Posts mit dem Label Natürlich Gesund werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Der Sommer ist da! Das merke ich nicht zuletzt an den kürzlich drastisch angestiegenen Temperaturen von bis zu 30°C, wo wir doch eine Woche zuvor noch etwa 14°C hatten und ich nicht so recht wusste, ob ich mit oder ohne Jacke aus dem Haus gehen soll, wenn der Tag eventuell doch noch ein wenig mehr Wärme versprach. Jetzt also definitiv keine Jacke mehr, er sei denn ich wünsche eine tragbare Sauna.

Bis zum Sommerurlaub sind es nur noch wenige Wochen und ich freue mich jetzt schon auf ein paar entspannte Wochen am Meer. Allerdings versuche ich auch ohne Urlaub genug Ruhe und Zeit für mich zu finden, Zeit um Körper und Seele wieder in Balance zu bringen, ihnen genug Raum zur Erholung zu geben und all das, was ich während der vergangenen Monate alles lernen durfte umzusetzen. Nicht immer fällt es mir leicht und ab und an gelingt es mir überhaupt nicht. Die meiste Zeit allerdings klappt es ganz gut, besser sogar, als ich anfangs gedacht hätte.

Natürlich gesund: Mehr als "nur" ein gesunder Körper
Natürlich gesund zu sein heisst für mich nicht nur mich möglichst ausgewogen zu ernähren, regelmässig Sport zu machen und, wenn mich eine Erkältung oder ähnliches erwischt mir mit natürlichen Heilmethoden zu helfen wissen. Es heisst für mich auch meine Psyche gesund zu halten. Etwas, was nach wie vor bei vielen eher mal vergessen geht. Aber wieso eigentlich? Schliesslich achten wir auch auf unseren Körper, schauen, dass er gesund bleibt und wenn er gesund ist, dann ist das schon sehr viel wert. Aber warum fällt es uns in Sachen Psyche denn so schwer? Und das obwohl wir mittlerweile doch wissen, wie viel Einfluss unser Seelisches Wohlbefinden auf unser ganzes Sein hat, ja, auch auf den Körper.

Ich will hier nicht zu tief in die Psychologie eintauchen, doch gerade weil ich auf diesem Blog eben unter anderem auch über natürliche Gesundheit schreibe, gehört ein kurzer Ausflug in die psychische Hygiene mit dazu. Sport zum Beispiel, oder sagen wir etwas verallgemeinert Bewegung ist nicht nur für unseren Köper gut, sondern hilft auch unserem Wohlbefinden, gerade ein Spaziergang in der Natur tut unserer Psyche sehr gut. Ebenso soziale Kontakte und dabei meine ich nicht die Menge an Freunden auf Facebook, sondern die Qualität unserer Beziehungen im Alltag. Erwiesen ist mittlerweile aber auch, dass das Empfinden und Ausdrücken von Dankbarkeit unsere psychische Gesundheit positiv unterstütz, nicht zu vergessen die eben schon erwähnten Zeiten der Ruhe und Entspannung. 

Auch auf meinen Reisen, beim Entdecken verschiedener Kulturen erfahre ich viel zum Thema Wohlbefinden und Glück und auch wenn das den einen oder anderen erstaunen mag, aber die Menge an materiellem Wohlstand beeinflusst das Wohlbefinden der Menschen nur sehr gering. Das hat mittlerweile nicht nur die Wissenschaft herausgefunden, das bestätigt sich mir auch immer wieder auf meinen Reisen. Stattdessen sind es die Begegnungen mit aussergewöhnlichen Menschen, deren Geschichten und gemeinsame Erlebnisse, die mich auch noch lange nach meinen Reisen positiv beeinflussen. Oder aber wie es sich anfühlt barfuss durch den Sand und auf einer Wiese zu laufen, wie sich das kalte Wasser an meinem Körper anfühlt und wie mich das sanfte Rauschen der Blätter im Wald anfühlt.

Es stimmt schon, nicht alles liegt in unserer Hand. Nicht alles im Leben können wir nach unseren Vorstellungen beeinflussen, dennoch können wir selbst einiges zu unserem eigenen Wohlbefinden beitragen.

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Die Magie des Herbstes hält langsam aber sicher Einzug. Die Nächte werden kühler und Morgens hängt dichter Nebel über dem Boden. Nach und nach verfärben sich auch die Blätter  - die Natur wird noch einmal so richtig bunt, bevor sie sich gänzlich in Grautöne hüllt.

Ich liebe diese erdige, etwas schwerere Stimmung und fühle mich wohl und geborgen in ihr. Zumindest solange bis es derart kalt wird, dass die Kälte so richtig tief in die Knochen dringt. Doch im Moment ist es ganz einfach noch genau richtig. Das geniesse ich schon früh morgens, wenn ich noch im Bett liege, eingehüllt in meine warme Decke und nur meine Nase die Kälte spürt, die durchs halboffene Fenster dringt. Später, auf dem Weg zur Arbeit, entdecke ich die Schönheit der Natur jeden Tag aufs Neue. Mit etwas Glück begrüsst mich Familie Schwan mit ihrem Kleinen und etwas weiter begrüsse ich den Holunder, der meist unscheinbar am Wegesrand steht - ausgenommen während seiner Blühte- und Früchtezeit, wenn er mit Duft und Farben die Blicke auf sich zieht. Warum begrüsst die den Holunderbusch, fragt ihr euch?

Der Holunder (auch Holler, Hollerbusch oder Holder) gilt im deutschsprachigen Raum, aber zum Beispiel auch in England seit jeher als heiliger Baum. Sein Name leitet sich vom althochdeutschen Holuntar bzw. Holun ab und bedeutet soviel wie hohl, heilig, günstig, gnädig. Noch heute kennen wir den Begriff hold, besonders im Zusammenhang mit holde Maid und meinen damit eine hübsch, liebliche, wohlgesinnte junge Frau. Wer unter dem Holunder Platz nimmt, so sagt man, könne ganz leicht in die Anderswelt reisen und mit Naturwesen sprechen. Er ist sozusagen ein Tor zur Anderswelt. Doch warum schreibt man gerade dem Holunder diese Macht zu, warum gilt er als heilig?
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Er ist der Baum der Frau Holle, die weit mehr ist als die  weitläufig bekannte Märchen- und Sagenfigur.  Sie ist die Erdgöttin, die in mancher Gestalt erscheint. Oft wird sie als altes Weib mit langen Zähnen beschrieben, die etwas gfürchig (unheimlich) aussieht. Im Märchen ist sie es, die über das Wetter entscheidet, aber auch sie entscheidet, ob der Mensch, der in die Unterwelt gelangt, auch wieder ins Diesseits zurückkehren darf. Sie gilt somit als Wächterin über Leben und Sterben. Sie gibt die Samen frei, die wachsen und gedeihen und nimmt die Toten wieder zurück in ihr Reich. So glaubten die Kelten und Germanen, dass im Hollerbusch die Hollermutter (engl. Elder Mother), als guter Geist wohnt, der negative Energien bannen konnte. Aus diesem Grund galt es dem Holunder immer mit sehr viel Respekt gegenüberzutreten. Den Holunder einfach so zu schneiden galt als Unheilbringend. So besagt ein alter Spruch: "willst du aus dem Leben scheiden, sollst du den Holunder schneiden". Wer das Holz des Holunders verwenden wollte, der hatte Mutter Holunder erst darum zu bitten. Eine alte Bitte lautet daher: "Frau Holder gib mir was von deinem Holz, dann will ich dir von meinem auch was geben, wenn es wächst im Walde."

