten Big Ben, die Tower Bridge, London Bridge oder Westminster Abbey, in der nicht nur traditionell die Könige und Königinnen Grossbritanniens gekrönt und beigesetzt werden, sondern zum Beispiel auch William Und Kate geheiratet haben. Nicht zu vergessen der Buckinghan Palace mit seinem pompösen Victoria Memorial und der berühmten königlichen Garde - den Grenadier Guards.
 
Aber auch der berühmte Tower of London, gleich neben der Tower Bridge ist sehenswert und das London Eye, das Riesenrad in der Nähe des Big Bens ebenso. Wer nach London kommt, hat auf jeden Fall viele Sehenswürdigkeiten, die er sich vornehmen kann. Als schönstes Motiv habe ich für mich den Big Ben ausgesucht, doch mein persönlicher London Favorit war weniger eine bestimmte Sehenswürdigkeiten, als vielmehr die verschiedenen Stadtteile, die, jeder für sich, ihren ganz bestimmten Charme haben.
 

BERÜHMTE STADTTEILE
Nun wisst ihr also, dass ich  ein kleiner Neighborhood Fan bin und es liebe sozusagen den Spirit verschiedener Stadtteile zu entdecken. Kein Wunder also, dass ich mich auch in London an den Orten besonders wohl gefühlt habe, die voller Kreativität waren.

COVENT GARDEN
Einer meiner liebsten Stadtteile war der Covent Garden, der glücklicherweise gleich bei uns um die Ecke lag. Übrigens befindet sich hier ein echter Sehenswürdigkeiten-Geheimtipp, nämlich der Neal's Yard, über den ich in einem separaten Artikel schon berichtet habe (zum Artikel).

SOHO
Gleich anschliessend ans Viertel des Covent Gardens, befindet sich das Soho Viertel. Wer Abends ausgehen möchte, wird hier bestimmt nicht enttäuscht werden. In Sohos südlichem Teil befindet sich das Chinatorn Londons, ausserdem ist Soho auch bekannt für seine vielen Schwulenbars und Erotikshops und gibt, dank der dementsprechend vielen bunt angemalten Fassaden, auf alle Fälle auch ein sehr schönes Motiv ab.


WEST END
Sowohl Covent Garden, wie auch Soho bilden einen fliessenden Übergang zum berühmten Londoner West End. Das West End ist ein Stadtteil der City of Westminster im Zentrum Londons und umfasst hauptsächlich den Picadilly Circus, den  Leicester Square und den Trafalgar Square, sowie die umliegenden Strassen. Doch wie gesagt, gibt es hier keine klare Grenze. Wofür das West End bekannt ist, wissen wohl die meisten: Theater und Musicals. Hier wird, nebst vielen anderen, nicht nur seit vielen Jahren der Klassiker Phantom of the Opera im Her Majesty's Theatre aufgeführt, sondern auch bald das Theaterstück zu Harry Potter and the Cursed Child.


SOUTH BANK
Dieses Viertel kennen wohl die meisten, auch wenn man vielleicht noch gar nie in London war. In South Bank befinde sich nämlich das berühmte London Eye, das Riesenrad Londons und ist somit gleich an der Themse situiert. South Bank hat zudem auch einiges an kulturellen Highlights zu bieten. Unter anderem das National Theatre oder auch das Sea Life Aquarium.

NOTTING HILL
Berühmt aus dem gleichnamigen Film ist selbstverständlich auch das Viertel von Notting Hill, welches sich am nordwestlichen Ende des Hyde Parks befindet. Es ist berühmt für seine im viktorianischen Stil gebauten Häuser und vor allem auch für den Portobello Market, der schon seit dem frühen 19. Jahrhundert existiert.

CITY OF LONDON
In London selbst, also der City of London, findet mal das historische und wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Die Gebäude hier sind vorwiegend modern und bieten einen interessanten und zugegeben sogar ganz passenden Kontrast zum Rest der Stadt.

CAMDEN
Wer gerne auf den Markt möchte, ist hiermit bedient. Natürlich gibt es in London mehrere Möglichkeiten einen Markt zu besuchen, Camden ist da allerdings regelrecht bekannt für seine Märkte. In diesem Stadtteil befindet sich der berühmte Horse Tunnel Market, der definitiv einen Besuch wert ist.

Wer gerne noch weitere viertel Londons kennen lernen möchte, dem kann ich diese Seite empfehlen.

AKTIVITÄTEN
In London kann man so einiges unternehmen. Sehr beliebt ist zum Beispiel ein Besuch in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, wo man seinem Idol für ein Mal ganz nah kommen kann. Eine wunderbare Möglichkeit mehr von der Stadt zu sehen sind auch die Hopp on Hop Off Bus Tours, bei der man für einen Preis von £40 für 48 Stunden an jenen Orten aus und wieder einsteigen kann, wo man möchte. Film Fans kann ich zudem auch einen Besuch in den Warner Brother Studios wärmstens empfehlen, denn dort ist man hautnah an den berühmten Harry Potter filmen dran (zum Artikel).

