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In Gesprächen höre ich immer wieder von Unsicherheiten und Zweifeln, die die Menschen in Bezug auf ein möglichst nachhaltig geführtes Leben haben. Aber nicht etwa, weil Nachhaltigkeit für sie keinen Thema wäre, sondern weil eine geballte Ladung an Nachhaltigkeitstipps hier und ungeschriebenen Gesetzen da ganz schön einschüchternd wirken können. Das kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen, denn mir ging es vor nicht allzu langer Zeit ganz ähnlich.

Die Nachhaltigkeitsgurus scheinen überall zu sein und manchmal wird es gerne so dargestellt, als seien sie allwissend. Dieses Thema ist da allerdings kein Einzelfall, denn dieses Phänomen begleitet so ziemlich jeden aktuellen Hype, so zum Beispiel auch den Veganismus und die Achtsamkeit. Es scheint ein regelrechter Wettbewerb zu sein wer denn nun am nachhaltigsten lebt, denn je extremer, desto besser, so scheint es. Dieses missionarische Vorgehen mochte ich schon von Seiten der Kirche nie, da brauche ich es auch nirgendswo anders, denn es schränkt mich in meiner Freiheit ein. Ich will von niemandem zum Konvertieren überredet werden, auch nicht in Sachen Lebensweise, doch für manche scheint es tatsächlich zu einer Art Ersatzreligion geworden zu sein.

Allerdings bin ich der Meinung, dass durch dieses Verhalten das eigentliche Ziel völlig verfehlt wird. Schliesslich sollte es dabei doch nicht darum gehen, wie viele andere ich davon überzeugen kann, dass meine Lebensweise die beste ist, sondern darum, dass ich mein Leben frei, meiner Überzeugung nach gestalten kann. Daher kann ich die Unsicherheit vieler verstehen, denn auch ich will nicht aus schlechtem Gewissen und Zwangsgefühl „mitmachen“, sondern weil ich einen Sinn dahinter erkenne und ein für mich besseres Leben führen kann. Diese Sinnhaftigkeit ist enorm wichtig, denn ohne dieses Gefühl wird es ansonsten sehr schwierig nach der Anfangseuphorie noch weiterzumachen.

Wenn mich daher jemand fragt, wie man es richtig macht, dann gebe ich gerne folgende Tipps: 

  • Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur den ersten Schritt und weitere Erfahrungen, die wir als hilfreich oder hinderlich empfinden
  • Beginne erst mal damit dich zu beschäftigen. Lies darüber und mach dir ein Bild davon.
  • Fange einfach an. vielleicht merkst du, dass das eine oder andere dir leichter fällt und kannst es in deinen Alltag integrieren.
  • Lass dich nicht auf Konkurrenzspielchen ein, mach dein Ding in deinem Tempo, in deinem Ausmass.
  • Verurteile dich nicht, nur weil nicht immer alles auf Anhieb gelingt und lass dich auch nicht von anderen verurteilen, die dir besserwisserisch unter die Nase reiben, es wäre nicht genug oder richtig was du tust

Schritt für Schritt zum Ziel

Nachhaltigkeit ist ein weiter Begriff, der viele Aspekte unseres Lebens abdecken kann und wir müssen nicht gleich alles von 0 auf 100 ändern. Wir alle haben Verbesserungspotential und können es auf verschiedenste Weise umsetzen, doch über andere zu urteilen, damit ist am Ende niemandem geholfen. Viel klüger ist es sich über die eigene Lebensweise Gedanken zu machen. Vielleicht entscheidest du dich nicht mehr in den Urlaub zu fliegen. Vielleicht verkaufst du dein Auto und setzt fortan auf umweltschonendere Fortbewegungsmittel. Vielleicht aber liegt es dir auch ganz besonders am Herzen möglichst plastik- und vepackungsfrei zu leben, oder du findest ganz andere Möglichkeiten die Umwelt zu schonen, zum Beispiel in dem du etwas wieder aufbaust was zerstört wurde. Die Möglichkeiten sind vielfältig und alle davon sind auf ihre Weise wertvoll.

Kein Verzicht sondern viele Alternativen
Verzicht. Ich mag dieses Wort ohnehin nicht besonders, denn Verzicht hat immer etwas damit zu tun, dass wir uns etwas nicht erlauben, was wir eigentlich brauchen und wollen. Verzichten tue ich als umweltbewusste Person in Wahrheit auf nichts, sondern ich finde alternativen, die umweltfreundlicher sind, als dass, was ich bisher gemacht oder verwendet habe. Für mich bedeutet das bewusster und daher auch intensiver zu leben und wertzuschätzen, was ich auf welche Weise erlebe.

Was mich dabei anspornt? Die Hoffnung, dass auch möglichst viele Generationen nach mir noch die Wunder unserer Welt erleben und geniessen können. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig kitschig, doch es wäre schön, wenn auch sie die Chance hätten zu sehen, warum es denn überhaupt wert ist unsere Welt intakt zu halten. Vielleicht denkst auch du ähnlich, oder aebr du hast einen anderen Sinn für dich entdeckt? Folge ihm, wenn es sich richtig anfühlt und lass dich auch deinem Weg nicht entmutigen. Ich glaube er ist es absolut wert gegangen zu werden, egal auf welche Weise und in welchem Tempo.

