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Ihr Lieben,

Bei meinem letzten Blogeintrag stand der Sommer noch in den Startlöchern, doch mittlerweile befinden wir uns schon wieder mitten im Spätsommer und die ersten Anzeichen des Herbstes sind teilweise schon leicht zu spüren. Mich stört es nicht sonderlich, da ich grosse Hitze ohnehin nicht besonders gut vertrage und dennoch begegne ich diesen Übergängen immer mit einem lachenden und einem weinenden Augen, weil mich jede unserer Jahreszeiten so sehr fasziniert.

Obwohl ich noch einiges über meine dies- und letztjährigen Reisen zu berichten hätte, ist mir im Moment überhaupt nicht danach. Ich habe mein Leben entschleunigt, dazu gehört auch erst dann über etwas zu berichten, wenn es sich vollkommen richtig anfühlt. Derweil geniesse ich lieber die letzten
Wochen meines entschleunigten Sommers und lasse die Eindrücke der vergangenen Monate auf mich wirken.

Der bevorstehende Herbst verspricht eine spannende Zeit, von der ich zugegebenermassen noch nicht so genau weiss wie viel Zeit sie mir effektiv zum schreiben lässt. Doch ohnehin beginnt mit dem Herbst für mich die Phase der Einkehr, in der sich der Beginn meines Studiums wunderbar anbietet. Für mich beginnt eine neue Zeit des Wachstums, in der ich vielleicht auch das ein oder andere Mal an meine Grenzen stossen werde, doch ich freue mich auf all das, was ich lernen und vertiefen darf.

Bis dahin, ihr Lieben, wünsche ich euch einen zauberhaften Spätsommer. Geniesst ihn in vollen Zügen, mit all euren Sinnen.



Der Sommer ist da! Das merke ich nicht zuletzt an den kürzlich drastisch angestiegenen Temperaturen von bis zu 30°C, wo wir doch eine Woche zuvor noch etwa 14°C hatten und ich nicht so recht wusste, ob ich mit oder ohne Jacke aus dem Haus gehen soll, wenn der Tag eventuell doch noch ein wenig mehr Wärme versprach. Jetzt also definitiv keine Jacke mehr, er sei denn ich wünsche eine tragbare Sauna.

Bis zum Sommerurlaub sind es nur noch wenige Wochen und ich freue mich jetzt schon auf ein paar entspannte Wochen am Meer. Allerdings versuche ich auch ohne Urlaub genug Ruhe und Zeit für mich zu finden, Zeit um Körper und Seele wieder in Balance zu bringen, ihnen genug Raum zur Erholung zu geben und all das, was ich während der vergangenen Monate alles lernen durfte umzusetzen. Nicht immer fällt es mir leicht und ab und an gelingt es mir überhaupt nicht. Die meiste Zeit allerdings klappt es ganz gut, besser sogar, als ich anfangs gedacht hätte.

Natürlich gesund: Mehr als "nur" ein gesunder Körper
Natürlich gesund zu sein heisst für mich nicht nur mich möglichst ausgewogen zu ernähren, regelmässig Sport zu machen und, wenn mich eine Erkältung oder ähnliches erwischt mir mit natürlichen Heilmethoden zu helfen wissen. Es heisst für mich auch meine Psyche gesund zu halten. Etwas, was nach wie vor bei vielen eher mal vergessen geht. Aber wieso eigentlich? Schliesslich achten wir auch auf unseren Körper, schauen, dass er gesund bleibt und wenn er gesund ist, dann ist das schon sehr viel wert. Aber warum fällt es uns in Sachen Psyche denn so schwer? Und das obwohl wir mittlerweile doch wissen, wie viel Einfluss unser Seelisches Wohlbefinden auf unser ganzes Sein hat, ja, auch auf den Körper.

Ich will hier nicht zu tief in die Psychologie eintauchen, doch gerade weil ich auf diesem Blog eben unter anderem auch über natürliche Gesundheit schreibe, gehört ein kurzer Ausflug in die psychische Hygiene mit dazu. Sport zum Beispiel, oder sagen wir etwas verallgemeinert Bewegung ist nicht nur für unseren Köper gut, sondern hilft auch unserem Wohlbefinden, gerade ein Spaziergang in der Natur tut unserer Psyche sehr gut. Ebenso soziale Kontakte und dabei meine ich nicht die Menge an Freunden auf Facebook, sondern die Qualität unserer Beziehungen im Alltag. Erwiesen ist mittlerweile aber auch, dass das Empfinden und Ausdrücken von Dankbarkeit unsere psychische Gesundheit positiv unterstütz, nicht zu vergessen die eben schon erwähnten Zeiten der Ruhe und Entspannung. 

Auch auf meinen Reisen, beim Entdecken verschiedener Kulturen erfahre ich viel zum Thema Wohlbefinden und Glück und auch wenn das den einen oder anderen erstaunen mag, aber die Menge an materiellem Wohlstand beeinflusst das Wohlbefinden der Menschen nur sehr gering. Das hat mittlerweile nicht nur die Wissenschaft herausgefunden, das bestätigt sich mir auch immer wieder auf meinen Reisen. Stattdessen sind es die Begegnungen mit aussergewöhnlichen Menschen, deren Geschichten und gemeinsame Erlebnisse, die mich auch noch lange nach meinen Reisen positiv beeinflussen. Oder aber wie es sich anfühlt barfuss durch den Sand und auf einer Wiese zu laufen, wie sich das kalte Wasser an meinem Körper anfühlt und wie mich das sanfte Rauschen der Blätter im Wald anfühlt.

Es stimmt schon, nicht alles liegt in unserer Hand. Nicht alles im Leben können wir nach unseren Vorstellungen beeinflussen, dennoch können wir selbst einiges zu unserem eigenen Wohlbefinden beitragen.

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet! Bei uns ging es ziemlich ruhig zu mit leckerem Essen, spannenden Gesprächen und einem guten Film im Anschluss. Das Vergangene Jahr war eine ganz schön grosse Herausforderung für mich, weshalb ich mich dankbar und voller Elan ins neue Jahr begebe (nein, ich stürze mich nicht, ich begebe mich ganz bewusst - auch das, eine der gelernen Lektionen 2018).

Überhaupt war ich während der vergangenen Monate damit beschäftigt das Thema Slow Living und Slow Traveling mehr und mehr in meinen Alltag zu integrieren, dazu wird es auf Ard de vivre dieses Jahr noch einiges zu lesen geben. Mein erster Artikel zum Thema Slow Travel steht sogar schon in den Startlöchern, da braucht es nur noch den Feinschliff, danach kann ich ihn mit euch teilen.

In den letzten Wochen des vergangenen Jahres habe ich den ein oder anderen Blick zurückgeworfen und dankbar festgestellt wieviel Wunderbares ich bisher schon erleben durfte. Jetzt, mit 30 sehe ich vieles anders, nehme das Leben gelassener, lasse mich viel weniger von der Meinung anderer beeinflussen. Ja, ich bin bereit. Bereit für einen neuen Lebensabschnitt, bereit all die wunderbaren, furchteinflössenden, spannenden, aufregenden Abenteuer zu erleben, bereit für 2019.

Da bleibt mir nur noch eines übrig zu sagen und zwar: Bring it on 2019! Und ich hoffe natürlich ihr seid auch wieder mit dabei.

Habt alle einen zauberhaften Abend.

Eure Nicky

Let's talks about 2019

by on Januar 16, 2019
Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet! Bei uns ging es ziemlich ruhig zu mit leckerem Essen, spannenden ...

Über sieben Jahren schreibe ich diesen Blog schon, das ist ganz schön lange, vor allem für die schnelllebige Internetwelt. Damals war alles noch ein wenig anders, nicht nur der Blogname, der im Laufe der Zeit von Both Sides of Life zu Woman Up wurde - bis dann feststand, dass Ard de vivre der perfekte Name für diesen Ort sein würde. Auch heute passt er noch wunderbar und ja, das Schreiben ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Vor allem aber auch die Bloggercommunity war noch ganz anders, diverser, wohlwollender, ehrlicher. Doch ich will an dieser Stelle nicht über die gute alte Zeit sinnieren, denn auch heute gibt es viel Positives. Wer hätte damals gedacht, dass man mit Bloggen Geld verdienen, ja sogar davon leben könnte – vermutlich die wenigsten. Das ist wunderbar, hat aber, wie alles im Leben auch seine Schattenseiten. Followerzahlen und Klicks stehen mittlerweile im Vordergrund, nicht mehr Austausch mit unseren Mitmenschen und der Ausdruck von Kreativität über Wort und Bild.

Ein Trend, der mich, als Bloggerin, wenn ich ehrlich bin, einen Dreck interessiert (entschuldigt die Ausdrucksweise) und das sind natürlich keine guten Voraussetzungen um im Netz Geld zu verdienen. Deshalb hatte ich, nach reiflicher Überlegung, schon im März diesen Jahres angekündigt, dass ich meinen Blog künftig nur noch rein privat führen werde. Gesagt, getan, mittlerweile ist somit auch die Kooperationsseite des Blogs weggefallen. 

