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Specchia macht seinem Namen als Mitglied der Veireinigung schönster Dörfer in Italien alle Ehre und die Trattoria da Coppuledda passt einfach fantastisch in dieses malerische Städtchen. Mein Fotografenherz pochte gleich etwas stärker, als ich die Gaststätte betrat, die einen auf Anhieb in eine klischeebehaftete italenische Lebensweise entführt. Nicht, dass ich etwas dagegen gehabt hätte, im Gegenteil, ich liess mich an diesem Abend von der einmaligen Atmosphäre leiten, ganz nach dem Motto: go with the flow.

Die liebevoll dekorierten Räume der Trattoria haben es mir angetan, genauso wie der himmlische Duft italieniescher Küche. Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, hatten wir auch noch einen Platz auf dem Balkon bekommen, dessen Aussicht kaum zu übertreffen war. Wer in Apulien einen Ort such um einen romantischen Sonnenuntergang zu erleben, der ist in der Trattoria da Coppuledda genau richtig. Hier geht es zur offiziellen Webseite inklusive Menükarte.

ESSEN VERBINDET
An diesem Abend wurde mir einmal mehr bewusst wie sehr Essen verbindet. Das erlebe ich nicht nur Zuhause, sondern auch während meiner Reisen immer wieder, wie zum Beispiel auf meiner Reise nach Kuala Lumpur. Gemeinsam am Tisch zu sitzen, gemeinsam zu essen und sich das an diesem Tag erlebte zu erzählen stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Das ist schon etwas Besonderes und Wertvolles.

An diesem Abend in Specchia  habe ich einiges über die süditalienische Esskultur gelernt, noch besser, ich habe sie selbst erleben dürfen. Wir hatten leckere Antipasti mit Gemüse, Panzerotti und Meeresfrüchten, sowie einen äusserst gut gebratenen Thunfisch mit Gemüse als Hauptspeise. Nicht selten, lässt man sich beim Besuch in ein Restaurant hier in Italien einfach überraschen was der Tagesfang erbracht hat. Der fantastische Sonnenuntergang rundete unseren Abend dann noch wunderbar ab und nachdem wir, Zuhause angekommen, noch eine Weile nach Sternschnuppen Aussschau gehalten hatten, fielen wir alle müde, aber glücklich ins Bett. Ja, gemeinsam essen verbitet, das erlebe ich auf meinen Reisen immer wieder. Doch nicht nur das, es erlaubt einem auch in die jeweilige Kultur einzutauchen und sie verstehen zu lernen.

Die Magie des Lebens begegnet mir überall, auch auf meinen Reisen. Ob es nun atemberaubende Orte sind, die ich besuche, das Lachen der Kinder, die auf der Strasse spielen, oder der Duft einer Landesspezialität, der mir grade in die Nase steigt. Ich liebe es einfach zu sein, zu beobachten und den Zauber des Lebens zu spüren.

Manchmal, so wie in Otranto, begegnet mir diese Magie allerdings auch auf eine sehr direkte Art. Zum Beispiel in Form des Buches Viaggio nel Salento magico (deutsch: Reise durch den magischen Salento), das von magischen begebenheiten und Sagen rund um die Gegend handelt. Gekauft habe ich es mir nicht, weil mein Italienisch schlichtweg nicht ausreicht um ein ganzes Buch zu verstehen, dennoch hat es mich daran erinnert, dass Geschichten und Sagen voller Magie allgegenwärtig sind - auch heute noch und, dass sie noch immer einen Einfluss auf unser Leben haben, uns prägen.

Als mir das erwähnte Buch in die Hände fiel wusste ich gleich, hier bin ich richtig. Ich mag geschichtsträchtige und sagenumworbene Orte, deren Zauber zu spüren, der den jeweiligen Ort zu dem gemacht hat, was wir heute sehen. In Otranto ist diese Magie noch immer stark zu spüren. Die kleinen Gässchen und weissen Fassaden mit grünen und blauen Fensterläden lassen einen erahnen, dass wir uns inmitten mediterraner Lebensenfreude befinden - eine ganz besondere Energie, die ansteckend zu sein scheint.
OTRANTO
Die Hafenstadt Otranto bildet die Grenze zwischen Adria und dem Ionischen Meer und natürlich gibt es auch hier einige Sehenswerte Dinge, wie zum Beispiel die Kathedrale Otrantos, die Aragonesische Festung, oder den Baia dei Turchi, ein Strand wie aus dem Bilderbuch, der etwas ausserhalb der Stadt liegt. Am schönsten ist es jedoch durch die romantischen Gassen zu schlendern, dabei die feinen Düfte und prächtigen Farben der Marktstände zu geniessen und sich in einem der vielen kleinen Restaurants eine Pause zu gönnen. Diese allgegenwärtige Lebensfreude macht Otranto zu einem ganz besonderen Fleck Erde, der zum Geniessen animiert.


