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San Francisco hat viele schöne Ecken und egal ob man die Stadt schon mal besucht hat oder nicht, die  berühmtesten Orte wie Fisherman's Wharf, Chinatown oder die einmaligen Painted Ladies - ihr wisst schon, diese buntern viktorianischen Häuser nahe des Alamo Squares, kennt einfach jeder. Vielleicht kennt man sogar noch die wunderbare Aussicht vom Coit Tower, von dem man eine wunderbare Sicht auf den Sonnenuntergang hat, aber sind wir mal ehrlich, als normaler Tourist war es das dann auch schon.

Sollte es genau das sein was man will, hey, dann ist das doch wunderbar. Diese Orte sind alle sehenswert, alle einmalig und echte Wahrzeichen der berühmten City by the Bay. Aber ich weiss, dass einige auch nach ganz besonderen Orten suchen, nach Ecken, die eben nicht jeder kennt.  In diesem Post nehme ich euch mit zu einigen meiner liebsten Plätze der Stadt, die nicht jedem Tourist bekannt ist. Ihr kennt mich, ich suche immer nach dem Ungewöhnlichen, genau das werden wir jetzt tun. Natürlich gibt es noch viele mehr, doch das sind meine fünf liebsten Plätze der Stadt um ungewöhnliche Fotos zu machen.


DIE SKYLINE
Eine einmalige Aussicht über die Stadt hat man unter anderem auf Twin Peaks, einem kleinen Hügel in der Mitte der Stadt. Diesen Ort kann ich nur jedem wärmstens empfehlen, denn die Aussicht ist wirklich grossartig. Allerdings ist Twin Peaks auch ziemlich bekannt bei Touristen, ganze Busgesellschaften halten hier oftmals gleich nach der Ankunft an um ihr erstes Bild von San Francisco zu schiessen.

Wo sonst bekommen wir ein Foto von der Skyline, das nicht jeder hat? Eine wunderbare Möglichkeit ergibt sich im Dolores Park, der ist zwar bei den Einheimischen sehr beliebt, als Tourist schafft man es aber in der Regel eher weniger dorthin. Vom Dolores Park aus hat man eine wunderbare Sicht auf die Skyline und kann erst noch im schönen Park etwas entspannen. Wer jedoch ein Foto schiessen möchte auf den nicht die ganze Stadt beim Sonnen zu sehen sein soll, tut gut daran früh aufzustehen.
SONNENUNTERGANG IN LITTLE ITALY
Einer der romantischsten Orte der Stadt ist wohl North beach. Vor allem das Viertel um die Kirche, mir ihren kleinen italienischen Restaurants ist ein echtes Highlight. Nicht zu schlagen ist der Ort bei Sonnenuntergang, denn dann sind die Farben einfach fantastisch.

Hier kann ich eigentlich nur vorschlagen sich Zeit zu nehmen und all die kleinen Ecken zu erkunden, vielleicht den Washington Square Park zu besuchen und die Saints Peter and Paul Kirche. Beides ist sehr hübsch anzusehen und eignet sich wie gesagt sehr gut als Fotomotiv. Wer möchte kann das Ganze mit einem netten Nachtessen in einem der vielen italienischen Restaurants verbinden. Meine Favoriten habe ich euch ja in einem anderen Post schon mal vorgestellt. Zum Artikel



DIE GOLDEN GATE BRÜCKE
Ihr möchtet die Golden Gate Bridge fotografieren? Macht das nicht von der Fisherman's Wharf aus, von da erhält man nur ein viel zu länglich gezogenes Etwas, das nichts hergibt. Sucht euch stattdessen etwas Strandfeeling, auch wenn das Wetter in San Francisco oft nicht unbedingt strandtauglich ist, geht zum Baker Beach. Von da aus könnt ihr die Brücke von einer wunderbaren Perspektive fotografieren.

Einen weiteren guten Blick auf die Brücke habt ihr von Sausolito aus, der Stadt am anderen Ende der Brücke. Hier habt ihr natürlich auch den Vorteil, dass ihr noch dazu die Skyline von San Francisco gleich mit der Brücke mit auf dem Foto habt. Ist aber logischerweise auch ein sehr beliebtes Touristenfoto.

