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    Als ich vor ein paar Monaten Molly Roberts "You are gifted, Witch" auf youtube gesehen habe, konnte ich mich sehr gut ihn ihre Worte hineinfühlen.Wir machen uns verrückt, ja auch in der Zene der Wilden Weiber und zwar wer wohl recht hat, wer mehr weiss, wer erleuchteter ist und wer wie oft bei welchen Göttern zum Monatlichen Pokerabend eingeladen ist. Das beobachte ich schon seit mehreren Jahren, kannte das von meinen Anfängen in der heidenszene aber nicht wirklich. Um ehrlich zu sein finde ich persönlich, dass in solchen Situationen gehörig was schief läuft. Sollten wir uns nicht viel eher gegenseitig unterstützen und aufbauen, uns helfen anstatt uns zu profilieren und darüber zu streiten, wer denn jetzt der erleuchtetste ist? Es ist doch kein Wettbewerb, oder etwa doch? Können wir unsere Wege überhaupt miteinander vergeleichen, sind sie dafür nicht viel zu individuell?

    Vielleicht müssen wir uns gar nicht ständig miteinander messen? Was ist, wenn jeder von uns genug und richtig ist und zwar genauso wie er ist? Was ist, wenn wir unsere Talente vielleicht noch gar nicht entdeckt haben, weil wir ständig damit beschäfigt sind, den Ansprüchen anderer folge zu leisten? Was ist, wenn alles gut ist, so wie es ist?

    So ähnlich beschreibt auch Molly in ihrem Video die Suche nach den eigenen Begabungen und nach dem eigenen SEIN als Wildes Weib. Daraufhin habe ich mir meine eigenen Gedanken darüber gemacht, was wohl einige meine Begabungen sein könnten und habe mir eine Liste gemacht.

    Diese Begabungen können so aussehen:
    • Ich bin eine gute Zuhörerin
    • Ich spreche die Wahrheit, auch wenn diese nicht immer angenehm ist (ich versuche es so gut wie möglich rüberzubringen)
    • Ich kann mich gut in andere hinenzuversetzen
    • Ich bin stets bereit Neues zu lernen und mache jede Aufgabe so gut es mir möglich ist
    • Ich gebe mein Wissen gerne an andere weiter, helfe gerne, lasse mich aber nicht ausnutzen, kenne daher auch meine Grenzen
    • Ich erkenne, dass ich Teil des Kreises bin, weder mehr noch weniger wert als andere
    • Ich sehe das schöne im Leben und in unserer Welt, ich kann all das geniessen und es weitergeben
    • Ich liebe es Menschen zu unterstützen und ihnen zu helfen, erkenne aber auch, wo meine Grenzen liegen  
    • ...
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    FÜHLE DICH EINGELADEN

    Was sind deine Begabeungen Wildes Weib? Vielleicht bist du gut darin deine Mitmenschen zu motivieren? Vielleicht bringst du sie zum Lachen oder zum Nachdenken? Vielleicht bist du unheimlich gut im Kochen? Du hast einen grünen Daumen, oder kommst rasch zur Ruhe?

    Manchmal verstecken sich unsere Begabungen, sodass wir glauben wir hätten keine. Manchmal verstecken sie sich nicht, aber wir glauben aus irgendeinem Grund, wir seien ihnen unwürdig und lassen sie nicht zu.

    So möchte ich auch dich inspirieren, dich kreativ mit deinen Begabungen als Wildes Weib auseinanderzusetzen. Fühle in dich hinein. Was kannst du besonders gut und wie wirkt sich das auf dich, oder dein Umfeld aus? Lade deine Begabungen ein, begegne ihnen und heisse sie willkommen, denn ...

    Du bist genug. Du bist richtig. Du bist begabt.

      Dass ich ein absoluter Katzenmensch bin, kann ich beim besten Willen nicht abstreiten. Selbst wenn ich wollte, wäre es wohl eher verdächtig, wenn, wo immer ich mich in der Nähe einer Katze befinde, diese sich dazu entschliesst mein Schatten zu sein. Sie laufen mir nach, hüpfen ungefragt auf meinen Schoss und stupsen mit dem Kopf an meinen Arm um mir zu sagen, dass ich sie jetzt gefälligst streicheln soll.