DIE SAGE DES SCAZZAMUREDDHU
Tatsächlich habe ich in Otranto nicht nur eine ganz besondere Magie gefunden, sondern auch eine berühmte Sagengestalt des Salento - den Scazzamureddhu. Dieses Wesen wird gerne als kleiner Zwerg mit roten Wangen beschrieben. Auf Darstellungen, die ich von ihm gesehen habe, hat er ausserdem spitze Ohren und einen kleinen Hut auf.

Der Scazzamureddhu ist eine Sagengestalt aus alter Zeit der auch unter den Namen "moniceddhu", "laùru" oder "carcaluru" bekannt ist. Er soll nicht grösser als 40 oder 50 Zentimeter sein, hat durchdringende schwarze Augen, lange lockige Haare und wird teils auch als hässlich, dunkel und haarig beschrieben. Es gibt diejenigen, die bereit sind zu schwören, dass er ein süsser Schelm ist, aber es gibt auch solche, die ihn im Gegenteil für einen bösen Mann halten, der sich schlechten Witzen und Teufeln widmet. Ob süsses, kleines Wesen oder hässliches haariges Monster, hängt wohl davon ab welche Erfahrung man mit der Sagengestalt gemacht hat, denn der Legende nach taucht der Scazzamureddhu vor allem Nachts auf, wenn alle schlafen, er liebt es Streiche zu spielen und Leute zum Narren zu halten - vor allem jene, die nicht an ihn glauben.

 Anderen Geschichten zufolge springt der "Laùru" aus seinem Versteck und klettert auf das Bett, drückt die Brust des auserwählten Opfers, bis ihm der Atem stockt. Es wird jedoch gesagt, dass, wenn es jemandem gelingt, sich aus seinem Griff zu befreien und den Schelm zu fangen, er das ganze Leben lang Glück haben wird. Mit diesem Glück kann man ihm auch Tagsüber begegnen. Bei einer Wanderung durchs Land zum Beispiel, berauscht vom starken Duft des Rosmarins und Salbeis, kann man ihn entdecken, wie er lächelnd durchs Gebiet wandert. 
 
Mich erinnern diese Geschichten sehr an solche über Kobolde und Hauselfen, oder den Fengg, den wir in der Schweiz kennen, die alle ähnlich beschrieben werden. Auch das sich auf die Brust der schlafenden Menschen setzen kenne ich aus eigenen Sagen, diese Wesen werden bei uns Nachtmaren (woher übrigens das englische Wort nightmare stammt), Alben/Elben (woher wir heute noch das Wort Albtraum abgeleitet haben) oder in der Innerschweiz auch Toggeli genannt.
  
Wie ich zu Beginn dieses Posts schon erwähnte, begegnet mir die Magie überall - auch auf meinen Reisen. Gesehen habe ich den Scazzamureddhu mit eigenen Augen zwar nicht, sein Lächeln habe ich aber allemal gespürt und ich glaube, ich war ihm sogar ein bisschen willkommen in seinem Land.
Jede Reise, egal ob gross oder klein, ob nah oder fern, ist ein Geschenk. Jede Reise schenkt uns etwas Einzigartiges und Besonderes. Erkenntnisee, die uns wachsen lassen. Ja, selbst Erkenntnisse, die wir während unserer Reise vielleicht gar nicht besonders schätzen erweisen sich im Nachhinein oft als lehrreich - zumindest  dann, wenn wir offen genug sind sie als lehrreiche Erfahrungen anzunehmen.

Während meiner letzten Reise nach Apulien hatte ich mir zum Ziel gesetzt möglichst viele Punkte auf meiner eigens dafür angefertigten Bucket List streichen zu können. Wohlwissend, dass ich nicht alleine unterwegs sein würde und dass es daher bestimmt nicht nur darum gehen würde was ich wollte. Dennoch wollte ich soviel wie möglich machen, schliesslich würde es mir erlauben hier auf dem Blog über ein völlig neues Gebiet zu schreiben, das ich zuvor noch nie besucht hatte. Um es schon mal vorweg zu nehmen, wir haben während dieser Zeit tatsächlich fast alles aus meiner Liste gesehen. Doch das grösste Geschenk, das ich aus diesem Urlaub für mich mitnehmen konnte, stand  auf keiner Liste.

Als ich dort ankam wurde ich erst mal ganz schön aus meinem Rhytmus geworfen. Ich war mit meinen Gedanken eigentlich irgendwo ganz anderst, irgendwo in der Zukunft am planen, wie es weitergehen sollte und, wenn ich ganz ehrlich bin, das Wort Entspannung stand gerade nicht in meiner Agenda. Nicht etwa, weil ich keine Entspannung gewollte hätte, sondern weil es mir ganz einfach nicht in denn Sinn kam, dass mein Körper und Geist etwas Ruhe nötig gehabt hätten.

