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Krafttanken inmitten einer Metropole
Inmitten des Gewusels dieser einzigartigen Stadt gibt es einen Ort, der nicht nur so aussieht, als wäre er aus dem Kopf Tim Burtons entsprungen, sondern auch ruhig und entspannend ist, sodass man kaum glauben kann, dass er sich inmitten einer Grossstadt befindet. Überhaupt hat London ein paar wahrlich schöne Grünflächen. Eine der berühmtesten und zugleich grössten ist wohl der Hyde Park. Aber auch kleine Parks wie der Russel Square, indem sich die Kunststudenten regelmässig treffen, ist durchaus einen Besuch wert.

Der Highgate Friedhof 
Highgate befindet sich im Stadtbezirk Camden im Norden Londons und gleich oberhalb des Stadtzentrums. Vom British Museum aus sind es mit der Tube (so wird die Untergrundbahn Londons genannt) von der Haltestelle Russel Square (Blue Line) nur etwa zehn Minuten bis zur Kings Cross und von dort aus in Richtung High Barnet (Black Line) bis zur Archway Haltestelle. Danach ist es ein angenehmer zehn Minuten Spaziergang durch den Waterlow Park, der übrigens auch ganz bezaubernd ist und sich ebenso hervorragend für eine ruhige Minute eignet.

Der Friedhof besteht aus zwei Teilen, dem jüngeren, östlichen Teil und dem älteren, westlichen Teil, welcher nur geführt besichtigt werden kann. Mit einem Eintrittspreis für £8 kann man den östlichen Teil eigenständig erkunden. Wer den westlichen Teil auch sehen möchte, kann allerdings ein Ticket für £12 kaufen und hat sowohl die Tour, wie auch den Eintritt für den östlichen Teil mit inbegriffen. Ich fand die Investition hat sich allemal gelohnt.


West Cemetery 
Terry, unser Guide für den westlichen Teil der Grabstätten und der, meiner Meinung nach, so überhaupt nicht wie ein Terry aussah, sondern eher wie ein James, bewies swohl Herz wie auch Humor während der Führung. Es dauerte nicht lange, bis ich von diesem Ort genauso begeistert war wie er. Wir betraten die Egyptian Avenue, den Circle of Lebanon und die Terrace Katakomben, die ziemlich gruselig waren, vor allem nach Terry's lebhaft erzählten Geschichten.
 
 
East Cemetery
Der Ostfriedhof ist etwas weniger exzentrisch als der Westteil, aber keinesfalls weniger schön. Die meisten der alten Gräber sind von dicken Ranken umschlossen und geben dem Friedhof eine ganz besonders mystische Atmosphäre.Die berühmteste Grabstätte hier ist wohl die von Karl Marx, wobei ich gestehen muss, dass ich andere Gräber viel schöner fand als seines. Wer einen ruhigen Ort sucht um dem tosenden Lärm der Stadt zu entkommen, der wird hier auf seine Kosten kommen. Es ist herrlich durch die Natur zu gehen, dem Vogelgesang zu lauschen und, mit ein bisschen Glück, sogar einer der Nachbarschaftskatzen zu begegnen, die manchmal ganz schön frech, einige der Grabsteine für ihren Mittagsschlaf beanspruchen.

Geschichten von Geistern und Vampiren
Ich mag Friedhöfe, nicht unbedingt der Toten wegen, aber die Ruhe dort erlaubt mir meine Gedanken besonders gut zu hören. Inmitten solch friedlicher und magischer Orte sprudelt es nur so vor Geschichten in meinem Kopf und der Highate Friedhof war keine Ausnahme. Wie das Eintreten in eine andere Welt, in die Anderswelt, so kam es mir vor und wenn ich bedenke wo ich stand, ist dieser Vergleich gar nicht so weit hergeholt. Kein wunder gibt es unzählige Geistergeschichten, die sich um diesen Ort ranken. Seit den 1970er Jahren macht ausserdem das Gerücht die Runde, dass auf dem Friedhof ein echter Vampir hausen soll. Nun, begegnet bin ich ihm nicht, diesem Vampir, aber meine Fantasie hat diese Geschichte auf jeden Fall angeregt und wer weiss, vielleicht reicht diese Inspiration auch bald schon für eine kurze Geschichte.



