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Nachdem wir über fünf Monate in Kalifornien gelebt und studiert haben, sind wir nun in unserem wohlverdienten Urlaub angekommen und da haben wir uns entschieden noch ein paar andere Teile des Landes zu besuchen. In Nevada waren wir ja schon im Februar und haben Las Vegas und den Grand Canyon besucht. Ausserdem haben wir nebst täglicher Erkundungen von San Francisco und Los Angeles auch ncoh ein paar andere Orte Kalforniens besucht. Jetzt geht es ein ganzes Stück weiter östlich und zwar in den Staat Illinois - nach Chicago. Die Stadt des Blues wird unser erstes Abenteuer in diesem Urlaub.

Der Abschied heute ist mir schwer gefallen, Dee ging es glaube ich genau so. Es war nicht nur ein Umzug, wie vor ein paar Monaten von San Francisco nach Los Angeles, dieses Mal war es wirklich ein Ende. Nun, wo ein Ende ist, ist ja bekanntlich auch ein Neuanfang und auf den freue ich mich jetzt erst Mal. In Chicago muss ich erst noch richtig ankommen, denn mit meinen Gedanken bin lebe ich immer noch in Kalifornien. Wir haben so viel erlebt während der letzten vier Monate. Einfach unglaublich! Ich hatte zwar erwartet, dass mich die Zeit hier etwas verändern würde, aber in diesem Ausmass….nein, das hatte ich nicht erwartet. All die Menschen und deren Kulturen, die wir in dieser Zeit kennen gelernt haben, die Amerikanische Kultur, ihre Denkweise, die ich zwar noch immer nicht vollständig befürworte, sie jedoch nachvollziehen, besser verstehen kann.

Ich bin dankbar und stolz diesen Schritt gewagt zu haben und ja es hat mir unheimlich viel gebracht, auch wenn man das meist erst in Nachhinein merkt. Heute werden wir zum ersten Mal die Stadt etwas erkunden und ich hoffe wir kommen gut vom Fleck. Mal sehen, wie wir uns hier am besten fortbewegen. Und am Abend geht’s dann mit den Leuten vom Hostel auf Blues Bar Tour! Na das kann ja was werden… ;)

Abschied und Weiterreise

by on Juni 04, 2012
Nachdem wir über fünf Monate in Kalifornien gelebt und studiert haben, sind wir nun in unserem wohlverdienten Urlaub angekommen und da h...


Einmal mehr heisst es Koffer packen. Fast sechs Monate haben meine Sister in Spirit und ich in Kalifornien gelebt. Wir haben eine aufregende Zeit hinter uns, viele neue Eindrücke gewonnen und ebenso neue Bekanntschaften geschlossen. Man kann sagen San Francisco und Los Angeles sind auch ein wenig Heimat geworden, wir haben uns hier einfach wohl gefühlt.

Gerade Los Angeles ist wirklich die Filmstadt schlechthin und das merkt man hier auch. Überall scheinen Menschen etwas mit dem Business zu tun zu haben, was einerseits sehr interessant ist, was die Stadt allerdings auch gerne und schnell oberflächlich wirken lässt, zumindest auf den ersten Blick. Wir als Filmgeeks hatten somit das grosse Glück während der vergangenen Monate auch ein Stück weit hinter die Kulissen, nicht nur der Filmfabrik, vor allem aber auch der Stadt zu schauen.


Wir haben die Zeit hier in Los Angeles unendlich genossen. Das angenehme Wetter, die Strände, die Unterhaltungsmöglichkeiten. Wie es aussieht wird es nun Zeit mal genauer zusammenzufassen was wir hier alles erlebt haben.

Zu allererst waren da unsere Lieblingsrestaurants, ja die waren wichtig, denn wir sind echte Foodies!
Ein weiterer Ort, der mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, war der Farmer's Market und The Grove. Beides liegt beieinander und die Atmosphäre dort ist einfach speziell, das muss man definitiv gesehen haben in Los Angeles. Der Farmer's Market bietet nicht nur die Gelegenheit querbeet durch die Welt zu essen, sondern auch frisches Gemüse und allerhand Ware, die man sonst nicht so schnell bekommt.