Meine Gründe nicht mehr als Reisebloggerin zu arbeiten
Nebst dem schon erwähnten Grund, dass mein Interesse an Followerzahlen und Klicks sich sehr in Grenzen hält musste ich im Laufe der Zeit zunehmend feststellen, dass ich mit dem Image der Reisebloggerszene zunehmend auf Kriegsfuss war, nicht mit anderen Bloggern persönlich, versteht mich nicht falsch, aber mit dem Einheitsbrei allgemein, den wir Blogger mittlerweile auf die Welten des WWW loslassen. Ich merkte, wie auch ich immer mehr Einheitsbrei zu liefern begann, nur um „dazuzugehören“ und das störte mich enorm. 

Irgendwie kam ich mit dieser Oberflächlichkeit der Professionellen Bloggerszene nicht mehr zurecht. Okay, zugegeben, vieles hier im Netz ist oberflächlich, erst recht wenn es ums Geld geht, doch irgendwie schien sich alles nur noch ums Ländersammel-Statussymbol-Dings zu drehen, was noch nie meins war (wie du hier nachlesen kanst). Ich merkte, dass ich wohl ganz einfach aus anderen Gründen reise und damit wohl doch nicht so ganz ins Mainstream-Prinzip der sogenannten "Influencer" passte. Und das ist auch völlig okay. Wenn etwas, dass sich doch eigentlich richtig anfühlen müsste sich dann aber so falsch anfühlt, sollte man sich allerdings die Zeit nehmen um ehrlich zu sich selbst zu sein. So bin ich zum Entschluss gelangt, dass ich meinem Glück, meiner Kreativität und Authentizität zuliebe keine Aufträge als Reisebloggerin mehr ausführen werde.

Manchmal werde ich gefragt, ob ich mich nicht darüber ärgere meine Weiterbildung im Online Bereich gemacht zu haben und jetzt eine neue berufliche Richtung einzuschlagen, doch das sehe ich nicht so. Während der vergangenen Jahre durfte ich sehr viel Wertvolles lernen, nicht nur, wie viel Arbeit hinter einem gut geführten Online Business steckt, vor allem aber auch wie viel Mut und Selbstvertrauen es braucht etwas zu wagen, was man vorher noch nie gewagt hat, etwas, wo kein Vorgesetzter und kein Team dahintersteht, die einem den Rücken stärken, etwas wo man von mancher Seite auch Missgunst spürt und man lernen muss damit umzugehen. Also nein, ich ärgere mich nicht darüber, im Gegenteil. Ich bin stolz, dass ich es gewagt habe, dass ich daran gewachsen bin und würde es, im richtigen Kontext, immer wieder tun.

Der Fokus ändert sich – eine neue Perspektive
Mit diesem Entscheid schenke ich mir selbst wieder völlige Freiheit worüber und wie oft ich schreiben möchte. Ein weiterer Grund für mein Entscheid ist, dass sich für mich derzeit privat, wie auch beruflich sehr viel am Verändern ist. Neben meinem Hauptjob, werde ich nächstes Jahr mit dem Studium beginnen, deshalb soll meine Freizeit, insbesondere während meiner Reisen auch Freizeit bleiben, das ist mir für meinen Ausgleich und mein Wohlbefinden wichtig.

Wie sehen meine Reiseberichte in Zukunft aus?

Ich reise nach wie vor gerne und werde auch in Zukunft über einiges berichten, was mir auf meinen Reisen begegnet - aber das eben nur noch rein privat, aus Spass am Teilen und sich mit Gleichgesinnten austauschen. Da ich dabei bin mein Projekt #langsamERleben in die Wege zu leiten, bei dem es um Achtsamkeit im Alltag und Wohlbefinden gehen wird, werde ich dies auch hier auf dem Blog praktizieren und langsamer Reisen. Nicht so viele Orte, dafür mehr geniessen und erfahren – mehr in die Kultur und Geschichte des Ortes eintauchen. 

Für die vielen spannenden Erfahrungen der letzten Jahre bin ich sehr dankbar, sie haben mich wachsen lassen, sowohl als Digital Enterpreneur, als auch privat. Doch jetzt ist es Zeit die Segel neu zu setzen und einer neuen Windrichtung zu folgen.

Ich wünsche dir einen zauberhaften Start ins Wochenende.


Stay weird. Stay wild.
Nicky


Nachdem ich irgendwie weg war, bin ich mittlerweile irgendwie zurück. Na ja, noch nicht ganz, denn diese Woche feiere ich meinen 30. Geburtstag und da werde ich nochmals für ein paar Tage  abtauchen, geniessen, feiern und was man sonst noch so alles macht. Reisen zum Beispiel, denn ich werde meinen Geburtstag an einem meiner liebsten Orte verbringen - in Schottland.

Ja, ich bin ein Mabon-Kind, weshalb ich mich zur Herbstzeit vermutlich so pudelwohl fühle. Na gut, auch den Frühling mag ich sehr gerne, aber der Herbst gefällt mir einfach noch eine Spur besser. Jetzt, das heisst nur wenige Tage vor der Abreise, spüre ich die ganz besondere Atmosphäre Mabons, des alten Erntedankfestes. Denn nebst der grossen Vorfreude auf unseren Ausflug, fühle vor allem auch eine unglaubliche Dankbarkeit. Auch wenn noch nicht in ganz allen Bereichen alles so läuft, wie ich es mir wünsche, scheinen diese Sorgen seit ein paar Tagen völlig in den Hitergrund zu rücken. Anderes ist wichtiger, die bevorstehende Zeit mit meinen Lieben, gemeinsame Momente, das ist jetzt alles was zählt. Alles andere, wird sich dann früher oder später schon iregendwie einfügen.

Wer jetzt nicht wissen sollte was denn Mabon eigentlich ist und um was es da geht, bei der Frau Birkenbaum gibt es einen ganz zauberhaften Artikel dazu: Herbst- Tagundnachtgleiche: Alte Rituale und Bräuche.

Ihr Lieben, bis ganz bald und bis dahin wünsche ich euch eine ganz zauberhafte Mabon-Zeit mit vielen wunderbaren Herbstfarben.

Eure Nicky





Ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet alle eine schöne Sommersonnenwende. Meine war überraschend ruhig aber dennoch intensiv. Ruhig deshalb, weil es mich an keines der grossen Feste mit Sonnwendfeuern gezogen hat und intensiv, weil meine Träume in letzter Zeit besonders kraftvoll sind. Sie haben viel mit dem Thema des Loslassens zu tun, wo es bei mir, an der ein oder anderen Stelle, noch ganz schön hapert. Vor ein paar Wochen stiess ich auf folgenden Satz:

"Einen Weg gehen, heisst, andere Wege aufgeben."

Wie wahr! Doch wie so oft, ist es einfacher gesagt als getan. Ich möchte mich aus den alten Fesseln lösen, doch die Angst hat leider noch viel zu oft die Überhand. Ist die Illusion eines geradlinig verlaufenden, sicheren Lebens doch so verführerisch. Diesen vermeitlich sicheren Weg aufzugeben macht mir angst, auch wenn ich rein kopftechnisch schon längst weiss, dass es eben nur eine Illusion ist.

Selbstbestimmt zu leben heisst oft auch unangenehmes zu wagen um für sich selbst einzustehen. Nur so können wir wahrhaft authentisch sein. Ich weiss also, dass ich diesen nächsten Schritt wagen muss, mir zuliebe. Mittlerweile steht immerhin schon mal fest, ich bin an der Schule aufgenommen, der Vertrag ist unterschrieben und nächstes Jahr geht es los. Drei Jahre Studium, drei Jahre Wachstum. Nach über zehn Jahren in einem Bereich, der mir nie besonders lag, wurde das höchste Zeit. Den ersten Schritt habe ich schon hinter mir und doch fällt mir der nächste extrem schwer.

Nun ist dieser gefürchtete zweite Schritt im Grunde genommen nichts anderes als mir selbst mehr Zeit einzuräumen für das, was mir wirklich wichtig ist. Ich möchte soviel meiner Energie wie möglich auf die Zukunft richtigen, auf das, worin ich einen Sinn erkenne und nicht auf das, was in meiner Vergangenheit liegt und ich keine Zukunft sehe.

Für mich ist es ein echter Kraftakt meinen Energiehaushalt auszugleichen, mich jeden Tag zu motivieren und positiv zu bleiben. Manchmal fällt es mich relativ leicht, an anderen Tagen glaube ich es kaum mehr zu schaffen. Die Frage ist aber: Schaffe ich es duchzuhalten bis ich in vier Jahren meinen Abschluss habe? Schaffe ich es überhaupt noch ein Jahr durchzuhalten, bis meine Ausbildung beginnt? Es muss und das macht mir angst, vor allem weil es mir noch so unheimlich lange vorkommt. Vielleicht aber werde ich in ein paar Jahren auf diese Zeit zurückblicken und feststellen, dass es genau diese Erfahrungen gebraucht hat. Das zumindest wünsche ich mir.