Hallo liebe Leser,

Wenn wir von nachhaltigem Reisen sprechen, dann stellt man sich oft Urlaub irgendwo weit draussen in der Natur vor - abseits des Massentourismus, wo alles noch intakt ist, wo wir versuchen unseren Urlaub auf möglichst nachhaltige Weise zu verbrigen. Doch was genau macht denn das Reisen nachhaltig? Nur weil man Urlaub an einem wenig besuchten Ort, oder in der Natur macht, ist unsere Reise noch lange nicht nachhaltig. Auf der anderen Seite können wir, mit guter Vorbereitung und kluger Planung auch einen Städtetrip nachhaltig gestalten. Es kommt also weniger auf den Ort an, den ich bereisen möchte, obschon ich sehr gut verstehen kann, wenn jemand Orte meidet, die überfüllt sind von unachtsamen Touristen, vielmehr kommt es aber vor allem darauf an wie ich mich auf meiner Reise verhalte. Gerade in der Stadt, bei so viel Tummult scheint das nicht immer einfach. Deshalb möchte ich euch in diesem Blogpost ein paar Tipps geben, wie ihr euren Städtetrip nachhaltiger gestalten könnt. Vielleicht habt ihr noch ein paar Ideen mehr, die ihr hier gerne teilen möchtet.


Footprint der Stadt
Informiert euch im Vorfeld was für eine Stadt ihr besuchen werdet und unterstützt Städte, die etwas für ein nachhaltigeres Städteleben machen. Was London betrifft habe ich zum Beispiel diese Seite gefunden: London's green future

Anreise und Abreise
Überlegt euch wie ihr die An- und Abreise am besten gestaltet. Ist es möglich die Stadt mit den Zug zu besuchen? Wie sieht es Geld- und Zeittechnisch aus? London kann man über Paris gut mit den Zug erreichen, vielleicht gibt es sogar eine Möglichkeit zwei Städtetrips miteinander zu verbinden, anstatt mehrere Reisen anzutreten.

Fortbewegung in der Stadt
Die meisten Städte lassen sich ohnehin besser zu Fuss, oder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden als mit den Mietwagen. Oft gibt es auch spezielle Preise für einwöchige Aufenthalte. Informiert euch ganz einfach, was sich für euch am meisten lohnt. Weite Teile Londons lassen sich wunderbar zu Fuss erkunden. Gerade von unserer Bleibe aus, die sich im Viertel des British Museums befindet, kann man sehr vieles zu Fuss erkunden (z.B. Covent Garden, Das Soho Viertel, Leisester Square, Trafalgar Square, Oxford Street, Picadilly Circus, das London West End und auch zum Madame Tussauds sind es nur etwa 30 Gehminuten). Die weiter entfernten Ziele wie Buckingham Palace, Hyde Park, oder auch den Borough, sowie den Camden Market kann man innerhalb weniger Minuten mit der Tube (Untergrundbahn) oder mit den Bus erreichen.

Lokale und nachhaltige Geschäfte
Unterstützt lokale Geschäfte und Märkte mit nachhaltigen Verkaufsständen. Bei meiner letzten Reise habe ich zum Beispiel den Borough Market besucht, der so einiges an nachhaltigen Produkten und Umsetzungsideen zu bieten hat. Auf der offiziellen Seite findest du dazu ein paar interessante Artikel. Auch bei meinem nächsten Besuch werde ich Ausschau halten nach nachhaltigen Orten. Ein paar Tipps für nachhaltige und umweltfreundliche Restaurants in London habe ich hier schon.

Unterkunft in London
Dasselbe gilt für die Unterkunft. In Grossbritannien gibt es viele Möglichkeiten in einem Bed & Breakfest zu übernachten. Das hat nicht nur den Vorteil, dass ihr die Einheimischen unterstützt, ihr kommt auch gleich mit ihnen in Kontakt und erhaltet Tipps, die vielleicht nicht gleich jeder bekommt. Wer in London allerdings eine Preiswerte und gut gelegene Unterkunft finden möchte, der sollte früh genug buchen.

Was London betrifft, da kann ich,wie weiter oben schon kurz erwähnt, das Viertel ums British Museum wärmstens empfehlen, denn von da aus kann man sehr viele Sehenswürdigkeiten der Stadt zu Fuss erkunden. Ausserdem ist die Tube, also die Untergrundbahn von hier aus wunderbar vernetzt (inklusive direkte Bahnlinie vom Heathrow Flughafen in die Stadtmitte).


