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Specchia macht seinem Namen als Mitglied der Veireinigung schönster Dörfer in Italien alle Ehre und die Trattoria da Coppuledda passt einfach fantastisch in dieses malerische Städtchen. Mein Fotografenherz pochte gleich etwas stärker, als ich die Gaststätte betrat, die einen auf Anhieb in eine klischeebehaftete italenische Lebensweise entführt. Nicht, dass ich etwas dagegen gehabt hätte, im Gegenteil, ich liess mich an diesem Abend von der einmaligen Atmosphäre leiten, ganz nach dem Motto: go with the flow.

Die liebevoll dekorierten Räume der Trattoria haben es mir angetan, genauso wie der himmlische Duft italieniescher Küche. Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, hatten wir auch noch einen Platz auf dem Balkon bekommen, dessen Aussicht kaum zu übertreffen war. Wer in Apulien einen Ort such um einen romantischen Sonnenuntergang zu erleben, der ist in der Trattoria da Coppuledda genau richtig. Hier geht es zur offiziellen Webseite inklusive Menükarte.

ESSEN VERBINDET
An diesem Abend wurde mir einmal mehr bewusst wie sehr Essen verbindet. Das erlebe ich nicht nur Zuhause, sondern auch während meiner Reisen immer wieder, wie zum Beispiel auf meiner Reise nach Kuala Lumpur. Gemeinsam am Tisch zu sitzen, gemeinsam zu essen und sich das an diesem Tag erlebte zu erzählen stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Das ist schon etwas Besonderes und Wertvolles.

An diesem Abend in Specchia  habe ich einiges über die süditalienische Esskultur gelernt, noch besser, ich habe sie selbst erleben dürfen. Wir hatten leckere Antipasti mit Gemüse, Panzerotti und Meeresfrüchten, sowie einen äusserst gut gebratenen Thunfisch mit Gemüse als Hauptspeise. Nicht selten, lässt man sich beim Besuch in ein Restaurant hier in Italien einfach überraschen was der Tagesfang erbracht hat. Der fantastische Sonnenuntergang rundete unseren Abend dann noch wunderbar ab und nachdem wir, Zuhause angekommen, noch eine Weile nach Sternschnuppen Aussschau gehalten hatten, fielen wir alle müde, aber glücklich ins Bett. Ja, gemeinsam essen verbitet, das erlebe ich auf meinen Reisen immer wieder. Doch nicht nur das, es erlaubt einem auch in die jeweilige Kultur einzutauchen und sie verstehen zu lernen.

Wenn du am selben Tag einen Känguru Burger, einen Gyros Teller und ein indisches Linsencurry isst, dann hast du entweder Marty McFlys Auto geklaut und reist damit gerade in einem Tag um die Welt, oder du bist an einem der angesagten Food Festivals gelandet.

Sollte ersteres der Fall sein, dann: Schreib mir, ich will nämlich auch mit! Bei letzterem allerdings, werden wir uns wohl ohnehin begegnen, zuminest sofern du am Street Food Festival in Baden bist. Dort bi ich nämlich jedes Jahr zu finden und koste mich einmal rund um die Welt. Da ich praktisch um die Ecke wohne bin ich, sofern möglich, auch tatsächlich alle drei Tage dort um micht zu verpflegen, mich mit Freunden und Bekannten zu treffen und, wie letzten Freitag, um danach gleich noch das Kino zu besuchen - Pirates of the Caribbean: Salazar's Revenge war angesagt.

STREET FOOD FESTIVAL BADEN 
Auch dieses Jahr hätten die Verantsalter wohl kaum ein besseres Wochenende wählen können, bei sommerlichen Temperaturen von etwa 27° C kam ganz schon viel Urlaubsstimmung auf - nur der Strand hat gefehlt. Dafür ging die Reise in Form von 55 verschiedenen Essenständen durch rund.40 Ländern aus allen fünf Kontinenten.

 

Mein Streetfood Wochenende begann am Freitagabend mit dem Genuss eines indischen Currys von Kumars Indian Food. Am Samstag gab es zum Mittagessen dann ein Shawarma mit Rindfleisch - für mich an diesem Streetfood übrigens das absolute Highlight. Zum Abendessen haben wir uns einen Gyrosteller gegönnt und einen Milkshake zum Dessert. Am Sonntag über Mittag musste es dann nochmals ein Shawarma sein, dazu eine kleine Portion Belgische Pommes Frites (Dutchi). Ausserdem gab es zum Nachtisch ein Eis von der Rollenden Gelateria und auf dem Nachhauseweg haben wir uns bei Little Tibet noch ein paar Momos für morgen gekauft.