Ihr Lieben, in solchen Lebenphasen bin ich dankbar, dass ich soviel Positives in meinem Leben erkennen kann. Ich weiss, das ist nicht selbstverständlich und ich weiss auch wie es sich anfühlt, wenn es eben anders ist und man beim besten Willen nicht mehr positiv bleiben kann. Vor drei Jahren sass ich selbst in einem dieser sogenannten Löcher (Artikel: Manchmal ist es eben einfach genug) - es war nicht lustig und es hat sehr viel Arbeit gebraucht um gestärkt aus dieser Krise herauszutreten. Damals habe ich mir selbst versprochen mich nie mehr so im Stich zu lassen und seither halte ich mein Versprechen (Ich erlaube mir ganz bewusst, mein Glück anzuziehen). Wenn es nicht meht geht, wenn es einfach genug ist, dann höre ich auf mich, stehe für mich selbst ein und suche nach einer Lösung. Genaus das mache ich jetzt, auch wenn es Überwindung und Mut braucht. Alles was in meiner Macht steht, und mag es ein noch so kleiner Schritt in die richtige Richtung sein, werde ich tun und wer weiss, vielleicht muss ich keine vier Jahre durchhalten, bis zumindest die Windrichtung stimmt.

Habt alle einen zauberhaften Abend!
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Lebst du deine wilde Weiblichkeit? Gehst du hinaus in die Welt und magst dich, als Mensch, als Frau? Ehrst du dein Mondblut? Zu diesem Beltane möchte ich dieses Thema ein wenig näher beleuchten, denn viel zu selten ehren wir uns selbst für das was wir sind - und zwar bedigungslos. Wir müssen immer dünner, dicker, grösser, kleiner, mehr oder vielleicht weniger sein. Aber was ist, wenn wir uns einfach annehmen so wie wir sind und uns genau so eigentlich ganz gut finden? Vielleicht sogar sehr gerne mögen? Ich zum Beispiel mag meine sinnliche Seite, ich bin ein absoluter Genussmensch und ich mag meine Weiblichkeit sehr gerne. Mehr noch, ich lebe sie gerne aus, was ich, zum Glück, als Naturspirituelle darf. Ich weiss, nicht in allen Lebensphilosophien ist es gern gesehen oder gar erlaubt seine Weiblichkeit zu ehren. Manchmal wird sie sogar als teuflisch, unrein, oder sündhaft angesehen. Es geht mir hier auch nicht darum jemandem etwas vorzusetzen, ich möchte lediglich dazu inspirieren sich etwas mehr mit seiner eigenen weiblichen Seite auseinanderzusetzen - jede in dem Ausmass wie es für einen stimmt.

Deine eigene Weiblichkeit erkennen
Was man unter Weiblichkeit versteht, dass muss wohl jede(r) mit sich selbst ausmachen. Ich persönlich bin kein Freund von "eine Frau hat so und so zu sein" oder "Nur dann bist du eine echte Frau" -  Götter was soll das denn bitte? Was ich persönlich hingegen ganz nützlich finde ist sich Zeit zu nehmen und sich selbst darüber klar zu werden, was wir an uns weiblich finden und diese Seite in uns zu ehren lernen. Das hat übrigens auch nichts mit "Frauen sind besser als Männer zu tun", Männer können für sich genauso herausfinden, was für sie ihre Männlichkeit ausmacht. Ich halte es schlichtweg für gesund sich mit sich selbst zu befassen, sich mit seiner Weiblichkeit auseinanderzusetzen und zu erkennen, was unser Körper täglich so alles leistet, denn das ist grandios! ich spreche hier auch nicht nur von der physischen oder sexuellen Seite, was ist mit Gefühlen, mit dem unserem Charakter, oder Talente? Worin sind wir besonders gut und würde ich das als etwas meiner weiblichen Seite zugehörig bezeichnen oder eher nicht?

Die eigene Weiblichkeit ehren
Beltane ist die Hochzeit, also die Hohe Zeit der Natur, die gefeiert wird. Mancherorts ist diese Zeit auch als Maifeiertag bekannt, in heidnischen Kreisen kennt man dazu auch den Ausdruck Beltane oder Beltaine, der aus dem keltischen Wortschatz stammt und dem keltischen Sonnengott Belenus gewidmet ist. Er bedeutet soviel wie Strahlende Sonne.

Zu diesem Fest zu dem es meiner Ansicht nach durchaus Sinnlich sein darf, gibt es viele alte Bräuche und Rituale. Besonders berühmt sind die sogenannten Lebensfeuer (auch als Mai- oder Beltanefeuer bekannt).Wer gerne mehr über die alten Bräuche erfahren möchte, dem kann ich *diesen* Artikel ans Herz legen. An dieser Stelle möchte ich allerdings nicht zu sehr beim Thema Bräuche verweilen, sondern möchte diese ganz besondere Beltane-Vibe dazu nutzen unsere Weiblichkeit mit all unseren Sinnen zu erfahren. In Form eines Tanzes vielleicht? Oder wie wäre es mir einer rituellen Körperbemalung, mit herrich leuchtenden Farben und Symbolen, die für dich eine ganz besondere Bedeutung haben - vielleicht eine weibliche Bedeutung? Nur um ein paar Beispiele zu nennen.Es gibt auch Frauen, die es mögen mit ihrem Mondblut malen, andere wiederum finden das eklig. Falls du es dir so ergehen sollte, frage dich vielleicht warum du dich so vor deinem eigenen Blut ekelst. Kannst du womöglich sogar deine Meinung darüber ändern, wenn du beginnst deine Weiblichkeit zu ehren? Natürilch soll es am Ende für dich passen. Tue das was sich für dich richtig anfühlt. Aber wage es auch an der einen oder anderen Stelle dich selbst ein wenig herauszufordern. Werde zur Entdeckerin, zur Forscherin deiner Selbst.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein zauberhaftes, sinnliches Beltaine.

Hallo ihr Lieben,

Die Themen der Achtsamkeit und selbsbestimmten Lebenweise begleiten mich schon seit 2003. Vermutlich sogar schon etwas länger, aber in jenem Jahr hatte ich mir ein Buch gekauft, welches ich sehr gut als ausschlaggebend bezeichnen kann. Wo ich zuvor noch die Bücherregale meiner Mutter durchstöberte und alles las, was mir zum Thema Naturheilkunde, Spiritualität, aber auch zur Psychologie in die Hände fiel, hatte ich jetzt endlich mein erstes eigens gekauftes Buch in den Händen (Na ja, damals natürlich noch mit Taschengeld, aber ihr versteht schon was ich meine). 

Heute, 15 Jahre später, sind diese Tehmen in meinem Leben präsenter den je. Zu einem selbstbestimmten Leben gehört für mich auch achtsam durchs leben zu schreiten. Es bedeutet sich selbst wahrzunehmen, zu spüren, aber auch das eigene Umfeld wahrzunehmen und welcher Tag wäre wohl besser geeignet um über dieses Thema zu schreiben, als der Tag der Erde? Für euch habe ich hier ein paar Tipps zusammengetragen, die meines Erachtes sehr hilfreich dabei sind, mehr Achtsamkeit in meinen Alltag zu bringen. Ich hoffe sie mögen auch euch den achtsamen Umgang mit dem Alltag erleichtern.

Sich Zeit nehmen

Der erste wichtige Schritt für mich war es mir Zeit zu nehmen für die Achtsamkeit, denn wenn wir den lieben langen Tag nur von einem Meeting ins andere rennen, nur noch "kurz" das erledigen und, wenn man schon dabei ist, das auch gleich noch machen kann, ist der Tag um und ein achtsames Leben ganz weit weg. In Berichten aus Büchern oder dem Internet scheint Achtsamkeit im Alltag immer ganz leicht von der Hand zu fallen, dabei frage ich mich machmal schon, ob es den Autoren wirklich so einfach fällt, ob sie womöglich keine Büroarbeitszeiten haben, so wie ich sie kenne, denn ich kann euch sagen, einfach war es für mich keinesfalls, als ich mir vornahm mehr Achtsamkeit in meinen Alltag zu bringen. Aus diesem Grund habe ich mir eine einfache Methode zur Hilfe genommen.

Achtsamkeits-Apps 

Was mir persönlich beim Einhalten meiner Achtsamkeitszeit ganz besonders geholfen hat, war die Hilfe von Achtsamkeitsapps, die ich so einstellen kann, dass sie mich alle paar Stunden daran erinnert meine Achtsamkeitsübungen durchzuführen. Meine App heisst ganz einfach Achtsamkeits App und ich persönliche finde sie bisher sehr gut,  aber es gibt bestimmt auch noch andere, die sich hervorragend eignen. Wichtig ist erst mal nur, dass man die Zeit bewusst plant und einhält und dafür ist so eine App wirklich hilfreich.