Nachhaltigkeit auf Reisen
Was ich hinsichtlich des fairen, möglichst nachhaltigen Reisens noch wichtig finde ist, dass man sich nicht verurteilt, nur weil man in gewissen Situationen vielleicht nicht die nachhaltigste Wahl trifft. Was zählt ist das Bewusstsein, dass man sich Gedanken macht und die bestmögliche Lösung für die aktuelle Situation findet – das ist schon ein wichtiger Schritt. Am Ende soll es vor allem auch Spass machen nach Alternativen zu suchen, denn nur dann verlieren wir nicht das Interesse daran in Sachen Nachhaltigkeit weiterzumachen und neues zu Entdecken.


Weitere empfehlenswerte Artikel:


Fair unterwegs in London

by on April 26, 2019
Hallo liebe Leser, Wenn wir von nachhaltigem Reisen sprechen, dann stellt man sich oft Urlaub irgendwo weit draussen in der Natur vor -...
Slow Travel heisst langsam reisen, bewusst reisen, intensiv reisen. Nachdem mir schon immer wichtig war mit offenem Geist, mutigem Herzen und allen Sinnen zu reisen, wurde mir irgendwann bewusst, dass ich wohl ein leicht anderes Bild davon hatte, wie meiner Meinung nach eine gelungene Reise auszusehen hatt, als viele andere. Ich hörte von 20-Jährigen, die schon die gesamte Welt bereist hatten, von Weltreisenden, die innerhalb kürzester Zeit den Globus umrundet haben, während wieder andere jedes zweite Wochenende in den Flieger gestiegen sind um das Wochenende am Meer zu verbringen.

Nun soll das hier nicht so klingen, als wäre das nicht in Ordnung. Natürlich darf und soll auch jeder so reisen wie, wann und wohin es ihm passt. Durch diese Gespräche wurde mir schlichtweg bewusst, dass ich ein leicht anderes Bild davon hatte, was für mich eine Reise wertvoll macht. Daraufhin habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie eine solche Reise denn überhaupt konkret aussieht, was mir dabei wichtig ist und vor allem auch, warum es völlig ok ist in diesem Fall nicht, oder sagen wir nicht immer mit dem Strom zu schwimmen.

Manche Wünsche, oder sollte ich sagen Ansprüche hatte ich schon immer. Wie zum Beispiel, dass mich mein Reiseziel kulturell und geschichtlich ansprechen soll. Ich mag Urlaub am Strand, aber nach wenigen Tagen rumliegen muss ich was Interessantes zu tun haben. Anderes wiederum kam mit dem Jahren und meinen Erfahrungen hinzu, wie zum Beispiel, dass ich im Jahr nicht gefühlt 100x in den Flieger steigen möchte, dass ich lieber Einheimische unterstütze, als Grosskonzerne, oder dass ich möglichst keine Reise machen möchte, die der Umwelt gross schadet.

Nachfolgend habe ich euch sieben Tipps aufegelistet, die ich mittlerweile für meine Auswahl möglichst nachhaltiger Reisen als wertvoll erachte. Vielleicht werden einige dieser Tipps auch euch bei der nächsten Reisewahl helfen eine vielleicht etwas andere Sichtweise und Planung zu wagen.

1. REISEZIEL
Ich suche mir mein Reiseziel sehr bewusst aus. Natürlich muss es für mich in erster Linie einen gewissen Reiz haben, aber auch andere Dinge wie zum Beispiel die Umweltpolitik und das Wohl der Einheimischen liegt mir am Herzen. Ich möchte nicht, dass es einem Ort und dessen Bewohnern oder Natur wegen meines Verschuldens schlechter geht.

Als ich letzten Frühling in Marokko war, war ich schokiert mit wie viel Abfall die ansonsten traumhafte Natur bedeckte - das wusste ich vor meiner Anreise nicht. Natürlich habe ich meine Reise trotzdem genossen, denn es war unheimlich spannend die Kultur kennenzulernen, die typischen Orte wie aus dem Bilderbuch, aber unterstützen möchte ich auf keinen Fall, dass ein Land derart verdreckt wird, erst recht nicht wegen des Tourismus. Nun, ändern konnte ich es nicht, was ich in dieser Situation tun konnte war ganz einfach darauf zu achten, dass mein Fussabdruck nicht allzugross war. In diesem Fall wusste ich also nicht, was auf mich zukommen würde und habe schlichtweg das beste draus gmacht. Von anderen Urlaubsorten weiss ich aber auch schon ohne deren Besuch, dass sie sehr verdreckt sind und meide sie daher bewusst. Grundsätzlich habe ich mir seit Marokko vorgenommen, noch bei der Auswahl meiner Reiseziele im Vornherein nochmals genauer hinzuschauen.