NATÜRLICH GESUND
Doch nicht nur mythologisch, sondern auch in der phytotherapie ist der Holunder (Schwarzer Holunder, lat. Sambucus nigra) ein wertvoller Verbündeter. Die schweisstreibenden, fiebersenkenden und schleimlösenden Holunderblüten gelten schon seit Jahrhunderten als Allheilmittel. Das ätherische Öl der Holunderblüten wirkt entzündungshemmend und immunstimulierend.

Aber auch seine Beeren sind u.a. reich an Vitamin C, welches das Immunsystem Stärkt und wertvoll für den Stoffwechsel ist. Sie helfen dem Körper nicht nur den Cholesterinspiegel zu senken, sondern auch Eisen besser aufzunehmen. Ausserdem enthält ihr Saft einen hohen Anteil an Gerbstoffen. Doch Vorsicht rohe Holunderbeeren wirken nicht nur leicht abführend, sie sind auch giftig.

Jeden Morgen, wenn ich am Holunder vorbeigehe, halte ich einen kurzen Moment inne und erinnere mich an all die alten Überlieferungen. Mit der dunklen Jahreszeit beginnt auch wieder die Zeit, in der wir uns vor dem warmen Kaminfeuer Märchen, alte Sagen und Legenden erzählen und dabei, wer weiss, sogar noch das eine oder andere lernen können. Witeres zur Verwendung des Holunder, sowie genaue Rezepturen finden sich u.a. auf folgender Seite: heilkräuter.de/Holunder

Ihr Lieben, isch wünsche euch einen zauberhaften Start in die neue Woche. :)


Herbstgrüsse vom Holunder

by on Oktober 01, 2018
Bildquelle Die Magie des Herbstes hält langsam aber sicher Einzug. Die Nächte werden kühler und Morgens hängt dichter Nebel über dem...

Hallo meine Lieben, wie wichtig es ist auf seinen Körper acht zu geben, wurde mir erst letzte Woche, leider auf nicht ganz so erfreuliche Weise wieder bewusst. Aber keine Sorge, langsam aber sicher wird alles wieder gut. Meine Famlie und ich hatten nochmals grosses Glück und die Wunden werden wieder verheilen.

Das Thema Gesundheit kommt für mich also (wieder mal) genau zur richtigen Zeit. Allerdings bin ich nun kein hardcore Gesundheitsfreak, der sich in all diese modernen Gesundheitstrends hineinsteigert. Viel eher erachte ich es für mich selbst als wichtig auf meinen Körper zu hören und das zu mir zu nehmen, was mir gut tut. Wie bei so vielem im Leben, sollte es auch diesbezüglich eine Balance geben.

Letztes Jahr habe ich Infused Water für mich entdeckt und seither bin ich ein absoluter Fan davon. Ich mag es ganz einfach weil ich immer viel und gerne Wasser trinke, aber damit dem ganzen einen anderen Geschmack zur Abwechslung geben kann. Ausserdem ist es gesund, und was will man mehr als etwas, das gesund und gleichzeitig lecker ist?

WAS INFUSED WATER IST UND WAS ES NICHT IST
Infused Water ist eigentlich nichts anderes als ein Auszug von Früchten, Kräutern und Gemüse in ganz normalem Leitungswasser. Den Begriff Detox Wasser, der auch gerne dafür verwendet wird,mag ich übrigens nicht besonders, denn entgiften tut das Wasser alleine nicht. Auch die Märchen übers Abnehmen durch Infused Water sollte man nicht allzu ernst nehmen. Gut, ein Wundermittel ist es also nicht.

Doch was bleibt, wenn Infused Water weder Abnehmhilfe noch entgiftend wirkt? Ganz einfach: natürlilches, gesundes Wasser ohne irgendwelche seltsamen Zusatzstoffe. Hier weiss jeder was drin ist und das ist doch in unserer heutigen Zeit etwas sehr Positives. Ausserdem kann unser Köper mit Hilfe von Infused Water Mineralien, Vitamine und Antioxidantien aufnehmen, die ins Wasser abgegeben werden.

MIT ELAN INS NEUE JAHR - DIE BALANCE FINDEN
Für mich also genau richtig um ins neue Jahr zu starten und meinem Körper die nötige Energie zuzuführen. Januar und Februar sind nicht so meine Monate, muss ich zugeben und wenn ich da nicht gerade einen Tee schlürfe (was übrigens auch oft vorkommt), dann ist Infused Water genau das richtige.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sein eigenes Infused Water vorzubereiten. Online wie auch Offline gibt es mittlerweile verschiedenste Bücher und Rezepte dazu.

HIER STELLE ICH EUCH EINEN DER KLASSIKER VOR
Ein paar Scheiben Gurke, Zitrone, Organge mit etwas Minze (auf die Hand geben und einmal draufklatschen, das hilft die Aromen aus den Blättern zu lösen) und Ingwer ins Glas geben und mit Wasser auffüllen. Am besten lässt man das Ganze einige Zeit einziehen, ich persönlich bereite mir mein Infused Water gerne am Abend vor und nehme es am nächsten Tag mit zur Arbeit. Gerade die Zitrusfrüchte helfen dem Körper bei Übersäuerung. Das ist besonders gesund, wenn man zum Beispiel viel Zucker oder Alkohol zu sich genommen hat.

Habt eine schöne Restwoche und einen guten Start ins Wochenende.


Die Alternativmedizin begleitet mich schon mein Leben lang und war schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. Nicht nur wenn es darum ging Krankheiten zu heilen, sondern auch wenn es hiess gewissen Krankheiten vorzubeugen. Dabei bin ich besonders fasziniert von der Volksmedizin (auch Volksheilkunde), wie verschiedene Kulturen mit dem ihnen überlieferten Wissen um Krankheiten und deren Heilmethoden umgehen. 