Wenn ihr wirklich etwas Aussergewöhnliches möchtet, dann schiesst euer Foto von der Brücke selbst aus. Ja, ich weiss, wie soll denn das gehen, da bekommt man ja das ganze Ding gar nicht drauf. Aber muss das denn sein? Muss die gesamte Brücke zu sehen sein? Sind wir mal ehrlich, die Goldgen Gate Brücke ist so berühmt, die kennt man auch so, nicht zuletzt dank ihrere berühmten Farbe. Probiert es aus!





CABLE CARS
San Francisco ohne die berühmten Cable Cars? Das möchte ich mir gar nicht ausmalen, denn sie gehören ganz einfach dazu! Ja, ich weiss schon was ihr jetzt sagen wollt, da kommt die schon wieder mit etwas typischem, das jeder Tourist schon huntertmal fotografiert hat. Wie wir bei der Golden Gate Brücke, kommt es allerdings viel weniger darauf an was man fotografiert, sondern wie man es macht.

 Was die Cable Cars angeht muss ich jedoch gestehen, dass ich mich lange damit gequält habe ein Foto zu schiessen, dass mir gefällt. Entweder war der Hintergrund nicht wirklich passend, der Wagen war völlig überfüllt oder es sah sonstwie seltsam aus. So ganz ohne Foto dieser für die Stadt nostalgischen Dinger, kann man dann aber doch nicht weiter.

Meine Tipps für gute Fotos sind deshalb folgendermassen. Entweder schiesst man das Foto auf der Hyde Street und zwar gleich von der Fisherman's Wharf aus, oder aber bei Powell & Market. An beiden Orten befinden sich die sogenannten Turnables, wo die Cable Cars gedreht werden um ihren Weg zurück machen zu können. Das heisst, die Leute steigen aus und ihr habt die Gelegenheit ein gutes Foto von einem leeren Gefährt zu machen.

Übrigens diese Tipps von Laurence Norah, insbesondere zu den Cable Cars finde ich einfach spitze.
Da ich mein Traumfoto von ihnen bisher noch nicht geschafft habe, werde ich seine Vorschläge nächstes Mal auf jeden Fall versuchen umzusetzen.


DIE BERÜHMTEN VIKTORIANISCHEN HÄUSER 
Wer will sie nicht fotografieren, diese süssen, manchmal fast etwas zu farbigen viktorianischen Häuser? Natürlich könnte ich euch jetzt den einfachsten Tipp geben, nämlich zum Alamo Square zu fahren und dort die allseits bekannten Painted Ladies zu fotografieren. Und wenn ihr schon mal in der Stadt seid, dann macht das auch, denn es gehört einfach dazu. Doch wenn ich ehrlich bin, finde ich die berühmten Ladies gar nicht so besonders. Was ihr hier habt, zumindest wenn ihr das Foto vom Park aus schiesst, ist ein Teil der Skyline hinter den Painted Ladies.


Was ich euch von dort aus auch empfehlen kann ist ein Foto der City Hall (siehe Foto weiter oben) zu schiessen. Dafür müsst ihr nur die Fulton Street überqueren und schon habt ihr eine besonders hübsche Sicht. Doch bitte gibt beim Überqueren auf die Strasse acht!

Ein weiterer zwar berühmter Punkt, für mich persönlich jedoch schöner, liegt in der Haight Street und zwar an der Ecke zur Central Avenue. Das beste was ihr bezüglich der viktorianischen Häuser jedoch tun könnt, ist durch die Stadt zu laufen und ganz einfach die Augen offen zu halten. Es hat so viele schöne Häuser und Ecken, da findet ihr bestimmt euren ganz persönlichen Favoriten.

Ich hoffe diese Emfehlungen helfen euch euer ganz persönliches perfektes Bild in San Francisco zu knipsen. Gewisse Dinge, wie zum Beispiel das Wetter können wir natürlich nicht beeinflussen, doch was wir beeinflussen können, das sollten wir auch tun. Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Entdecken dieser einzigartigen Stadt.