Nach anfänglicher Kurzrebellion meines inneren Kobolds, dessen Vokabluar hauptsächlich aus "du musst" und "du solltest aber" besteht, bliebt mir bei dieser brühtenden Hitze kaum eine andere Wahl, als dem kleinen Monster den Mund zu verbieten. Stattdessen habe ich mich entschieden ganz einfach dem Rhytmus des Ortes hinzugeben, die Zeit zu vergessen und mich vom Moment treiben zu lassen. Das gluschtige Essen hat dabei natürlich auch noch ein Stück weit geholfen, keine Frage und siehe da, es war eine der besten Entscheidungen, die ich seit langem getroffen hatte.

Auf einmal sah ich ganz viel um mich herum, was mir sonst wohl nie aufgefallen wäre. Diese uralten, zum teil schon richtig knorrigen Olivenbäume, die für die Umgebung so wichtig sind, der eisenreiche Boden, der nackte Füsse in kürzester Zeit in eine, na ja, fast echte Rothaut verwandelt und die Meerluft, die bei jedem Atemzug meine Lungen füllte. Abends sassen wir immer noch etwas beieinander - in einer Bar, oder aber Zuhause im Garten. Es wurde gegessen und unterhalten und als die Nacht heranbrach sassen wir gemütlich auf dem Balkon, die Katze auf dem Schoss und beobachteten die Sternschnuppen. So etwas beruhigt die Seele, den Geist und den Körper.

Es muss nicht immer die gross angekündigte Attraktion sein. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die wir erfahren, die sich am Ende als wertvollstes Geschenk erweisen und mit etwas Glück erfährt man dadurch dadurch sogar das ursprüngliche Wesen des Landes.
Unter brütend heisser Mittagssonne wagen sich noch nicht einmal die Katzen nach draussen. Wen es aber doch mal gar nicht anders geht, dann schleicht man dem Schatten nach wo man nur kann. In Gallipoli, der Hafenstadt, die zum Teil ein wenig an die Kulissen aus Pirates of the Caribbean erinnert, findet man den ersehnten Schatten vor allem inmitten des "centro storico", dem historischen Zentrum Gallipolis. Hier ist es, im Vergleich zum Resten der Stadt, angenehm kühl.

Gallipolis Altstadt  befindet sich auf einer kleinen Insel, die durch eine Brücke mit dem neuen Teil der Stadt verbunden ist. Die engen Gässchen eignen sich hervorragend um von einem Ort zum anderen zu gelangen ohne dabei völlig von der Hitze erschlagen zu werden - wofür ich bei 42°C äusserst dankbar war. Zu meinem Erstaunen sind hier die Haustüren sperrangelweit Offen, so dass jeder direkt ins Wohnzimmer der Häuser schauen kann. Zum Teil sitzen die Menschen in den Gässchen, zum Teil schauen sie aus den Fenstern und unterhalten sich angeregt miteinander - es ist eine Szene, die einem Film hätten entsprungen sein können. Ja, hier findet man noch das ursprüngliche Italien.

Doch nicht nur das, man erkennt hier das griechische Erbe Gallipolis, was es vor allem seiner Architektur mit den typisch weissen Häusern, aber auch an seinem Namen, der auf griechisch "Schöne Stadt" heisst, zu verdanken hat. Zu entdecken gibt es hier in erster Linie das typisch italienische Flair, aber auch Kirchen wie die Chiesa die Santa Maria della Purità oder die Kathedrale der Sant' Agata. Etwas Besonderes ist das Castello Angioino Aragonese und was man auf keinen Fall verpassen sollte, ist es kurz vor der Fontana Greca, dem Griechischen Brunnen vorbezugehen, em ältesten Brunnen Italiens.



Ich liebe frisches Gemüse, Obst, vor allem auch frische Kräuter und Gewürze. Ein wenig verliebt hatte ich mich bei meinem Besuch Gallipolis dann nicht nur in die Altstadt, sondern auch in diesen Obst- und Gewürzstand. Die prächtigen Farben lassen einen erahnen welch fantastischen Geschmack sie bereithalten. Fast so bunt wie das Essen sind hier auch die Häuser, mit zauberhaften Balkonen und den Pflanzen, die das Bild abrunden. Nicht vergebens trägt Gallipoli auch den Namen "Perle des Ionischen Meeres". Alles Weitere überlasse ich jetzt allerdings lieber den Bildern.


Einer der ersten Sätze, die ich bei meiner Ankunft in Apulien zu hören bekam war: "Du brauchst dich nicht wundern, hier ist die Landschaft trocken und alles läuft etwas anders ab, als du es dir gewohnt bist." Mittlerweile kann ich bestätigen, genau so ist es. Nicht, dass ich während meiner früheren Reisen noch nie Ungewohntes oder gar Aussergewöhnliches erlebt hätte, die Leute Apuliens jedoch wissen, wie man diese Andersartikeit mit einem gewissen Charme versüsst.

Dass hier alles etwas anders verläuft war für mich eine willkommene Abwechslung - für Körper und Geist. Seit meiner Ankunft hatte ich das Gefühl, dass die Zeit langsamer vergeht und das obwohl es auf den Strassen, aber auch auf den Märkten gerne mal hektisch zugeht. Doch irgendwie gehört das Hupen auf den Strassen und das laute Rufen auf dem Markt einfach mit dazu.

