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Ihr Lieben, ich sage euch dieses Rezept ist ein Segen für alle Curry und Linsenliebhaber - also Leute wir mich. Vor etwa zwei Jahren habe ich die Hülsenfrucht für mich entdeckt (hier die Geschichte dazu) und seither mag ich Linsen in allen Variationen und Formen. Wenn dann noch Curry ins Spiel kommt, kann man bei mir mit einem Essen so richtig punkten.

LECKER UND GESUND
Doch Linsen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie sind nämlich äusserst nahrhaft, aber das beste an ihnen ist, dass sie auch unglaublich lecker zubereitet werden können. Das habe ich euch unter anderem schon in meinem Linseneintopf Rezept gezeigt, oder aber im Post über Linsensalat.

Linsen enthalten viel Eiweiss und Balaststoffe, daher sind sie gerade für Veganer eine besonders Wertvolle Eiweissquelle (auch wenn ich selbst nicht Veganerin bin, gesund ist es für jeden, das nur mal so als Info am Rande). Dank ihrem hohen Ballaststoffanteil sind sie zudem sehr gut für die Verdauung, sättigen lange und unterstützen das Immunsystem, indem sie helfen Giftstoffe aus dem Darm aufzunehmen und auszuscheiden.

LINSEN IN VERSCHIEDENSTEN VARIANTEN
Während der Linsensalat wohl eher etwas für den Sommer ist, hält der Linseneintopf im Winter besonders warm. Mit diesem neuen Rezept in Form eines Linsencurrys kann man bei mir das ganze Jahr punkten, obwohl es natürlich auch sehr schön zur Winterzeit passt. Fürs Linsencurry habe ich mich für eine mildere Variante entschieden, doch natrülich kann die Schärfe je nach belieben angepasst werden.

ZUTATEN
 Die Zutaten sind, wie immer, für zwei Personen gedacht:

  • 200g rote oder grüne Linsen
  • Eine Zwiebel
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 kleine Zehe Ingwer
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Currypaste (Rot oder gelb) zur Not geht übrigens auch Currypulver
  • Bouillon

Falls ihr euch übrigens fragt, was hier auf meinen Fotos sonst noch drin ist. Ich nutze gerne andere Gemüsereste für meine Eintöfpe und Currys. Hier hatte ich noch einen Rest Butternut Kürbis dazugegeben, was übrigens auch sehr gut gepasst hat. Ansonsten verwende ich auch gerne Karotten, Kartoffeln oder Süsskartoffeln in Currys.

ZUBEREITUNG
Die Zwiebeln kleinschneiden, den Knoblauch mit der Knoblauchpresse zermahlen und beides zusammen mit den Linsen kurz in etwas Öl anbraten. Dann den ersten Teil des Bouillons dazugeben, so dass die Linsen völlig bedeckt sind und auf mittlerer Hitze während ca 15 Minuten köcheln lassen.

Soabld das Bouillon eingezogen ist, den Rest des Bouillons hinzugeben und mit ihm gleich etwas von der Curry Paste im Topf verteilen. Vorsicht, je nachdem sind diese Currypasten ziemlich spicy, daher ist es ratsam erst mal nicht zu viel zu nehmen. Nachwürzen kann man später immer noch.

Das ganze jetzt köcheln lassen bis fast alle Flüssigkeit aufgesogen wurde. Zum Schluss noch etwas von der Kokosmilch dazugeben um das ganze zu verfeinern. Die Schärfe kann jetzt auch nochmals angepasst werden. Das Curry nochmals kurz eindicken lassen und servieren.

Bon appetit!

Veganes Linsencurry

by on Februar 11, 2017
Ihr Lieben, ich sage euch dieses Rezept ist ein Segen für alle Curry und Linsenliebhaber - also Leute wir mich. Vor etwa zwei Jahren habe ic...

Ihr Lieben, der Superfoodie ist zurück, diesmal mit indischer Kost. Über das Land selbst kann ich euch zwar nicht besonders viel berichten, da ich bisher nur drüber geflogen bin, aber nie durchs Land gereist bin. Über dessen Kultur, vor allem auch über dessen Esskultur, durfte ich hingegen während der vergangenen Jahre so einiges erfahren. Nicht zuletzt dank meines Berufes hatte ich lange Zeit mit indischen Kollegen und Kunden zu tun und wer mich kennt, der weiss, ich bin einfach sehr neugierig.

So bin ich mit der indischen Kultur schon vor Jahren zum ersten mal in Berührung gekommen und durfte das eine oder andere darüber erfahren. Meine erste richtige Berührung mit indischer Küche hatte ich allerdings nicht in meiner Heimat, sondern erst dieses Jahr, als ich geschäftlich in Kuala Lumpur unterwegs war.


SÜDINDISCH FÜR ANFÄNGER
Am letzten Arbeitstag dort wollten meine indischstämmigen Kollegen mich nämlich in ein echtes südindisches Restaurant entfüren um mir ihre Art des Essens zu zeigen, sie mit mir zu teilen und ich hatte das Gefühl, nachdem ich ihnen von meinem Blog erzählt hatte, waren sie erst recht stolz und glücklich mir ihre leckersten Gerichte näher zu bringen.

Natürlich kannte ich indische Currys, oder zumindest das ,was bei uns in Europa darunter verstanden wird. Hier lernte ich jedoch, dass noch so viel mehr dazu gehört. Während die tamilische Küche überwiegend vegetarisch ist, ist gerade die Chettinad Küche auch für ihre schmackhaften Fleischgerichte bekannt.

Ausserdem ist es Brauch eher mit den Händen als mit Besteck zu essen und um das mit den verschiedenen Saucen zu erleichtern, gehört ein sogenanntes Nan, ein indisches Fladenbrot dazu, welches man zur Hilfe nimmt, damit nicth die ganze Sauce an den Händen hat. Dazu kommen die verschiedenen Gerichte in kleinen Schälchen, aus denen jeder schöpft und das ganze wird übrigens tratitionell von einem Bananenblatt gegessen.

Meine indischen Kollegen hatten unglaublich viel Spass daran meiner mitgereisten Kollegin und mir über die Essegewohnheiten ihrer Heimat zu berichten und im Gegenzug auch einiges über unsere europäischen Gerichte zu erfahren. Genau so soll es doch auch sein, kultureller Austausch, zusammen essen und lachen und dabei den eigenen Horziont gleich noch etwas mit erweitern.

BETEL LEAF IN KUALA LUMPUR
Übrigens: Sollte jemand in Kuala Lumpur nach einem indischen Restaurant ausschau halten, kann ich das Betel Leaf  in dem wir waren ärmstens empfehlen. Das Restaurant serviert hauptsächlich authentische Chettinad Küche, eben diese ganz bestimmte und berühmte Küche aus der Region im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu.Das Restaurant befindet sich gleich in der Stadtmitte bei Lebuh Ampang und eignet sich zudem bestens als Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch Chinatown und den naheliegenden Central Market nach dem Essen. Hier geht's zum Artikel über meine 5 Dinge, die man sich in Kuala Lumpur nicht entgehen lassen sollte: Zum Artikel