Posts mit dem Label A Blogger's Crazy Life werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Ihr Lieben, wer von euch hat auch schon so richtig bock auf Reisen? Ich kann es kaum erwarten wieder in London zu sein, doch erst muss ich fleissig meine Diplomarbeit fertigstellen, ausserdem bin ich schon total aufgeregt was die nächste Zeit für mich bereithält, schliesslich ist alles noch mehr oder weniger ungewiss.

Das heisst für mich momentan vor allem, abwarten und brav meine Arbeit erledigen. Ihr seht, auch im Leben eines Reisebloggers ist nicht immer alles nur spannend und toll, denn auch hier ist Alltag eben ganz einfach Alltag und der kann unter Umständen auch mal ganz schön nerven.

Mit dem neuen Monat beginnt bei uns in der Schweiz auch die Festival Saison, so hat der April nicht nur die Streetfooddays im Werkk Baden zu bieten, sondern auch die Fantasy Basel gegen Ende des Monats.

Vielleicht habt ihr auch schon bemerkt, dass sich das Blog Layout verändert hat? Es ist etwas frischer, aber dennoch sehr klassisch gehalten und gefällt mir ganz gut. Ein paar neue Features werde ich zusätzlich noch einbauen, doch darüber werde ich euch vorzu informieren.


Erst mal wünsche ich euch einen gelungenen Start in den Sonntag, bei uns ist der Himmel wolkenverhangen, aber davon lassen wir und bestimmt nicht einschüchtern. Raus geht's!
 Hallo meine Lieben,

Bei uns Zuhause ist der Frühling endgültig eingekehrt, denn unsere Seelen denken derzeit besonders bunt. Heute starten nämlich unsere Vorbereitungen für die Fantasy Basel, dafür werden wir einen kurzen Abstecher in die Nachbarstadt unternehmen um dort die World of Festasy zu besuchen. Schliesslich brauchen wir noch so einiges, bis wir bereit sind für die schweizer Comic Con! Danach geht es noch in die Stoffzentrale, denn meine Sister in Spirit hat ihre kreative Ader spielen lassen, für die jetzt dringend Stoff her muss. Letzte Woche habe ich mich ausserdem das erste Frühlingskleid dieses Jahres gekauft. Wieder Blumen - ja ich weiss - Asche über mein Haupt.

Für mich starten Montag noch die letzten drei Wochen am alten Arbeitsplatz, danach geht es auf in die neue Zukunft. Ein seltsames Gefühl nach über acht Jahren etwas Neues zu wagen, doch es war höchste Zeit mich für eine Zukunft zu entscheiden, in der ich mich weiterentwickeln und entfalten kann.

Ihr fragt euch bestimmt schon, wo die neuen Blogposts zu Reisethemen bleiben. Doch ich kann euch beruhigen, ich arbeite fleissig daran. Bis dahin hoffe ich bei euch scheint die Sonne auch so herrlich wie bei uns und ihr könnt euer Wochenende geniessen!

Herzlich willkommen im neuen Jahr! 

Erst einmal wünsche ich euch alles Gute! Möge 2017 euch Glück, Gesundheit und eine Menge Kreativität bringen. Wie sieht es eigentlich bei euch aus mit Neujahrsvorsätzen? Irgendwie sind sie ja nicht so meins. In den meisten Fällen habe ich ohnehin schon ab mitte Februar keinen blassen Schimmer mehr, was ich mir da für Vorsätze gesetzt hatte. Weshalb also sollte ich also überhaupt die Mühe machen?

Dieses Jahr allerdings sieht das Ganze bei mir etwas anders aus, denn ich weiss jetzt schon es wird die eine oder andere Veränderung geben. Seit gestern befinde ich mich nämlich in der Kündigungsfrist und nein, eine neue Stelle habe ich noch nicht, trotzdem habe ich mich noch vor Weihnachten bewusst dazu entschieden einen neuen Weg einzuschlagen. Natürlich habe ich noch das Bloggen als Nebenberuf, doch ich mache hier niemandem was vor, allein damit könnte ich meinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Wenn ich Ende des Jahres meine Kosten und den Arbeitsaufwand damit irgendwie decken kann, bin ich schon dankbar.

Doch macht euch keine Sorgen, ich muss deswegen nicht unter der Brücke schlafen. Mir geht es gut, um ehrlich zu sein, mir geht es so gut wie schon lange nicht mehr, denn ich habe endlich den Schritt gewagt mein persönliches Glück zu leben.