EUROPÄISCHE VOLKMEDIZIN
Wenn ich hier von Volksmedizin oder Volksheilkunde spreche, dann meine ich in erster Linie die TEM/ TAM (Traditionelle Europäische Medizin, Traditionelle Abendländische Medizin), also die Medizin, welche im europäischen Kulturraum entstanden ist, wozu so einiges an älteren sowie auch neueren Praktiken gehört. Eine der bekanntesten volksheilkundlichen Praktiken ist die Phytotherapie, also die Heilung mit der Hilfe von Pflanzen. Doch auch die Lehren des Paracelsus, Pfarrer Kneipps oder der Hildegard von Bingen sind bis heute fester Bestandteil der Alternativmedizin Europas, nicht zu vergessen die Bach-Blütentherapie und Homöopathie.

VOLKSMEDIZIN: MEHR ALS SYMPTOMBEKÄMPFUNG 
Der grösste Unterschied zwischen der noch relativ jungen Schulmedizin und der Volksmedizin ist die Betrachtungs- und Herangehensweise. Während die Schulmedizin sich hauptsächlich auf Symptombekämpfung konzentriert, betrachtet die Volksheilkunde den Menschen als ganzheitliches Wesen, das mehr ist als reine Materie. Die Volksheilkunde integriert deshalb auchspirituelle und magische Praktiken, denn, man wusste früher schon, wenn der Körper krank war, so war es auch der Geist. Aus diesem Grund musste Heilung auch auf allen Ebenen stattfinden.

Spirituelle und magische Heilung hiess zum Beispiel der Krankheit ein Gesicht zu geben. Oftmals wurde diese Gestalt der Krankheit mit Hilfe von Träumen oder Trancezuständen in Form eines wurmartigen Wesens erkannt, deshalb existiert in unserem Wortschatz übrigens noch heute die Bezeichnung "etwas wurmt mich" oder "da ist der Wurm drin", wenn wir eine Situation beschreiben wollen, die nicht so ist, wie sie sein sollte.

Wenn man also jemanden von einer Krankheit heilen wollte, so war nicht nur wichtig welche Symptome die Person hatte, sondern auch die Antwort auf die Frage wo die Krankheit wurzelt, was sie ausgelöst hat. Auch die damit verbundene Behandlung stützde sich auf diese Erkenntis ab, so gilt bei der Phytotherapie nicht nur der Wirkstoff der jeweiligen Pflanze, sondern auch die Symbolik, welche die Pflanze mit sich bringt. Dies nur als kleines Beispiel zur Erläuterung wie dieses ganzhetliche Erkennen und Behandeln aussehen konnte. Auch heute noch folgt die Volksheilkunde diesem uralten Wissen, dass alles im Leen seine Balance braucht, so auch Körper und Geist.
ALLES NUR PLACEBO?
Ich muss zugeben, dass dieses Wort mich zum Schmunzeln bringt. Es versucht eigentlich etwas klein zu machen, was ihm nicht in den Kram passt, gibt ihm in Wahrheit aber noch mehr Kraft. Denn ist die Heilung einer Krankheit durch den Paceboeffekt nicht eigentlich ein Beweis, dass unser Geist zu Grossem im Stande ist, wenn man ihm diese Eigenmacht lässt? Zeigt es nicht, dass es mehr gibt, was uns beeinflusst, als irgendwelche Wirkstoffe, die man im Labor nachweisen kann? Und lässt uns das nicht noch einmal darüber nachdenken, ob diese "abergläubischen" Rituale, wie das Besprechen einer Krankheit, das Vergraben oder Übergeben, die wir heute belächeln vielleicht doch ihre Berechtigung haben?
Was ist denn, wenn ich meine Krankheit "fortzaubere" indem ich sie in Form eines Tuches an einen Baum hänge, sie vergrabe oder sonstwie loswerde? Unsere Ahnen haben solche Methoden verwendet um gesund zu werden, manchmal erfolgreich, manchmal weniger erfolgreich.
Als naturspirituelle Person ist es mir wichtig die Balance zu waren, einen Weg zu finden, der mich nicht einschränkt, sondern mir möglichst viele Möglichkeiten offen hält gesund zu werden, oder gesund zu bleiben. Daher gehe ich beide Wege in Symbiose, das eine schliesst das andere für mich nicht aus, sondern ergänzt sich gegenseitig. Ich kann genauso auf schulmedizinische Praktiken vertrauen, wie ich auf Volksmedizinische Praktiken vertraue.Viele Faktoren spielen eine Rolle, denn nicht jeder Mensch, oder jede Situation ist für die selbe Heilweise bestimmt. Wo die Schulmedizin ihre Aufgabe oftmals darin sieht am Leben zu erhalten oder wieder lebensfähig zu machen, hilft die Volksmedizin ganzheitlich gesund zu werden und das eigene Leben wieder lebenswert zu machen. Es ist also ein Zusammenspiel, ein Luxus, den wir heute haben beides gemeinsam zu nutzen um die für uns bestmögliche Gesundheit zu erlangen.

Wer mit Volksheilkunde arbeitet ist bereit Eigenverantwortung und Eigenmacht für seine Gesundheit und sein Leben zu übernehmen. Wer mit Volksheilkunde arbeitet ist jemand der überlegt handelt und das tut, was für seine Gesundheit in der jeweiligen Situation am besten ist.

Ihr Lieben, Valentinstag steht vor der Tür. Ja, ja ich weiss Kommerzfest und so, ihr habt ja recht. Dennoch kann ich es einfach nicht lassen hier den ein oder anderen Tipp zu geben (wie übrigens letztes Jahr auch schon in diesem Artikel), denn schliesslich gibt es genügend Menschen, die sich an diesem Tag wirklich ganz süsse Ideen für ihren Partner überlegen.

Aus diesem Grund möchte ich euch eine "Herzenssache" vorstellen, denn es passt derzeit ganz einfach perfekt und ausserdem bin ich bin ja bekanntlich ein kleiner Lush Freak. Will heissen, wenn irgendwo ein Lush Shop in Sicht ist, sieht man mich schnurstracks reinstürmen und für mindestens eine halbe Stunde nicht mehr rauskommen - zumindest so lange ich es da drinnen aushalte, denn zugegeben, manchmal ist der bunte Mix an Düften dann auch mir irgendwann zu viel.

Heute möchte ich euch zwei ganz zauberhafte Produkte aus dem Lush Sortiment vorstellen, die einfach genau richtig sind für schöne Stunden zu zweit. Wer eine originelle Idee für romantische Stunden sucht: Hier ist sie!
"Regina di Rose" ist der italienische Name für Ro's Argan

Soft Coeur "The Honeymooner" - Massageherz
Ihr steht auf sinnliche Massagen? Klar, wer denn nicht? Dann ist das Soft Coeur wie für euch gemacht. Verwöhnt euch gegenseitig mit dem Honeymooner. Ich habe das Produkt schon vor einigen Jahren kennen gelernt und bin bis heute begeistert. Es schmilzt durch die Zufuhr von Körperwärme, sieht also nicht nur süss aus in seiner Herzform, sondern ist auch noch sehr praktisch und riecht zudem einfach göttlich nach Honig und Schokolade. Ausserdem: Massagen sind ja bekanntlich nicht nur schön, sondern auch gesund!