Als ich letzte Woche wieder mal im Kino war um das neue Filmmusical La La Land zu sehen (ja, ich war eine Romanze schauen. ICH, die sonst rein gar nichts mit Filmschnulzen anfangen kann). Sber lasst mich erst mal erzählen, denn dann, wie sagt man auf englisch so schön: everything will fall into place. Also, da sass ich nun mehr oder minder freiwillig auf meinem Platz und war gespannt, was mich wohl an diesem Abend noch erwarten würde.

Grundsätzlich versuche ich immer möglichst offen an einen Film heran zu gehen, mich nicht zu sehr von Medien beeinflussen zu lassen und, vor allem in diesem Fall, mich auch nicht zu sehr von eigenen Vorurteilen gegenüber Liebeschnulzen und Filmmusicals blenden zu lassen. Was hingegen durchaus für einen Kinobesuch sprach war, dass die Filmmusik wohl im Jazz-Bereich angesiedelt ist und, dass der Film in Los Angeles spielt. Für mich genug Gründe um La La Land eine Chance zu geben.


Als ich da also sass und mich dieser neuen Erfahrung hingab, geschah etwas Überraschendes: Ich wurde von einem Moment auf den anderen zurück ins Jahr 2012 versetzt. Zurück in die Zeit, während der ich Los Angeles lebte. Dieses Lebensgefühl, dass ich damals hatte, war plötzlich wieder da – ich war einmal mehr inmitten der Stadt der Engel. Was ich vom Film selbst halte dürft ihr übrigens gerne in meinem Filmreview auf Pokispie.ch nachlesen: Kinoreview La La Land

Verraten kann ich euch aber vorab schon mal soviel:  Wenn La La Land es schafft jemanden wie mich zu überzeugen, ist es auf alle Fälle sehenswert.

In diesem Blogpost allerdings, soll es weniger um den Film selbst gehen, als darum was er verkörpert – nämlich dieses ganze bestimmte Gefühl, das jeder kennt, der Los Angles einmal lieben gelernt hat. Dieses Gefühl, das wohl kein anderer Film so gut auszudrücken vermag wie La La Land.

DIESES GANZ BESTIMMTE LOS ANGELES FEELING
Den Spitznamen La La Land hat Los Angeles übrigens erhalten, weil die Stadt in Referenz zum Film- und Künsterbusiness natürlich auch für viele ein Ort ist, an dem man träumt. La La Land im amerikanischen Slang bezeichnet nämlich nichts anderes als das Land, das von Realitätsverlust geprägt ist. Der Begriff ist demnach eher mit einem Augenzwinkern zu verstehen und wird auch von vielen Bewohnern Los Angeles immer wieder gerne auf humorvolle Weise verwendet.

Die meisten Menschen, denen ich begegne können nicht verstehen, weshalb ich diese Stadt so sehr lieben gelernt habe. Viele, die dort in ihrem Urlaub durch Kalifornien einen Zwischenhalt machen empfinden sie als nicht besonders schön. Die haben eben alle keine Ahnung. *g* Nein, das ist natürlich Geschmackssache, doch eine Stadt wie Los Angeles nur oberflächlich zu betrachten, ist meiner Ansicht nach ganz einfach etwas naiv. Los Angeles ist tatsächlich vieles, aber bestimmt keine 0815 Touristenstadt, hier muss man schon etwas genauer hinsehen, wenn man ihre Schätze entdecken will und natürlich hilft es ungemein mit einem kreativen Herzen die Stadt zu erkunden.

Zugegeben, auf eine Weise kann ich sie verstehen, es gibt schönere Städte. Los Angeles ist durch das doch relativ junge Filmbusiness innerhalb kurzer Zeit zu einer Grosstadt herangewachsen. Von kunstvoller Architektur ist hier, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, keine Spur zu sehen. Es wurde und wird eben zum Zweck gebaut und der heisst im Filmbusiness, oder zumindest in der Unterhaltungsbranche arbeiten.

Dafür hat die Stadt des Filmes ganz anderes zu bieten. Meiner Meinung nach verkörpert sie wie kaum eine andere die Leidenschaft für die Kunst der Bewegten Bilder, zum Teil allgemein der Darstellenden Künste. Dieses typische Gefühl vor Kreativität nur so zu sprühen, dass hatte ich dort zum ersten Mal. Übrigens, ohne meine Zeit in Kalifornien und insbesondere in Los Angeles, hätte ich wohl nie mit dem Bloggen angefangen.