Wer sich bewegen möchte, kann dies tun indem er zum Beispiel ein Fahrrad mietet (doch nicht vergessen hier herrscht Linksverkehr!). Wer lieber zu Fuss gehen möchte, kann auch einen der vielen Londoner Parks besuchen wie zum Beispiel den  Hyde Park, einer der berühmtesten Parks Londons.

Weiter gibt es verschiedenste Walking Tours, die immer wieder stattfinden. Es gibt zum Beispiel die Jack The Ripper Tour, oder die Sherlock Holmes Tour. Mehr dazu erfährst du auf dieser Seite.

SHOPPING IN LONDON
London ist natürlich auch berühmt für seine zahlreichen Shopping Möglichkeiten. Die Oxford Street ist da wohl eine der ersten Gedanken, der einem in den Sinn kommt. An der Oxford Street findet man so ziemlich alles, was das Shopping Herz begehrt. Shops, die man hier auf keinen Fall verpassen sollte sind unter anderem der Disney Store und Primark, die Preise dort sind unheimlich günstig! Als kleiner Lush Fan darf bei mir auch dieser nicht fehlen und natürlich H&M.

Wer es hingegen gerne etwas alternativer mag, wird sich im Covent Garden wohl fühlen. Das Viertel ist voller kleiner Shops unter anderem ist man hier auch im Bereich des Okkulten gut bedient.

Zum Schluss noch ein kleiner Geheimtipp für Comic Fans. Wen, wie ich, gerade das Marvel-Fieber quält, oder sonst Comic- und Filminteressiert sein sollte, der darf es auf keinen Fall versäumen den Forbidden Planet zu besuchen.

OKKULTES LONDON
London hat, wie eben schon erwähnt, auch so einiges aus der Alternativen Szene zu bieten. Neben Strassenkünstlern, Theater und Vintage-Märkten, gibt es auch einige Shops, die ich als Heidin natürlich nicht verpassen wollte. Im eben schon erwähnten Covent Garden Viertel habe ich allein schon zwei verschiedene Okkult und Esoterik Shops entdeckt.


Meine Empfehlungen diesbezüglich sind der Astrology Shop, der nicht allzu gross ist, aber dennoch mehr hat als nur den Astrologie Bereich. Als zweiten Shop, und das ist ein echter kleiner Geheimtipp, kann ich euch den Atlantis Book Shop empfehlen. In letzterem findet sich nicht nur eine grosse Auswahl an Büchern, es ist zugleich der älteste Okkult Buchladen Londons, in dem unter anderem auch Gerald Garndner schon zu Gast war.


UNTERKUNFT IN LONDON
London ist grundsätzlich eine ziemlich teure Stadt, soviel schon mal vorab. Wir haben lange gesucht um eine Bleibe zu finden, die nicht zu teuer und trotzdem gut gelegen ist, denn das ist in London das A und O. Wer einen guten Standort hat, kann vieles zu Fuss erledigen, was den Aufenthalt natürlich ungemein erleichtert.

Wir haben uns für das Ruskin B&B gleich neben dem British Museum entschieden, eine wirklich gute Wahl. Zwar waren die Zimmer klein und hatten keinen besonderen Komfort, wie Minibar oder Fernseher, doch es war ganz hübsch, hatte sogar einen Kleiderschrank und war vor allem sehr sauber. Ausserdem hatten wir einen ganz bezaubernden Ausblick auf den Park.Auch das Frühstück war jeden Morgen top, genauso wie Lage des Hotels.

Wer die günstigste Variante wählt, so wie wir, hat Dusche und WC nicht im Zimmer selbst, allerdings hat es genügend Möglichkeiten und wie schon gesagt, es war immer alles sauber. Wer gerne etwas mehr zahlt, der kann aber auch ein Zimmer buchen mit Bad & WC en Suite.

Vom Ruskin Hotel aus hatten wir nicht nur zwei Underground Stations in unmittelbarer Nähe, die noch dazu in direkter Linie mit dem London Heathrow Airport verbunden waren, auch Stadtviertel wie Covent Garden, Soho, West End, oder die berühmte Oxford Street waren nur zwei Parallelstrassen entfernt und auch das Madame Tussauds war auch nur etwa 40 Gehminuten weit weg. Ausserdem bot uns die Tatsache, dass wir gleich neben dem British Museum waren den zusätzlichen Komfort, dass wir unsere Bleibe ganz einfach wieder finden konnten.

Wer eine einfaches aber gutes Hotel in London sucht, wird mit diesem Ort auf jeden Fall zufrieden sein. Wer Bad & Dusche lieber en Suite haben möchte und vielleicht etwas mehr ausgeben will, muss dennoch nicht weit weg. Im selben Viertel gibt es haufenweise Hotels sowie B&Bs, nur muss man da eben auch mit dementsprechenden Preisen rechnen.

FORTBEWEGUNG IN LONDON
Von unserer Unterkunft aus hatten wir die perfekte Lage um viele der schönen Viertel zu Fuss zu erreichen. Auch der Flughafen ist in nur etwa 40 Minuten in direkter Linie von der Russel Square Station aus zu erreichen. Ein Taxi in London zu nehmen ist hingegen nicht unbedingt die beste Wahl, ja klar sie sehen total cool aus, doch leider sind sich auch ziemlich teuer. Stattdessen haben wir uns entschieden mit dem Sightseeing Bus Ticket zwei Tage lang durch die ganze Stadt zu fahren, ohne die Öffentlichen Verkehrsmittel überhaupt nutzen zu müssen.