2. REISEART
Mach dir Gedanken über die optimalste Art zu reisen. Kannst du aufs Flugzeug verzichen? Falls ja, sehr gut! Vielleicht sogar auch aufs Auto?  Noch besser! Mir ist völlig bewusst, dass das Fliegen trotz allem manchmal ganz einfach die einzige Möglichkeit ist, denn es erspart uns oft viel Reisezeit und ist manchmal auch netter zu unserem Geldbeutel. Dieser zweite Punkt ist für mich persönlich immer einer der schwierigsten, denn viel zu oft lohnt sich dann eben doch der Flug, da habe ich wohl noch einiges an Luft nach oben um mich da besser abzustimmen. Was ich allerdings tue - immerhin - ist mit möglichst leichtem Gepäck zu fliegen, das spart nicht nur Geld, sondern auch Gewicht im Fliege. Es ist zwar nur ein kleiner Beitrag, aber hey, das ist doch besser als nichts, oder etwa nicht?

3. UNTERKUNFT
Wohne möglichst bei Einheimischen, in Grossbritannien zum Beispiel sind Bed& Breakfest sehr beliebt und äusserst empfehlenswert, auch Couchsurfing erfreut sich zunehmender beliebtheit und ermöglichst es Reisenden und Gastgebern direkt in die fremde Kultur einzutauchen. Falls das nicht so dein Fall ist suche nach Übernachtungsmöglichkeiten in lokal geführten Hotels.Mittlerweile gibt es  verschiedene Nachhaltigkeitslabels, die einem das Leben als umweltbewussten Touristen zumindest etwas vereinfachen (schau mal hier).

4. QUALITÄT VOR QUANTITÄT
Mein Entscheid langsamer reisen zu wollen führte ganz automatisch dazu, dass ich weniger oft im Jahr auf Reisen gehe, dafür aber länger an einem Ort bleibe und meine Reise intensiver erlebe. Das kann ich nur jedem empfehlen, denn meiner Meinung nach macht die Qualität dieser Reisen jede Schnellreise problemlos wett. Genügend Zeit zur Verfügung zu haben um Einheimische kennenzulernen und richtig in die Kultur einzutauchen ist mehr wert, als jede Kurzreise, bei der man nur mal eben an der Oberfläche kratzt.

5. UNTERSTÜTZE DIE EINHEIMISCHEN - ZAHLE EINEN FAIREN PREIS
Damit meine ich nicht sich am Marokkanischen Bazar über den Tisch ziehen zu lassen, aber eben auch nicht auf Teufel-komm-raus immer das allerbilligste kaufen zu müssen. Ich bin der Meinung wer es sich leisten kann zu reisen und unbedingt noch ein Souvenir kaufen möchte, der sollte auch in der Lage sein den Einheimischen einen fairen Preis zu zahlen.

6. TOURISTENATTRAKTIONEN UND AUSFLÜGE
Unterstütze lieber Projekte, die für Schutz und Arterhaltung stehen, anstatt Tourismusattraktionen in Zoos wie zum Beispiel Delfinschau oder Elefantenreiten. Es gibt zum Beispiel Möglichkeiten Meeresbiologen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen, dabei kann man nicht nur Meerestiere beobachten, sondern auch einiges über die Erforschung und das Leben der Tiere erfahren. Aber auch wenn du auf spontane Entdeckungstour gehst, überlege dir ob es möglich ist das ohne Auto zu schaffen. Vielleicht zu Fuss, Mit dem Zug, dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln.

7. UMWELTFREUNDLICH
Achte auf umweldfreundliche Reiseausrüstung, aber auch darauf, ob es eine Möglichkeit gibt Müll zu reduzieren. Gerade in Ländern in denen man zum Beispiel kein Leitungswasser trinken kann, läuft man Gefahr rasch viel Plastikmüll zu verursachen. Überlege dir mal ob es möglich ist den irgendwie zu vermeiden? Vielleicht durch eine Trinkflasche aus Glas? Dasselbe gilt natürlich für Besteck und Teller. Aber auch schon beim Beginn der Reise kann es umweltfreundlicher zugehen, indem du zum Beispiel statt eines ausgedruckten Flugtickets ein digitales verwendest, dasselbe ist natürlich auch bei Hotel- oder anderen Reisebestätigungen möglich.

Natürlich gibt es noch weitere Punkte und Ideen eine nachhaltige Reisephilosophie zu unterstützen, vielleicht magst du die eine oder andere Idee mit mir teilen? Wenn du überdies gerne herausfinden möchtest wie nachhaltig deine Reisegewohnheiten jetzt schon sind, dann kannst du den Reisecheck machen. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Vergnügen beim Planen deines nächsten Abenteuers.



Ihr Lieben,

Das Jahr ist fast zu Ende und somit auch mein erstes bewusst gelebtes konsmbewusstes Jahr. Was habe ich dabei erlebt, was viel mir leicht, was eher schwer? Was hat gar nicht funktioniert? Nun, ich muss gestehen, dass ab Sommer 2018 mein Leben ganz schön aus den Fugen geraten ist, ab da war ich ehrlich gesagt mit vielen anderen Dingen beschäftigt, nur nicht mit dem Thema Konsumbewusstsein. Obwohl, so ganz stimmt das auch wieder nicht, denn ich habe im ersten Halbjahr ziemlich viel in meinen Alltag integriert, was ich auch im zweiten Halbjahr relativ Mühelos umgesetzt habe.