Hollywood ist und bleibt eben die Traumfabrik, auch für Schreiberlinge. Perfekt ist auch dort selbstverständlich nicht alles,  Los Angeles hat genauso seine Schattenseiten, wie jeder andere Ort auch. Dennoch habe ich während meiner Zeit dort viel gelernt. Zum Beispiel wie viel wir in unserem Leben mitbeinflussen können und dass es manchmal Dinge oder Situationen gibt, die wir ganz einfach akzeptieren müssen. Noch wichtiger jedoch, ich habe gelernt nach vorne zu schauen, das Leben zu geniessen und das zu tun, was ich liebe.

Während des Filmes war diese ganze besondere Stimmung, welche die Stadt der Engel verkörpert, war auf einmal wieder präsent. So präsent, dass ich förmlich die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut fühlen, das Meeresrauschen hören und all die dort wandelnden Künstlerseelen spüren konnte.
Ich glaube durch LA ist mir bewusst gewoden, wie sehr auch das Reisen mit Gefühl zu tun hat.

Vielleicht ist es mir auch deshalb so wichtig meine Reisen mit allen Sinnen zu erfahren. Jedem einzelnen Leser, der Los Angeles besucht, wünsche ich genau dieses Gefühl zu erleben, denn wirklich reich ist ja bekanntlich, wer mehr Träume in seiner Seele besitzt, als die Realität zerstören kann. Und wer weiss, Träume haben die Möglichkeit real zu werden.
Auf dem Pacific Coast Highwyay der kalifornischen Küste entlang zu fahren ist für sich schon ein Highlight und erinnert an die traumhafte Kulisse einer typischen Hollywood-Schnulze. Die Strecke zwischen Nordkalifornien, also von San Francisco bis ganz in den Süden nach San Diego beträgt mit dem Auto und ohne Halt etwa zehn Stunden. Aber wie heisst es doch so schön? Der Weg ist das Ziel und was Kalifornien betrifft, ist das auf alle Fälle in sehr gutes Motto, denn dazwischen gibt es vielerlei Sehenswertes, was man bei einer Reise durch Kalifornien auf keinen Fall verpassen sollte: Traumhafte Küstenstädte, Strände und Parks, aber auch Aussichtspunkte, die einen dazu veranlassen für einen Moment innezuhalten. All das macht Kaliforniens Küste zu einem atemberaubenden und unvergesslichen Erlebnis.

Über San Francisco und Los Angeles habe ich ja schon mehrmals berichtet, Deshalb werde ich diesen beiden Städten hier keine grosse Aufmerksamkeit schenken. Wer gerne mehr darüber erfahren möchte, kann sich in meinen City Guides (San Francisco & Los Angeles) schlau machen. Was ich euch hier hingegen vorstellen möchte, sind meine liebsten Orte entlang der Küste.


SANTA CRUZ
Als erstes möchte ich euch mitnehmen nach Santa Cruz. Die fahrt von San Francisco entlang des Highway 101 bis nach Santa Cruz beträgt in etwa eineinhalb Stunden. Die Stadt, welche auch als Surf City bekannt ist, hat so einiges zu bieten und erinnert ein wenig an das Old School Amerika der 60er Jahre. Weiter ist Santa Cruz auch bekannt für seinen Beach Boardwalk mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten, Attraktionen und Essständen.

CARMEL-BY-THE-SEA
Weiter gen Süden, vorbei an zwei weiteren Sehenswerten Aussichtspunkten wie The Lone Cypress auf dem 17-Mile Drive und Pebble Beach, geht es nach Carmel, einem sehr hübschen, aber doch zugegeben etwas seltsamen Städtchen der USA.