Doch wie gesagt, die Londoner Tube, also die U-Bahn auf jeden Fall auch sehr gut zu nutzen und wer ein paar Tage bleibt, kann auch überlegen sich eine Oyster Cardzu besorgen. Mit dieser aufladbaren Karte können alle Londoner Verkehrsmittel uneingeschränkt genutzt werden.


ESSEN & TRINKEN
Wie in jeder anderen Grossstadt ist auch hier die Auswahl an Restaurants, Bars und Pubs natürlich gross. Als Tourist braucht man deshalb sicher keine Angst zu haben, mit leerem Magen zurück ins Hotel gehen zu müssen. Meiner Erfahrung nach sind auch die Preise was das Essen angeht vielerorts korrekt.

Zu unserem Besuch in Jamie's Diner habe ich ja schon einen separaten Artikel geschrieben (hier geht's zum Post) und es loht sich auf jeden Fall da mal reinzuschauen, wenn man in der Gegend ist.
Unser erster Abend hat uns gleich in ein hübsches kleines griechisches Restaurant geführt, das Kontaki. Hier haben wir uns eine Moussaka gegönnt

Im Pizza Express waren wir sogar zwei Mal. Ein erstes Mal über mittag, wo wir einen unglaublich leckeren Caesar Salad geniessen konnten und ein zweites Mal zum Abendessen, bei dem dann eine Pizza gab.

Bei unserem Abendspazeirgang durchs Soho Quartier am vorletzten Abend sind wir zufällig aufs Patara Fine Thai Cuisine gestossen und wo es Thai Currys gibt, bin ich bestimmt nicht weit. Dieses Restaurant ist, im Vergleich zu den vorherigen etwas teurer, die Bedienung ist allerdings auch ausserordentlich gut, das Essen ebenso.und der leckere Thai Iced Tea ist auch nicht zu verachten.

Egal wo auf der Welt ich gerade bin, wenn ich mehrere Tage an einem Ort verbringe, sprich genug Zeit habe um verschiedene Restaurants auzuprobieren, dann wird man mich an einem der Tage bestimmt auch mal im Hard Rock Café finden. Ja, ich bin definitiv ein kleiner Hard Rock Café Fan, was der eine oder andere aufmerksame Mitleser unter euch sicherlich schon bemerkt hat. Wenn ich dann zudem die Chance erhalte im allerersten Hard Rock Cafe vorbeizuschauen, dann lasse ich mir das bestimmt nicht entgehen.

Ihr Lieben, ihr seht es gibt ganz viele Eindrücke zur London Städtereise und ich habe mir auch noch das eine oder andere gemerkt, was ich bei einem nächsten Besuch gerne sehen möchte. Zum Schluss habe ich euch noch eine Linkempfehlung mit einigen weiteren Ideen und vor allem 101 Dinge, die man in London kostenlos erleben kann: 101 Free Things to do in London

Euch allen wünsche ich einen gelungenen, sonnigen Start ins Wochenende!
Hallo meine lieben Reiseverrückten,

Heute nehme ich euch mit auf die berühmte Grüne Insel, nach Dublin um genau zu sein, denn nach meinem Aufenthalt in Schottland, worüber ich hier und da schon berichtet hatte, ging es für mich diesen Sommer gleich noch einen Halt weiter auf die benachbarte Insel.

Unsere Ankunft in Dublin war sehr angenehm. Wir wurden äusserst herzlich empfangen. Nicht nur das Hotel, auch die Dubliner scheinen immer bereit zu sein einem verwirrten Touristen zu helfen, zumindest erging es uns so, als wir den Airport Shuttle eine Haltestelle zu früh verlassen hatten und dann erst mal nicht so recht wussten, wo unser Zielort liegt.

Kaum hatten wir unser ich-hab-keine-Ahnung-Gesicht aufgesetzt, wurden wir auch schon angesprochen und obschon unser Gegenüber, ein typischer Ire wie aus dem Bilderbuch, uns eher vorkam als wäre es sein lebensziel alle Bars der Gegend auswendig zu kennen (was er vielleicht sogar tat), scheute der gute Mann keine Minute um für uns herauszufinden, welche Strasse wir fürs Townhouse nehmen müssen.

Ziemlich beeindruckt standen wir tatsächlich etwa 5 Minuten sptäter vor unserem Ziel und als wir dann endlich das Hotel betraten, ging es mit dem freundlichen Empfang gleich weiter. Doch zum Hotel später noch mehr.

Die vier Tage in Dublin waren definitiv einen Besuch wert! Deshalb hier ein paar Empfehlungen, was man in der Hauptstadt Irlands denn so alles erleben kann.


SEHENSWÜRDIGKEITEN
Natürlich gibt es in einer Stadt wie Dublin so einiges zu entdecken, obwohl ich sagen muss, dass die Hauptstadt Irlands weitaus übersichtlicher ist als so manch andere Hauptstadt. Das macht sie zu einer recht entspannten Fleckchen Erde, zumindest habe ich Dublin so empfunden.