Ro's Argan - Body Conditioner
Doer wie wäre es mit Rosen? Ganz ehrlich? Ohne diesen Body Conditioner gehe ich nirgendwo mehr hin. Er riecht nicht nur super lecker nach Rose, sondern spendet meiner meist ziemlich trockenen Haut die nötige Feuchtigkeit. Doch selbstverständlich kann man auch den Ro's Argan ganz gut zu zweit benutzen.

Wer Lush genauso gerne mag wie ich, aber vielleicht noch nicht das richtige gefunden hat, der findet auf der Lush Seite noch weitere originelle Ideen für sinnliche Stunden zu zweit: *klick*

Viel Spass beim Verwöhnen!


Nachdem sich die letzten beiden Artikel schon ums Essen beziehungsweise ums Trinken gedreht haben, möchte ich der neu begonnenen Tradition noch etwas länger folgen und euch dieses Mal Nahrung auf eine etwas ungewöhnliche Weise näher bringen. Und zwar mit Hilfe einer natürlichen Haarkur!

Doch keine Angst, es wird sich in diesem Jahr nicht alles nur ums Essen drehen, schliesslich habe ich mit dem Blog noch so einiges vor und hoffe so viele Pläne wie möglich umsetzen zu können. Seit 13 Tagen befinden wir uns im neuen Jahr und schon ist bei mir wieder so einiges los.

Mein Ziel ist es gesund, oder sollte ich sagen, gesünder zu leben, denn wirklich ungesund habe ich bisher ja auch nicht gelebt. Dennoch ist da noch einiges an Luft nach oben und die möchte ich jetzt noch etwas mehr auskosten.

Das folgende Rezept spendet Feuchtigkeit und eignet sich daher hervorragend für trockenes Haar.

  • 1/2 Avocado (1 Ganze für lange
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • Saft einer halben Zitrone
  • (Eventuell eine halbe Banane)

Eine grosse Anleitung dazu kann ich euch nicht geben, da die ganzen Zutaten ganz einfach vermischt werden müssen. Danach wird die Kur möglichst regelmässig im Haar verteilt und sollte für etwa eine halbe Stunde oder sogar etwas länger zum Einziehen auf dem Haar bleiben. Danach wird das ganze gründlich abgespült. Bei sehr trockenem Haar kann die Kur wöchentlich wiederholt werden, ansonsten jedoch reicht alle zwei Wochen bis einmal im Monat, je nach Bedürfnis.

Ihr Lieben, es ist schon wieder Donnerstag und ich hoffe ihr habt die Woche bisher ganz gut überstanden.Wenn ihr einen Grund braucht um euch was Gutes zu tun, dann habt ihr ihn durch diesen Blogpost gefunden. Probiert es aus und macht euch einen schönen Abend. Verwöhnt euch mal so richtig. Euer Körper wird es euch danken.



Hallo ihr Lieben,

In diesem Artikel hatte ich ja schon mal kurz angesprochen, dass ich ab und an mal gerne etwas über Heilpflanzen berichten würde.
Nun, hier ist der Anfang.  Vor ein paar Monaten hatte ich zudem in folgendem Artikel schon mal darüber berichtet, wie ich mein Immunsystem auf natürliche Weise intakt halte. Manchmal allerdings erwischt es uns trotzdem und deshalb werde ich in diesem Artikel darüber berichten, was ich tue um Erkältungen auf möglichst natürliche Weise loszuwerden.

Als erstes müssen wir uns bewusst werden, dass Erkältungen nicht nur schlecht sind, denn sie sind wichtige Indikatoren dafür, dass unser Körper Ruhe braucht um wieder zu Kräften zu finden. Klar sie können sehr unangenehm werden, wir fühlen uns schwach, unser Kopf fühlt sich „verstopft“ an und womöglich haben wir auch noch Gliederschmerzen – kurz, es geht und ziemlich scheisse (oh pardon).

Auf der anderen Seite jedoch ist es wichtig für den Körper sich ab und an Mal gegen eine Erkältung wehren zu müssen, zumindest für Menschen, die nicht an einer Erkrankung leiden oder sich einem Zustand befinden, für den schon die kleinste Erkältung lebensgefährlich wird. Schon klar, dass dies dann nochmals ganz andere Voraussetzugen sind. Für einen sonst gesunden Menschen jedoch ist es ab uns zu gut, sich gegen Krankheiten wehren zu müssen. Es erlaubt ihm Antikörper zu bilden, er wird gefordert sich zu schützen und das ist gut, auch wenn es für uns unangenehm ist.


Heute sind wir es oft gewohnt eine kleine Tablette zu nehmen und schon spürt man nichts oder fast nichts mehr. Doch genau da liegt das Problem, denn anstatt dem müden und erschöpften Körper die Ruhe zu gönnen, die er eigentlich bräuchte um wieder gesund zu werden, spüren wir seine Bedürfnisse nicht mehr und wir leben unser Leben als ob wir gesund wären. Wir glauben immer zu 100% Leistungsfähig sein zu müssen, doch das ist einfach unnatürlich!

Deshalb ist es wichtig auf seinen Körper zu hören um zu wissen, wann er was benötigt. Schmerzen sind nicht einfach nur da um uns zu nerven, sie sind ein wichtiger Indikator, der uns zeigt, dass etwas nicht stimmt und er weist uns darauf hin was der Körper braucht. Im diesem Fall ist es ganz einfach Ruhe und Zeit. Also tut euch selbst den Gefallen und gönnt eurem Körper die benötigte Ruhe und pflegt euch. Hier ein paar meiner altbewährten Hausmittel, die eure Entspannung und Heilung des Körpers unterstützen.

Wenn ich von Heiltee spreche ist das eigentlich nicht ganz korrekt. Der Tee in seiner Ursprünglichen Form nämlich beschreibt einen Infus, der auf der Verwendung der Teepflanze basiert. Ein Richtiger Tee wäre somit der Schwarztee, Grüntee oder Weisse Tee, da alle drei aus derselben Pflanze gewonnen werden. Richtigerweise sollten Aufgüsse aus Kräutern und weiteren Pflanzenteilen wie Wurzeln, Beeren usw. demnach eher als Infus, statt als Tee bezeichnet werden. Doch das nur als Kleinigkeit am Rande.