Carmel scheint teilweise direkt einem der alten Disney Zeichentrickfilme entsprungen. Hier ist nichts wie wir es kennen, und wer aufmerksam ist wird bemerken, dass die Häuser hier weder Hausnummern noch Briefkästen, oder gar Strassennamen haben. Das ist kein Versehen, sondern bewusst so seit vielen Jahren fest in der Tradition des Ortes verankert.Wie gesagt, sehr speziell, aber dennoch einen Besuch wert! Sehenswert ist meiner Meinung nach vor allem auch die Mission San Carlos Borromeo de Carmelo, das kleine Highlight der Gegend.




BIG SUR
Etwa 50 Minuten weiter südlich befindet sich der Küstenstreifen Big Surs. Wer gerne ein paar unvergessliche Fotos der Pazifikküste machen möchte, ist in Big Sur goldrichtig. Besonders empfehlenswert ist die Aussicht während der Dämmerung, denn dann sind die Farben einfach fantastisch!


SANTA BARBARA
Von Big Sur nach Santa Barbara sind es mit dem Auto etwa viereinhalb Stunden. Dazwischen liegen noch weitere Sehenswerte Orte uns Strände, wie zum Beispiel Morro Bay, Pismo Beach oder Solvang. Wirklich interessant wird es, meiner Ansicht nach allerdings erst wieder in Santa Barbara. Die Stadt wird of als die spanischste Stadt Kaliforniens bezeichnet, sogar noch vor San Diego, welches noch ein Stück südlicher in Richtung Mexiko liegt und hat vielerlei Möglichkeiten sich zu verweilen. Wer genug Strände und Küstenabschnitte gesehen hat, kann hier hervorragend shoppen gehen, sich künstlerisch oder kulturell vergnügen , oder ganz einfach in einem der vielen Restaurants dinieren.

MALIBU
Kommen wir zu einer der wohl bekanntesten Städte Kaliforniens - Malibu. Mit seinen bekannten Stränden, die regelrecht Surf-Feeling rufen und wunderbaren Möglichkeiten zum Wandern. Solstice Canyon, der Point Mugu State Park oder Rocky Oaks eignen sich dafür besonder gut.

Was das Strandfeeling in Malibu angeht, sollte man sich allerdings bewusst sein, dass hier viele Strände in Privatbesitz sind und man daher acht geben sollte, wo man baden gehen möchte. Für alle zugänglich und besonders bekannt ist hier der Zuma Beach, einer der längsten und bekanntesten Strände im Los Angeles County und daher perfekt für Surf- und Badebegeisterte.


Weiter hat Malibu Piers, wundervolle Wochenendhäuser und supergesunde Restaurants zu bieten.Wer gerne seine Chance nutzen möchte einem Hollywood Star zu begegnen, sollte den Topanga Canyon besuchen.

LONG BEACH
Long Beach ist eine Stadt südlich von Los Angeles, und nach ihr auch die zweitgrösste Stadt von Los Angeles County. Als damals die Frage aufkam in welche Schule in Los Angeles ich gehen wolle, fiel die Entscheidung zwischen Long Beach und Westwood aus. Bis heute bereue ich nicht mich für Westwood entschieden zu haben. Für einen Filmfan wie mich hätte es kaum einen besseren Standort geben können, dennoch kann man sich natürlich auch in Long Beach wunderbar verweilen.

Besonders sehenswert ist hier zum Beispiel die RMS Queen Mary, das Aquarium, oder der Japanese Garden. Aber auch das alljährliche Long Beach Blues Festival statt, dass neben dem Chicago Blues Festival eines der bedeutendsten der USA ist, ist für jeden Blues Fan definitiv einen Besuch wert.

SAN DIEGO
Kommen wir zum letzten Punkt unserer Reise. Von Long Beach aus ist man mit dem Auto in etwa zwei Stunden in San Diego, der zweitgrössten Stadt Kaliforniens. San Diego liegt an der Grenze zu Mexiko und wird aufgrund seines angenehmen Klimas auch gerne als "Americas finest City" bezeichnet.

Obwohl San Diego die achtgrösste Stadt der USA ist, muss ich sagen, dass sie auf mich keinesfalls besonders gross gewirkt hat. Insbesondere nicht, wenn man sie mit Los Angeles vergleicht. Die Stadt ist somit auch sehr angenehm zu Fuss zu erkunden, oder aber ganz einfach mit dem Bus zu erreichen.