Trinity College (Bibliothek & Book of Kells)
Der Campus des Trinity College ist relative übersichtlich, wirklich ineteressant ist hier allerdings die alte Bibliothek. Bei einem Eintritt in die Bibliothek enhält man einige interessante Infos zum Book of Kells, einem Buch, welches vier Evangelien beinhaltet und mit wunderbaren Malereien verziert ist. Seit dem 17. Jahrhundert ist es schon im Besitz des Trinity College in Dublin. Das Highlight ist und bleibt jedoch die alte Bibliothek, die wohl einen Schatz an alten Büchern und Wissen birgt.

Temple Bar
Im Viertel der Temple Bar gibt es nicht nur Touristenshops, sondern vor allem auch haufenweise Restaurants und Bars. Dieses Viertel entspricht wohl dem Klischee von Pubs mit live Musik am besten, hier hat es wirklich für jeden Geschmack etwas.




Guinnes Storehouse
Für alle Bier oder eben Guiness Fans gibt es das Guiness storehouse, dass nur etwa eine knappe Viertelstunde vom Temple Bar Viertel entfernt ist. Wer sich für die Entstehungsgeschichte des berühmten irischen Getränks interessiert, ist hier auf jeden Fall richtig.

Dublin Castle
Die ursprüngliche Burg, die heute zumindest innerlich eher an einen Palast erinnert, wurde gleich nach der Eroberung Irlands im Jahre 1171 errichtet und hat nicht nur historisch gesehen einiges zu bieten.

St. Patrick’s cathedral
Ich liebe ja Kirchen, Kapellen und Kathedralen, besonders die alten Bauwerke finde ich immer sehr beindruckend und anziehend. Gena so ging es mir bei der St. Patrick’s cathedral, obwohl ich sie nur von aussen sehen konnte. 

Glasnevin Friedhof
Etwas weiter entfernt, aber dennoch lohnenswert ist der Glasnevin Friedhof. Ein sehr eindrücklicher Friedhof mit über einer Million Ruhestätten.

AKTIVITÄTEN
In Dublin gibt es aber natürlich nicht nur einiges zu bestaunen, sondern auch vieles zu erleben. Vom entspannten Spaziergang am River Liffey, über Strassenmusik in der Grafton Street bis hin zu wunderbaren Shoppinggeschäften findet man in Dublin alles, was das Herz begehrt. Auch Comedy Fans kommen nicht zu kurz und können zum Beispiel im The Comedy Crunch einen sensationellen Abend verbringen und das in typisch Irischer Pub-Atmosphäre.


RESTAURANTS & BARS
Das erste Restaurant, welches wir noch an unserem Ankunftsabend besucht haben, war das Totos, ein kleines aber feines italienisches Restaurant in der Talbot Street im Zentrum der Stadt. Wer er lieber original irisch hat, der wird im Viertel der Temple Bar fündig. Hier gibt es Restaurants wie The Auld Dubliner, ein echtes irisches Pub, oder aber The Oliver St. John Gogarty.


Wer genug hat von typisch Irischen Gerichten und auch kein italienisch mag, dem kann ich das Thai Orchid Restaurant gleich am Eingang des Temple Bar Viertels empfehlen.

FORTBEWEGUNG IN DER STADT
Dublinlässt sich hervorragend zu Fuss erkunden, aber natürlich kann man auch hier die wunderbaren Sightseeing Busse nutzen, um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen.. Die ÖVs mussten wir, mal abgesehen vom Flughafen Shuttle, gar nicht benutzen, da die Stadt sehr übersichtlich ist.

Der 747 Airlink Bus verbindet übrigens den Flughafen hervorragend mit der Stadt, den Shuttle kann ich also nur empfehlen.

UNTERKUNFT IN DUBLIN
Auf dieser Seite findet sich noch der ein oder andere Insider Tipp zur irischen Hauptstadt, den kann ich nur empfehlen. Auch wärmstens empfehlen kann ich unsere Unterkunft in Dublin, The Townhouse.

The Townhouse

Unsere Unterkunft in Dublin war das Townhouse, ein kleines Hotel mit sehr viel Charme. Der Service im Townhouse ist ausgezeichnet. Man hat von Anfang an das Gefühl willkommen zu sein, die meisten Tickets (zb Sightseeing, Shuttle Busse oder auch Tagesausflüge) können direkt an der Reception gekauft werden. Das alte Haus hat zudem seinen ganz eigenen Charme und auch seine Lage ist perfekt.
The Townhouse
Jedes Zimmer hat seinen ganz persönlichen Namen, wir waren im "Napoleon's Old Guard" einquartiert und uns rundum wohl gefühlt. Wer also eine Bleibe sucht, dem kann ich das Townhouse nur empfehlen.

Wart ihr schon in Dublin? Was würdet ihr noch empfehlen? Sollte ich unbedingt noch etwas in meinen City Guide aufnehmen? Lasst es mich wissen! :)

Zum Abschluss habe ich euch noch einen Song, in dessen Videoclip wir auch das ein oder andere Bild von Dublin sehen können.