Achtsamkeit auch beim Konsumthema
Seit Ende Oktober besuche ich einen MBSR-Kurs nach Jon Kabat-Zinn, einem  Professor der University of Massachusetts, der sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema der Achtsamkeit auseinandersetzt und eben der Gründer der Mindfulness based stress reduction, was soviel heisst wie Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion. Da lerne ich nicht nur verschiedene Meditations - und Yogatechniken, sondern eben auch mehr Achtsamkeit ins alltägliche Leben zu bringen. Diese Achtsamkeit lässt sich unter anderem natürlich auch sehr gut aufs Thema Konsumbewusstsein übertragen und das klappt mittlerweile in vielen Alltagssituationen schon recht gut. Über meine Fortschritte und Erfahrungen bezüglich Kurs berichte ich übrigens auf meiner Webseite www.nicoleardin.ch

Made ins plastic - it's fantastic?
Das Problem mit dem Plastik, na ja, daran habe ich nach wie vor gan schön zu beissen. Aber und das ist ja schon mal ein Anfang, ich verwende für den Kauf von Gemüse und Obst ausschliesslich meine wiederverwendbaren Beutel, was den Rest des Einkaufs angeht, wenn möglich natürlich unschädlich für die Umwelt, aber das ist eben noch ganz schön schwierig zum Teil. Auch bei Pflegeprodukten und Kosmetik achte ich auch möglichst auf wiederverwendbare Verpackung, allerdings wird das oft ganz schön teuer. Ich versuche also so sparsam wie möglich zu sein und versuche ausserdem mit selbstgemachter Pflege ein wenig Ausgleich zu schaffen.


Meine Anfangsliste 2018:
  • Keine neuen Dekoartikel kaufen: Das hat sehr gut funktioniert, hat mir praktisch überhaupt nicht gefehlt
  • Keine Plastiksäcke: Konnte ich ganz gut umsetzen
  • Plastik allgemein: siehe Text oben, es ist ein Prozess, ich konnte aber schon einiges umsetzen
  • Kleider: auch das fiel mir nicht besonders schwer, ich habe dieses Jahr nicht viel gekauft und darauf geachtet, dass ich es nur kaufe, wenn es wirklich nötig war
  • Mehr Selbstgemachtes: Das hat definitiv noch grosses Verbesserungspotential und eigentlich möchte ich grösstenteils der nicht vorhandenen Zeit die Schuld in die Schuhe schieben. Aber ja, ich hätte das eine oder andere Mal bestimmt meine Zeit besser planen können. Was mir schon immer sehr wichtig war, war das Kochen. Bei uns wurde schon immer viel Wert auf frisch Gekochtes gelegt, auch das braucht Zeit und ist ja auch eine Art "selbstgemacht", wenn man so will.
  • Weniger Zucker: Das hat mässig geklappt, eine Weile ging es problemlos und dann auf einmal hatte ich richtig das Gefühl, dass ein absoluter Mangel besteht. Das Thema werde ich im kommenden Jahr auf jeden Fall nochmals aufgreifen

Im Grossen uns Ganzen bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Sich hier zu sehr unter Druck zu setzen wäre wohl eher kontraproduktiv und ich möchte ja auch in Zukunft Spass dran haben noch mehr umzusetzen. Auch im 2019 werde ich mich weiterhin mit dem Thema befassen und versuchen Neues umzusetzern, aber natürlich auch beizubehalten, was ich mich in diesem Jahr schon erarbeitet habe. Wie sieht es bei dir aus? Hast du dir schon mal Gedanken über dein Konsumverhalten gemacht, vielleicht schon mal was daran geändert?

Euch allen wünsche ich eine zauberhafte Restwoche.

Stay weird. Stay wild.
Nicky


Weitere Artikel zum Thema:


"Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen." - Jon Kabat-Zinn

Uuuuh, da bin ich mit meinem 3-Monats-Beitrag aber ganz schön hinterher. Ihr mögt es mir verzeihen, denn zwichen Schmelzhitze-Müdigkeitsmodus und Beschreiten eines für mich völlig neuen Weges hat mir schlichtweg die Energie gefehlt. Kurz gesagt: Ich hatte keinen Bock zum bloggen ... ja, das gibt es ab und an auch mal. Aber zum Glück darf ich nur, und muss nicht - das ist schön.

Was mir in den ersten drei Monaten noch äusserst leicht fiel, empfand ich in den vergangenen Monaten als sehr schwierig. Vor allem mit dem Plastik tue ich mich noch sehr schwer, was mich ehrlich gesagt ziemlich nervt, denn ich weiss, dass ich mehr machen könnte als ich im moment umsetze. Na gut, es nützt nichts mich darüber zu beschweren, das ist auf jeden Fall noch ein grosser Punkt auf meiner Liste, den ich früher oder später umsetzen werde - nur halt nicht ganz so rasch, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber wie heisst es so schön, alles zu seiner Zeit.