      Nun ok, Geheimnis gelüftet. Ich liebe Katzen, natürlich auch andere Tiere, aber Katzen und ich, das ist etwas ganz Besonderes. Erst heute wurde ich wieder einmal verdutzt angeschaut, als ich zu Gast war und der sonst so scheuhe Kater, der sich nicht gerne von Fremden streicheln lässt, ganz ungehemmt auf meinem Schoss Platz nahm und nicht mal im Traum daran dachte diesen wieder zu verlassen. Fazit, ich musste ihn am Schluss leider zwingen, da ich nun Mal nicht die ganze Nacht dort auf dem Stuhl hätte sitzen bleiben können.

      Etwas ähnlches ist mir schon mal vor ein paar Jahren während eines Dates passiert. Ja, richtig gelesen, ich hatte ein Date und eigentlich war das nicht mir der Katz. Am Ende des Abends sass ich mit der Katze, die sich noch nicht mal nach Jahren gerne vom Besitzer streicheln liess, auf dem Sofa und würde auch von ihr zum königlichen Ohrkrauler ernannt. Unnötig zu erwähnen, dass mein Date nicht den von mir erwünschten Lauf nahm.

      CAT TALK - WAS KATZEN MICH LEHREN
      Ich bin wohl so etwas wie der Rattenfänger von Hameln, nur dass es bei mir Katzen sind, ich sie nicht fange und na ja, ich kann auch nicht wirklich ein Instrument spielen - zumindest nicht so gut, dass mir irgendjemand deswegen folgen würde.

      Was also soll dieses Ding mit den Katzen? Ich glaube es gibt Gründe weshalb Tiere unsere Nähe suchen, weltliche und, na ja, auch andersweltliche. Es kann kein Zufall sein, dass Katzen mir derart wohlgesinnt sind, auch solche, die sonst so rein gar keine Menschen mögen und come on eine schwarze Katze, die keine Fremden mag und mich schon nach fünf Minuten nicht mehr hergeben möchte? Schon ziemlich auffällig, nicht wahr? Also ja, ich glaube, dass Katzen und ich einiges gemeinsam haben. Wir sind beide unabhängig, eigensinnig und selbstbewusst.

      Als mir gestern während eines Gesprächs gesagt wurde, ich solle um einen spirituell angehauchten Blog  nicht zu viel Aufsehens machen und um der Götter Willen bestimmt nichts in die Richtung auf meinem Reiseblog mit einfliessen lassen, da ich sonst keine Aufträge mehr bekäme, hörte ich das sanfte Schnurren des Katers auf meinem Schoss. Ich hörte es so tief in mir drin, dass alle Worte nur noch einem dumpfen Ton ähnelten. Tatsächlich sträubte sich in mir alles, als ich diese Worte hörte, denn wie sollte ich meinen beiden Blogs ihre Seele nehmen? Nur für Geld? Oder für mehr Leser? Nein, das entspricht mir nicht, auch nicht dem woran ich glaube, denn ich glaube, dass wir Menschen grundsätzlich nicht so oberflächlich und mainstream sind, wie es uns die Medien glauben machen wollen. Ich weiss, dass viele von uns nicht mehr nach tief mittelalterlichen Regeln leben wollen, wo Frauen ihr Frausein nicht feiern dürfen und wo Hexen noch als Teufelsanbeterinnen verbrannt werden. Ich glaube auch, dass es vielen von uns nicht scheissegal ist wie wir mit unserem Heimatplaneten umgehen, dass Nachhaltigkeit und ein ausgeglichenes Ganzheitliches Leben zu einem immer wichtigeren Thema wird, das wir nicht einfach der Oberlfächlichtkeit wegen totschweigen sollten. Also nein, ich werde auch in meinem Reiseblog Ard de vivre diese Themen mit einbeziehen, denn ich glaube, dass all das nicht nur Zuhause, sondern auch auf unseren Reisen eine wichtige Rolle spielt.

      Weshalb also nicht darüber schreiben? Weshalb diese Erkenntnisse nicht miteinander teilen? Unsere Stimmen erheben und das Bunte in die von Grautönen scheinbar überwucherte Welt zu bringen? Ich weiss ich passe nicht rein, bin nicht der typische Kunde, der sich alles aufschwatzen lässt und ich weiss auch, dass sich einige vor dieser Buntheit fürchten. Aber das ist in Ordnung, ich habe mir mittlerweile nicht nur so akzeptiert wie ich bin, ich mag mich richtig gerne und ich mag auch andere Menschen, die bunt sind und für all die positiven, bunten und manchmal aus der Reihe tanzenden Menschen schreibe ich.