Hallo ihr Lieben,

Es ist ja schon fast eine Schande, dass ich in all der Zeit, die ich diesen Blog schreibe, noch kein Wort über diese aussergewöhnliche Stadt Namens Edinburgh berichtet habe. Als Hauptstadt Schottlands verkörpert sie, wie kaum eine andere Stadt, ein ganz zauberhaftes und durchaus geheimnisvolles Flair. Die kleinen Gässchen, die alten Häuser und wunderschönen Gärten lassen einen in sekundenschnelle in eine Welt, wie wir sie aus Harry Potter oder Sherlock Holmes kennen, eintauchen. Der Schottische Dichter Hugh MacDiarmid  drückte diese ganz besondere Stimmung Edinburghs einst folgendermassen aus:

„Edinburgh is a mad Gods dream.“

Ein Satz, der mir bis heute geblieben ist und der es, wie ich finde, ganz gut auf den Punkt bringt. Die schottische Hauptsadt hat wirklich etwas Geheimnisvolles, fast ein wenig Düsteres und auch Verrücktes an sich, und das meine ich im guten Sinne. Für mich ist sie bis heute eine der schönsten Städte, die ich besucht habe. Nicht nur kulturell, vor allem aber auch wegen dieser einzigartigen Stimmung, die sie verbreitet.


Auch wer Fotografie liebt, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen, denn man sagt, das Licht in Edinburgh sei pure Magic - reine Magie, was ich nur bestätigen kann. Nicht umsonst habe ich mich damals 2006, bei meinem ersten Besuch in Edinburgh auf Anhieb in die Stadt verliebt.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Nebst den wohl bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Edinburgh Castle, dem Hollyroodhouse, wo die königliche Familie jeweils residiert, wenn sie nach Schottland kommt und diversen Museen, gibt es hier auch wundervolle Parks in denen man sowohl entspannen, als auch aktiv etwas unternehmen kann. Oder man schlendert ganz einfach durch die vielen Gässchen, setzt sich in eines der charmanten Cafés und geniesst das Flair.

New Town and Old Town
Als Stadt der sieben Hügel kann Edinburghs Stadtmitte grob in New Town und Old Town unterteilt werden. Die Old Town, welche unter anderem auch das Edinburgh Castle zu bieten hat, ist, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, den alten Teil der Stadt. Mit seinen vielen kleinen und engen Gässchen und den historischen Gebäuden, hat Old Town wirklich ein aussergewöhnliches Flair. Während New Town alles zu bieten hat, was das Shoppingherz begehrt. Etwas moderner, aber auf keinen Fall weniger sehenswert ist dieser neue Teil der Stadt.

Princes Street
Die Princess Street ist einfach perfekt um Einkäufe zu tätigen. Als südlichste Strasse der New Town bietet sie ausserdem eine einmalige Aussicht auf die Princes Street Gardens und Old Town.

Royal Mile
Auch die Royal Mile bietet so einiges an Einkaufsmöglichkeiten an, allerdings findet man hier dann doch eher Souvenirs und vor allem sehr viele Touristen. Sehenswert ist sie aber allemal und sollte einem bisher noch kein Dudelsackspieler über den Weg gelaufen sein, dann wird das hier ganz bestimmt der Fall sein. Also Kamera raus und los geht's!

Edinburgh Castle
Am Ende der Royal Mile befindet sich das Edinburgh Castle, es thront auf dem Castle Rock, der nichts anderes ist als ein erloschener Vulkan, und überblickt auf ihm die Stadt. Die Aussicht von dort oben ist super, allerdings ist der Eintritt nicht ganz ohne und die Wartezeit für die Tickets kann auch ganz schön lang werden. Hier findet übrigens auch das weltberühmte alljährliche Tattoo Festival statt.

Palace of Hollyroodhouse
Dies ist die offizielle Residenz der Königin von Grossbritannien, wenn sie sich in Edinburgh aufhält, was übrigens jeden Sommer der Fall ist.

National Museum of Scotland
Die Stadt hat Kulturell sehr viel zu bieten, so wird es wohl kaum überraschen, dass Edinburgh auch so einiges an Museen bereit hat. Das e wohl berühmteste Museum ist das National Museum of Scotland, welches sich gleich an der Ecke der George IV Bridge und der Chambers Street befindet.

Greyfriars Kirk und Greyfriars Kirkyard
Gleich gegenüber des Museums befindet sich übrigens eine Kirche mit einem wunderbaren Friedhof. Wer alte Gräber und Kirchen mag, der ist hier richtig. (Ja, ich weiss, da kommt meine makabre Seite zum Vorschein, aber ein Besuch lohnt sich wirklich!)

Royal Yacht “Britannia”
Etwas ausserhalb, aber dennoch sehenswert ist die Britannia, die Königliche Yacht Grossbritanniens und für jeden Schiffs- oder Geschichtsliebhaber ein MUSS.