Der Umgang mit der Zuckerreduktion schwankt ein wenig, mal fällt es mir besonders leicht, dann merke ich, wie es schwerer fällt. Aber wenn ich mich da bewusst hinterfrage und danach handle, klappt es schon ganz gut.

NEUE INSPIRATIONEN ZUM THEMA BEWUSST UND KONSUMBEWUSST LEBEN
Dafür habe ich mich während der vergangenen Montate dazu entschlossen in Zukunft bewusster zu reisen. Also die Anzahl meiner Reisen (vor allem Flugreisen) zu reduzieren, dafür aber Orte besuche, die es mir erlauben (konsum)bewusster zu sein. Die Umsetzung ab nächstem Jahr steckt gerade ind er Anfangsphase der Planung. Drauf gekommen bin ich ganz einfach wiel ich dieses Jahr für meine Verhältnisse wirklich viel fliege (10x) und das eigentlich gar nicht möchte - obschon ich mich selbstverständlich auf jede dieser Reisen freue, dennoch möchte ich das in Zukunft bewusster planen und umsetzen. Dazu werde ich euch aber noch einen separaten, ausführlicheren Artikel schreiben.

PROJEKT: #LANGSAMERLEBEN
Ausserdem habe ich beschlossen langsamer zu leben. Ja, richti gelesen, ich will meinen Alltag langsamer gestalten, bewusster das geniessen was mir wichtig ist und dazu gehört für mich auch mein Leben, soweit es geht, zu entschleunigen.Unter dem Projekt LangsamERleben bin ich gerade dabei etwas Neues aufzustellen. Bis ich da etwas weiter bin gibt es schon mal Bilder und Text auf Instagram unter #langsamERleben. Vielleicht magst du ja mal vorbeischauen?

Ich wünsche dir eine zauberhafte Woche. 

Konsumbewusst leben

Ihr Lieben, der April klopft schon an die Tür und so nehme ich mir Zeit die letzten drei Monate zu reflektieren. Im Januar hatte ich angekündigt, dass ich dieses Jahr konsumbewusster leben möchte und genau das habe ich die letzten drei Monate getan.

Ich bin erstaunt wie gut es funktioniert, auch wenn ich noch einiges an Verbesserungspotential habe, dachte ich erst es würde mir schwerer fallen, aber die Materiellen Dinge fehlen mir überhaupt nicht. Das Bedürfnis neue Kleider zu kaufen hatte ich praktisch nie, oder habe in den wenigen Fällen, äusserst gut widerstehen können. Auch auf Dekoartikel habe ich komplett verzichtet.

Anfang Februar habe ich zwei Mal meiner Buchsucht nachgegeben, und das mit dem Zucker ist auch noch sehr verbesserungswürdig - vor allem jetzt vor der Osterzeit (ganz schlimm). Dabei merke ich doch, dass mir der ganze Zucker mir gar nicht besonders gut tut. Jetzt möchte ich gerne sagen, dass die vier gekauften Bücher wenigstens mit meinem bevorstehenden Studium zu tun hatten, davon war aber nur eines mit dabei - gilt also nicht als Ausrede *g*.

Was mir ausserdem schwer gefallen ist, war die Plastikreduktion. Schnell mal was über Mittag zu essen gekauft und schwupps, hatte ich schon wieder einen Plastikbecher in der Hand. Auch das mit den Verpackungen beim Einkauf meiner Lebensmittel entpuppte sich als echte Herausforderung. Was Schminke und Deo etc. angeht, hatte ich bisher noch genügend auf Vorrat, sodass ich mir wohl erst in den kommenden Monaten mit dem Thema nachhaltige Alternativen beschäfitgen werde.

Thankful Thursdays

Was meine neu gestartete Sektion der Thankful Thursdays angeht, na ja, die wurde von mir während der letzten Wochen eher stiefmütterlich behandelt. Überhaupt bliebt das Bloggen ganz schön auf der Strecke, was vor allem daran lag, dass ich in meiner Freizeit ziemlich stark mit persönlichen Wachstumsprozessen konfrontiert wurde - im letzten Blogbeitrag hatte ich darüber geschrieben. Unter anderem habe ich mittlerweile beschlossen meinen Reiseblog Ard de vivre nur noch privat zu führen und meine Energie mehr auf die Themen in diesem Blog und in meinen neuen Weg fliessen zu lassen - das erscheint mir derzeit einfach sinnvoller.

In diesem Sinne kann ich diese Woche dankbar sein meine Kräfte zukunftgerichtet einzusetzen. Ich bin auch dankbar für mein Durchhaltevermögen in schwierigen Situationen nicht den Mut zu verlieren, auch wenn es manchmal ganz schön viel Energie kostet. Jezt gerade bin ich dankbar für das lange Osterwochenende, welches ich mit Freunden und Familie verbringen werde, und mit hoffentlich auch ganz viel Zeit für mich.
BEFREIUNG VOM ÜBERFLUSS
Mit dem Thema konsumbewusstes Leben beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren und manches konnte ich auf meinem bisherhigen Weg auch schon umsetzen. Wie zum Beispiel ein Autofreies leben zu führen, nach und nach auf vorwiegend nachhaltige und naturfreundliche Kosmetik umzusteigen, oder meine Ernährungsumstellung, die nicht nur mehr Balance in meinen Kühlschrank sondern auch in meinen Körper gebracht hat.