Wenn mich die App während der Arbeitszeit daran erinnert tief ein- und wieder auszuatmen, so tue ich das. Manchmal fordert sie mich auch auf eine kurze, 5 Minütige Achtsamkeitsmeditation zu machen. Was ich dann tue? Ich verschwinde für 5 Minuten aufs Stille Örtchen und mache meine Übung. Das mag zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, für mich hat sich diese Methode aber als sehr hilfreich herausgestellt.

Achtsame Mittagspause

Auch meine Mittagspause steht ganz unter dem Motto Achtsamkeit. Diese Zeit gehört mir allein und sollte daher nicht von Themen über die Arbeit erfüllt sein, sondern von Themen, die mir Kraft schenken und mir gut tun. Beim Essen zum Beispiel achte ich darauf, wie es riecht, wie es schmeckt und wie es sich beim essen anfühlt. Wenn mir danach noch etwas Zeit bleibt, dann gehe ich raus in die Natur und achte darauf, was ich alles entdecken und erfahren kann - ja, auch das gehört zur Achtsamkeit. Sogar auf dem Heimweg, in der Bahn oder im Bus können wir Achtsamkeit üben. Mit etwas Kreativität und Disziplin sich auch tatsächlich dafür Zeit zu nehmen, klappt das ganz gut.

Bewegung

Als jemand, der relativ rasch abglenkt wird, fällt es mir nicht immer leicht während einer stillen Meditation wirklich achtsam mit meinem Körper umzugehen. Diese Tagesform wollte ich jedoch nicht abhängig davon machen, ob ich heute meinen Körper achtsam wahrnehme oder nicht. Deshalb habe ich mich vor einer Weile dazu entschlossen wieder mit Sport zu beginnen. Seit etwa einem Jahr bin ich mittlerweile dreimal die Woche im Fitnesscenter und sorge da für einen achtsamen Umgang mit meinem Körper. Dabei geht es mir nicht darum perfekt druchtrainiert zu sein, sondern sich selbst wahrzunehmen. Was geschieht während dem Sport mit meinem Körper? Wie fühlt es sich an? Welche Übungen tun mir gut, welche vielleicht eher weniger? Wie lange halt ich durch und wo sind meine Grenzen? Schaffe ich es heute mich selbst zu übertreffen oder muss ich dem Körper etwas Ruhe gönnen?

Natürlich gibt es noch viele andere, kreative Ideen Achtsamkeit in unseren Alltag zu bringen, das waren nur einige Beispiele. Dennoch hoffe ich sie mögen euch hilfreich sein. Habt einen gemütlichen, sonnigen Sonntag, ihr Lieben.

Achtsamkeit im Alltag

by on April 22, 2018
Hallo ihr Lieben, Die Themen der Achtsamkeit und selbsbestimmten Lebenweise begleiten mich schon seit 2003. Vermutlich sogar schon etwa...

Konsumbewusst leben

Ihr Lieben, der April klopft schon an die Tür und so nehme ich mir Zeit die letzten drei Monate zu reflektieren. Im Januar hatte ich angekündigt, dass ich dieses Jahr konsumbewusster leben möchte und genau das habe ich die letzten drei Monate getan.

Ich bin erstaunt wie gut es funktioniert, auch wenn ich noch einiges an Verbesserungspotential habe, dachte ich erst es würde mir schwerer fallen, aber die Materiellen Dinge fehlen mir überhaupt nicht. Das Bedürfnis neue Kleider zu kaufen hatte ich praktisch nie, oder habe in den wenigen Fällen, äusserst gut widerstehen können. Auch auf Dekoartikel habe ich komplett verzichtet.

Anfang Februar habe ich zwei Mal meiner Buchsucht nachgegeben, und das mit dem Zucker ist auch noch sehr verbesserungswürdig - vor allem jetzt vor der Osterzeit (ganz schlimm). Dabei merke ich doch, dass mir der ganze Zucker mir gar nicht besonders gut tut. Jetzt möchte ich gerne sagen, dass die vier gekauften Bücher wenigstens mit meinem bevorstehenden Studium zu tun hatten, davon war aber nur eines mit dabei - gilt also nicht als Ausrede *g*.

Was mir ausserdem schwer gefallen ist, war die Plastikreduktion. Schnell mal was über Mittag zu essen gekauft und schwupps, hatte ich schon wieder einen Plastikbecher in der Hand. Auch das mit den Verpackungen beim Einkauf meiner Lebensmittel entpuppte sich als echte Herausforderung. Was Schminke und Deo etc. angeht, hatte ich bisher noch genügend auf Vorrat, sodass ich mir wohl erst in den kommenden Monaten mit dem Thema nachhaltige Alternativen beschäfitgen werde.

Thankful Thursdays

Was meine neu gestartete Sektion der Thankful Thursdays angeht, na ja, die wurde von mir während der letzten Wochen eher stiefmütterlich behandelt. Überhaupt bliebt das Bloggen ganz schön auf der Strecke, was vor allem daran lag, dass ich in meiner Freizeit ziemlich stark mit persönlichen Wachstumsprozessen konfrontiert wurde - im letzten Blogbeitrag hatte ich darüber geschrieben. Unter anderem habe ich mittlerweile beschlossen meinen Reiseblog Ard de vivre nur noch privat zu führen und meine Energie mehr auf die Themen in diesem Blog und in meinen neuen Weg fliessen zu lassen - das erscheint mir derzeit einfach sinnvoller.

In diesem Sinne kann ich diese Woche dankbar sein meine Kräfte zukunftgerichtet einzusetzen. Ich bin auch dankbar für mein Durchhaltevermögen in schwierigen Situationen nicht den Mut zu verlieren, auch wenn es manchmal ganz schön viel Energie kostet. Jezt gerade bin ich dankbar für das lange Osterwochenende, welches ich mit Freunden und Familie verbringen werde, und mit hoffentlich auch ganz viel Zeit für mich.
Ihr Lieben,

Jeder kennt sie, die Herausforderungen des Lebens. Wenn es uns wieder mal so richtig aus der Bahn wirft und wir leicht panisch versuchen unser Leben wieder fein säuberlich zu ordnen, so wie es sich, unserer Meinung nach gehört. Schliesslich müssen wir in der Gesellschaft funktionieren, nicht wahr? Verständlicherweise kenne ich keinen einzigen, der solche Tiefs wirklich mag. Warum nicht? Weil sie uns zwingen unsere Komfortzone zu verlassen, Dinge und Situationen anders zu betrachten und zu tun, war wir vorher noch nie getan haben. Das kann uns unter Umständen  ganz schön angst machen, zumindest geht es mir manchmal so.

Auch wenn ich solche, nennen wir sie Lebenskrisen, so gut es geht als Chance betrachte mich weiterzuentwickeln. Nach über zehn Jahren und verschiedenen Anläufen in alle Möglichen beruflichen Richtungen, in denen ich mit aller Kraft versucht habe mich dem System anzupassen, jedoch nur bedingt erfolgreich war, habe ich mich entschieden diesem einen Weg, auf den ich immer wieder mit meiner Nase drauf gestossen wurde, eine Chance zu geben - eine echte Chance, keine halbpatzige wie bisher. Keine von Angst gehemmte Chance, sondern eine richtige Chance. Ich habe begonnen meinen Ängsten zuzuhören, habe ihnen Raum gegeben und herausgefunden woher sie kommen. Ich habe sie symbolisch an der Hand genommen und Verständnis gezeigt und dann habe ich ihr gesagt: Auch wenn ich angst habe, das ist mein Weg und deshalb werde ich dich überwinden.

Nun, stehe ich vor einem Neuanfang - schon wieder. Und ja, seine möglichen Stolpersteine, aber auch seine ungeahnten Möglichkeiten machen mir ganz schön Angst, Unsicherheit macht sich breit und manchmal bin ich kurz davor einen Rückzieher zu machen. Auf der anderen Seite ist da aber auch dieser enorme Energieschub, dass dieser Weg genau der richtige ist, also beruhige ich meine Angst. Ich akzeptiere sie, lasse mich aber nicht von ihr beherrschen. Stattdessen mache ich mir Mut, konzentriere mich aufs Positive und lasse mich leiten. Ich spüre, dass ich bereit bin diesen neuen Pfad zu betreten und das am Ende alles so kommt, wie es soll.

Auf diesem neuen Weg werde ich etwas tun, was ich schon lange tun wollte, mich aber nie getraut habe. Ich werde Menschen unterstützen ihren eigenen Weg zu finden, Lebenskrisen zu meistern und ein positives, selbstbestimmtes Leben zu führen. Wenn alles klappt, dann darf ich spätestens im Sommer 2019 mit dem Studiengang beginnen und mich die drei darauffolgenden Jahre intensiv mit diesen Themen beschäftigen. Erst war ich nicht ganz so glücklich, dass die diesjährige Klasse schon voll besetzt ist, mittlerweile sehe ich dieses Jahr jedoch als Chance mich privat besser mit den Themen vertraut zu machen, und vielleicht sogar den einen oder anderen Worshop in diese Richtung zu besuchen.