Dann sind natürlich die berühmten Strände von Santa Monica und Venice Beach, einfach perfekt zum erholen, obwohl man sich in Venice Beach zuerst einmal an die dort doch sehr öffentlich verkauften Drogen gewöhnen muss. Dies tut allerdings dem Strand keinen Abbruch, denn der ist sauber und zudem sehr berühmt durch die frühere Baywatch Serie.
Natürlich sind da Nachbarschaften wie Beverly Hills und Bel Air zu bestaunen und auch das Hollywood Zeichen ist ein MUSS für den, der nach LA kommt. Eines meiner persönlichen Highlights allerdings sind die Hollywood Hills, sie Aussicht dort ist einmalig! Wer also die Gelegenheit hat, sollte sich auch in diese Gegend hinauf wagen und von dort die ganze Stadt überblicken.


Weiter sind wir nach San Diego und Santa Barbara gereist und haben viele neue Leute kennen gelernt. Ich werde sie vermissen, all die netten Kleinigkeiten, die wir hier so sehr genossen haben. Die Bilder übrigens haben wir auf unserer Star Reise gemacht, vor der wir uns bis zum Schluss erfolgreich gedrückt hatten. Dann jedoch wollten wir trotzdem noch fahren. In der Hoffnung, das Filmhaus von Prince of Bel Air zu sehen... Das hat leider aber doch nicht geklappt (ist abgeschirmt in Bel Air), dafür aber haben wir diese Aussicht genossen! Die Hollywood Hills sind sehr empfehlenswert!

Es gäbe noch so viel mehr zu berichten, aber irgendwann muss ich ja auch mal zum Schluss kommen. Ich werde sicherlich einiges vermissen, wie ich auch einiges von San Francisco vermisse, dennoch freue ich mich, dass es jetzt weitergeht.Unser nächster Stopp heisst Chicago und ich bin gespannt, was wir dort so alles erleben werden.

Nun bleibt nur noch eines zu sagen...

♥ DANKE 
...Danke für  alles, was ich erleben durfte!
...Danke an meinen Roommate Dee, die überraschenderweise eine gute Mitbewohnerin darstellt... ;) (Haha!)
...Danke an alle Leute, denen ich hier begegnet bin!
♥ DANKE  





Das Wahrzeichen der Hollywood Hills ist wohl die Berühmte Hollywood Schrift, die da über die Stadt thront. Aus einem ganz bewussten Grund jedoch, habe ich mich für diesen Post gegen ein Bild mit der Schrift entschieden, denn das Wahrzeichen kennen wir alle. Was dieses Viertel aber sonst noch zu bieten hat, wissen die wenigsten.

Hollywood Hills ist ein Villenviertel der Santa Monica Mountains, welches dank seiner zum Teil ziemlich ausgefallenen Bauten Schauplatz unzähliger Hollywood Produktionen wurde. Vielleicht kennen einige von euch das Stahl House, welches unter anderem schon für den Film Galaxy Quest , Blow und eine Folge aus Columbo als Filmlocation verwendet wurde.

Doch nicht nur der Filme wegen, auch die für Los Angeles ungewöhnlich grosse Grünfläche ist Anziehpunkt für viele Einheimische. Es ist daher auch ein offenes Geheimnis, dass gerade der Runyon Canyon Park zum Joggen, Wandern und Spazieren von Stars und Sternchen bevorzugt wird.

Ausserdem befindet sich hier die Hollywood Bowl, welche eine der grössten natürlichen Freilichtbühnen der Welt ist und hauptsächlich für Miskveranstaltungen genutzt wird.




Die Hollywood Hills

by on Mai 31, 2012
Das Wahrzeichen der Hollywood Hills ist wohl die Berühmte Hollywood Schrift, die da über die Stadt thront. Aus einem ganz bewussten Gr...

Filmstudios, Drehorte, Filmpremieren und eben Kinobesuche stehen hier in Los Angeles fast schon an der Tagesordnung. Von meinem Zuhause aus sind es nur etwa 40 Minuten bis nach Westwood, wo zwei wunderbare alte Kinos sich gleich gegenüber stehen und wo meine Sister in Spirit und ich des Öfteren gerne einen Film schauen gehen.

Angefangen bei den Avengers am 16. Mai im Bruin Theater, sind wir dann am 18.Mai ins Fox Westwood Theater um uns Dark Shadows anzuschauen um dann am 30. Mai noch den letzten der Bande anzusehen, Men In Black 3! Wobei der letztere Kinobesuch dann noch mit einer eher unfreiwilligen Teilnahme an der Snowwhite and the Huntsman Premiere seinen Abschluss fand, der gleich im Kino gegenüber stattfand. Aber mit dem muss man hier ganz einfach leben.