AUF IN EIN NEUES ABENTEUER
Da stehe ich nun (eigentlich sitze ich ja, aber wen interessieren schon die Details), bereit für die Zukunft, noch nicht wissend, was sie mir bringen wird. Mein persönliches Glück zu leben jedoch bedeutet Altes loszulassen und mich auf das Neue einzulassen.

Ausserdem werde ich dieses Jahr noch meine Weiterbildung abschliessen und damit endlich in eine berufliche Richtung starten, die mir ganz und gar zusagt. Um ehrlich zu sein habe ich meinen neuen Traumberuf erst durchs Bloggen kennengelernt. Wer denkt schliesslich schon an sowas wie Online Marketing, dieses neumodische Berufsding, welches leider noch immer viel zu oft unterschätzt wird?

Als ich im Juni 2015 die erste Kooperationsanfrage bekam, was es auch für mich höchste Zeit mich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wer hätte gedacht, dass ich im Online Marketing einen Beruf finde, der mir so gefallen könnte? Mir macht es Spass kreativ zu sein, zu kommunizieren und die Geschichten hinter den Unternehmen und Produkten zu entdecken.

Für meinen Blog heisst das mittlerweile konkret, dass ich viel bewusster damit umgehe, dass ich mir Gedanken darüber mache, was euch anspricht und nicht nur, was mir persönlich gefällt, denn Ard de vivre soll ein Ort des Austauschs sein. Soll virtueller Treffpunkt sein für Reisebegeisterte, Kulturliebhaber, Food Enthusiasten und soll vor allem auch dazu inspirieren das eigene Leben positiv und kreativ zu gestalten.
 
BLOGPLÄNE 2017
Um euch diese Inspirationen auch dieses Jahr wieder zu bieten, habe ich mir schon einige Gedanken gemacht. So vieles habe ich noch vor mit dem Blog, so viele Ideen warten darauf endlich Form anzunehmen und das möchte und kann ich einfach nicht mehr immer nach hinten schieben. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich möchte neue Leute kennen lernen, meine neue Arbeit aufnehmen und mich darin weiterentwickeln. Möchte Neues entdecken, neue Gerichte ausprobieren und an all den neu gemachten Erfarhungen wachsen.

So viel kann ich ja schon mal verraten, es wird für den Blog dieses Jahr wieder nach London gehen und auch die weiteren Reisen für 2017 sind in Planung. Ich bin schon unheimlich gespannt, zuviel möchte ich euch noch nicht verraten, schliesslich hat das Jahr gerade erst begonnen. In diesem Sinne freue ich mich riesig auf 2017 und bin dankbar viele neue Abenteuer gemeinsam mit euch zu erleben.

Auf ein kreatives und inspirierendes 2017!
Lots of love for the new year!
Ärmel hochkrempeln und anpacken. Woman Up steht für genau das, nämlich seinen Stärken Ausdruck zu verleihen und das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Bei Karriereblog bin ich zufällig auf folgenden Artikel gestossen: Was sind Ihre Stärken? Aufruf zur Blogparade!
Hier geht es darum sich Gedanken über die eigenen Stärken zu machen. Eine sehr schöne Idee. Allerdings nicht ganz so einfach, denn wann macht man sich schliesslich schon mal Gedanken darüber worin man wirklich gut ist? Aus diesem Grund mache ich gerne bei der Blogparade mit, die übrigens noch bis zum 15.04.2016 läuft. Wer also auch gerne mitmachen möchte. Hier werden Sie geholfen.
Die Stärke der Natur
ALLER ANFANG IST SCHWER
Soweit so gut. Da sitze ich also vor dem Rechner, fest entschlossen was aufs Papier ähm, pardon, auf den Bildschirm zu bringen. In der Wohnung ist es still, genau richtig um meinen Gedanken voll und ganz ihren Lauf zu lassen. Nur das Zwitschern eines Vogels draussen ist zu hören. Vermutlich der einzige, der bei diesem kalten Wetter nicht vom Ast fällt. Mutiger kleiner Kerl und ich denke, das ist wohl seine Stärke. Sein eiserner Wille zu Singen, ganz egal wie warm oder eben kalt es draussen ist.

Doch wie sieht es mit meinen Stärken aus? Was kann ich besonders gut, wo liegt mein Potential? Irgendwo draussen auf einem Ast zu sitzen und ein Lied zu trällern ist für mich wohl keine Option. Gut, das streichen wir mal. Was gibt es sonst noch? Schreiben liegt mir ganz gut, ich kann auch gut zuhören und bringe die Menschen gerne zum Lachen. Die Fotografie liegt mir auch ganz gut, meinen zumindest andere. Man kann fast sagen, meine Stärke ist es Menschen zu berühren – oder sagen wir, das bilde ich mir gerne ein.