Worauf ich mit meinem langen Gelaber eigentlich hinaus will ist, dass da wo wir unsere grössten Ängste verpüren am Ende oft auch die grössten Chancen liegen. Ja, es braucht mut diesen Ängsten gegenüberzutreten, ihnen zuzuhören und sie zu überwinden. Damit schaffen wir uns aber auch ein Stück mehr Freiheit, ein Stück mehr Selbstbestimmung und ein Stück mehr Happy Living.

Habt alle einen zauberhaften Start in die neue Woche.


    Als ich vor ein paar Monaten Molly Roberts "You are gifted, Witch" auf youtube gesehen habe, konnte ich mich sehr gut ihn ihre Worte hineinfühlen.Wir machen uns verrückt, ja auch in der Zene der Wilden Weiber und zwar wer wohl recht hat, wer mehr weiss, wer erleuchteter ist und wer wie oft bei welchen Göttern zum Monatlichen Pokerabend eingeladen ist. Das beobachte ich schon seit mehreren Jahren, kannte das von meinen Anfängen in der heidenszene aber nicht wirklich. Um ehrlich zu sein finde ich persönlich, dass in solchen Situationen gehörig was schief läuft. Sollten wir uns nicht viel eher gegenseitig unterstützen und aufbauen, uns helfen anstatt uns zu profilieren und darüber zu streiten, wer denn jetzt der erleuchtetste ist? Es ist doch kein Wettbewerb, oder etwa doch? Können wir unsere Wege überhaupt miteinander vergeleichen, sind sie dafür nicht viel zu individuell?

    Vielleicht müssen wir uns gar nicht ständig miteinander messen? Was ist, wenn jeder von uns genug und richtig ist und zwar genauso wie er ist? Was ist, wenn wir unsere Talente vielleicht noch gar nicht entdeckt haben, weil wir ständig damit beschäfigt sind, den Ansprüchen anderer folge zu leisten? Was ist, wenn alles gut ist, so wie es ist?

    So ähnlich beschreibt auch Molly in ihrem Video die Suche nach den eigenen Begabungen und nach dem eigenen SEIN als Wildes Weib. Daraufhin habe ich mir meine eigenen Gedanken darüber gemacht, was wohl einige meine Begabungen sein könnten und habe mir eine Liste gemacht.

    Diese Begabungen können so aussehen:
    • Ich bin eine gute Zuhörerin
    • Ich spreche die Wahrheit, auch wenn diese nicht immer angenehm ist (ich versuche es so gut wie möglich rüberzubringen)
    • Ich kann mich gut in andere hinenzuversetzen
    • Ich bin stets bereit Neues zu lernen und mache jede Aufgabe so gut es mir möglich ist
    • Ich gebe mein Wissen gerne an andere weiter, helfe gerne, lasse mich aber nicht ausnutzen, kenne daher auch meine Grenzen
    • Ich erkenne, dass ich Teil des Kreises bin, weder mehr noch weniger wert als andere
    • Ich sehe das schöne im Leben und in unserer Welt, ich kann all das geniessen und es weitergeben
    • Ich liebe es Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen, erkenne aber auch, wo meine Grenzen liegen  
    • ...
    •  

    FÜHLE DICH EINGELADEN

    Was sind deine Begabeungen Wildes Weib? Vielleicht bist du gut darin deine Mitmenschen zu motivieren? Vielleicht bringst du sie zum Lachen oder zum Nachdenken? Vielleicht bist du unheimlich gut im Kochen? Du hast einen grünen Daumen, oder kommst rasch zur Ruhe?

    Manchmal verstecken sich unsere Begabungen, sodass wir glauben wir hätten keine. Manchmal verstecken sie sich nicht, aber wir glauben aus irgendeinem Grund, wir seien ihnen unwürdig und lassen sie nicht zu.

    So möchte ich auch dich inspirieren, dich kreativ mit deinen Begabungen als Wildes Weib auseinanderzusetzen. Fühle in dich hinein. Was kannst du besonders gut und wie wirkt sich das auf dich, oder dein Umfeld aus? Lade deine Begabungen ein, begegne ihnen und heisse sie willkommen, denn ...

    Du bist genug. Du bist richtig. Du bist begabt.




      BEWUSSTE DANKBARKEIT
      Hallo ihr Lieben, heute möchte ich eine neue Sektion im Blog starten und zwar den Thankful Thursday. Dieser soll dazu dienen sichs einer Dankbarkeit bewusst zu werden. Sich seine Dankbarkeit ins Bewusstseit zu holen hilft uns dabei unseren Blick aufs Positive und Wesentliche zu richten. Hier werde ich, wenn möglich, jeden Donnerstag aufzählen wofür ich die letzte Woche alles dankbar war.

      Für das bin ich diese Woche dankbar:
      • Ich bin dankbar für die guten Gefühle, die ich zugelassen habe. Da ich lange Zeit Mühe hatte gute Gefühle voll auszukosten bin ich stolz, dass ich das diese Woche besonders gut geschafft habe.
      • Am Montag durfte ich mit guten Freunden Abendessen gehen und danach ins Kino. Wir hatten viel Spass.
      • Am Mittwochmorgen Übungen gemacht und es geschafft, den Tag positiv zu starten. War den ganzen Tag überwiegend positiv eingestellt.
      • Abendessen in Zürich mit meinem Lieblings-Flatti :)
      • Mich bein Frisör verwöhnen lassen.
      • Ich freue mich am Samstag meine Familie zu Besuch zu haben und bin dankbar, dass wir diese gemeinsame, so wertvolle Zeit gemeinsam geniessen dürfen.

      Für was bist du diese Woche dankbar?

      Thankful Thursday

      by on März 01, 2018
      BEWUSSTE DANKBARKEIT Hallo ihr Lieben, heute möchte ich eine neue Sektion im Blog starten und zwar den Thankful Thursday. Dieser soll ...
      Loreena McKennit sei der Soundtrack zu meinem Blog schlechthin, wurde mir einst gesagt. Tatsächlich mag ich es gerne inspirierende Musik zu hören, während ich schreibe und ja, McKennitt finde ich da zwischendurch auch mal ganz passend.

      Heute brauche ich diese Inspiration ganz dringend, denn während der letzten Tage hätte ich diese Eigenmacht, von der ich schon im letzten Post schrieb, fast vergessen. Ja, das gibt es schon ab und zu, und ja ich schreibe hier öffentlich über diese Tiefschläge. Auch die gehören zum Leben dazu.

      Ich bin jemand, der alles perfekt machen will, was natürlich nicht geht. An diesem Tick arbeite ich schon seit langem und mittlerweile geht es ganz gut. Wie gesagt: ganz gut. Aber eben nicht sehr gut. Ich bin auch jemand, der es nicht mag gegen andere zu kämpfen, sich über sie zu stellen und zu zeigen: schau her, ich bin so viel besser als du. Das bin einfach nicht ich, denn ich mag es meine Mitmenschen zu motivieren, ihnen zu helfen, ihnen mein Wissen mitzugeben und von ihrem zu lernen. Dieses Miteinander, scheint mir ganz natürlich gegeben. Das heisst aber auch, dass ich es schlichtweg nicht nachvollziehen kann, weshalb manche Menschen ein so starkes Bedürfnis haben, andere von oben herab zu behandeln und anstatt sie zu motivieren, ihnen gleich lieber all die negativen Sachen unter die Nase reiben. Leider gibt es solche Menschen überall, und leider kann ich damit so überhaupt nicht umgehen, denn anstatt dieses ich-bin-so-viel-besser-als-du-Spiel mitzuspielen, lasse ich mein Gegenüber seinen Drang ausleben und, ihr könnt euch vorstellen, das wirft mich manchmal in ein ganz schön schlechtes Licht.

      Natürlich könnten wir jetzt beginnen darüber zu spekulieren, weshalb diese Menschen so etwas überhaupt nötig haben. Was in ihrem Leben nicht stimmt, weshalb sie vielleicht selbst so unglücklich sind, dass ein solches Verhalten ihnen Sicherheit gibt. Doch lassen wir das mal ihre Sorge sein und uns, statt anderen soviel Aufmerksamkeit zu schenken, stattdessen lieber auf das konzentrieren, was einen in einer solchen Situation weiterbringt.