DIE KINO-NOSTALGIE ERLEBEN
Wer gerne einen Film in einem berühmteren Kino sehen möchte, sollte sich etwas weiter nördlich an den Hollywood Boulevard begeben, dort befindet sich zum Beispiel das Chinese Theatre oder das El Capitan. Zwei der bekanntesten Kinos in Los Angeles, die schon für manche grossen Filmevents genutzt wurden. Gleich daneben befindet sich im übrigen das Kodak Theater in dem jährlich die Verleihung der Academy Awards stattfinden.

Kinos in Los Angeles

by on Mai 30, 2012
Filmstudios, Drehorte, Filmpremieren und eben Kinobesuche stehen hier in Los Angeles fast schon an der Tagesordnung. Von meinem Zuhause...
Das absolut besteThai Restaurant in Los Angeles? Für mich ist das definitiv das Swanya Thai Cuisine in Culver City. Ja, nachdem ich in San Franisco um die Ecke schon einen Thai hatte, den ich nur ungern dort zurückgelassen habe, haben wir auch hier in Los Angeles wieder einen Thai gleich um die Ecke.

Ein bis zweimal pro Woche bin ich dort auf jeden Fall anzutreffen und wenn es nur ist, um mir zwischendurch einen erfrischenden Thai Ice Tea zu gönnen. Auch wenn das Restaurant eher klein und auf den ersten Blick vielleicht sogar unscheinbar wirkt, was dort geboten wird und dann noch zu einem richtig guten Preis ist es definitiv Wert dieses Restaurant zu besuchen.

Die Currys sind einfach der HAMMER und auch die Beilagen sind einsame Spitze! Auch die Bedienung ist freundlich und die Preise mehr als angemessen (spezielle Mittags Menus gibt es übrigens auch!) Leute, solltet ihr mal nach Los Angeles kommen, macht einen Abstecher nach Culver City und esst hier zu Mittag. Wer Thai Curry mag, sollte hier gewesen sein.
Von Los Angeles aus sind es nur ein paar Stunden nach Santa Barbara und das beste ist, wenn man möchte, braucht man nicht mal das Auto um die Küstenstat zu besuchen.Die Fahrt mit dem Zug von der Union Station nach Santa Barbara beträgt etwa drei Stunden, oder aber man nimmt den Bus und erreicht die Stadt in etwa zweieinhalb Stunden (Genauere Infos).

Wir haben uns allerdings für die erste Variante entschieden, nicht zuletzt, weil die Zugstrecke der Küste entlang einfach traumhaft ist, wie wir während unserer Reise nach San Diego schon erfahren haben. Um 11:00 Uhr morgens hiess es für uns also einmal mehr an der Union Station bereitstehen. 

Der Küste entlang, diesmal aber gen Norden, fuhr unser Zug vorbei an traumhaften Küstenstädten, Stränen und Natur. Fährt man mit dem Zug von LA nach Santa Barbara, ist man vom Bahnhof aus nur einen Katzensprung vom Stadtzentrum entfernt. Es ist also gut zu Fuss zu erreichen. Überhaupt kann man das ganze Städtchen locker zu Fuss besichtigen, da es ziemlich überschaubar ist.

Allerdings sind wir nicht nur nach Santa Barbara gefahren um den Ort zu besichtigen, sondern auch um eine liebe Bekannte zu besuchen, die wir in San Francisco kennengelernt hatten. Im Gegensatz zu Los Angeles ist Santa Barbara eine ruhige Stadt, für mich war sie ehrlich gesagt auf den ersten Blick fast etwas zu ruhig, aber das war vielleicht auch nur, weil ich mir die Grosstadt mittlerweile gewohnt war.

Santa Barbara ist stark mexikanisch angehaucht, teilweise fast noch mehr sls San Diego, obwohl letztere ja gleich an der Grenze zu Mexiko liegt, zimindest kam es mir so vor. Auf jeden Fall verkörpert Santa Barbara dieses typischer kalifornischen Küstenstädte, mir ihrem Suf-City Feeling und der Gemütlichkeit des Strandlebens.