Bei einer beginnenden Erkältung greife ich demnach zu aller erst zu einem Infus. Vorzugsweise zu solche, die leicht schweisstreibend und antibakteriell wirken wie zum Beispiel ein Infus aus Salbeiblättern. Einen richtigen Infus bereitet man folgendermassen vor:

Man rechnet dafür etwa 2-4g Droge (also eben zum Beispiel Salbeiblätter, natürlich keine Drogen im Sinne von Rauschmitteln...) auf 150ml Wasser. Ein Infus wird in der Regel 10-15 Minuten abgedeckt ziehen gelassen, bevor er die benötigten Wirkstoffe entfalten kann, danach wird er noch im warmen Zustand getrunken.

Salbei: Wie schon erwähnt hat Salbei eine leicht schweisstreibende und antibakterielle Wirkung, weshalb er ein hervorragender Unterstützer im Bereich eines entzündeten Rachens und der Mandeln macht. Gleichzeitig hilft er uns dabei, den Krankheitserreger herauszuschwitzen, was uns besonders beim Anflug einer Erkältung zu Gute kommt.

Vorsicht: Schwangere sollten gänzlich auf  die Einnahme Salbei verzichten da die in ihm enthaltenen Tannine eine zusammenziehende Wirkung auf den Uterus haben und somit zu frühe Kontraktionen auslösen können. Auch während der Stillzeit sollte man keinen Salbei zu sich nehmen, da er die Milchbildung hemmt. Zum gurgeln jedoch oder zur äusseren Anwendung kann der Salbei natürlich auch während der Schwangerschaft verwendet werden.

Thymian:Wirkt schleimlösend und eignet sich daher hervorragend bei festsitzendem Husten aber wirkt auch wunderbar bei einer verstopfen Nase. Für die Nasenspühlung ganz einfach Thymian-Auszug mit etwas Kochsalzlösung vermischen und in die Nase träufeln.

Ingwer: Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Ingwer. Er ist bekannt für seine wohltuende Wirkung bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden, doch auch bei Erkältungen ist der Ingwer nicht zu verachten. Seine leichte Schärfe wärmt uns von innen heraus und seine entzündungshemmende Wirkung macht der Erkältung den Garaus.

Wichtig: Auch hier ist während der Schwangerschaft Vorsicht geboten, denn Ingwer kann kontraktionsfördernd wirken. Wer während der Schwangerschaft trotzdem nicht auf den Ingwer verzichten möchte, sollte diesen Wunsch erst mit dem Arzt besprechen (was beim einnehmen von natürlicher Medizin während der Schwangerschaft ohnehin zu empfehlen ist!)
Nicht nur innerlich, auch äusserlich kann man sich während einer Erkältung etwas Gutes tun und seine Abwehrkräfte beim Kampf gegen die Krankheit unterstützen.

Heilbäder
Ein warmes Bad hilft uns dabei die Durchblutung zu fördern und entspannt gleichzeitig die Muskulatur wodurch Gliederschmerzen nachlassen. Das warme Bad imitiert zudem ein kleines, künstlicher Fieber was unseren Körper dazu anregt sein Immunsystem anzukurbeln.

Doch vorsicht, auch das will richtig gemacht sein. Das Badewasser sollte nicht wärmer als 38°C sein, alles andere kann unseren Kreislauf negative beeinflussen. Auch von der Dauer her ist ca eine Viertelstunde bis 20 Minuten ratsam. Was die Badezusätze angeht, auch hier kann ich Thymianöl empfehlen, aber auch Eukalyptusöl ist sehr beliebt.

Wichtig: Bei fiebrigen Erkältungen oder Erkältungen die schon so weit fortgeschritten sind, dass man sich total schwach fühlt, sollte man aufpassen oder gar ganz auf Erkältungsbäder verzichten, da sie den Kreislauf ganz schön "ins Schwitzen" bringen können... (Achtung doofer Wortwitz!)

Wechselbad/ - dusche
Auch gesund für unseren Körper ist ein Wechselbad oder eine Dusche. Die Abwechslung von warm auf kalt und umgekehrt regt unseren Kreislauf an und unterstützt so die eigenen Heilkräfte.
Bei Wechselbädern sollte man darauf achten, dass zischen warm und kalt gewechselt wird und nicht zwischen heiss und kalt.Beenden sollte man das Wechselbad mit kaltem Wasser.

Fussbad
Füsse warm halten! Nase und Füsse sind erstaunlich eng miteinander verbunden, auch wenn das rein physiologisch gar nicht so aussieht. Füsse sind für uns oftmals einfach die Dinger, die da unten sind, weit weg vom Kopf. Wenn wir jedoch an den Füssen frieren müssen wir auch mit einer darauffolgenden Erkältung rechnen. Deshalb kann ein Fussbad nicht schaden.

Wickel
Jeder kennt wohl die berühmten Zwiebel-, Essig- oder Kartoffelwickel bei Erkältungen, obwohl ich zugeben muss, dass ich kein grosser Fan von Zwiebelwickeln bin, viel mehr berufe ich mich da auf Thymianwickel. Sein Duft ist für mich persönlich einfach viel angenehmer und er ist genauso wirksam wie die Zwiebel. Feucht-heisse Thymian-Kompressen haben also eine positive Wirkung auf unsere Abwehrkräfte, da seine darin enthaltenen ätherischen Öle hemmend auf Bakterien wirken und er unseren Organismus wärmt.

Natürlich gibt es noch weitere Methoden sich bei Erkältungen zu heilen. Ich kann zum Beispiel auch Tiger Balm, Heilerde und Fango wärmstens empfehlen. Leider wurde das aber den Rahmen dieses Blogposts sprengen. Wer sich dafür interessiert kann gerne den Links folgen und einiges an Wissenswertem auf den dazu vorgesehenen Seiten finden.

Fassen wir also nochmals zusammen: Mit genügend Ruhe, Flüssigkeitszufur und Wärme geben wir dem Körper genau das was er braucht um wieder gesund zu werden. Sollten wir uns nach 3-4 Tagen noch kein bisschen besser, oder sogar noch schlechter fühlen als die Tage zuvor, sollte allerdings ein Arzt aufgesucht werden, denn dann kann es auch sein, dass mehr als nur eine einfache Erklältung dahinter steckt.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr gesund bleibt und falls nicht, dass euch die hier erwähnten Tipps helfen bald wieder gesund zu werden.


Frisch angesetzte Beifusstinktur
Hallo ihr Lieben,

Nach einer halben Ewigkeit und dem Start mit diesem Artikel in die neue Rubrik, habe ich euch heute eine weitere magisches Rezept und zwar soll es diesmal um die Herstellung von Tinkturen gehen. Das Thema eignet sich einfach perfekt für den Herbst, da wir jetzt die letzten Vorbereitungen für den Winter treffen.