KONSUMBEWUSST - MÖGLICHST UNABHÄNGIG LEBEN
Konsumfrei beziehungsweise konsumbewusst zu leben bedeutet für mich vor allem mich vom Überfluss materieller Dinge, aber auch vom Überfluss ungesunder Glaubenssätze und Lebensweisen zu befreien und bewusster zu leben. Für mich persönlich bedeutet es allerdings nicht, mir grundsätzlich alles zu verbieten oder auf alles zu verzichten. Für mich bedeutet es viel mehr mich so wenig wie möglich vom gängigen Konsumzwang unserer Gesellschaft beeinflussen zu lassen, mich nicht davon abhängig zu machen und erst recht nicht mich irgendwie darüber zu definieren und davon besessen zu sein.

DAS WERDE ICH 2018 UMSETZEN
Natürlich werde ich auch im neuen Jahr ein paar neue Schritte in Richtung Konsumfreiheit machen:

WEG VOM MATERIELLEN ÜBERFLUSS
Zwar war ich noch nie jemand, der besonders viel Materal anhäuft und immer von allem das neueste braucht. Dennoch sehe ich hier durchaus Potential mir über meine Käufe bewusster zu werden. Es gab in der Vergangenheit schon das eine oder andere, was ich im Nachhinein wohl nicht mehr gekauft hätte, aus welchen Gründen auch immer. Da frage ich mich oft: war das jetzt wirklich nötig? Hier gehört für mich sehr viel Intuition dazu, auf mich selbst zu hören und abzuwägen - eben bewusster damit umzugehen.

Was ich ganz vermeiden möchte zu kaufen: 
  • Dekoartikel (hab ich genug davon, was ich dennoch brauche, kann ich auch selbst machen)
  • Plasticksäcke (ich habe genügend Taschen Zuhause, die ich benutzen kann)
  • Plastik allgemein (versuche ich so gut es geht zu reduzieren)
  • Kleider (die ich nicht wirklich brauche, kaputtes ersetzen ist, falls nötig ok)

MEHR SELBSTGEMACHTES
Selbstgemachtes braucht Zeit, zum Teil sogar viel Zeit. Zeit, die ich teilweise nicht zur Verfügung habe (ihr wisst schon, Arbeit und so). Dennoch will ich versuchen soviel wie möglich selbst zu machen, einen Blogpost habe ich diesbezüglich schon für euch vorbereitet, den werde ich übrigens gleich im neuen Jahr mit euch teilen. Hier geht es darum meine Zeit bewusster einzuteilen, abzuwägen wo Selbstgemachtes Sinn macht und wo es sich dann vielleicht doch eher lohnt zu kaufen. Wenn kaufen, dann aber auch hier möglichst bewusst und sinnvoll.

WENIGER ZUCKER
Auch wenn meine Ernährung schon seit Jahren ein sehr präsentes Thema in meinem Leben ist, habe ich nach wie vor Mühe meinen Zuckerkonsum stark einzuschränken. Softgetränke zum Beispiel fehlen micht überhaupt nicht und auch Zucker im Tee brauche ich keinen und selbstgemachte Desserts süsse ich mit Alternativen. Dennoch würde ich gerne auch mal ganz ohne Süssigkeiten im Alltag auskommen, was mir zugegebenermassen sehr schwer fällt. Meistens nehme ich nach dem Abendessen noch etwas Süsses zu mir, was ich eigentlich völlig unnötig finde - wenn da nur nicht diese Lust wäre ... Also das wird für mich auf jeden Fall eine Herausfoderung.


ALTERNATIVEN FINDEN
Gerade im Bereich der Kosmetik geht bei mir noch mehr. Was Shampoo und Duschpflegeprodukte angeht, habe ich schon vor Jahren umgestellt, aber Deo und Schminke, da darf es dann doch noch einen Schritt weitergehen - zum nächsten Level sozusagen. Auch was den Plastikkonsum angeht möchte ich stark zurückschrauben, mehr darauf achten, wieviel Müll ich allgemein produziere diesen reduzieren und alternativen finden, die umweltfreundlicher sind.

Durchs Jahr wird mir bestimmt noch mehr ein- beziehungsweise auffallen. Das nehme ich dann einfach spontan mit auf die Liste. Ich bin gespannt wie ich mit dieser neuen Challenge umgehen werde. Erfahrungsgemäss gibt es immer Dinge, die mir leichter fallen werden, wo anderes mich richtig schwer fällt, wieder anderes schaffe ich vielleicht überhaupt nicht, oder ich überrasche mich selbst und wo ich dachte, es würde mir schwer fallen, wird es ganz einfach.