SEHENSWERTES
Wer Santa Barbara besucht sollte es sich nicht entgehen lassen, die Flaniermeile der Stadt zu besichtigen, die State Street. Nicht nur verschiedene Shops, auch an Restaurants, Parks und ... gibt es eine grosse Auswahl. Etwas ausserhalb des Zentrums befindet sich ausserdem die Old Mission.




Sehr liebevoll gestaltet ist die Stadt dennoch und auf jeden Fall sehenswert. Ein Tag reicht allerdings um das Städtchen zu sehen. Nur wer noch in die Mission fahren möchte, sollte einen zweiten Tag einplanen, ansonsten kann man genüsslich in einem der unzähligen Restaurants essen und auch für den Nachtisch ist gesorgt, mit all den kleinen Cafés und Ständen.

Um kurz vor sieben Uhr haben wir wieder den Zug Richtung Los Angeles genommen. Alles in allem hat uns dieser kurze Ausflug sehr gut gefallen und natürlich war es auch schön unsere Bekannte wieder einmal zu treffen. Jetzt jedoch bin ich einfach nur noch froh, wenn ich schlafen gehen kann, denn es ist spät geworden.

Ein wunderbares Wochenende nimmt seinen lauf. San Diego war dieses Mal unser Ziel, ein schönes Städtchen an der US-Mexikanischen Grenze, dass mit seinem Charme bezaubert. Nebst dem Gaslamp Quarter waren wir noch am Hafen und im Balboa Park. Letzterer hat mich, als Naturfreund natürlich am meisten begeistert, dennoch gab es nichts, was mir nicht gefallen hätte.

ANREISE MIT DEM ZUG VON LOS ANGELES AUS
Früh morgens ging es für uns los von unserem Zuhause in Westwood bis zur Union Station in Los Angeles Downtown. Von dort aus würden wir die nächsten drei Stunden mit dem Amtrak, so heissen die Züge hier in den USA, richtung Süden fahren.

Das Abenteuer begann schon beim Einsteigen am Bahnhof von Los Angeles. Wie Am Flughafen warten alle Passagiere brav in dem für sie vorgesehenen Raum und werden dann von einem Lotsen abgeholt, der einen zum Zug führt. Ich fand das ziemlich amüsant, wusste da aber noch nicht, dass die Fahrt noch interessanter werden würde. Kaum hatten wir unsere Plätze bezogen wurden wir von einigen der Fahrgäste prächtig unterhalten. Eine Frau, die uns vorkam, als wäre sie soeben aus einem Agatha Christie Roman entsprungen, was mir natürlich sogleich wieder Ideen für einen neuen Krimi geliefert hat, sass direkt vor uns. Ja das Leben ist einfach das beste Bühnenstück, nicht wahr?

Die fahrt selbst war kurzweilig, denn es gab viel zu entdecken . Die Bahnlinie führt entlang der Küste, sodass es wirklich empfehlenswert ist sich die Zeit zu nehmen eine Zugfahrt zu unternehmen. Ich hatte schön Zeit alles in Ruhe zu beobachten und wir kamen pünktlich in San Diego an.










BALBOA PARK

San Diego ist toll. Allerdings war es schon eine Umstellung in solch einer kleinen und ruhigen Stadt zu sein. Nach dem Dee und ich uns San Francisco und Los Angeles gewohnt sind, hatten wir etwas Mühe die kurzen Distanzen einzuschätzen. Die Folge war natürlich, dass wir meist viel zu weit gelaufen sind.
Nun sind wir schon wieder im Zug und fahren, in Begleitung eines fabelhaften Sonnenuntergangs, wieder gen Norden nach Los Angeles, wo uns morgen wieder der Alltag erwartet.

Auf dem Weg nach Hause haben wir einen atemberaubenden Sonnenausgan geniessen dürfen. Zu dieser Zeit gemütlich mit dem Zug der kalifornischen Küste entlang zu fahren, kann ich nur jedem empfehlen.


48 Stunden in San Diego

by on Mai 14, 2012
Ein wunderbares Wochenende nimmt seinen lauf. San Diego war dieses Mal unser Ziel, ein schönes Städtchen an der US-Mexikanischen Grenze, d...
Busverbindeungen in LA (Quelle? Hier klicken)
Meine Lieben, wer behauptet in Los Angeles könne man sich mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut fortbewegen, hat hier ganz einfach noch nie gelebt. Gut es gibt schon Orte die besser vernetzt sind als andere, aber das ist bei solch einer riesigen Stadt, die innerhalb kürzester Zeit so rasant gewachsen ist auch nicht weiter verwunderlich.