Heute entführe ich euch nach Rom und zwar an einen der wunderbarsten Plätze der Stadt. Der Giardino degli Aranci, was soviel heisst wie Garten der Orangen, gehört nämlich zu den schönsten Aussichtspunkten der Stadt. Kein Wunder, dass hier viele Paare den romantischten Tag ihres Lebens feiern wollen.

Wer jedoch noch ein paar Schritte weitergeht, der wird eine erst unscheinbare Tür mit einem ebenso unscheinbaren Schlüsselloch finden. Vielleicht wird er sich dann fragen, weshalb hier ein paar Leute Schlange stehen, nur um durch ein Schlüsselloch zu schauen. Kann man ja Zuhause schliesslich auch. Das stimmt zwar, was sich Zuhause jedoch hinter Schlüssellöchern verbirgt, wird aber mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht so bezaubernd sein wie hier.


Hinter dem berühmten Schlüsselloch Roms nämlich befindet sich nicht nur ein zum Malteserorden gehörender Garten und die Santa Maria del Priorato, die beide leider nicht öffentlich zugänglich sind, sondern auch ein einmaliger Blick auf den St. Petersdom, den jeder geniessen darf, der davon weiss.

Ich liebe es diese kleinen und unscheinbaren Orte zu entdecken, denn sie zeigen mir, dass es an jedem Ort, egal wo, viel mehr zu entdecken gibt, als man manchmal glauben mag. Geht es nicht genau darum beim reisen? Den Blick für etwas zu öffnen, was wir nicht jedem Tag sehen.

Bitte entschuldigt das schlechte Foto. Meine Kamera wollte an dem Tag nicht so wie ich, daher ist der Dom leider viel zu hell daruf. Wer jedoch weiss es mit seiner Fotokamera geschickter anzustellen als ich, wird nicht nur ein unvergessliches live Erlebnis haben, sondern auch eine Erinnerung an Rom, die nicht jeder hat. Ich hoffe ihr könnt euch dennoch ein Bild davon machen, fallst nicht, gibt es hier noch ein paar bessere Fotos.

Habt alle einen zauberhaften Sonntag! <3

Wie ihr bestimmt über Instagram oder den Blog schon erfahren habt, war ich letzte Woche in London unterwegs und natürlich werde ich dabei für euch einen kleinen City Guide zur Stadt vorzubereiten.

Neal's Yard befindet sich im  Londoner Stadtbezirk Covent Garden, einem Stadtteil, der unheimlich viel zu bieten hat.  Egal ob Shopping, Kultur oder Geschichte, der Covent Garden hat all das zu bieten. Ebenso finden sich hier unzählige kleine Restaurants, Pubs, Bars und Cafés, die einem den Tag versüssen.

Wer Neal's Yard besucht, der sich zwischen Monmouth Street und Shorts Gardens befindet, wird einen zauberhaften kleinen Innenhof mit bunten Fassaden finden. Hier ist ohne Zweifel die Alternative Szene Londons vertreten mit ihren Natural Remedies, ihren Whole Foods Läden und sogar eine kleine Buddha Statue konnte ich auf einem der Fenstersimse entdecken.

 


Zwar ist Neal's Yard nicht besonders gross, aber auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp, den man beim Spatzieren durch den Covent Garden, aufgrund seiner Lage, gerne mal übersieht. Die Häuser mit den  bunten Fassaden sind ein absoluter Hingucker. Noch dazu befindet sich Neal's Yard an einem gut erreichbaren Ort der Stadt, an dem es auch sonst sehr viel zu entdecken gibt. Mehr zur Britischen Hauptstadt werde ich euch in den kommenden Tagen noch berichten. Bis dahin wünsche ich euch aber erst mal einen schönen und vor allem sonnigen Tag!