Heute stelle ich euch deshalb mal grob vor, wie wir eine Tinktur ansetzen können. Der ein oder andere wird sich jetzt vielleicht fragen für was diese denn gut sein soll. Ganz einfach, mit einer Tinktur werden die Heilkräfte der Pflanzen haltbar gemacht, was natürlich perfekt ist für die Zeit, in der die Heilkräuter nicht mehr frisch zu erhalten sind. Auf diese Weise braucht man nicht Unmengen an getrockneten Heilpflanzen den Winter über zu lagern, sondern kannst deren Heilwirkung ganz einfach in Fläschchen aufbewahren.
Tinkturen können auf verschiedene Weise verwendet werden. Sie können zum Beispiel als Tropfen eingenommen oder auf die Haut einmassiert, dem Tee hinzugegeben, oder aber in Salben verwendet werden, ganz nach belieben.

Dadurch, dass die Pflanzenwirkstoffe in der Tinktur stark konzentriert sind, braucht es davon praktischerweise auch nicht so eine grosse Menge wie dies zum Beispiel bei einer Abkochung oder einem Aufguss der Fall ist. Ein paar Tropfen genügen in den meisten Fällen schon um die gewünschte Wirkung zu erhalten.

Kräuter bei Tinkturen
Für Tinkturen kann man sowohl frische als auch getrocknete Pflanzenteile nehmen. Der Vorteil frischer Kräuter ist vor allem ihr stärkeres Aroma und sie sind natürlich doch etwas  kraftvoller,da beim Trocknen doch so einiges an Wirkstoffen abhanden kommt. Auf er anderen Seite jedoch haben auch getrocknete Pflanzen ihre Vorteile, denn dadurch dass sie schon dehydriert wurden und somit der angesetzten Tinktur keine weitere Flüssigkeit hinzufügen, macht es sie länger haltbar. Ausserdem habe ich persönlich mit getrockneten Pflanzenteilen genauso gute Erfahrungen gemacht wie mit frischen was deren Wirkung angeht. Am besten solle jeder für sich ausprobieren, was ihm am besten passt und für ihn am wirkungsvollsten ist. 

Wichtig bei getrockneten Pflanzen ist allerdings, dass sie durchs Trocknen nicht komplett braun geworden sind, sondern noch einen Teil ihrer Farbe behalten haben. Sollte dies nicht der Fall sein, ist das ein klares Zeichen, dass die Heilkräfte der Pflanzen nicht mehr vorhanden  und folglich nicht mehr Verwendbar sind. Vermutlich wäre es sinnvoll hier auf dem Blog auch mal genauer über das richtige Trocknen vom Pflanzen zu berichten, das würde an dieser Stelle aber den Rahmen sprengen. Hier und da findet man aber schon mal ein paar ganz gute Tipps.

Kommen wir aber jetzt erst mal zurück zum eigentlichen Thema. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Tinktur selbst herzustellen. In diesem Artikel werde ich drei Varianten vorstellen, eine mit und zwei ohne Alkohol.

Tinktur auf Basis von Alkohol
Mithilfe von Alkohol kann man ganz einfach eine Tinktur, also einen Kräuterauszug herstellen, welcher dir später bei allen möglichen Heilungen nützlich sein wird. Durch den Alkoholgehalt ist diese Art Tinktur selbstverständlich nicht für Kinder geeignet, genauso wenig für Alkoholkranke, wie sich wohl von selbst versteht.

Zubereitung:

  • Als erstes brauchst du selbstverständlich das Heilkraut für das du dich entschieden hast, auch mehrere sind möglich, wenn du eine ganz bestimmte Zusammensetzung ihrer Heilwirkung erzielen möchtest, Für den Anfang jedoch ist eines bestimmt perfekt. Natürlich solltest du dir Gedanken machen für was deine Tinktur gut sein soll bzw. wobei sie dir helfen soll. Anhand dessen solltest du dann entscheiden welche Pflanze dafür am besten geeignet ist. Falls du dir nicht sicher sein solltest was du nehmen möchtest, schaue dich doch in meinen Pflanzensteckbriefen oder im Internet um, was dir am besten zusagt.
  • Hast du deine Heilpflanze gefunden, brauchst du ein Einmachglas indem sie Platz hat. Im Idealfall füllst du das Glas mit der Pflanze, aber selbstverständlich entscheidest du wie viel du verwenden möchtest. Die Wirkung wird schwächer oder stärker je nachdem wie viel du dafür verwendest. Giesse nun hochprozentigen Alkohol (z.B. Vodka) über die Kräuter bis sie ganz damit bedeckt sind.
  • Verschliesse nun das Glas und stelle es an einen warmen, sonnigen Platz.
  • Nun solltest du sie mindestens zwei Wochen stehen lassen. Je länger sie stehen bleibt, desto stärker wird die Tinktur.
  • Ist die Tinktur für deine Zwecke stark genug, dann filtere die Rückstände ab, so dass nur die Flüssige Tinktur übrig bleibt.
  • Giesse sie in eine dunkle Flasche, da sie nun geschützt vom Licht länger haltbar ist.
  • Du solltest sie zusätzlich mit Name und Datum beschriften, nicht dass du am Ende bei mehreren Tinkturen nicht mehr weisst welche vor dir steht und wie alt sie ist. Die Tinktur hält so etwa ein Jahr lang, bei kühler Lagerung sogar länger.

Essig- und Honig-Tinktur
Ganz ähnlich der Tinktur auf alkoholischer Basis gibt es solche, die zum Beispiel auf Essig (Ich verwende gerne Apfelessig) basieren. Die Tinktur kann genau gleich wie oben beschrieben, ganz einfach mit Essig statt des Alkohols angesetzt werden. Essig wirkt antibakteriell, antiseptisch und entgiftend.

Eine weitere schöne Alternative ist eine Tinktur mit Honig. Dank seiner Enzyme hat auch der Honig eine antibakterielle Wirkung, die gerade bei einer Heiltinktur der Wirkung natürlich zugute kommt. Der Honigauszug ist dem alkoholischen beinahe ebenbürtig und eignet sich zum Beispiel auch gut für Kinder, da der süsse Geschmack sie ein wenig überlisten kann, was ja bei der sonst oftmals bitteren Medizin gar nicht immer so einfach ist. ;)

Macht ihr auch Tinkturen? Falls ja, wie macht ihr sie?

So das wars fürs Erste. Falls ihr noch Ergänzungen, Erfahrungen und / oder Wünsche habt, dann lasst es mich wissen.

Einen schönen Abend euch allen!

Hallo meine Lieben,

Heute mal ein etwas anderes Rezept. Lasst uns doch einfach mal über Nahrung und die Liebe sprechen...