Dee und ich leben nun seit etwas über einem Monat in Culver City im Nordwesten der Stadt und von dort aus sind die Verbindungen nicht nur super, sondern im Gegensatz zu San Francisco auch ein Traum. Nur einen Bus müssen wir während etwa 45 Minuten bis nach Westwood nehmen um zur Schule zu gelangen. Diese befindet sich nicht nur gleich neben der berühmten UCLA, sondern vor allem auch in einer perfekten Lage um die Stadt zu erkunden. Von Westwood aus kann man innert kurzer Zeit den Susnte Blvd., Hollywood, Bel Air, Beverly Hills oder Downtown La. Auch nach Santa Monica oder Venice Beach gelangt man von dort aus gut, doch von unserem Zuhause aus ist es noch näher, da Culver City gleich neben Venice Beach liegt.

Quele: Metro Map 
Die Busse sind nach Regionen und somit nach Farbe eingeteilt, was die Sache erheblich vereinfacht. Die Schnellbusse sind rot und sehr praktisch, wenn man rasch in Richtung Stadtmitte möchte um den Zug oder die Metro zu erreichen. Letztere ist übrigens sehr preiswert und man gelangt in null komma nichts von Hollywood zu dem berühmten Universal Studios.

Dee und ich haben uns sehr schnell zurecht gefunden und auch die Preise sind günstiger als in San Francisco. Dafür muss man hier aber auch längere Strecken zurück legen bis man am Ziel angekommen ist, aber auch an das gewöhnt man sich. Schliesslich ist man hier in einer 12 Millionen Stadt, da ist ein wenig mehr Zeit kein Thema.
Meine Lieben, was war das heute aufregend. Meine erste Filmpremiere in Los Angeles, also eigentlich meine erste Filmpremiere überhaupt, habe ich heute miterlebt und es war absolut CRAZY!

Nachdem wir mehr oder weniger spontan erfahren hatten, dass die Premiere zu Dark Shadows im Chinese Theatre stattfinden würde, haben wir uns entschlossen uns diese Gelegenheit nicht entgehen zu lassen.

So haben wir uns gleich nach der Schule auf in den Norden der Stadt gemacht und uns einen guten Platz gesucht. Dann hiess es warten. Da wir gefühlte zehn Jahre zu früh dort waren, mussten wir uns wirklich die Beine in den Bauch stehen und alles nur um für die Premiere einen guten Platz zu ergattern.

Für Johnny Depp, und in meinem Fall vor allem auch für Tim Burton sollte es uns aber deifinitiv wert sein. Nun, so im Nachhinein muss ich gestehen, ständig bräuchte ich das nun nicht gerade, aber ein Erlebnis ist es allemal. Wir haben uns prächtig amüsiert.

Wer hier in Los Angeles eine Filmpremiere miterleben möchte, sollte sich vorab erkundigen, wann und wo diese stattfinden. Je nach Film und Schauspieler kann das hier ganz schön verrückt werden. Um ehrlich zu sein, mir war es nach einer Weile zu viel zwischen der Menschenmasse und ich war froh, als sich das ganze dann wieder etwas beruhigt hatte. Mit etwas Glück kann man sogar den Film schon an der Premiere sehen.

Dass ein so grossartiger Schauspieler wie Johnny Depp mal nur einen Meter von mir entfernt stehen würde, damit hätte ich wohl nie gerechnet. Dass aber dann auch noch mein Idol, der Regisseur Tim Burton mit von der Partie sein würde, das war schon was ganz Besonderes. 

...Und ein Autogramm von Herrn Depp gab es auch noch. Leider müssen Dee und ich es uns teilen, aber wer wird sich da beschweren?! Besser hätte es kaum laufen können. 

Gestern am frühen Morgen hiess es für uns auf in Richtung Anaheim, denn dort befindet sich der berühmte Disneyland Resort, der Ort an dem Kinderträume wahr werden.

Zum ersten Mal davon gehört hatte ich noch als Kind und zwar in Verbindung mit der TV Serie Full House. Dort gab es damals eine Sendung, in der die ganze Familie das Disneyland besucht hat und seither war ich gespannt, wie das ganze in echt auf mich  wirken würde.