Mich hat es zum ersten Mal so weit in den Süden Italiens verschlagen, den ich übrigens lange Zeit gar nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Ein Fehler, wie sich während der letzten Wochen für mich herausstellte, denn Apulien hat viel zu bieten. Der Kontrast zur Hektik bieten unter Anderem weite Alleen uralter Olivenbäume, türkisfarbenes Wasser, das dem der Karibik in nichts nachsteht und malerische Städte wie aus dem Bilderbuch.


Städte wie Gallipoli, Otranto oder auch San Giovanni sind definitv einen Besuch wert - im August allerdings, vor allem auch wegen Ferragosto, ziemlich überfüllt. Wer es gerne etwas ruhiger hat sollte daher entweder vorher, oder aber ab September nach Apulien reisen. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich euch über die Besonderheiten Süditaliens berichten. Ich werde euch aber auch verraten wo es besonders schön ist und weshalb es sich lohnt diese Orte mindestens ein Mal im Leben besucht zu haben.
Heute entführe ich euch nach Rom und zwar an einen der wunderbarsten Plätze der Stadt. Der Giardino degli Aranci, was soviel heisst wie Garten der Orangen, gehört nämlich zu den schönsten Aussichtspunkten der Stadt. Kein Wunder, dass hier viele Paare den romantischten Tag ihres Lebens feiern wollen.

Wer jedoch noch ein paar Schritte weitergeht, der wird eine erst unscheinbare Tür mit einem ebenso unscheinbaren Schlüsselloch finden. Vielleicht wird er sich dann fragen, weshalb hier ein paar Leute Schlange stehen, nur um durch ein Schlüsselloch zu schauen. Kann man ja Zuhause schliesslich auch. Das stimmt zwar, was sich Zuhause jedoch hinter Schlüssellöchern verbirgt, wird aber mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht so bezaubernd sein wie hier.


Hinter dem berühmten Schlüsselloch Roms nämlich befindet sich nicht nur ein zum Malteserorden gehörender Garten und die Santa Maria del Priorato, die beide leider nicht öffentlich zugänglich sind, sondern auch ein einmaliger Blick auf den St. Petersdom, den jeder geniessen darf, der davon weiss.

Ich liebe es diese kleinen und unscheinbaren Orte zu entdecken, denn sie zeigen mir, dass es an jedem Ort, egal wo, viel mehr zu entdecken gibt, als man manchmal glauben mag. Geht es nicht genau darum beim reisen? Den Blick für etwas zu öffnen, was wir nicht jedem Tag sehen.

Bitte entschuldigt das schlechte Foto. Meine Kamera wollte an dem Tag nicht so wie ich, daher ist der Dom leider viel zu hell daruf. Wer jedoch weiss es mit seiner Fotokamera geschickter anzustellen als ich, wird nicht nur ein unvergessliches live Erlebnis haben, sondern auch eine Erinnerung an Rom, die nicht jeder hat. Ich hoffe ihr könnt euch dennoch ein Bild davon machen, fallst nicht, gibt es hier noch ein paar bessere Fotos.

Habt alle einen zauberhaften Sonntag! <3
Heute entführe ich euch einmal mehr in die Hauptstadt Italiens. Diesmal allerdings in den äusseren Umkreis der Stadt, in die Via Tuscolana um genau zu sein. Denn was machen zwei Filmgeeks während ihres einwöchigen Aufenthalts Rom? Sie besuchen die Filmstudios der Cinecittà und genau das haben wir auch getan.

ERREICHEN DER STUDIOS MIT DER METRO
Die Filmstadt ist mit der Metro übrigens in nur etwa 20 minuten zu erreichen, man braucht also nicht mal ein Auto. Dafür muss man nur die Metro Linie A in Richtung Anagnina nehmen, die Haltestelle heisst Cinecittà, von daher also ganz einfach.

NICHT GANZ HOLLYWOOD ABER DENNOCH SEHENSWERT
Als ich die Studios im September 2013 zum ersten Mal betrat, wusste ich erst nicht so recht was ich mit dem was ich zu sehen bekam anfangen sollte. Ich weiss, das klingt jetzt nicht sehr berauschend, doch lasst mich euch meine Erfahrung erst mal etwas genauer beschreiben.

Die Filmstudios der Cinecittà haben deifinitiv schon bessere Zeiten erlebt, auch vor ihnen hat die Filmgrossmacht Hollywood keinen Halt gemacht. Hier und da ein Arbeiter, der ... aber viel ist hier nicht mehr los. Allerdings muss ich zugeben, dass ich durch amerikanische Studios wie Universal mit integriertem Freizeitpark, doch ganz schön verwöhnt war, was meine Ansprüche diesbezüglich betraff.

Hier hingegen wird man dafür ganz rasch desillusioniert. Schlecht? Nicht unbedingt, zumindest nicht, wenn ich genauer darüber nachdenke, denn was ist es wirklich, was mich am Filmemachen interessiert? Rollercoasters? Falsche Explosionen, Soundeffekte und schlechtes Kantinenessen? Nein, definitiv nicht. Hier, meine Lieben ist ein ganz normales Filmstudio in dem ohne viel tralla gearbeitet wird.