      ZURÜCK IN SEINE EIGENE MITTE FINDEN
      In seine innere Mitte finden heisst eigentlich nichts anderes als sich selbst gut zu kennen und sein persönliches Gleichgewicht, wenn nötig, wiederzufinden. Es hat also sehr viel mit Eigenliebe und sich selbst akzeptieren zu tun. In Fällen in denen ich nicht mehr in meiner Mitte bin, hilft es mir jeweils sehr wenn ich erst einmal zur Ruhe komme und meine Gedanken sammle. Vielleicht durch Meditation, Yogar, Thai Chi, oder aber durch einen Spaziergang in der Natur.Für mich persönlich ist die Natur meist die beste Lösung, also gehe ich im Wald spatzieren, manchmal verbinde ich das ganze auch mit einer Gehmeditation, oder einer Fotografiemeditation (ja sowas gibt es tatsächlich!). Indem ich zurück in meine innere Mitte finde, gebe ich mir gleichzeitig sehr viel Eigenmacht zurück, denn ich spüre mich, ich spüre meine Bedürfnisse und weiss, wo es brennt, wo ich ansetzen muss um meinen Ausgleich zurückzuerlangen.


      ICH BIN NICHT PERFEKT, DU BIST NICHT PERFEKT
      Auch wenn wir es alle gerne wären und manche durchaus ein beachtliches Talent besitzen ihren Schein zu wahren - niemand von uns ist pefekt. Viel eher sollten wir uns entscheiden ehrlich zu uns selbst zu sein. Ich weiss, es ist nicht immer einfach seine Mängel und Ticks zu akzeptieren. Doch je besser wir unsere eigenen Macken kennen, desto einfacher wird es für uns diese zu erforschen, daran zu wachsen und sie, im besten Fall zu akzeptieren. Das Geheimnis ist es sich trotz dieser Mängel zu lieben.

      Mir selbst einzugestehen, dass weder ich selbst noch sonst wer perfekt ist, hat mir sehr geholfen. Seither weiss ich zum Beispiel auch:

      - Wir können es nicht allen recht machen (Hier ein guter Artikel dazu)
      -  Angriffe anderer gegen micht nicht zu persönlich zu nehmen, denn oft geht es dabei viel mehr um sie selbst un ihre Probleme, als um mich
      - Ich kann mich besser in eine person hineinversetzen
      - Ich kann mich besser vor negativität abschirmen (weil ich nicht mer alles persönlich nehme)
      - In manchen Situationen kann ich vielleicht sogar anderen helfen, ihre eigenen Makel besser zu akzeptieren

      DIE EIGENMACHT ZURÜCKGEWINNEN
      Wie heisst es so schön? Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung und so ist es auch mit dem Finden der inneren Mitte, sowie dem zurückerlangen der Eigenmacht. Wenn ich weiss wo der Schuh drückt, wenn ich merke, dass es so nicht weitergehen kann, dann habe ich den ersten Schritt in Richtung Eigenmacht und Selbstliebe (achtung nicht zu verwechseln mit Narzissmus!) getan.  In meinem Artikel Positivdenker & Schicksalsweber habe ich schon mal ein paar Tipps aufgeschrieben, die mir jeweils helfen auch in schwierigen Situaitonen meine Eigenmacht zurückzugewinnen und positiv zu bleiben.

      Sein eigenes Leben eigenmächtig zu gestalten bedeutet sein Leben achtsam zu führen, sich selbst Räume einzugestehen um zu sein, um zu wachsen. Das wiederum hat sehr viel mit Selbstliebe zu tun. Wer Selbstachtung besitzt und sich selbst so annehmen kann, wie er ist, der hat alle Eigenmacht, die er braucht um sein Leben frei  und zu seinem Wohl zu gestalten.

      Lasst uns wild und frei leben, unserer Natur entsprechend.
      Bildquelle
      Imbolc, auch bekannt als Lichtmess, Oimelc, oder Tag der Brigid, ist das Fest des jungen Lichtes, das zur Wintersonnenwende wiedergeboren wurde und nun immer mehr an Kraft gewinnt. Auch wenn wir erst kleine Anzeichen erkennen, wie die ersten Schneeglöckchen und Krokusse, die unter dem noch harten Winterkleid hervorblicken, so geschieht tief in der Erde schon eine ganze Menge an Vorbereitung für den Frühling.

      Die Tage werden länger,  an den Birken zeigen sich teilweise schon die ersten Knospen, man hört die Vögel wieder vermehr zwitschern und die Tage werden schon spürbar länger. Imbolc ist ein Fest des Neuanfangs, der Reinigung und der Planung.Jetzt ist die Zeit, in der wir den Samen Pflanzen für all das, was wir dieses Jahr bewerkstelligen wollen.

      Vielerlei Bräuche zu diesem Fest haben bis in die heutige Zeit überlegt. So ist es vielerorts Brauch Karneval zu feiern, denn auch wenn nur noch die wenigsten heutzutage die wahre Bedeutung des Karnevals kennen, reichen dessen Wurzeln bis in die keltische Zeit zurück. Der ursprüngliche Karneval war dazu gedacht mit viel Lärm und unheimlichen Masken die Wintergeister auszutreiben, damit der Frühlig Einzug halten konnte. Bei uns in der Schweiz nennen wir diesen Brauch Fasnacht und mancherort, wie zum Beispiel im Lötschtal erkennt man noch sehr gut dessen ursprünglichen Zweck (Video zur sogenannten Tschäggättä im Lötschtal). Ein ähnlicher, etwas weniger ungestümer Brauch, ist das sanfte Wecken der Bäume, indem man an deren Stamm klopft, ihnen Segenswünsche zuflüstert und um ein gutes Jahr bittet - denn ja, sie verstehen uns schon, keine Angst. Zum Tag der Brigid ist es in Irland ausserdem Brauch aus Binsen geflochtene St.-Brigids-Kreuze anzufertigen, die das Jahr über Glück bringen sollen.

      KAMPF DEM WINTERBLUES MIT MEHR ACHTSAMKEIT IM ALLTAG
      Imbolc ist für mich das einzige Jahreskreifest, bei dem ich jedes Jahr aufs Neue ziemlich Mühe habe mich drauf einzustimmen.Grundsätzlich läuft Imbolc bei mir noch sehr gemächlich ab, das Fest selbst feiere ich im Ruhigen, mit einer weissen Kerze, entspanne mich dabei und schreibe mir Ideen auf, die ich dieses Jahr verwirklichen möchte. Für ausgelassene Jahreskreisfeiern ist später im Jahr noch Zeit, hier lasse ich mich noch von der Schläfrigkeit der Natur leiten.

      Die ersten beiden Monate nach dem Neujahrsfeier bin ich einerseits gespannt auf das, was das neue Jahr bereithält, andererseits bin ich auch immer ein wenig träge, sodass mir im Januar und Februar kaum zum Feiern zumute ist. Man kann sagen, in diesen beiden Anfangsmonaten packt mich dann doch ein wenig der Winterblues und um dem entgegenzuwirken, habe ich mir ein paar Tricks angeeignet.
      Affirmationen 
      Was wir denken beeinflusst stark unseren Alltag. Affirmationen (lat. affirmatiō für „Versicherung, Beteuerung“)sind bewusst formulierte positive Gedanken und Sätze, die uns helfen sollen unsere Ziele und Wünsche zu erreichen. Ich nehme mir dafür jeden Morgen 2-3 Minuten Zeit um meine Affirmationen zu visualisieren. Dabei ist es wichtig, Negationen zu vermeiden. Also zum Beispiel anstatt: "Ich werde nicht krank" zu sagen, "Ich bin/bleibe/werde gesund." Affirmationen lassen sich wunderbar zu Imbolc mit einbinden, da sie das Schmieden unserer Pläne positiv unterstützen.
       
      Meditative Spaziergänge
      Für stille Meditationen bin ich persönlich nicht so der Typ, denn das gelingt mir nur höchst selten. Was mir hingegen mehr entspricht sind Gehmeditationen, vor allem in der Natur. Zur Zeit um Imbolc gibt es ausserdem ganz viel Interessantes zu entdecken – die ersten Blüten, die das erste Vogelgezwitscher und, mit etwas Glück, zum Teil auch schon wieder die ersten wärmeren Sonnenstrahlen auf der Haut.

      Massagen oder ein Besuch im Hamam

      Während der Sommermonate finde ich es immer einfacher meinen Körper zu spüren. So viele sinnliche Möglichkeiten, die sich uns anbieten. Im Winter ist das oft etwas anders, grundsätzlich empfinde ich die dunkle Zeit immer mehr als Zeit der inneren Porzesse. Mehr schlafen, ausruhen, mehr Kopfarbeit - bei mir kommt da der körperliche Aspekt teilweise fast etwas zu kurz. Umso wichtiger ist es sich bewusst Zeit zu nehmen seinem Körper etwas Gutes zu tun, wie zum Beispiel eine Massage, oder einen Besuch im Hamam.

      Wie feiert ihr Imbolc und was macht ihr, wenn euch der Winterblues packt?


      Habt ein gesegnetes Fest. ❤
      Dass ich ein absoluter Katzenmensch bin, kann ich beim besten Willen nicht abstreiten. Selbst wenn ich wollte, wäre es wohl eher verdächtig, wenn, wo immer ich mich in der Nähe einer Katze befinde, diese sich dazu entschliesst mein Schatten zu sein. Sie laufen mir nach, hüpfen ungefragt auf meinen Schoss und stupsen mit dem Kopf an meinen Arm um mir zu sagen, dass ich sie jetzt gefälligst streicheln soll.