Das Disneyland Resort besteht aus zwei Teilen, da wäre zum einen das Disneyland selbst, zum anderen der Disney California Adventure Park.


DISNEYLAND
Nur schon der pompöse Eingang zum Vergnügungspark ist ein Highlight und natürlich auch alles immer schön kitschig. Gut, auch das darf mal sein, besonders wenns um Disney geht, denn schliesslich sind sie für genau das berühmt. Als erstes sticht einem natürlich das berühmte Dornröschenschloss ins Auge, dass sozusagen den Mittelpunkt des Parks darstellt.

Der Park bietet natürlich auch  Attraktionen wie Rollercoasters, Restaurants, Shops, Shows (manchmal sogar Umzüge) und die Möglichkeit für Kinder sich zu verkleiden, was ich ehrlich gesagt ziemlich süss fand.

PERSÖNLICHES FAZIT
 Die Achterbahnen waren unterhaltsam. Insbesondere die Piratenbahn hat mir sehr zugesagt. Allerdings haben mich die Rides in den Universal Studios mehr angesprochen. Ein grosses Manko des Parks für mich war, dass er den Besuchern keine Möglichkeit gibt hinter die Arbeit von Disney zu schauen. Man sieht nicht wie ihre berühmten Filme entstanden sind, was mich persönlich ziemlich enttäuscht hat. Disneyland ist ganz und gar ein Vergnügungspart für Kinder, dessen sollte man sich also bewusst sein. Um etwas über die Geschichte Disneys zu erfahren, sind andere Orte, wie zum Beispiel das The Walt Disney Family Museum in San Francisco vermutlich besser geeignet.

Ausflug ins Disneyland

by on Mai 06, 2012
Gestern am frühen Morgen hiess es für uns auf in Richtung Anaheim, denn dort befindet sich der berühmte Disneyland Resort, der Ort an d...
Als Comedy Fan konnte ich es mir nicht entgehen lassen in einen der  Comedy Clubs zu gehen um die ganz grossen ihrer Branche zu sehen. Als Film Fan war ich bei diesem Stand up comedian dann aber gleich zweimal geflasht.

Meine Sister in Spirit und ich hatten nämlich das Glück Tim Allen in der Laugh Factory zu sehen und dann erst noch mit VIP admission. Entschuldigt die schlechte Bildqualität, der Gute hat ständig mit den Händen herumgefuchtelt, Grimassen gezogen und da hat meine Kamera nicht mitspielen wollen. Na ja, ihr könnt es euch hoffentlich in etwa vorstellen.

Da waren wir also. Zwei verrückte Weiber, die sich vor Freude kaum mehr halten können und ein Stand up Komiker, der sein Metier genauestens kennt! Das war mein Abend mit Tim Allen, meinem Kindheitsstar!

All die Jahre, in denen ich ihn im TV gesehen habe, durfte ich mich köstlich amüsieren und nun das alles mal live zu erleben... ich gebe zu, das war schon ein Highlight.


THE LAUGH FACTORY
Die Atmosphäre war sehr gemütlich, der Eintritt kaum der Rede wert. Dafür waren die Preise für Getränke und Essen zwar ein wenig saftiger und zwei Drinks Minimum war pflicht, dennoch wurde das bei weitem entschädigt mit der Show. 

Ich lache oft und gerne, aber heute habe ich gelacht, wie nur selten. Wer gute Comedy mag und mal in Los Angeles ist, sollte auf jeden Fall die Shows der Laugh Factory im Auge behalten, denn da Tritt Tim Allen In der Laugh Factory immer mal wieder auf (normalerweise Donnerstags)! Ich würde jeder Zeit wieder gehen, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte. ;)
Für diesen Freitag war ein Ausflug zm Farmer's Market geplant. Gekauft habe ich wiedermal nichts ausser war zum Essen...typisch.... Aber Dee und ich werden auf jeden Fall wieder mal gehen, denn es lohnt sich und die Busverbindungen dort hin sind gut! Die Auswahl was das Essen betrifft ist übrigens auch genial! Haha! ;)

Alles sieht so lecker aus, doch natürlich konnten wir nicht alles ausprobieren. Dennoch möchte ich ein paar Essens-Ideen mit euch teilen. Hier gibt es noch Informationen über andere gute Restaurants.

Im Restaurant La Piazza, das sich in der Grove befindet hatte ich ein hervorragendes Risotto. Allerdings sind auch die Preise dort zum Teil eher stolz...
 