I'M BLOGGING AND I KNOW IT
Diese Stärke wurde ich mir vor etwa zehn Jahren zum ersten Mal bewusst. Damals war ich gerade dabei den Austrittsbrief fürs Pfarramt vorzubereiten. Ich war nach reiflicher Überlegung zum Entschluss gelangt, dass das Christentum nicht mein weg war und es vermutlich auch nicht mehr werden würde, also habe ich mir ein Herz gefasst und das einzig richtige getan: Ich bin ausgetreten um meinen Fragen nach dem Sinn des Lebens möglichst wertefrei nachzugehen. Als meine Mutter den Brief zur Korrektur las (vier Augen sind ja bekanntlich besser als zwei) und sichtlich gerührt war von meinen Worten, wusste ich, dass da Potential lag. Zum ersten Mal erfuhr ich wie es ist mit einer Gabe etwas bewirken zu können.

Ist Schreiben in dem Fall meine Stärke? Ich würde sagen, ja. Zwar habe ich keine journalistische Ausbildung oder dergleichen, von daher habe ich bestimmt noch einiges an Verbesserungspotential übrig. Aber hey, wenn ich mit noch nicht mal ganz 28 Jahren schon alles perfekt könnte, dann läge vor mir vermutlich noch ein ziemlich langer und vor allem langweiliger Lebensweg. Denn was wäre das Leben, wenn wir uns nicht mehr verbessern und etwas dazulernen könnten?

Ich liebe es Menschen kennen zu lernen, mich mit ihnen auszutauschen, ihre Geschichten zu erfahren und einige davon manchmal sogar niederzuschreiben. Jede einzelne wertvoll und einzigartig. Übers Schreiben bin ich zur Fotografie gelangt, eine andere Art Lebensgeschichten zu erzählen – das Ziel jedoch bleibt dasselbe. Am Anfang habeich mich vor diesen Stärken gefürchtet, denn kreative Beruf(e)ungen sind ja bekanntlich nicht die leichtesten. Wo um alles in der Welt sollte ich sowas nur einsetzen können? Wie davon leben können? Im Laufe der Zeit hat sich diese Frage ganz von alleine beantwortet. Nicht all unsere Stärken mussen in einen Büroalltag passen und manch eine entpuppt sich, obschon anfänglich scheinbar nutzlos, am Ende als eine der wertvollsten Stärken.

Ach ja, ein Talent habe ich noch. Ich kann gut lachen. Ja, richtig gelesen. Lachen ist definitiv meine Stärke, oder sollte ich sagen Humor? Ist nicht relevant? Doch finde ich schon. Mein Humor hat mich schon so manches Mal aus Situationen gerettet, die ohne Probleme in die Sparte „desaströs“ eingereiht werden können. Nicht immer läuft alles perfekt, bei mir erst recht nicht. Ich habe die Gabe Treppen auf spektakulärste Weise runter zu fallen, warte mit einem in der Unterhose eingeklemmten Rock auf den Bus, oder stehe im Urlaub statt in der eigenen Ferienwohnung in der Nachbarwohung, wo mich dann schon mal eine eine siebenköpfige Familie verdutzt anschaut. Und nicht zu vergessen die gefühlt tausend Male, die ich als Mensch gewordener Panda unterwegs war, weil ich eben gerne lache und dabei das ganze Make up verschmiert. Die Fähigkeit über einen Patzer, ein Scheitern oder eine peinliche Situation zu lachen kann wahre Wunder bewirken!

GESTÄRKT IN DIE ZUKUNFT
Dank meines Blogs habe ich gemerkt, was mir wirklich liegt, worin ich wirklich gut bin und noch viel besser werden kann. Ohne Woman Up wäre ich nie auf die Idee gekommen mehr Professionalität in meine Texte zu bringen. Ich hätte auch nie damit begonnen meine Fähigkeiten im Bereich der Fotografie auszubauen und erst recht nicht hätte ich mir erträumt mit meiner Leidenschaft Menschen zu erreichen und sie zu berühren. Meine grösste Stärke ist jedoch vermutlich, dass ich mir erlaube ich selbst zu sein.

Was sind eure Stärken? Habt ihr euch auch schon mal bewusst damit befasst?