Besonders begeistert bin ich vom Gaslamp Quarter, dem historischen Stadtkern San Diegos und Mittelpunkt des Nachtlebens. Wer es lieber etwas ruhiger mag und sich fühlen möchte wie Indiana Jones höchst persönlich, sollte es sich nicht nehmen lassen einen Ausflug in den Balboa Park zu machen. Allerdings habe ich vor euch die Stadt in einem separaten Artikel noch genauer vorzustellen.

Das waren sie, meine ganz persönlichen Must-Sees der kalifornischen Westküste. Habt ihr den Road Trip entlang der 101 auch schon gewagt? Was sind eure Favoriten?
Hallo meine Lieben,

Gerade bin ich zurück aus London, wo ich für euch so einiges an Reisetipps gesammelt habe, die ich gerade dabei bin für euch vorzubereiten. Es wir also bald mehr zur Hauptstadt Grossbritanniens geben, doch erst möchte ich euch nochmal mitnehmen auf eine Reise nach Kalifornien - in die Stadt der Engel um genau zu sein.

Los Angeles hat viel zu bieten, nicht nur unterhaltungstechnisch, auch kulinarisch gibt es den ein oder anderen Geheimtipp und genau die möchte ich euch an dieser Stelle mitgeben. Wer an Restaurants in Los Angeles denkt, dem wird vielleicht das berühmte Bubba Gump Shrimp aus dem Film Forrest Gump in den Sinn kommen, oder vielleicht auch das Cicada Restaurant aus Pretty Woman. Doch die berühmtesten sind nicht immer auch die besten. Hier stelle ich euch deshalb meine fünf Restaurant Favoriten aus Los Angeles vor.

Island Turkey Burger im House of Blues *Website*
Das Houes of Blues in Los Angeles liegt direkt am berühmten Sunset Strip und bietet nicht nur leckere Burger, sondern auch die Möglichkeit einen unvergesslichen Konzertabend zu geniessen. Die Auswahl an leckeren Gerichten im House of Blues ist gross, dennoch übertrifft eines alle anderen, nämlich der Island Turkey Burger. Wer die Gewürze der Karibik kennt, oder sie gerne kennenlernen möchte, sollte sich diesen einzigartigen Burger nicht entgehen lassen. Im House of Blues ist er auf alle Fälle mein absoluter Favorit.


Nachos in der Saddle Ranch *Website*
Wer sich mal fühlen möchte wie ein richtiger Cowboy sollte die Saddle Ranch besuchen, denn hier gibt es nicht nur leckere Gerichte und die Happy Hour ab 16:00 Uhr, sondern auch einen elektrischen Bullen, bei dem man sein Glück versuchen kann den bisherigen Rekord zu brechen.  Die Saddle Ranch befindet sich in West Hollywood und zwar, genau wie das House of Blues, gleich am berühmten Sunset Strip. Die Saddle Ranch ist ein echtes Erlebnis!

Pizza Slice in Enzo's Pizzeria *Website*
Dieses Restaurant ist sehr einfach aufgebaut und genau richtig für einen, na ja, für amerikanische Verhältnisse kleinen Lunch. Enzo's Pizzeria bietet eine grosse Auswahl an Pizza Slices (Also ein Pizza Stück). Zur Vorspeise bekommt man einen leckeren Caesar Salad und die Preise sind, dank der hohen Anzahl UCLA Studenten aus der Gegend, auch angemessen. Enzo's ist besimmt nicht das gediegenste Restaurant LA's aber  auf alle Fälle charmant und das Essen ist gut. 

Das Restaurant befindet sich im hübschen Stadtteil von Westwood und wie schon erwähnt nahe der UCLA. Gleich um die Ecke befindet sich übrigens die California Pizza Kitchen, die auch sehr leckere Gerichte anbietet. Ganz besonders die Carlic Cream Pasta kann ich hier wärmstens empfehlen. Ausserdem gibt es in derselben Strasse noch Barney's Beanery, das auch einen Besuch wert ist.
Curry Gerichte im Swanya Thai Restaurant *Website*
Wer Thai Curry genauso liebt wie ich, der sollte sich das Swanya Thai Restaurant nicht entgehen lassen. Es befindet sich zwar nicht direkt am Touristenstandort Nummer eins, dafür sind die Preise allerdings entsprechend angenehmer und das Essen, sowie der Service sind hervorragend. Gleich um die Ecke in Culver City, wo ich damals gewohnt habe, befindet sich das Restaurant. Wenn ihr hier ein Curry bestellt, vergesst nicht dazu einen Thai Iced Tea zu trinken. Der Geschmack passt einfach perfekt und der Ice Tea ist noch dazu erfrischend.