Ihr Lieben, mit diesem kleinen Inspirationspost für mehr Nachhaltigkeit und ein bewusster gelebtes Leben wünsche ich euch einen zauberhaften Rutsch ins neue Jahr.

    Ihr Lieben, Valentinstag steht vor der Tür. Ja, ja ich weiss Kommerzfest und so, ihr habt ja recht. Dennoch kann ich es einfach nicht lassen hier den ein oder anderen Tipp zu geben (wie übrigens letztes Jahr auch schon in diesem Artikel), denn schliesslich gibt es genügend Menschen, die sich an diesem Tag wirklich ganz süsse Ideen für ihren Partner überlegen.

    Aus diesem Grund möchte ich euch eine "Herzenssache" vorstellen, denn es passt derzeit ganz einfach perfekt und ausserdem bin ich bin ja bekanntlich ein kleiner Lush Freak. Will heissen, wenn irgendwo ein Lush Shop in Sicht ist, sieht man mich schnurstracks reinstürmen und für mindestens eine halbe Stunde nicht mehr rauskommen - zumindest so lange ich es da drinnen aushalte, denn zugegeben, manchmal ist der bunte Mix an Düften dann auch mir irgendwann zu viel.

    Heute möchte ich euch zwei ganz zauberhafte Produkte aus dem Lush Sortiment vorstellen, die einfach genau richtig sind für schöne Stunden zu zweit. Wer eine originelle Idee für romantische Stunden sucht: Hier ist sie!
    "Regina di Rose" ist der italienische Name für Ro's Argan

    Soft Coeur "The Honeymooner" - Massageherz
    Ihr steht auf sinnliche Massagen? Klar, wer denn nicht? Dann ist das Soft Coeur wie für euch gemacht. Verwöhnt euch gegenseitig mit dem Honeymooner. Ich habe das Produkt schon vor einigen Jahren kennen gelernt und bin bis heute begeistert. Es schmilzt durch die Zufuhr von Körperwärme, sieht also nicht nur süss aus in seiner Herzform, sondern ist auch noch sehr praktisch und riecht zudem einfach göttlich nach Honig und Schokolade. Ausserdem: Massagen sind ja bekanntlich nicht nur schön, sondern auch gesund!

    Ro's Argan - Body Conditioner
    Doer wie wäre es mit Rosen? Ganz ehrlich? Ohne diesen Body Conditioner gehe ich nirgendwo mehr hin. Er riecht nicht nur super lecker nach Rose, sondern spendet meiner meist ziemlich trockenen Haut die nötige Feuchtigkeit. Doch selbstverständlich kann man auch den Ro's Argan ganz gut zu zweit benutzen.

    Wer Lush genauso gerne mag wie ich, aber vielleicht noch nicht das richtige gefunden hat, der findet auf der Lush Seite noch weitere originelle Ideen für sinnliche Stunden zu zweit: *klick*

    Viel Spass beim Verwöhnen!


    Nachdem sich die letzten beiden Artikel schon ums Essen beziehungsweise ums Trinken gedreht haben, möchte ich der neu begonnenen Tradition noch etwas länger folgen und euch dieses Mal Nahrung auf eine etwas ungewöhnliche Weise näher bringen. Und zwar mit Hilfe einer natürlichen Haarkur!

    Doch keine Angst, es wird sich in diesem Jahr nicht alles nur ums Essen drehen, schliesslich habe ich mit dem Blog noch so einiges vor und hoffe so viele Pläne wie möglich umsetzen zu können. Seit 13 Tagen befinden wir uns im neuen Jahr und schon ist bei mir wieder so einiges los.

    Mein Ziel ist es gesund, oder sollte ich sagen, gesünder zu leben, denn wirklich ungesund habe ich bisher ja auch nicht gelebt. Dennoch ist da noch einiges an Luft nach oben und die möchte ich jetzt noch etwas mehr auskosten.

    Das folgende Rezept spendet Feuchtigkeit und eignet sich daher hervorragend für trockenes Haar.

    • 1/2 Avocado (1 Ganze für lange
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 TL Honig
    • Saft einer halben Zitrone
    • (Eventuell eine halbe Banane)

    Eine grosse Anleitung dazu kann ich euch nicht geben, da die ganzen Zutaten ganz einfach vermischt werden müssen. Danach wird die Kur möglichst regelmässig im Haar verteilt und sollte für etwa eine halbe Stunde oder sogar etwas länger zum Einziehen auf dem Haar bleiben. Danach wird das ganze gründlich abgespült. Bei sehr trockenem Haar kann die Kur wöchentlich wiederholt werden, ansonsten jedoch reicht alle zwei Wochen bis einmal im Monat, je nach Bedürfnis.

    Ihr Lieben, es ist schon wieder Donnerstag und ich hoffe ihr habt die Woche bisher ganz gut überstanden.Wenn ihr einen Grund braucht um euch was Gutes zu tun, dann habt ihr ihn durch diesen Blogpost gefunden. Probiert es aus und macht euch einen schönen Abend. Verwöhnt euch mal so richtig. Euer Körper wird es euch danken.