 "Style is knowing what you are, what you want to say and not giving a damn." - Orson Welles

Letztens kamen wir zufällig aufs Thema Bloggen zu sprechen. Keines Seltenheit, ist das Bloggen doch mein grösstes Hobby. Auf die Frage, was ich denn in meine Freizeit so treibe folgt dann eben die Antwort „ich blogge“ woraufhin ich oft die Folgefrage zu hören bekomme „wie erfolgreich bist du denn?“ Eine Frage, deren Antwort einen Vergleich mit anderen, ähnlichen Blogs, voraussetzt. Über lange Zeit habe ich mich in allen möglichen Lebenslagen auf diese Weise mit anderen Verglichen. Das Ergebnis war nie wirklich zufriedenstellend, genausowenig wie die Antwort, die ich meinem Gesprächspartner auf seine Frage geben konnte, denn es wird immer andere geben, die professioneller und erfolgreicher sind. Ab wann gilt man denn eigentlich als erfolgreich? Wird es an der Anzahl Klicks gemessen, an den Kommentaren oder der Anzahl Follower? Oder gar wie viel man mit seinem Blog verdient?


Zugegeben, im Vergleich dazu wirkt mein Blog tatsächlich unbedeutend. Weder mit der Anzahl Leser, noch mit dem Blogdesign kann ich mithalten. Noch dazu kommen natürlich Themen wie Beauty & Fashion, die sicher erfolgreicher sind als das, worüber ich schreibe.

Nun, daran gemessen wäre ich, im Vergleich mit anderen Blogs, dann wohl nicht besonders erfolgreich und müsste die Frage mit einem "nein" beantworten. Wenn ich allerdings meinen Erfolg daran messe, welche Entwicklung mein Blog und somit auch ich in den letzten Jahren durchlaufen habe, dann kann ich die Frage mit einem klaren "ja" beantworten.

Wenn ich mir diese beiden Blickwinkel vor Augen führe, dann merke ich, dass der eine mir auf alle Fälle besser bekommt, als der andere. Wenn ich mich beginne mit anderen zu vergleichen, dann kann das teilweise schon entmutigend auf einen wirken und es stellt sich die Frage, ob sich dieser ganze Aufwand überhaupt lohnt?

Frage dich nach dem Grund. Weshalb bloggst du?
Hast du zum Ziel mit deinem Blog berühmt zu werden? Möchtest du ganz einfach deine Leser unterhalten, sie inspirieren? Oder bloggst du ganz einfach, weil es dir Spass macht? Ganz egal welches Ziel du hast, werde dir einfach mal darüber bewusst. Beantworte dir die Frage des WARUMS, denn diese Antwort wird ausschlaggebend dafür sein, wie du mit deinem Blog umgehen wirst.

Bei mir war es anfänglich ein reiner Akt der Neugierde. Ich hatte eine Fanfiction geschrieben (ja so eine bin ich), mein Buch selbst publiziert und wollte nun ein wenig dafür werben. Ohne mir gross darüber Gedanken zu machen, habe ich meinen allerersten Blog eröffnet „Bartime Stories“. Erst mit der Zeit hat sich alles entwickelt. Ich habe gemerkt, dass das Bloggen so viel mehr zu bieten hat – Eine Welt, die mir zusagt, in der ich kreativ sein kann. Zu meinem Buch und meinem ersten Blog nur so vie: Beide sind heute nicht mehr online. Die Welt, die sich mir allerdings mit diesem einen Schritt offenbart hat, war so viel mehr wert. Fortan war mein Ziel die Menschen, meine Leser, zu unterhalten. Mit ihnen zu kommunizieren und mich auszutauschen, vielleicht sogar jemandem mit meinen Texten inspirieren zu können. Dank des Bloggens habe ich nicht nur meine Liebe zum Schreben aber auch zur Fotografie entdeckt und als die ersten paar Angebote zu Kooperationen bei mir eintrudelten, wurde mir bewusst, dass ich anscheinend doch das ein oder andere richtig gemacht hatte, wenn sogar Unternehmen sich dafür interessierten. Davor hätte ich nie auch nur im Traum daran gedacht meinem Blog eine professionelle Plattform zu bieten.

Vergleiche dich nicht mit anderen
Miss dich an dir selbst anstatt dich ständig mit anderen zu vergleichen. Du kannst immer noch etwas dazulernen und dich weiterentwickeln, so geht es jedem einzelnen von uns, ganz egal wie erfolgreich er ist. Lass andere ihren Weg gehen und gehe deinen auf deine Weise. Natürlich kann es nicht schaden, sich inspirieren zu lassen und zu sehen, was alles möglich ist. Ab und zu mal bei Nachbarblogs vorbeizuschauen ist ohnehin sehr angenehm und wenn du dort etwas siehst, was du dir auch für deinen Blog wünschst, dann arbeite in diese Richtung. Wichtig ist nur, dass du nicht einfach ständig so sein willst wie andere. Finde deinen eigenen Weg, denn du bist einzigartig und das soll auch dein Blog sein.