      "To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment." - Ralph Waldo Emerson

      Neugierig wie ich eben bin, befasse ich mich schon seit langem mit der Welt des Okkulten (lat. occultus = verborgen, verdeckt, geheim). Ich mochte es schon immer und irgendwie gehört es einfach zu mir dazu dieses scheinbar Skurrile zu erforschen und mich dabei bewusst ein wenig in dieser Welt zu verlieren.

      Für viele scheint der Begriff des Okkulten etwas Dunkles anzuhaften, selbst für solche, die sich sonst rein gar nicht damit befassen. Aber bei diesem Wort ist wohl bei fast allen Kopfkino angesagt und wenn wir ehrlich sind ist das nicht mal so falsch. Allerdings und das ist wirklich schade, verwechseln  manche Menschen den Begriff "dunkel" gerne mal mit "böse". Ich persönlich würde das Okkulte durchaus als düster und zum Teil auch etwas furchteinflössend beschreiben, schliesslich fürchten wir uns gerne vor dem Unbekannten und Dunlen, aber böse? Nein, das bestimmt nicht. Schliesslich will es uns nicht schaden, sondern uns lediglich zeigen, dass es mehr gibt, als unsere moderne Wissenschaft zu wissen glaubt.

      Viel mehr verkörpert es für mich etwas Erdiges, Erdverbundenes und somit etwas, das die Kraft des Lebens selbst ausmacht und schlussendlich entsteht alles Leben einst aus dem dunklen Schoss der Erdenmutter.

      Genauso spannend finde ich es zu beobachten was es mit uns macht, welcher Aberglaube ihm anhaftet und wie wir damit umgehen. Was von alledem sich als totaler Humbug herausstellt und wo es vielleicht auch mal ein Fünkchen Wahrheit behält. Das Okkulte ist im Grunde genommen nichts Anderes als die Suche nach unseren ureigenen Inneren Seelenzuständen, die Auseinandersetzung mit dem Kreislauf des Lebens und mit dem Verständnis wo da in den Weiten unserer Welten der Platz des Menschen ist.

      Lange genug hat es gedauert, bis ich mir selbst eingestehen konnte, dass diese Seite zu mir gehört. Es hat auch lange gedauert zu verstehen, dass sich die Welt des Rationalen und die Welt des Irrationalen keineswegs ausschliessen sondern, im Gegenteil, sich gegenseitig sehr gut ergänzen.

      Ich fühle mich in Okkult Buchläden, beim Entdecken der Mysterien unserer Natur oder beim Kennenlernen neuer Kulturen ganz einfach hundertmal wohler als ich es zum Beispiel auf einer Missenwahl voller aufgeplusterter Mädchen täte, die verzweifelt versuchen ein bisschen Anerkennung zu erhalten. Ab und an erschrecken sich die Leute, wenn sie mich etwas besser kennenlernen, weil man mir diese Seite praktisch gar nicht ansieht. Doch so ist es nun mal, so bin ich und es gehört ganz natürlich zu mir - das macht mich zu dem, was ich bin.

      Zu Ard de vivre gehört eben ganz einfach auch die Kunst sich selbst zu sein, sich selbst sein zu dürfen und sich damit nicht verstecken zu müssen, auch wenn das heisst, dass es hier eben auch um andere Themen geht, als Mode & Beauty. Auf Ard de vivre steht die Freiheit das scheinbar unvereinbare miteinander zu verbinden und das ist gut so.
      ...oder in diesem Fall auch zwei
      Hallo meine Lieben,

      Zum heutigen Neumond, der zugleich auch Samhainmond ist und sich dieses Jahr zum Fasnachtsbeginn die Ehre gibt,  zeige ich euch ein süsse Pilzfoto, das ich am letzten Sonntag im Wald geknipst habe. Sind sie nicht hübsch?

      Wie kleine Feenschirme sehen sie aus, die Pilzchen und ich konnte einfach nicht widerstehen, also habe ich mich, wie es sich gehört mehr oder minder elegant auf den feuchten Boden geworfen um sie auf meinen Bildschirm zu bekommen. So könnt auch ihr die zauberhaften Dinger ganz bequem von Zuhause aus geniessen.

      Oder aber ihr erlebt sie live! Derzeit ist es einfach herrlich im Wald. Die ungewöhnlich warmen Temperaturen lassen einen gar nicht genug bekommen von stundenlangen Waldspaziergängen und dem Waten durch Meere farbiger Herbstblätter.