AKTIVITÄTEN
Edinburgh ist unter anderem auch bekannt für seine vielen Festivals während des Sommers. Eines der bekanntesten ist wohl das Alljährliche Tattoo Festival, aber auch das FringeFestival oder Edinburgh Internatinal Film Festival, welches jeweils im Juni stattfindet, sind eine Reise wert. Nicht zu vergessen das älteste offizielle Beltaine Fest der Welt!

Wer kein besonderer Festivalfan ist und lieber auf ganz besondere Weise etwas über die Geschichte der Stadt erfahren möchte, der ist bei Real Mary King's Close genau richtig. Hier kann man eine geführte Tour durch die mittelalterlichen Gassen Edinburghs buchen und erfährt so einiges über das Leben hier im Mittelalter. Wer es etwas gruseliger mag, der sollte sich bei Ghost and Ghouls-Tour über deren Touren schlau machen. Hier erfährt man nämlich so einiges an alten Geistergeschichten aus der Stadt, natürlich gibt es auch sonst ein paar wirklich gute Informationen über die Stadtgeschichte.


Wer es lieber aktiver hat, der bekommt in Edinburgh viele wunderbare Möglichkeiten sich etwas zu bewegen. Mal abgesehen davon, dass sich die Stadt zu Fuss erkunden lässt, gibt es ja in Edinburgh so den ein oder anderen Hügel zu besteigen.

Calton Hill
Eines meiner nächsten Ziele, was Edinburgh betrifft ist der Calton Hill. Von dort aus gibt es nicht nur ein zauberhaftes Panoramabild zu machen (wenn möglich geht zu Sonnenuntergang hinauf), sondern auch das National Monument of Scotland, sowie das Dougald Stewart Monument und sogar eine Gallerie.

Princes Street Gardens
Gleich an der berühmten Princes Street gelegen, befindet sich der Princes Street Garden. Er bietet einen wunderbaren Ort um sich zu Entspannen, ausserdem befindet sich hier auch das berühmte Scott Monument., zu Ehren des Schottischen Schriftstellers Sir Walter Scott.





ESSEN & TRINKEN IN DER STADT
Es gibt unzählig viele Restaurants und Cafés in Endiburgh. Eines der berühmtesten mit garantierter "Pub-Stimmung" ist da wohl die Deacon Brodies Tavern, wo es einfache Gerichte wie Fish'n'Chips oder auch Burgers gibt und natürlich leckere Biere gibt. Da es allerdings sehr beliebt ist, ist es bestimmt nicht einer der ruhigsten Orte um etwas zu Essen. Vorher zu reservieren ist zudem sich auch nicht falsch, da es eben immer gut besucht ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem White Hart Inn Restaurant. Es befindet sich in hervorragender Lage, ist nicht allzu gross, hat jedoch eine sehr nette Bedienung, live Musik und gutes Essen. Ausserdem gilt es als "Edinburgh's oldes Husband Day Care Centre". ;)

Etwas weniger bekannt, aber durchaus aus gut besucht und ein echter Geheimtipp ist das Maggie Dicksons Pub, welches seinen Namen übrigens einer ganz, nun ja, SPEZIELLE Geschichte zu verdanken hat.

An der Ecke zu Waterloo Place und Leith Street befindet sich das Martone Restaurant, ein Italienisches Restaurant, dass übrigens auch super leckeres Eis hat.

Wer etwas für einen speziellen Anlass sucht, der sollte das Grain Store Restaurant aufsuchen, die rustikale Atmosphäre und die moderne Küche dort sind wirklich aussergewöhnlich und wer ein gutes vegetarisches oder veganes Restaurant sucht, der wir im The Baked Potato Shop fündig.

Wie schon erwähnt könnte man da die Liste noch endlos weiterführen, ich könnte auch noch erwähnen, dass es in Edinburgh selbstverständlich auch ein Hard Rock Café hat, möchte jedoch lieber jedem Besucher ans Herz legen, die kleineren Pubs aufzusuchen und sich unters Volk zu mischen. Da können nämlich ein paar ganz nette und herzliche Überraschungen auf uns warten.

FORTBEWEGUNG IN DER STADT
Von Edinburgh Flughafen erreicht man die Stadt ganz einfach mit einem der Shuttle Busse. Edinburgh ist eine übersichtliche Stadt und lässt sich am besten zu Fuss erkunden. Natürlich gibt es aber auch hier die berühmten Sightseeing Busse, mit denen Man ganz einfach durch die Stadt kommt und bei den berühmtesten Sehenswürdigkeiten ein oder eben aussteigen kann. Hier kann man zwischen zwei Touren auswählen und entweder die Stadt-Innentour nehmen, die einen durch die vielen berühmten Sehenswürdigkeiten führt. Oder aber die andere Tour, die auch etwas aus der Stadt hinausführt und zum Beispiel auch zur Britannia fährt.

Wer allerdings schon weiss was er sich ansehen möchte, der kann wie schon gesagt auch ganz einfach mit dem Stadtplan zu Fuss die Stadt erkunden, die vielen kleinen Gässchen zu Fuss zu erkunden ist es auf jeden Fall wert. Deshalb kann ich nur empfehlen gutes Schuhwerk anzuziehen, damit der Spass nicht durch schmerzende Schuhe geschmälert wird, denn nicht vergessen, Edinburgh ist auch bekannt als die Stadt der sieben Hügel.