Ihr seht, ich habe mich dieses Wochenende mit verschiedensten Leckerbissen aus der ganzen Welt verwöhnt. Leichte Küche gab es bei mir die letzten Tage über nicht, das wird sich allerdings ab heute wieder ändern - leichter essen aber bestimmt nicht weniger lecker. Ein paar Impressionen des Street Food Festivals in Baden habe noch für euch ...

 
Diese vergangenen Sonnentage waren genau nach meinem Geschmack. Ich liebe es wenn Menschen zusammenfinden um sich kulturell auszutauschen, sei es anhand ihrer Geschichten oder, wie wie hier, mit ihren kulinarischen Gerichten.

Habt alle einen gelungenen Start in die neue Woche!

Street Food Festival Baden

by on Mai 29, 2017
Wenn du am selben Tag einen Känguru Burger, einen Gyros Teller und ein indisches Linsencurry isst, dann hast du entweder Marty McFlys Auto g...

Hallo meine Lieben! Gibt es etwas britischeres als Afternoon Tea? Wohl kaum, denn Tea Time ist schon very British wenn wir ehrlich sind. Nachdem das Britische Oberhaupt, auch bekannt als die Queen, allerdings bis heute mit ihrer Einladung zum Tee im Palast auf sich warten lässt, wollte ich das ganze dann eben selbst in die Hand nehmen.

London hat eine grosse Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten den Nachmittag mit Tee und Köstlichkeiten zu geniessen. Eine der wohl bekanntesten Möglichkeiten ist die Tea Time im berühmten Ritz Hotel, doch da müsste ich danach wohl etwa 100 Jahre als Tellerwäscher arbeiten um meinen Besuch dort zu bezahlen - ist also eher keine Option für mich. Das Olive Magazin hat zu genau diesem Thema übrigens ein paar sehr gute Tipps: Best Afternoon Teas in London, 2017 Guide

Wir haben uns bei unserem diesjährigen Besuch für etwas ganz Besonderes entschieden und zwar für Jamie Olivers Barbecoa. Das Restaurant liegt direkt beim Picadilly, ist also gut zu finden, es ist absolut schick eingerichtet und ich war mir schon vor dem Besuch ziemlich sicher, dass unser Nachmittag mit Tee dort ein Volltreffer werden würde. Schliesslich kannte ich schon Jamie Olivers Diner und Jamie Olivers Italian, die beide hervorragende Gerichte in einem sehr angenehmen Ambiente anbieten.


JAMIE OLIVER'S BARBECOA
Das Barbecoa liegt, wie schon erwähnt mittendrin und ist somit auch gut auffindbar für jemanden, der zum ersten Mal in der Englischen Hauptstadt zu Besuch ist. Es ist allerdings kein reines Café oder Tea House, sondern ein Steakhouse, das auch hervorragende Mögichkeiten für ein Mittag- oder Abendessen bietet.

Der Afternoon Tea wird von 2.30pm - 5.00pm serviert und bietet nicht nur Tee und Süssigkeiten an, wer lieber etwas Herzhaftes möchte, der kann sich zum Beispiel auch leckere Sandwiches oder Wagyu Beef Sliders gönnen. Da wir dieses Mal schon woanders zu Mittag gegessen hatten, wurde es bei uns allerdings die süsse Variante mit einem excellenten Vanilla Black Tea, leckeren Küchlein und einem einmalig guten Schoko-Caramel Eis.

Aber nicht nur die Geschmacksnerven konnten wir bei unserem Besuch im Barbecoa beglücken, auch das Ambiente war sehr angenehm und gemütlich. Etwas schicker als Jamie Olivers andere Restaurants, aber dennoch nicht übertrieben - eben gemütlich und einladend.



Wer gerne noch mehr very British Tipps möchte, sollte es sich nicht entgehen lassen auf jamieoliver.com nachzulesen, was der typisch Britische Tee am Nachmittag beinhalten sollte. Ausserdem gibt es auf seiner Seite auch ein paar unglaublich leckere Rezepte zum selbst ausprobieren: Afternoon Tea Rezepte

Viel Spass beim Geniessen!
Einmal mehr begebe ich mich auf eine kulinarische Weltreise. Ach, wie ich diese Streetfood Festivals liebe und das Wetter hätten die diesjährigen Streetfoddays in Baden auch nicht besser bestellen können, denn zum ersten Mal dieses Jahr ist es so richtig warm - schon fast sommerhaft.