Valentinstag war eigentlich nie meins und ehrlichgesagt finde ich es schade, dass etwas so schönes wie die Liebe zu solchem Kommerz verkommt und sich so viele Menschen an diesem einen Tag ganz besonders gezwungen fühlen ihren Herzensmenschen etwas zu schenken. Deshalb mag ich eigentlich den Valentinstag nicht besonders - eigentlich.

Uneigentlich jedoch finde ich es zauberhaft, wenn wir so etwas wie die Liebe zelebrieren und wenn's halt dann am Valentinstag sein soll, dann ist es eben so. Aber, meine Lieben, vergesst nicht das Jahr hat meistens noch 364 weitere Tage. Weshalb also sollte man seine Liebe nur immer am 14. Februar zeigen? Seid kreativ und schenkt euren Herzensmenschen etwas, dass auch tatsächlich von Herzen kommt und Bedeutung trägt.



Es gibt so viele wunderbare Möglichkeiten aus dem Valentinstag einen ganz besonderen Tag zu machen. Wie wäre es zu Beispiel, wenn ihr eure Liebsten auf eine wunderbare Reise entführt? An einen ganz besonderen Ort oder vielleicht, der euch etwas bedeutet, oder auf eine kulinarische Reise? Ja, kocht eurem Liebsten doch einfach etwas Leckeres und wenn ihr es richtig anstellt, dann könnte man euer Gericht vielleicht sogar als Food with benefits bezeichnen. Ich behaupte ja nach wie vor, dass Liebe durchaus auch durch den Magen geht...Hmm na ja, zugegeben, als Küchenhexe kennt man vielleicht noch das ein oder andere zusätzliche Rezept um den Liebsten "scharf" zu machen -  aber hey, auch Nichthexchen bringen das auf jeden Fall hin. Also, was nicht ist kann ja noch werden. ;) Deshalb, Ladies and Gentlemen, in diesem Artikel soll es um romantische Genüsse gehen.

Aphrodisiaka haben eine sehr lange Tradition und das nicht nur bei uns in Europa, sondern überall auf der Welt. Gut, die Art des Liebeshelfers kann sehr unterschiedlich ausfallen und ab und an erscheinen uns auch solche, die ganz schön skurril sind, doch am Ende haben sie alle das selbe Ziel - eine unvergessliche Liebeserfahrung. Hier soll es aber in erster Linie um Nahrungsmittel gehen, die uns heiss machen sollen. Zuerst aber einmal die ernüchternde Nachricht, denn wer nun ein Rezept für den ultimativen Liebestrank erwartet, den muss ich leider enttäuschen, solch einen Trank, bei dem sich das heissbegehrte Gegenüber vor Erregung die Kleider vom Leibe reisst, gibt es nämlich nicht. Aber, und das ist nun die gute Nachricht, es gibt durchaus den ein oder anderen Trick, den Liebsten oder die Liebste scharf zu machen und selbstverständlich auch sich selbst.

Wie wir mit Hilfe von Nahrung die Liebe beflügeln können, hat uns Menschen wohl schon immer beschäftigt. So sind zum Beispiel Meeresfrüche und Fisch auf jeden Fall empfehlenswert. Austern zum Beispiel, deren hoher Zinkgehalt stimulieren wirkt und die Spermienproduktion anregt. Aber auch Fisch ist einem eher schweren Fleischgericht sicherlich vorzuziehen, denn wer will schon völlig überfressen auf dem Sofa einschlafen, wenn der Abend doch eigentlich ganz anders geplant war? ;)

Weiter gilt, scharf macht was scharf ist. So zum Beispiel gelten Ingwer und Chili als Aphrodisiaka oder auch Pfeffer, der uns hilft die Durchblutung anzuregen. Doch das ist noch lange nicht alles Safran und Koriander fördern die Potenz, genauso wie auch die Vanille besonders die weibliche Fruchtbarkeit fördert. Desweiteren gilt  Thymian als Kraut für weibliche Erotik. So sagt man eine Frau, die Thymian im Haar trägt, würde unwiderstehlich!

Und auch Rosmarin ist nicht zu verachten, von ihm sagt man er stünde für eine treue Liebe und auch die eher langweilige anmutende Karotte hat, dank ihres Vitamin A Gehalts in Verbindung mit Vitamin E eine positive Wirkung auf unsere Geschlechtshormone.


Das alles sind selbstverständlich nur einige von vielen Liebeshelfern und nicht alles schmeckt jedem. Was einem persönlich zusagt muss schlussendlich jeder für sich selbst herausfinden. Doch die Liebe soll am Ende aber vor allem auch dazu animieren seiner eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen, sich ein leckeres Gericht mit vielleicht einer oder sogar mehreren der hier erwähnten Zutaten zu verwenden und Tatsache ist auch, dass, egal welches Aphrodisiakum wir zu uns nehmen, verschiedene weitere Einflüsse dazu benötigt werden um die Lust herbeizuführen.

Das Kraut zu essen und dann auf dem Sofa sitzend, die Uhr im Hintergrund tickend auf die WIRKUNG wartend, klar - das kann ja nichts werden, denn was daran soll bitte romantisch sein? Gut, also sind wir uns schon mal im klaren, die Atmosphäre muss schon auch stimmen. Zu guter Letzt, lasst euch nicht stressen, denn Stress ist ein definitiver Lustkiller. Entspannt euch und geniesst die Zweisamkeit - lasst es euch ganz einfach gut gehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen liebevollen Valentinstag!
Hallo meine Lieben,

Wie mittlerweile wohl allseits bekannt ist, helfe ich mir und meinen Liebsten immer gerne auf natürlichem Weg die Gesundheit zu bewahren. Ich halte es für wichtig auf seinen Körper zu hören und ihm die Mittel zur Verfügung zu stellen, die er braucht um gesund zu sein und es auch zu bleiben.

Natürlich gibt es so einiges an natürlichen Heilmitteln, Tipps und Tricks um wieder gesund zu werden. Noch besser allerdings ist es, gar nicht erst krank zu werden. In diesem Blogpost möchte ich deshalb ein paar der wichtigsten Faktoren auflisten, die mir helfen mein Immunsystem zu stärken und somit möglichst unanfällig für Krankheitserreger zu werden. Ich hoffe sie können auch euch eine Hilfe sein.



ENTSPANNUNG IST WICHTIG
Stress ist in unserer heutigen Welt wohl einer der bekanntesten Immunschwächer und Krankmacher. Allerdings spreche ich hier nicht von kurzzeitigem Stress, den kennen wir alle und, auch wenn er uns müde macht und schwächt, im Normalfall erholen wir und relativ rasch und gut davon.In kleiner Menge ist er sogar sehr gut für uns, denn er kann uns helfen Leistungen zu bringen, die wir ohne ihn nicht bringen würden. Dauerhafter Stress jedoch ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn davon können wir uns kaum mehr erholen, kein wunder also dass er einer der Faktoren ist, die unser Immunsystem schwächen.