Was andere Filmstudios betrifft, haben mir ohnehin die Warner Brother Studtios, egal ob in Burbank oder in London einen ticken besser gefallen, auch wenn die Universal Studios mit ihrem Frezeitpark und der Studio Tour definitiv ein Highlight bietet. Doch wer mich kennt, der weiss ich brauche keinen Rollercoaster, lasst mich lieber hinter die Kulissen schauen, dann bin ich zufrieden und glücklich.



HERZ UND SEELE DER STUDIOS
Wer sich also für die Geschichte Cinecittàs interessiert oder, so wie ich, für Requisieten und alte Kulissen, wird dennoch auf seine Kosten kommen. Cinecittà ist nicht nur die Heimat der berühmten Spaghettiwestern mit Bud Spencer und Terence Hill, auch Fellinis berühmtes Werk "La dolce Vita" wurde hier verfilmt. Übrigens filmte er ab da jeden seiner Filme in den Studios, weshalb er bis heute so sehr mit ihnen in Verbindung gebracht wird.

Auch für amerikanische Produktionen wie Roman Holiday mit Audrey Hepburn, Ben Hur, oder etwas moderner, Gangs of New York und Zoolander, wurden in den Cinecittà Studios gedreht. Langsam aber sicher interessiert sich Hollywood, nicht zuletzt auch dank den Bemühungen des Cinecittà-Chefs Basso, wieder für die italienischen Filmstudios.


CINECITTÀ WORLD
Seine Vision lässt er klar verkünden: "Unser Vorbild sind die Warner Studios." und so gibt es seit 2014 nicht nur die legendären Cinecittà Studios zur Besichtigung, sondern auch die damit in Verbindung stehende Cinnecità World. Das nächste Mal werde ich bestimmt auch dort mal vorbeischauen.
Hallo meine Lieben,

Rom ist für mich immer eine Reise wert. Schon vor zwei Jahren, als ich die Ewige Stadt das erste mal besucht habe (hier und hier kannst du die Berichte dazu lesen), war ich fasziniert von all den geschichtsträchtigen Gebäuden, den Leuten, dem Essen – einfach von der ganzen Atmosphäre.

 Ausserdem ist es ja ein offenes Geheimnis, dass ich alte Städte liebe, ganz besonders mit diesem fast schon etwas düsteren Flair, welches Rom durchaus auch teilweise besitzt, vor allem an einem von Gewittern begleiteten Tag.


Nur die absolut chaotischen Strassen müssten meiner Meinung nach nicht sein, doch auch das ist mit ein wenig Übung gar kein Problem mehr. Meine Devise, mach es wie die Einheimischen und so hat man mich wohl nur über die Strasse gehen sehen, wenn ich gut eingepackt in einer Menschentraube die Strasse überqueren konnte.

Letzten Mittwoch ging es für uns los. Am späten Morgen haben wir uns aufgemacht in Richtung Zürich Flughafen, wo wir genügend Zeit eingeplant hatten um dort noch etwas zu Mittag zu essen – einen Burger in der Sportbar (als hätte es die darauffolgenden Tage nicht noch genug leckeres Essen gegeben, mussten wir uns natürlich etwas Schweres gönnen *g*) und nur etwas mehr als eine Flugstunde später waren wir schon in Rom gelandet.

Am Flughafen Fiumicino angekommen, haben wir den Zug Richtung Termini genommen und von dort aus unsere Bleibe zu Fuss aufgesucht. Übernachtet haben wir wieder im kleinen B&B nahe des Colosseums, welches wir letztes Mal schon gebucht hatten. Von dort aus ist alles gut erreichbar, die Zimmer sind sauber und liebevoll eingerichtet und der Service ist auch hervorragend. Wer in Rom also eine preiswerte Bleibe für seinen Aufenthalt sucht, dem kann ich dieses B&B nur empfehlen (es gibt zwei Häuser, eines nahe dem Bahnhof und eines nahe des Colosseums).

Unser Aufenthalt in Rom wurde von ein paar heissen Tagen von um die 30°C begleitet, was uns allerdings nicht daran gehindert hat die Stadt zu Fuss zu erkunden. Dieses Mal ist mir vor allem auch aufgefallen wie wenig ich über die Römische Mythologie weiss und habe daraufhin die Entscheidung getroffen, dass ich mich in den kommenden Monaten mal etwas genauer damit befassen möchte.

Viel mehr möchte ich nun gar nicht mehr dazu sagen, sondern ein paar Bilder sprechen lassen.



 Falls du mehr über diese Atemberaubende Stadt erfahren möchtest, steht dir auch mein Rom City Guide zur Verfügung.