Ich liebe, liebe, liebe es einfach, wenn verschiedene Kulturen zusammenfinden und ihr Wissen weitergeben, wenn sie sich gegenseitig austauschen und ihre Liebe und Kultur bezüglich Essen miteinander austauschen. Und wo findet genau das statt, wenn nicht an einem solchen Festival, wo wir die Esskultur der verschiedenen Länder feiern?


Diesmal habe ich mich essenstechnisch nicht nur in den Himalaya begeben, sondern auch in den Jordan, nach Tibet und viele andere leckere Länder begeben. Jetzt da die Food Festival Saison begonnen hat, wird es wohl einige Möglichkeiten geben eines dieser Feste zu besuchen, sei es in der Nähe, oder an einem der Orte, während wir reisen. Wer es genauso sehr liebt wie ich neue Gerichte zu kosten, sollte es sich auf keinen Fall nehmen lassen auf eigene kulinarische Erkundungtour rund um die Welt zu begeben.

Habt alle einen zauberhaften und sonnigen Restsonntag!

Alles über Streetfoodlove

by on April 09, 2017
Einmal mehr begebe ich mich auf eine kulinarische Weltreise. Ach, wie ich diese Streetfood Festivals liebe und das Wetter hätten die diesjäh...

Ihr Lieben, der Superfoodie ist zurück, diesmal mit indischer Kost. Über das Land selbst kann ich euch zwar nicht besonders viel berichten, da ich bisher nur drüber geflogen bin, aber nie durchs Land gereist bin. Über dessen Kultur, vor allem auch über dessen Esskultur, durfte ich hingegen während der vergangenen Jahre so einiges erfahren. Nicht zuletzt dank meines Berufes hatte ich lange Zeit mit indischen Kollegen und Kunden zu tun und wer mich kennt, der weiss, ich bin einfach sehr neugierig.

So bin ich mit der indischen Kultur schon vor Jahren zum ersten mal in Berührung gekommen und durfte das eine oder andere darüber erfahren. Meine erste richtige Berührung mit indischer Küche hatte ich allerdings nicht in meiner Heimat, sondern erst dieses Jahr, als ich geschäftlich in Kuala Lumpur unterwegs war.


SÜDINDISCH FÜR ANFÄNGER
Am letzten Arbeitstag dort wollten meine indischstämmigen Kollegen mich nämlich in ein echtes südindisches Restaurant entfüren um mir ihre Art des Essens zu zeigen, sie mit mir zu teilen und ich hatte das Gefühl, nachdem ich ihnen von meinem Blog erzählt hatte, waren sie erst recht stolz und glücklich mir ihre leckersten Gerichte näher zu bringen.

Natürlich kannte ich indische Currys, oder zumindest das ,was bei uns in Europa darunter verstanden wird. Hier lernte ich jedoch, dass noch so viel mehr dazu gehört. Während die tamilische Küche überwiegend vegetarisch ist, ist gerade die Chettinad Küche auch für ihre schmackhaften Fleischgerichte bekannt.

Ausserdem ist es Brauch eher mit den Händen als mit Besteck zu essen und um das mit den verschiedenen Saucen zu erleichtern, gehört ein sogenanntes Nan, ein indisches Fladenbrot dazu, welches man zur Hilfe nimmt, damit nicth die ganze Sauce an den Händen hat. Dazu kommen die verschiedenen Gerichte in kleinen Schälchen, aus denen jeder schöpft und das ganze wird übrigens tratitionell von einem Bananenblatt gegessen.

Meine indischen Kollegen hatten unglaublich viel Spass daran meiner mitgereisten Kollegin und mir über die Essegewohnheiten ihrer Heimat zu berichten und im Gegenzug auch einiges über unsere europäischen Gerichte zu erfahren. Genau so soll es doch auch sein, kultureller Austausch, zusammen essen und lachen und dabei den eigenen Horziont gleich noch etwas mit erweitern.

BETEL LEAF IN KUALA LUMPUR
Übrigens: Sollte jemand in Kuala Lumpur nach einem indischen Restaurant ausschau halten, kann ich das Betel Leaf  in dem wir waren ärmstens empfehlen. Das Restaurant serviert hauptsächlich authentische Chettinad Küche, eben diese ganz bestimmte und berühmte Küche aus der Region im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu.Das Restaurant befindet sich gleich in der Stadtmitte bei Lebuh Ampang und eignet sich zudem bestens als Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch Chinatown und den naheliegenden Central Market nach dem Essen. Hier geht's zum Artikel über meine 5 Dinge, die man sich in Kuala Lumpur nicht entgehen lassen sollte: Zum Artikel