Wenn es dir in einem Gespräch auch mal so ergeht wie mir und dich stört, dass du nur an der Anzahl deiner Follower oder an dem was du damit verdienst gemessen wirst, halte deinem Gesprächspartner mal ganz klar vor Augen, was tatsächlich hinter einem Blog steckt. Was es heisst Blogger zu sein.Viele Leute sind sich gar nicht bewusst, wie viel Arbeit hinter so einem Blog steckt, wenn er ein wenig etwas hergeben woll. Kommentare wie: „ein paar Artikel schreiben ist doch keine Sache“ oder „Du musst ja nicht schreiben, ist ja nur ein Hobby“ höre ich öfters. Letzteres ist in meinem Fall zwar richtig, dennoch, wer seinen Blog am Laufen halten möchte, der wird nicht umhin kommen ihn zu pflegen und regelmässig was zu schreiben.

Zudem sind sich manche gar nicht bewusst, dass es eben nicht nur kurz was zu schreiben gibt. Viele Blogger, wozu auch ich zähle, haben zudem kein komplett professionelles Team von Fotografen, Lektoren etc. hinter sich stehen haben, scheint den meisten gar nicht bewusst zu sein. Konkret heisst das für jemanden wie mich, dass ich das ganze Konzept von A-Z alleine bewältige und wenn ich mir das so anschaue, dann kommt ganz schön was zusammen:

  • Sammlung neuer Ideen
  • Texte, die recherchiert, geschrieben und aktuell gehalten werden wollen 
  • Fotos, die Thematisch und Stimmungstechnich zum Artikel passen wollen 
  • Die Gestaltung eines Blogdesigns, das frisch und ansprechend bleiben soll
  • Das Konzept und der Post-Ablauf, der geplant werden will 

Das beansprucht locker ein paar Stunden pro Woche, die allein dem Blog gewidmed sind. Interaktion mit Lesern über Kommentare oder Emails, sowie Kooperationsanfragen oder die Werbung für meine neuen Artikel sind dann aber noch nicht mit einberechnet. Nicht zu vergessen, dass viele Blogger, so auch ich, nebenbei noch eine 100% Arbeit haben, eine Wohnung oder ein Haus, dass es zu unterhalten gibt, vielleicht ist da sogar noch eine Familie.

Nochmal anders sieht es aus, wenn du deinen Blog professionell oder semiprofessionell führst. Es ist wohl allen durchaus klar, dass, wer im Rennen bleiben möchte, auch die entsprechende Leistung dazu bringen muss. Daher ist es sicherlich nicht falsch in regelmässigen Abständen einen Blick nach rechts oder links zu werfen um zu sehen, was da auf dem Markt gerade angesagt ist.

ABER: Ich habe auch gemerkt, dass ich beim Vergleich mit anderen nach einer Weile automatisch weniger individuell wurde. Es ist eine Tatsache, dass es heute enorm viele Blogs gibt – was dich killt, ist der Vergleich mit anderen und die darauffolgende Reaktion genau so sein zu wollen wie sie. Hole dir inspirationen, doch bleibe einzigartig! Bleibe dir selbst treu, denn das währt am Ende am längsten.

Mein Fazit
Aus diesem Grund sollte man sich gar nicht zu sehr mit anderen Vergleichen. Sich inspirieren lassen und austauschen ja, und zwar so, dass man selbst daran wachsen kann oder anderen hilft zu wachsen. Nicht aber um sich am Ende des Tages frustriert die Frage zu stellen, ob das alles einen Sinn hat. Habe ich Spass am Bloggen? Ja? Dann ist es Grund genug weiter zu machen. Auf was also sollte man sich stattdessen konzentrieren? Statt meine Leserzahl, oder die Klicks also mit derer anderer Zu vergleichen, vergleiche ich meine heutige Arbeit mit der von gestern. Habe ich etwas gelernt? Konnte ich mich verbessern, neue Inputs bringen und meine Leser zufrieden stellen? Wenn ja, dann war ich erfolgreich, wenn nein, dann ist das meine Chance mich zu verbessern.

Das Bloggen gibt mir eine Stimme und mag sie noch so klein und unbedeutend wirken. Am Ende weiss man nie wem diese kleine Stimme vielleicht die nötige Motivation gegeben hat seine eigenen Träume zu erfüllen und wenn ich mit meinen Artikeln auch nur diese eine Person motivieren kann, dann war es das wert!

"The best way to multiply your happiness is to share it with others."