PS: Mit ein bisschen Glück, kann man auf der Piazza della Rotonda sogar den Antonio Nicolosi antreffen... ;)
Ihr Lieben,

Tatsächlich komme ich derzeit kaum noch zum Schreiben, der Alltag hält mich viel zu sehr auf Trab und dann ist ja da auch noch die Fussballweltmeisterschaft, die bisher teils wirklich so ganz anders abläuft als gedacht. Es bleibt also in jeder Hinsicht spannend. Heute möchte ich euch dennoch wieder mal etwas abliefern, dieses Mal ein neuer City Guide und zwar über die Ewige Stadt, Rom.





Wo fange ich bloss an? Hier gibt es so unendlich viel zu sehen, dass ich gar nicht recht weiss was noch zu erwähnenswert gehören soll und was ich dann eben weglassen muss, weil sonst ein Roman entstehen würde. Am besten fangen wir gleich mal bei ein paar Klassikern an, die wohl jeder kennt.

SEHENSWERTES
Kolosseum: Viel mehr braucht es da gar nicht zu sagen, das berühmte Kolosseum ist ein Klassiker Roms und das grösste antike Amphitheater der Welt.

Kleiner Tip: Ist die Warteschlange beim Kolosseum lang, was nicht selten der Fall ist, tut man gut daran seine Besichtigung beim Forum Romanum zu beginnen. Oftmals wartet man dort weniger lang und der Eintritt zum Kolosseum ist gleich mit dabei. So kann man die zweite Warteschlange geschickt umgehen.
Das Kolosseum

Forum Romanum & Circo Massimo: Das älteste römische Forum gibt es hier zu bestaunen. Es galt damals sozusagen als kulturelles und politisches Zentrum Roms und war auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein wichtiger Treffpunkt. Genau wie das Kolosseum war für mich auch das Forum Romanum definitiv ein Highlight. Die Ruinen sind äusserst eindrücklich.

Trevi Brunnen: Was wäre Rom ohne seinen Trevibrunnen? Gut, die einen werden wömöglich sagen, bloss Rom mit einen von hundert Brunnen weniger. Trevi ist und bleibt allerdings tatsächlich unverwechselbar, nicht nur wegen der berühmten Szene aus "La dolce Vita" , sondern auch wegen der, meiner Meinung nach, wunderschönen Statue Neptuns. Mit vielen Touristen ist hier allerdings auf jeden Fall zu rechnen, der Anblick des Brunnens lässt diese aber dann auch, zumindest für einen Augenblick vergessen.

Piazza del Popolo: Wer einen guten Aussichtspunkt sucht um die Ewige Stadt mal von oben zu sehen wird hier auf seine Kosten kommen. Auf der Piazza del Popolo gibt es nämlich einen Aussichtspunkt, der sowohl Tagsüber als auch Abends ein echtes Highlight ist.
Aussichtspunkt über der Piazza del Popolo - Terrazza Del Pincio


Piazza Navona: Von mir liebevoll "Glacepiazza" genannt, bietet die Piazza Navona nicht nur ein paar wirklich sehenswerte Brunnen, sondern auch die Möglichkeit den Künstlern Roms über die Schulter zu schauen. Was in Paris der Montmartre ist hier wohl Navona. Meiner Bezeichnung für die Piazza entnehmend gibt es hier unter anderem allerdings auch eine der besten Adressen um sich bei der Gelateria Tre Fontane ein echt italienisches Gelato zu ergattern.

Die Spanische Treppe: Der tatsächliche Name der Spanischen Treppe ist Scalinata di Trinità dei Monti, der sich von der dort stehenden Kirche ableitet. Der Name Spanische Treppe allerdings entstand wegen der am Fusse liegenden Piazza di Spagna. In der Kirche war ich bei meinem letzten Besuch zwar noch nicht, das werde ich beim nächsten Mal aber auf jeden Fall nachholen.

Pantheon: Als Tempel für alle Götter wurde das Pantheon damals erbaut, wobei seine grosse Kuppel den Himmel symbolisiert. Später wurde das Gebäude zur katholischen Kirche umfunktioniert. Bis heute ist das Pantheon eines der ältesten Betonbauwerke der Welt und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Vatikan & Petersdom:  Etwas so gigantisches sieht man nur selten, doch wer den Vatikan betritt, bekommt so einiges zu sehen. Sei es nun der Petersplatz mit seinen hohen Säulen, der Petersdom mit der gigantischen Kuppel, den Gräbern und Statuen der Päpste oder Heiligen, oder aber die bezaubernde Pietà Michelangelos - auf jeden Fall ist an diesem Ort alles sehr eindrücklich, gross und prunkvoll. In der unmittelbar hinter dem Petersdom liegenden Sixtinischen Kapelle befindet sich zudem die berühmte Freske Michelangelos "Die Erschaffung Adams".

Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II: Dieses Bauwerk ist für mich eines der imposantesten Roms und befindet sich an einem, man kann durchaus sagen, sehr zentralen Ort in Rom am Südende der Via del Corso zwischen der Piazza Venezia und dem Forum Romanum. Es wurde damals als Denkmal für den verstorbenen König Vittorio Emanuele II errichtet und thront bis heute über die Strassen, die es umgeben.