      Ich habe mir während der letzten Tage auch  überlegt eine neue Sparte hier im Blog einzuführen, die ganz der Naturfotografie gewidmet werden soll. So ganz schlüssig bin ich mir deshalb zwar noch nicht, aber es ist mal ein Anfang - eine Idee. Mal schauen, ob und wie ich sie am besten umsetzen kann.

      Geniesst den Abend, ihr Lieben!

      Ein Pilzlein steht im Walde

      by on November 11, 2015
      ...oder in diesem Fall auch zwei Hallo meine Lieben, Zum heutigen Neumond, der zugleich auch Samhainmond ist und sich dieses Jahr zum Fasnac...

      She lives the poetry she cannot writeOscar Wilde 


      Auf dem Nachhauseweg trete ich jeden Tag für eine Viertelstunde ein in die Anderswelt. In dieser Zeit kann ich abschalten, bin ganz bei mir und dennoch nehme ich alles um mich herum intensiv wahr. Für mich hat dieser Zeitraum immer etwas Magisches. Es ist die Natur, die zu mir spricht - die Anima.

      Die Weltenseele, die mir in so mancher Form schon erschienen ist und mich schon so viele Dinge gelehrt hat. Cernunnos, der mich stets begleitet, wann immer ich physisch oder seelisch durch das Wilde reise, oder Odin, der mir bei weitem nicht immer einfache Aufgaben gibt, jedoch schon so oft wohl mehr von meinen Fähigkeiten wusste, als ich selbst. Nicht zu vergessen Holle, die mich wohl so vieles über Leben und Tod lehrt, wie sonst keiner. Wo zuvor Angst war, entsteht immer mehr Vertrauen. 

      Es gibt so viele Erfahrungen, die ich hier gerne niederschreiben würde und dennoch, etwas hält mich zurück, etwas in mir gebietet mir Einhalt und so folge ich dieser Inneren Stimme. Womöglich war es in früheren Zeiten dieselbe Stimme, die unseren vorchristlichen Vorfahren die mündliche Weitergabe ihres Wissens befahl. Oder aber da sitzt einfach noch eine tieferliegende Angst? Eigentlich schade, möchte ich doch so gerne mehr davon teilen, doch im Moment geht das ganz einfach nicht. Ich weiss nicht an was es liegt, doch das ist auch gar nicht so wichtig, denn ich habe gelernt dieser Inneren Stimme zu lauschen und ihr zu vertrauen. 

      So passt das oben erwähnte Zitat ganz gut zu meiner Situation, denn alles was nicht niedergeschrieben werden kann, wird dafür umso intensiver gelebt…

      Andersweltgedanken

      by on Oktober 15, 2015
      She lives the poetry she cannot write – Oscar Wilde  Auf dem Nachhauseweg trete ich jeden Tag für eine Viertelstunde ein in die Anderswelt....
      Hallo meine Wilden,

      Dieser Artikel soll für alle sein, die sich im Kreis der wilden Weiber genauso wohl fühlen wie ich, denn im Kreis der wilden Weiber können wir sein wie wir sind. Wir müssen uns nicht verstellen, brauchen keine Angst zu haben, denn wir akzeptieren uns so, wie wir sind. Wir sind Frauen, die einander gegenseitig unterstützen und stärken - Frauen, die mitfühlen und heilen können.


      Wir wissen aber auch durchaus, was wir wollen und können unsere Grenzen klar aufzeigen, wenn es nötig ist. Wir sind ewig lernende und Lehrer gleichermassen. Und auch wenn es Zeiten gibt, in denen wir glauben mögen unsere Eigenmacht zu verlieren, wir haben dieses Urvertrauen und wissen, wir werden sie wieder finden.

      Im Symbol des Kreises findes du keine höher oder tiefer gestellten – alle sind gleichwertig. Im kreis der wilden Weiber lernst du was es heisst die Balance zu waren, dem Raunen der Natur zu lauschen und deinen eigenen Sinn zu erkennen.

      Im Kreis der wilden Weiber ist es egal wie du dich nennst oder als was du dich bezeichnest, denn du bist was du bist, auch ohne Worte.

      An alle, bei denen diese Worte resonanz finden, willkommen im Kreis!

      Im Kreis der wilden Weiber

      by on September 11, 2015
      Hallo meine Wilden, Dieser Artikel soll für alle sein, die sich im Kreis der wilden Weiber genauso wohl fühlen wie ich, denn im Kreis der ...