Wichtig! Auch mit dabei sollte immer ein Schirm sein, denn das Wetter in Schottland ändert schnell.


WEITERE INTERESSANTE TIPPS
  • Insider Tipps zu Edinburgh!
  • Potter Trail: Potterheads aufgepasst! Ein ganz besonderes Erlebnis für Harry Potter Fans ist der Potter Trail. Diese Walking Tour führt durch die vielen kleinen Gässchen der Stadt und zeigt so den ein oder anderen Insider der Harry Potter Welt. So zum Beispiel erfährt man unter anderem, welche Plätze J.K. Rowling  für ihre Bücher inspiriert haben, wo sie gerne geschrieben hat und sogar wo sich Tom Riddles Grab befindet.

    Ihr Lieben,

    Tatsächlich komme ich derzeit kaum noch zum Schreiben, der Alltag hält mich viel zu sehr auf Trab und dann ist ja da auch noch die Fussballweltmeisterschaft, die bisher teils wirklich so ganz anders abläuft als gedacht. Es bleibt also in jeder Hinsicht spannend. Heute möchte ich euch dennoch wieder mal etwas abliefern, dieses Mal ein neuer City Guide und zwar über die Ewige Stadt, Rom.





    Wo fange ich bloss an? Hier gibt es so unendlich viel zu sehen, dass ich gar nicht recht weiss was noch zu erwähnenswert gehören soll und was ich dann eben weglassen muss, weil sonst ein Roman entstehen würde. Am besten fangen wir gleich mal bei ein paar Klassikern an, die wohl jeder kennt.

    SEHENSWERTES
    Kolosseum: Viel mehr braucht es da gar nicht zu sagen, das berühmte Kolosseum ist ein Klassiker Roms und das grösste antike Amphitheater der Welt.

    Kleiner Tip: Ist die Warteschlange beim Kolosseum lang, was nicht selten der Fall ist, tut man gut daran seine Besichtigung beim Forum Romanum zu beginnen. Oftmals wartet man dort weniger lang und der Eintritt zum Kolosseum ist gleich mit dabei. So kann man die zweite Warteschlange geschickt umgehen.
    Das Kolosseum

    Forum Romanum & Circo Massimo: Das älteste römische Forum gibt es hier zu bestaunen. Es galt damals sozusagen als kulturelles und politisches Zentrum Roms und war auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein wichtiger Treffpunkt. Genau wie das Kolosseum war für mich auch das Forum Romanum definitiv ein Highlight. Die Ruinen sind äusserst eindrücklich.

    Trevi Brunnen: Was wäre Rom ohne seinen Trevibrunnen? Gut, die einen werden wömöglich sagen, bloss Rom mit einen von hundert Brunnen weniger. Trevi ist und bleibt allerdings tatsächlich unverwechselbar, nicht nur wegen der berühmten Szene aus "La dolce Vita" , sondern auch wegen der, meiner Meinung nach, wunderschönen Statue Neptuns. Mit vielen Touristen ist hier allerdings auf jeden Fall zu rechnen, der Anblick des Brunnens lässt diese aber dann auch, zumindest für einen Augenblick vergessen.

    Piazza del Popolo: Wer einen guten Aussichtspunkt sucht um die Ewige Stadt mal von oben zu sehen wird hier auf seine Kosten kommen. Auf der Piazza del Popolo gibt es nämlich einen Aussichtspunkt, der sowohl Tagsüber als auch Abends ein echtes Highlight ist.
    Aussichtspunkt über der Piazza del Popolo - Terrazza Del Pincio


    Piazza Navona: Von mir liebevoll "Glacepiazza" genannt, bietet die Piazza Navona nicht nur ein paar wirklich sehenswerte Brunnen, sondern auch die Möglichkeit den Künstlern Roms über die Schulter zu schauen. Was in Paris der Montmartre ist hier wohl Navona. Meiner Bezeichnung für die Piazza entnehmend gibt es hier unter anderem allerdings auch eine der besten Adressen um sich bei der Gelateria Tre Fontane ein echt italienisches Gelato zu ergattern.

    Die Spanische Treppe: Der tatsächliche Name der Spanischen Treppe ist Scalinata di Trinità dei Monti, der sich von der dort stehenden Kirche ableitet. Der Name Spanische Treppe allerdings entstand wegen der am Fusse liegenden Piazza di Spagna. In der Kirche war ich bei meinem letzten Besuch zwar noch nicht, das werde ich beim nächsten Mal aber auf jeden Fall nachholen.

    Pantheon: Als Tempel für alle Götter wurde das Pantheon damals erbaut, wobei seine grosse Kuppel den Himmel symbolisiert. Später wurde das Gebäude zur katholischen Kirche umfunktioniert. Bis heute ist das Pantheon eines der ältesten Betonbauwerke der Welt und auf jeden Fall einen Besuch wert.