Nun sind solche Phasen natürlich nicht immer ganz zu vermeiden. Damit wir also dennoch, trotz einer solchen Situation im Ausgleich bleiben, ist es wichtig die Balance zwischen diesem Stress und der Entspannung zu finden. Sind wir bei der Arbeit einem solchen Stress ausgeliefert sollten wir umso mehr darauf achten in unserer Freizeit etwas zu haben, das uns entspannt und uns Ausgleich bringt.

Genauso wichtig ist jedoch genügend Schlaf. Damit unser Körper während der Nacht genügend Antikörper produzieren kann, braucht er mindestens sieben Stunden Schlaf. Wer also über längere Zeit regelmässig weniger Schläft, läuft Gefahr seinen Körper zu schwächen und ihn somit für Krankheitserreger einfacher zugänglich zu machen.

Wer übrigens Mühe haben sollte mit dem Einschlafen, der sollte sich ganz bewusst Zeit nehmen und sich ein kleines Ritual ausdenken, welches er jeden Abend vor dem Schlafen gehen bewusst ausführt. Sei es nun lesen, fernsehen, meditieren. Ganz egal, Hauptsache ist, es sollte den Körper entspannen und ein Signal an unser Bewusstsein senden, damit unserem Hirn bewusst wird, dass wir uns nun langsam aber sicher hin zur Schlafphase bewegen. So ähnlich handhaben es Profisportler übrigens auch um sich vor einem Wettkampf mental auf das Bevorstehende vorzubereiten. Solche Rituale sind gut für den Rythmus unseres Körpers und bereitet ihn auf das vor, was ihm bevorsteht.


FINGER WEG VON ALKOHOL & CO
Alkohol und Rauchen sind für unser Immunsystem, wie bei Potenzproblemen im übrigen auch, sehr schädlich. Je mehr und vor allem je häufiger wir Alkohol wir trinken oder rauchen, desto mehr vergiften wir unseren Körper und schwächen ihn damit. er ist dann damit beschäftigt diese Gifte zu eliminieren und nicht mehr in der Lage genügend Abwehr gegen Krankheitserreger zu bieten.

Natürlich wird uns die Ausnahme nicht gleich eine Krankheit einbringen, wenn wir jedoch ohnehin schon geschwächt sind sind diese zwei Dinge nicht unbedingt unsere besten Freunde. Ich denke, mit Suchtmitteln allgemein sollten wir ohnehin behutsam umgehen und nicht leichtsinnig damit handeln.


AUF EINE AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG ACHTEN

Abwechslungsreich essen
Eine Ausgewogene Ernährung ist unabkömmlich für einen gesunden Körper. Wie sagt man so schön? Du bist was du isst – Dieser Satz ist gar nicht so falsch. Und wenn ich hier von abwechslungsreich und ausgewogener Ernährung spreche, meine ich keine Abmagerungskur, durch irgendwelche speziellen Diäten, sondern ganz einfach eine möglichst vielfältige Ernährung. Natürlich kann die von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich sein, je nachdem ob wir Omnivore, Vegetarier, oder Veganer sind wird die Priorität unserer Ernährung natürlich ganz anders gesetzt. Doch selbst wenn wir durch unsere Ernährungsphilosophie eine Beschränktere Auswahl an Essen haben sollten, gibt es stets genug um am Ende einen gesunden Ausgleich zu finden.

Nehmen wir Gemüse als Beispiel, das wir in vielen Fällen nach Farbe aussuchen können. Fürs Immunsystem sind nämlich besonders Gemüsesorten mit roter, gelber oder tiefgrüner Farbe vermehrt Beta-Carotin haltig und unterstützen somit unser Immunsystem. Aber selbstverständlich gibt es auch Früchte, die unsere Gesundheit unterstützen. Zitrusfrüchte sind da besonders hilfreich, wer jedoch lieber Produkte aus der Region nutzen mag, dem kann ich Kirschen oder Brombeeren empfehlen, auch schwarze Weintrauben unterstützen unser Immunsystem, oder aber wir greifen auf einheimische Kräuter zurück, wie zum Beispiel Holunder, der regelmässig als Tee konsumiert eine wunderbare Unterstützung für unseren Körper ist. Desweiteren sind die Ringelblume und die Zitronenmelisse hilfreich für unsere Abwehrkräfte.

Von Zucker hingegen ist abzuraten, da es unser Immunsystem enorm schwächt.

Ausreichend trinken
Damit meine ich selbstverständlich keinen Alkohol und auch nicht unbedingt koffeinhaltige oder Süssgetränke (obschon auch das zwischendurch natürlich nicht fehlen soll), sondern vor allem Wasser. Unser Körper besteht zu fast 75% aus Wasser, kein Wunder also dass wir genügend Wasser aufnehmen sollen, nicht zuletzt um Gifte angemessen ausscheiden zu können.


BEWEGUNG IST IMMER VON VOR VORTEIL
Ich spreche hier nicht von Hochleistungssport, sondern von der Menge an Bewegung die noch im gesunden Bereich für unseren Körper ist.

Jeden Tag etwa eine bis zwei Stunden rausgehen zum Beispiel und sich bewegen ist ganz einfach gesund. Wie intensiv man sich bewegen will, sollte jeder für sich und anhand seiner Möglichkeiten entscheiden. Doch egal ob beim Joggen, Spazieren oder Wandern, unser Körper ist in Bewegung und das ist gut für unseren Kreislauf.

Andere trainieren lieber drinnen beim Fitness, ganz egal was es tut gut. Sollten wir allerdings unseren Sport drinnen ausüben ist es besonders wichtig, dass wir andere Möglichkeiten finden auch mal rauszukommen an die frische Luft.


KRAFT TANKEN IN DER NATUR
Fühlt ihr euch nicht auch immer wie ausgewechselt nachdem ihr draussen in der Natur wart, etwas frische Luft geschnappt und Sonne getankt habt? Ich zumindest schon und das hat auch seine Gründe.

Durch die Sonneneinstrahlung schüttet unser Körper einerseits Serotonin aus, ein Glückshormon, das stimmungsaufhellend wirkt, und auch gleichzeitig eine Stresssenkende Wirkung auf uns hat. Aber auch Vitamin D nehmen wir durch die Sonneneinstrahlung auf unserer Haut auf, welches wichtig für unsere Abwehrkräfte ist. Selbstverständlich sollte man das Sonne tanken aber auch nicht übertreiben. Der Ausgleich macht’s eben auch hier.

Also raus in die Natur und der Gesundheit etwas Gutes tun! Was tut denn euch besonders gut? Habt ihr noch weitere Tipps und Methoden, die eure Immunsystem stärken?