      Nun ok, Geheimnis gelüftet. Ich liebe Katzen, natürlich auch andere Tiere, aber Katzen und ich, das ist etwas ganz Besonderes. Erst heute wurde ich wieder einmal verdutzt angeschaut, als ich zu Gast war und der sonst so scheuhe Kater, der sich nicht gerne von Fremden streicheln lässt, ganz ungehemmt auf meinem Schoss Platz nahm und nicht mal im Traum daran dachte diesen wieder zu verlassen. Fazit, ich musste ihn am Schluss leider zwingen, da ich nun Mal nicht die ganze Nacht dort auf dem Stuhl hätte sitzen bleiben können.

      Etwas ähnlches ist mir schon mal vor ein paar Jahren während eines Dates passiert. Ja, richtig gelesen, ich hatte ein Date und eigentlich war das nicht mir der Katz. Am Ende des Abends sass ich mit der Katze, die sich noch nicht mal nach Jahren gerne vom Besitzer streicheln liess, auf dem Sofa und würde auch von ihr zum königlichen Ohrkrauler ernannt. Unnötig zu erwähnen, dass mein Date nicht den von mir erwünschten Lauf nahm.

      CAT TALK - WAS KATZEN MICH LEHREN
      Ich bin wohl so etwas wie der Rattenfänger von Hameln, nur dass es bei mir Katzen sind, ich sie nicht fange und na ja, ich kann auch nicht wirklich ein Instrument spielen - zumindest nicht so gut, dass mir irgendjemand deswegen folgen würde.

      Was also soll dieses Ding mit den Katzen? Ich glaube es gibt Gründe weshalb Tiere unsere Nähe suchen, weltliche und, na ja, auch andersweltliche. Es kann kein Zufall sein, dass Katzen mir derart wohlgesinnt sind, auch solche, die sonst so rein gar keine Menschen mögen und come on eine schwarze Katze, die keine Fremden mag und mich schon nach fünf Minuten nicht mehr hergeben möchte? Schon ziemlich auffällig, nicht wahr? Also ja, ich glaube, dass Katzen und ich einiges gemeinsam haben. Wir sind beide unabhängig, eigensinnig und selbstbewusst.

      Als mir gestern während eines Gesprächs gesagt wurde, ich solle um einen spirituell angehauchten Blog  nicht zu viel Aufsehens machen und um der Götter Willen bestimmt nichts in die Richtung auf meinem Reiseblog mit einfliessen lassen, da ich sonst keine Aufträge mehr bekäme, hörte ich das sanfte Schnurren des Katers auf meinem Schoss. Ich hörte es so tief in mir drin, dass alle Worte nur noch einem dumpfen Ton ähnelten. Tatsächlich sträubte sich in mir alles, als ich diese Worte hörte, denn wie sollte ich meinen beiden Blogs ihre Seele nehmen? Nur für Geld? Oder für mehr Leser? Nein, das entspricht mir nicht, auch nicht dem woran ich glaube, denn ich glaube, dass wir Menschen grundsätzlich nicht so oberflächlich und mainstream sind, wie es uns die Medien glauben machen wollen. Ich weiss, dass viele von uns nicht mehr nach tief mittelalterlichen Regeln leben wollen, wo Frauen ihr Frausein nicht feiern dürfen und wo Hexen noch als Teufelsanbeterinnen verbrannt werden. Ich glaube auch, dass es vielen von uns nicht scheissegal ist wie wir mit unserem Heimatplaneten umgehen, dass Nachhaltigkeit und ein ausgeglichenes Ganzheitliches Leben zu einem immer wichtigeren Thema wird, das wir nicht einfach der Oberlfächlichtkeit wegen totschweigen sollten. Also nein, ich werde auch in meinem Reiseblog Ard de vivre diese Themen mit einbeziehen, denn ich glaube, dass all das nicht nur Zuhause, sondern auch auf unseren Reisen eine wichtige Rolle spielt.

      Weshalb also nicht darüber schreiben? Weshalb diese Erkenntnisse nicht miteinander teilen? Unsere Stimmen erheben und das Bunte in die von Grautönen scheinbar überwucherte Welt zu bringen? Ich weiss ich passe nicht rein, bin nicht der typische Kunde, der sich alles aufschwatzen lässt und ich weiss auch, dass sich einige vor dieser Buntheit fürchten. Aber das ist in Ordnung, ich habe mir mittlerweile nicht nur so akzeptiert wie ich bin, ich mag mich richtig gerne und ich mag auch andere Menschen, die bunt sind und für all die positiven, bunten und manchmal aus der Reihe tanzenden Menschen schreibe ich.

      Wie sehr ich es doch liebe früh morgens bei Kerzenlicht meine Gedanken aufzuschreiben. Wenn es dann draussen noch kalt und neblig ist, kann ich mich vor kreativen Ideen kaum retten. Das Interessante dabei ist, dass ich meine Affinität zum Internet, die mir doch immerhin so viele Möglichkeiten eröffnet meinen Film- und Entertainmentsüchten, aber natürlich auch meiner Liebe fürs Schreiben und Fotografieren nachzugehen, an diesem Punkt allerdings gerne mal ohne Vorwarnung aufhört. Ich mag es meine Ideen von Hand zu notieren, meiner anderen Sucht, der Kritzel-was-aufs-Papier-Sucht nachzugeben. Die Ideen kommen beim Schreiben auf dem Laptop selten so fliessend, also erlaube ich mir bewusst wieder mal ganz oldschool zu sein.

      BEWUSST LEBEN
      A propos bewusst, das Thema des bewussteren Lebens begleitet mich schon seit vielen Jahren. Ich bin von Natur aus jemand, der bewusst wahrnehmen will, mit allen Sinnen entdecken will, und ich merke, wenn ich es längere Zeit nicht tue, mich im Alltagstrott verlieren und zu einem der Zombies, werde, die mir täglich im Zug begenen, bekommt es mir überhaupt nicht gut. Zum Glück gibt es im Zug aber auch die Anderen, nämlch die, die mich daran erinnern bewusst zu leben. Kinder zum Beispiel, aber auch die Dame mit den blauen Haaren, dem viel zu grossen Pullover und dem Hut, über dessen Farben ich mir bis heute noch nicht wirklich im Klaren bin - zumindest hoffe ich, dass sie sich bewusst so kleidet, denn sonst oweh ...

      Aber ich schreibe das hier nicht um über bewusste oder unbewusste Entscheidung anderer zu berichten, sondern weil ich dich, mich und uns dazu ermutigen will, täglich bewusst Zeit zu nehmen um sich über dieses bewusste Sein, dieses Bewusstsein im Klaren zu werden. Götter, jetzt wird es kompliziert. Na ja, ihr versteht hoffentlich was ich meine.

      SELBSTBEWUSST UND SELBSTBESTIMMT LEBEN
      Dieses bewusst leben hat sehr viel mit zuhören zu tun. Sich selbst zuhören, seinen Wünschen und Träumen, aber auch seinen Ängsten. Für mich persönlich hat dieses Zuhören bewirkt, dass ich mutiger geworden bin das auszusprechen was ich fühle, für das einzustehen, was meiner tiefsten Überzeugung entspricht - mein Herz zu öffnen. Das neu erlangte Selbstbewusstsein führte rasch zur Selbstbestimmung und zu einem selbstbestimmten Leben. Der Nachteil? Leute, die andere gerne manipulieren und herumkommandieren wollen seither nicht mehr meine Freunde sein. Hey, shit happens. Dafür lernte ich auf einmal viele wunderbare, mutige und selbstbewusste Menschen kennen, die ihrerseits ihre Leben auf ihre ganz eigene, selbstbestimmte Weise leben. Tja, wie es aussieht zieht Gleiches tätsächlich Gleiches an.

      Wenn wir also tatsächlich selbstbestimmt leben wollen, dann müssen wir uns auch so verhalten und dementsprechend handeln. Wenn ich mir einmal am Tag, sei es nur eine Viertelstunde, Zeit nehme mir darüber bewusst zu werden, weshalb ich etwas so tue, wie ich es tue, dann eröffne ich mir selbst die Möglichkeit Dinge zu ändern, die mit gut tun, die mir nicht entsprechen und die ich ändern möchte, oder natürlich etwas beizubehalten, was schon so richtig gut ist, wie es ist.

      Für mich ist diese Zeit meistens früh morgens, wenn meine Gedanken noch frei sind und nicht überhäuft wurden von täglichen Eindrücken. Ich nehme mir einen Stift und den Notizblock, den ich immer auf meinem Nachttisch habe (hauptsächlich wegen spontaner Eingebungen für den Blog und so ...) und beginne zu schreiben. Wo komme ich her? Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was inspiriert mich und welche neue Ideen habe ich? Es gibt unzählige Fragen, die ich mir stelle und mit etwas Glück kann ich mir die eine oder andere auch beantworten. Am Ende ist für mich nur wichtig, dass ich sicherstelle in meinem Leben niemals stehen zu bleiben, den Blick nach vorne zu richten und mein Leben zu gestalten.