Castel Sant' Angelo

Castel Sant'Angelo: Die sogenannte Engelsburg wurde  von seinem ursprüglichen Nutzen als Mausoleum mittlerweile in ein Museum umfunktioniert und ist auf jeden Fall sehenswert, auch nur schon von aussen.

Ponte Milvio: Diese Brücke ist nicht irgendeine Brücke, denn am Ponte Milvio werden die berühmten lucchetti dell’amore, die Liebesschlösser angebracht. Hier befestigen verliebte die Schlösser als Zeichen der Liebe.

Kapitolsplatz: Auf dem kleinsten der sieben Hügel Roms befindet sich die Piazza del Campidoglio, welche bis heute ein zentraler Platz Roms darstellt. Hier befinden sich die Kapitolischen Museen,

Trajansäule: Die Trajansäule wurde zu Ehren des römischen Kaisers Trajan erschaffen und ist bis heute an seiner ursprünglichen Stelle erhalten geblieben.



AKTIVITÄTEN
Villa Borghese: Im riesigen Park der Villa Borghese lässt es sich wunderbar entspannen. Am besten man setzt sich auf eines der vielen Bänkchen oder legt sich auf die zahlreichen Wiesen. Doch auch für Sportler ist der Ort wie gemacht. In der Villa selbst befindet sich heute ein Kunstmuseum, der Ausflug dorthin kann also äusserst vielfältig genutzt werden. Ich persönlich liebe diesen Park, das Flair dort ist einmalig.
Park der Villa Borghese

I gatti di Roma: In Rom sind viele streuende Katzen unterwegs. Sie schleichen durch die vielen Ruinen, die ihr Zuhause sind und gelten mittlerweile sogar als kleine Berühmtheit.

Markt: Auf dem Platz Campo de' Fiori gibt es jeden Morgen einen Markt auf dem man alles Mögliche an Essen und Trinken kaufen kann.

Trastevere: Dieser Stadtteil von Rom ist ein echter Geheimtipp. Viele zauberhafte Restaurants versteckt in kleinen, engen Gässchen gelten hier als Markenzeichen und mit ein wenig passender Musik wird man hier den perfekten Abend verbringen.


ESSEN & TRINKEN
Es gibt natürlich immer Leute, die gerne zuviel für ihr Essen bezahlen, manchmal sogar nur um dir beweisen zu wollen, wie teuer die Stadt angeblich sei (Habe ich wirklich schon erlebt). Falls du jedoch nicht zu dieser Sorte Mensch gehören solltest, habe ich dir hier ein paar meiner liebsten Restaurants der Ewigen Stadt.

Grundsätzlich gilt: Restaurants an typischen Touristenplätzen, also gleich beim Trevibrunnen etc. sind logischerweise etwas teurer. Wer hier in Rom, mit dieser riesen Auswahl also keine drei Meter gehen möchte um die Preise zu vergleichen, ist meiner Meinung nach selbst schuld.Ganz ehrlich, ich habe in Rom nirgends schlecht gegessen, deshalb ist es mir kaum möglich hier wirklich aussergewöhnlich gute Restaurants zu empfehlen. Hier deshalb einfach ein paar meiner liebsten, die wir besucht haben.

Via dei Pastini: Er FaciolaroL'Arcano
Colosseum: Ristorante Pizzeria Imperiale
Nähe Termini: Trattoria Mamma AngelaTaverne Pretoriana
Piazza Navona: Gelateria Tre Fontane
Geheimtipps: La Parolaccia (Dieses Restaurant ist nicht für jedermann. Im La Parolaccia - was soviel heisst wie Schimpfwort - wird man sprichwörtlich beschimpft. Wer italienisch und Spass versteht, für den ist dieses Restaurant aber bestimmt ein unterhaltsames und einmaliges Erlebnis.)
Formula 1 (Das Viertel San Lorenzo ist zwar nicht das schönste, die Pizza im Restaurant Forumal 1 allerdings ist Weltklasse.)

{City Guide} Rom

by on Juli 10, 2014
Ihr Lieben, Tatsächlich komme ich derzeit kaum noch zum Schreiben, der Alltag hält mich viel zu sehr auf Trab und dann ist ja da auch noch d...
Piazza del Popolo
Mittlerweile bin ich wieder Zuhause angekommen, der Flug von Rom nach Zürich dauert ja zum Glück nur etwas über eine Stunde. Ganz angenehm also, zumindest im Gegensatz zu dem was ich mir vom letzten Mal gewohnt bin.

Rom ist wirklich eine einzigartige Stadt. Hier vermischt sich Antikes und Modernes wie an kaum einem anderen Ort und da ich mit Dee eine der Besten Tourguides mit dabei hatte, gab es nebst den gewohnten Tourist-Musts auch noch ein paar Geheimtipps.