Wenn die Amerikaner eines können, dann ist es uns zu unterhalten und wenn es darum geht eine grosse Show zu veranstalten, dann sind wir bei ihnen genau richtig. Als Film Fan in Los Angeles heisst das für mich natürlich vor allem auch den berühmten Universal Filmstudios einen Besuch abzustatten. Tatsächlich bin ich in den noch nicht mal ganz zwei Monaten, die ich schon hier lebe, schon zweimal dort gewesen. Ich weiss: Freak! Oder Geek?

Zumindest kann ich mit erleichterung sagen, dass es sich auf alle Fälle lohnt, auch zweimal dort vorbeizuschauen, denn das Universal Gelände hat viel zu bieten. Bestimmt hätte ich kein Problem damit auch noch ein drittes mal dort vorbeizuschauen ...

DIE ANREISE MIT DEN ÖVs
Da wir hier in LA kein Auto besitzen, sind wir praktisch immer mit dem Bus oder der Metro unterwegs. Wem übrigens gesagt wurde, dass man in der Stadt der Engel ohne Auto nicht vorankommt, dem wurde leider einen Bären aufgebunden, denn es gibt nur zwei Sorten Menschen, die das behaupten:

  1. Leute, die Los Angeles nicht wirklich kennen.
  2. US Bürger, die zu faul sind, von einer Strassenecke zur anderen zu gehen. (Das ist hier leider wirklich so, hier geht niemnd zu Fuss, auch dann nicht, wenn sich das Ziel nur wenige Strassen weiter befindet)
Also eben, mit dem Öffentlichen Verkehrmitteln geht es sehr gut! Am besten nimmt man den Bus, in unserem Fall von Culver City aus, bis zum Hollywood Boulevard. Hier gibt es eine Metro Station, die direkt nach Studio City führt. Wer sich mehr in Richtung Downtown befindet, kann die Metro auch schon von dort aus nehmen. Mehr dazu erkläre ich in meinem Bericht zur Fortbewegung in LA.

FILMSTUDIOS UND FREIZEITPARK IN EINEM
Vorab schon mal so viel. Wer keine Freizeitparks mag wird sich in einem anderen Filmstudio, wie zum Beispiel den Warner Bros. Studios in Burbank vielleicht wohler fühlen, denn in den Universals mit ihren ganzen Attraktionen und den Rollercoasters wird man ums Freizeitpark-Feeling nicht herumkommen. ABER, man sich kann hier, auch wenn man keine Rollercoasters mag, problemlos vergnügen.

Viele dieser sogenannten Rides sind ausserdem animiert, zum Glück für mich, denn mit meiner Höhenangst bin ich oftmals nicht ganz so begeisetert von Achterbahnen. Ausserdem gibt es verschiedene Show-Orte, die einen Blick hinter die Kulissen erlauben. Es gibt zum Beispiel die Stunt-Show in der Water World Region, oder aber die Special Effects Show, wo man mehr über Filmtricks erfährt.


VERPFLEGUNG IN DEN UNIVERSALS
Für einen Film-fan wie mich sind die Studios einfach klasse, einzig die Restaurants sind nicht nur geht so sondern echt lausig. Auch wenn die Räume schön dekoriert sein mögen, ich hatte dort tatsächlich den schlechtesetn Burger meiner Burger-ess-Karriere. Vergesst also nicht euch etwas Kleines einzupacken für den Hunger. Die Süssigkeiten hingegen  sind völlig ok und das Ben& Jerry's Eis ist als echter amerikanischer Klassiker ein kleines Highlight.


DAS HIGHLIGHT DER UNIVERSAL STUDIOS
Highligt der imposantesten Studios Hollywoods ist die Studio Tour. Diese führt nicht nur durch klassische Filmkulissen wie der Weisse Hai,  Psycho oder Zurück in die Zukunft, sondern bietet einige Überraschungen in Sachen Special Effects und Hintergrundinfos zu verschiedenen Filmklassikern.

Kleiner Nachtrag vom April 2016: Am 4. April dieses Jahres hat in den Universal Stuidos Hollywood die Wizarding World of Harry Potter seine Tore geöffnet. Für mich als Potterhead ist die Sache klar, bei meiner nächsten Reise nach Los Angeles, werde ich die Universal Studios wieder besuchen und und mich insbesondere auf diesen Teil freuen.