      "To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment." - Ralph Waldo Emerson

      Neugierig wie ich eben bin, befasse ich mich schon seit langem mit der Welt des Okkulten (lat. occultus = verborgen, verdeckt, geheim). Ich mochte es schon immer und irgendwie gehört es einfach zu mir dazu dieses scheinbar Skurrile zu erforschen und mich dabei bewusst ein wenig in dieser Welt zu verlieren.

      Für viele scheint der Begriff des Okkulten etwas Dunkles anzuhaften, selbst für solche, die sich sonst rein gar nicht damit befassen. Aber bei diesem Wort ist wohl bei fast allen Kopfkino angesagt und wenn wir ehrlich sind ist das nicht mal so falsch. Allerdings und das ist wirklich schade, verwechseln  manche Menschen den Begriff "dunkel" gerne mal mit "böse". Ich persönlich würde das Okkulte durchaus als düster und zum Teil auch etwas furchteinflössend beschreiben, schliesslich fürchten wir uns gerne vor dem Unbekannten und Dunlen, aber böse? Nein, das bestimmt nicht. Schliesslich will es uns nicht schaden, sondern uns lediglich zeigen, dass es mehr gibt, als unsere moderne Wissenschaft zu wissen glaubt.

      Viel mehr verkörpert es für mich etwas Erdiges, Erdverbundenes und somit etwas, das die Kraft des Lebens selbst ausmacht und schlussendlich entsteht alles Leben einst aus dem dunklen Schoss der Erdenmutter.

      Genauso spannend finde ich es zu beobachten was es mit uns macht, welcher Aberglaube ihm anhaftet und wie wir damit umgehen. Was von alledem sich als totaler Humbug herausstellt und wo es vielleicht auch mal ein Fünkchen Wahrheit behält. Das Okkulte ist im Grunde genommen nichts Anderes als die Suche nach unseren ureigenen Inneren Seelenzuständen, die Auseinandersetzung mit dem Kreislauf des Lebens und mit dem Verständnis wo da in den Weiten unserer Welten der Platz des Menschen ist.

      Lange genug hat es gedauert, bis ich mir selbst eingestehen konnte, dass diese Seite zu mir gehört. Es hat auch lange gedauert zu verstehen, dass sich die Welt des Rationalen und die Welt des Irrationalen keineswegs ausschliessen sondern, im Gegenteil, sich gegenseitig sehr gut ergänzen.

      Ich fühle mich in Okkult Buchläden, beim Entdecken der Mysterien unserer Natur oder beim Kennenlernen neuer Kulturen ganz einfach hundertmal wohler als ich es zum Beispiel auf einer Missenwahl voller aufgeplusterter Mädchen täte, die verzweifelt versuchen ein bisschen Anerkennung zu erhalten. Ab und an erschrecken sich die Leute, wenn sie mich etwas besser kennenlernen, weil man mir diese Seite praktisch gar nicht ansieht. Doch so ist es nun mal, so bin ich und es gehört ganz natürlich zu mir - das macht mich zu dem, was ich bin.

      Zu Ard de vivre gehört eben ganz einfach auch die Kunst sich selbst zu sein, sich selbst sein zu dürfen und sich damit nicht verstecken zu müssen, auch wenn das heisst, dass es hier eben auch um andere Themen geht, als Mode & Beauty. Auf Ard de vivre steht die Freiheit das scheinbar unvereinbare miteinander zu verbinden und das ist gut so.
      ...oder in diesem Fall auch zwei
      Hallo meine Lieben,

      Zum heutigen Neumond, der zugleich auch Samhainmond ist und sich dieses Jahr zum Fasnachtsbeginn die Ehre gibt,  zeige ich euch ein süsse Pilzfoto, das ich am letzten Sonntag im Wald geknipst habe. Sind sie nicht hübsch?

      Wie kleine Feenschirme sehen sie aus, die Pilzchen und ich konnte einfach nicht widerstehen, also habe ich mich, wie es sich gehört mehr oder minder elegant auf den feuchten Boden geworfen um sie auf meinen Bildschirm zu bekommen. So könnt auch ihr die zauberhaften Dinger ganz bequem von Zuhause aus geniessen.

      Oder aber ihr erlebt sie live! Derzeit ist es einfach herrlich im Wald. Die ungewöhnlich warmen Temperaturen lassen einen gar nicht genug bekommen von stundenlangen Waldspaziergängen und dem Waten durch Meere farbiger Herbstblätter.

      Ich habe mir während der letzten Tage auch  überlegt eine neue Sparte hier im Blog einzuführen, die ganz der Naturfotografie gewidmet werden soll. So ganz schlüssig bin ich mir deshalb zwar noch nicht, aber es ist mal ein Anfang - eine Idee. Mal schauen, ob und wie ich sie am besten umsetzen kann.

      Geniesst den Abend, ihr Lieben!

      Ein Pilzlein steht im Walde

      by on November 11, 2015
      ...oder in diesem Fall auch zwei Hallo meine Lieben, Zum heutigen Neumond, der zugleich auch Samhainmond ist und sich dieses Jahr zum Fasnac...

      She lives the poetry she cannot writeOscar Wilde 


      Auf dem Nachhauseweg trete ich jeden Tag für eine Viertelstunde ein in die Anderswelt. In dieser Zeit kann ich abschalten, bin ganz bei mir und dennoch nehme ich alles um mich herum intensiv wahr. Für mich hat dieser Zeitraum immer etwas Magisches. Es ist die Natur, die zu mir spricht - die Anima.

      Die Weltenseele, die mir in so mancher Form schon erschienen ist und mich schon so viele Dinge gelehrt hat. Cernunnos, der mich stets begleitet, wann immer ich physisch oder seelisch durch das Wilde reise, oder Odin, der mir bei weitem nicht immer einfache Aufgaben gibt, jedoch schon so oft wohl mehr von meinen Fähigkeiten wusste, als ich selbst. Nicht zu vergessen Holle, die mich wohl so vieles über Leben und Tod lehrt, wie sonst keiner. Wo zuvor Angst war, entsteht immer mehr Vertrauen. 

      Es gibt so viele Erfahrungen, die ich hier gerne niederschreiben würde und dennoch, etwas hält mich zurück, etwas in mir gebietet mir Einhalt und so folge ich dieser Inneren Stimme. Womöglich war es in früheren Zeiten dieselbe Stimme, die unseren vorchristlichen Vorfahren die mündliche Weitergabe ihres Wissens befahl. Oder aber da sitzt einfach noch eine tieferliegende Angst? Eigentlich schade, möchte ich doch so gerne mehr davon teilen, doch im Moment geht das ganz einfach nicht. Ich weiss nicht an was es liegt, doch das ist auch gar nicht so wichtig, denn ich habe gelernt dieser Inneren Stimme zu lauschen und ihr zu vertrauen. 

      So passt das oben erwähnte Zitat ganz gut zu meiner Situation, denn alles was nicht niedergeschrieben werden kann, wird dafür umso intensiver gelebt…

      Andersweltgedanken

      by on Oktober 15, 2015
      She lives the poetry she cannot write – Oscar Wilde  Auf dem Nachhauseweg trete ich jeden Tag für eine Viertelstunde ein in die Anderswelt....
      Hallo meine Wilden,

      Dieser Artikel soll für alle sein, die sich im Kreis der wilden Weiber genauso wohl fühlen wie ich, denn im Kreis der wilden Weiber können wir sein wie wir sind. Wir müssen uns nicht verstellen, brauchen keine Angst zu haben, denn wir akzeptieren uns so, wie wir sind. Wir sind Frauen, die einander gegenseitig unterstützen und stärken - Frauen, die mitfühlen und heilen können.


      Wir wissen aber auch durchaus, was wir wollen und können unsere Grenzen klar aufzeigen, wenn es nötig ist. Wir sind ewig lernende und Lehrer gleichermassen. Und auch wenn es Zeiten gibt, in denen wir glauben mögen unsere Eigenmacht zu verlieren, wir haben dieses Urvertrauen und wissen, wir werden sie wieder finden.

      Im Symbol des Kreises findes du keine höher oder tiefer gestellten – alle sind gleichwertig. Im kreis der wilden Weiber lernst du was es heisst die Balance zu waren, dem Raunen der Natur zu lauschen und deinen eigenen Sinn zu erkennen.

      Im Kreis der wilden Weiber ist es egal wie du dich nennst oder als was du dich bezeichnest, denn du bist was du bist, auch ohne Worte.

      An alle, bei denen diese Worte resonanz finden, willkommen im Kreis!

      Im Kreis der wilden Weiber

      by on September 11, 2015
      Hallo meine Wilden, Dieser Artikel soll für alle sein, die sich im Kreis der wilden Weiber genauso wohl fühlen wie ich, denn im Kreis der ...