Wenn ich ehrlich bin sitze ich schon stundenlang vor den Fotos und kann mich beim besten Willen nicht entscheiden, welche ich für diesen Eintrag wählen soll, es sind einfach zu viele! Vergebt mir also, wenn ich euch jetzt mit Fotos überhäufe, ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen. ;)
Los ging's für uns letzten Samstag von Zürich aus über die Schweiz in Richtung Italien. Die Berge waren wunderschön anzuschauen und ehrlich gesagt konnte ich nach Dees Berichten über Rom kaum mehr erwarten sie endlich zu sehen, die ewige Stadt.

Am römer Flughafen Fiumicino angekommen, hat sie mich dann auch sogleich durch die Menschemenge hindurchgelots und innert kürzester Zeit waren wir auch schon im Zug Richtung Stadt. Nur eine halb Stunde später waren wir beim Termini, dem Hauptbahnhof angekommen. Mit Sack und Pack sind wir dann nur etwa zehn Minuten später in unserer erste Unterkunft, einem kleinen aber feinen B&B angekommen. 

Der Himmel an unserem ersten Abend in Rom war einfach fantastisch. Die Farben unglaublich schön und die Stadt hat mich auf Anhieb in ihren Bann gezogen. Trotz der Müdigkeit und der Tatsache, dass wir beide unsere Reise mit einer starken Erkältung antreten mussten, hat uns allein schon der erste Abend völlig entschädigt. Ganz ehrlich ich habe selten einen so malerischen Himmel gesehen wie hier.

Am nächsten Tag sind wir dann in unser Hotel an der Via Cavour umgezogen von wo aus sich uns  unter anderem diese Aussicht bot. (übrigens eines meiner absoluten Lieblingsbilder dieser Reise.)
Das Kolosseum gleich um die Ecke
Ganz in der Nähe befand sich auch dieses Monument, das wirklich majestätisch über die Piazza Venezia thront. Für mich ist das eines der schönsten Bauten in Rom überhaupt, wenn auch - zugegeben- etwas kitschig, aber es hat was.
Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II

Es gab so viele Ecken und Gassen und und und, so dass ich ehrlich gesagt gar nicht alles schöne zeigen kann. Hier noch die Aussicht vom Hotel in den Hinterhof.
Auch dem Papst haben wir einen kurzen Besuch abgestattet und der Vatikan, das heisst der Petersdom ist wirklich sehr eindrucksvoll. Von innen allerdings hat mich das Ganze eher eingeschüchtert. Nein, schön fand ich es nicht, all die protzigen Statuen, die ihre von Elend gezeichneten Gesichter über einen halten, waren dann doch nicht so ganz mein Ding...Die einzige Statue, die mir wirklich gefallen hat, war die von Michelangelo.  Von aussen allerdings gibt der Petersdom tatsächlich ein sehr schönes Motiv ab. 
Einen Schweizer haben wir dann auch noch getroffen... ;)
 
Die vielen Statuen römischer Götter voller Lebensfreude, waren da schon viel eher nach meinem Geschmack und ganz besonders hat es mir ach der eine Brunnen von Moses angetan. Den fand ich toll.

Natürlich haben wir auch jenste römische Bauten bestaunt. Mit dem Kolosseum, dem Forum Romanum und dem Circo Massimo vor der Haustür, sind wir da praktisch jeden Tag dran vorbei und natürlich auch mal zur Besichtigung rein. 

Das Forum Romanum...oder zumindest ein kleiner Teil davon. ;)

Das Kolosseum...
 
 
 
Auch die Aussicht war da nicht schlecht!
 
Am Donnerstag war dann ein Abstecher in Richtung Meer geplant und auch wenn es windig war, der Ausflug hat sich definitiv gelohnt.
Gestern Nachmittag haben wir dann zum Abschluss noch einen Ausflug in den Park der Villa Borghese unternommen. Hier treffen sich die Bewohner der Stadt um etwas Ruhe in ihrem hektischen Alltag zu finden. Im Park sind Jogger genauso anzutreffen, wie Leute, die lesen, lernen oder einfach etwas entspannen wollen.
Gestern Abend haben wir dann noch einen letzten grösseren Ausflug durch die Stadt unternommen. Angefangen bei der Piazza del Popolo, wo sich uns bei Sonnenuntergan diese Aussicht bot...
...nochmals vorbei an der berühmten spanischen Treppe...
...durch die vielen kleinen Gässchen...
 
 
...auch das Pantheon haben wir ein paar Mal besucht, wobei an einem Abend ein Cellist für uns vor dem Eingang gespielt hat.
... und natürlich mit einem kurzen aber wichtigen Halt vor dem Trevibrunnen. 

Ja, wir haben die Münze geworfen, auch wenn wir dafür ein Bad in der Menge nehmen mussten.

 Dafür werden wir nun wohl eines Tages in die Ewige Stadt zurückkehren,denn wie heisst es so schön? 

Alle Wege führen nach Rom.

When in Rome

by on September 14, 2013
Piazza del Popolo Mittlerweile bin ich wieder Zuhause angekommen, der Flug von Rom nach Zürich dauert ja zum Glück nur etwas über eine Stund...