    Vatikan & Petersdom:  Etwas so gigantisches sieht man nur selten, doch wer den Vatikan betritt, bekommt so einiges zu sehen. Sei es nun der Petersplatz mit seinen hohen Säulen, der Petersdom mit der gigantischen Kuppel, den Gräbern und Statuen der Päpste oder Heiligen, oder aber die bezaubernde Pietà Michelangelos - auf jeden Fall ist an diesem Ort alles sehr eindrücklich, gross und prunkvoll. In der unmittelbar hinter dem Petersdom liegenden Sixtinischen Kapelle befindet sich zudem die berühmte Freske Michelangelos "Die Erschaffung Adams".

    Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II: Dieses Bauwerk ist für mich eines der imposantesten Roms und befindet sich an einem, man kann durchaus sagen, sehr zentralen Ort in Rom am Südende der Via del Corso zwischen der Piazza Venezia und dem Forum Romanum. Es wurde damals als Denkmal für den verstorbenen König Vittorio Emanuele II errichtet und thront bis heute über die Strassen, die es umgeben.

    Castel Sant' Angelo

    Castel Sant'Angelo: Die sogenannte Engelsburg wurde  von seinem ursprüglichen Nutzen als Mausoleum mittlerweile in ein Museum umfunktioniert und ist auf jeden Fall sehenswert, auch nur schon von aussen.

    Ponte Milvio: Diese Brücke ist nicht irgendeine Brücke, denn am Ponte Milvio werden die berühmten lucchetti dell’amore, die Liebesschlösser angebracht. Hier befestigen verliebte die Schlösser als Zeichen der Liebe.

    Kapitolsplatz: Auf dem kleinsten der sieben Hügel Roms befindet sich die Piazza del Campidoglio, welche bis heute ein zentraler Platz Roms darstellt. Hier befinden sich die Kapitolischen Museen,

    Trajansäule: Die Trajansäule wurde zu Ehren des römischen Kaisers Trajan erschaffen und ist bis heute an seiner ursprünglichen Stelle erhalten geblieben.



    AKTIVITÄTEN
    Villa Borghese: Im riesigen Park der Villa Borghese lässt es sich wunderbar entspannen. Am besten man setzt sich auf eines der vielen Bänkchen oder legt sich auf die zahlreichen Wiesen. Doch auch für Sportler ist der Ort wie gemacht. In der Villa selbst befindet sich heute ein Kunstmuseum, der Ausflug dorthin kann also äusserst vielfältig genutzt werden. Ich persönlich liebe diesen Park, das Flair dort ist einmalig.
    Park der Villa Borghese

    I gatti di Roma: In Rom sind viele streuende Katzen unterwegs. Sie schleichen durch die vielen Ruinen, die ihr Zuhause sind und gelten mittlerweile sogar als kleine Berühmtheit.

    Markt: Auf dem Platz Campo de' Fiori gibt es jeden Morgen einen Markt auf dem man alles Mögliche an Essen und Trinken kaufen kann.

    Trastevere: Dieser Stadtteil von Rom ist ein echter Geheimtipp. Viele zauberhafte Restaurants versteckt in kleinen, engen Gässchen gelten hier als Markenzeichen und mit ein wenig passender Musik wird man hier den perfekten Abend verbringen.


    ESSEN & TRINKEN
    Es gibt natürlich immer Leute, die gerne zuviel für ihr Essen bezahlen, manchmal sogar nur um dir beweisen zu wollen, wie teuer die Stadt angeblich sei (Habe ich wirklich schon erlebt). Falls du jedoch nicht zu dieser Sorte Mensch gehören solltest, habe ich dir hier ein paar meiner liebsten Restaurants der Ewigen Stadt.

    Grundsätzlich gilt: Restaurants an typischen Touristenplätzen, also gleich beim Trevibrunnen etc. sind logischerweise etwas teurer. Wer hier in Rom, mit dieser riesen Auswahl also keine drei Meter gehen möchte um die Preise zu vergleichen, ist meiner Meinung nach selbst schuld.Ganz ehrlich, ich habe in Rom nirgends schlecht gegessen, deshalb ist es mir kaum möglich hier wirklich aussergewöhnlich gute Restaurants zu empfehlen. Hier deshalb einfach ein paar meiner liebsten, die wir besucht haben.

    Via dei Pastini: Er FaciolaroL'Arcano
    Colosseum: Ristorante Pizzeria Imperiale
    Nähe Termini: Trattoria Mamma AngelaTaverne Pretoriana
    Piazza Navona: Gelateria Tre Fontane
    Geheimtipps: La Parolaccia (Dieses Restaurant ist nicht für jedermann. Im La Parolaccia - was soviel heisst wie Schimpfwort - wird man sprichwörtlich beschimpft. Wer italienisch und Spass versteht, für den ist dieses Restaurant aber bestimmt ein unterhaltsames und einmaliges Erlebnis.)
    Formula 1 (Das Viertel San Lorenzo ist zwar nicht das schönste, die Pizza im Restaurant Forumal 1 allerdings ist Weltklasse.)

    {City Guide} Rom

    by on Juli 10, 2014
    Ihr Lieben, Tatsächlich komme ich derzeit kaum noch zum Schreiben, der Alltag hält mich viel zu sehr auf Trab und dann ist ja da auch noch d...