Penne alla Vodka im Venice Cucina *Website*
Zum Schluss möchte ich euch noch einen kleinen Geheimtipp mit auf den Weg geben. Falls ihr in Venice Beach seid und ein gutes Restaurant sucht, wird euch das Venice Cucina bestimmt nicht enttäuschen, zumindest nicht solange ihr italienisches Essen mögt. Dieses Restaurant ist definitiv mein ganz persönlicher Favorit, nicht nur weil das Essen unglaublich gut und die Preise sehr fair sind, sondern auch weil der Service super ist und der Strand nicht weit entfernt. Was will man mehr?

Wenn ihr dort mal vorbeikommt, dann kann ich euch die Penne alla Vodka empfehlen, die sind der Hammer! Fast ebenso lecker sind aber die Penne al Salmone. Die Karte bietet aber allgemein eine eine grosse Auswahl an guten Gerichten. Bei einem Besuch in Los Angeles ist dieser Ort für mich ein MUSS! Es ist mein absollutes Lieblingsrestaurant und das zurecht!

Du möchtest mehr über Los Angeles erfahren? Dann lese meine anderen Artikel über die Stadt oder schreibe mir deine Frage per Email.

Hallo meine Lieben,

Das Fernweh hat mich wieder mal gepackt und da ich gerade in Erinnerungen schwelge und mir dabei die Fotos vom Rodeo Drive in die Hände gefallen sind, habe ich mir gedacht euch mal ein paar Tipps bezüglich Einkaufsmöglichkeiten in LA zu geben.

Nein, ich werde euch nicht auffordern euer ganzes Urlaubsgeld am Rodeo Drive liegen zu lassen, das ist es, meiner Meinung nach nicht wert und auch gar nicht nötig. Die Stadt der Engel bietet eine Menge toller Shopping-Möglichkeiten, die bei weitem nicht so teuer sind.Grundsätzlich ist es auch hier wie sonst überall auf der Welt – in besonders touristischen Vierteln muss man mit höheren Preisen rechnen. Daher empfielt es sich zum Beispiel eher in die Shopping Mall einkaufen zu gehen, als gleich am Hollywood Boulevard. Zwar gibt es auch hier den ein oder anderen Shop, der noch angemessene Preise oder sonst etwas hat, das es sonst nirgends gibt (Kleine Oscars etc.) – doch allgemeine Dinge wie Klamotten, Brillen & Co würde ich da nicht unbedingt kaufen.


RODEO DRIVE (Website)
Beginnen wir mit der teuersten Einkaufsstrasse der USA und einer der teuersten der Welt, denn ja auch die will erwähnt sein. Der Rodeo Drive befindet sich in Beverly Hills, einer Stadt inmitten der Metropolregion Los Angeles und wird, weil sie fast vollständig von der Stadt Los Angeles umgeben ist, oft fälschlicherweise dazugezählt. Der berühmte Rodeo Drive an dem sich ein Designer Laden an den anderen reiht wird wohl in praktisch jedem City Guide und jedem Bericht über Los Angeles erwähnt.

Allerdings ist wohl uns allen bewusst, dass sich das nicht jeder leisten kann und es vielleicht auch gar nicht möchte. Ich werde deshalb niemanden dazu ermutigen sich in den Ruin zu treiben, denn auch wenn wir sicherlich alle wissen, dass der Rodeo Drive hübsch anzusehen ist, zum Einkaufen für Normalsterbliche wie mich, ist er nur bedingt geeignet. Das ist jedoch kein Grund zur Enttäuschung! Los Angeles bietet viele wunderbare Ecken um dem Shopping-Herz eine Freude zu machen.

BEVERLY CENTRE & MELROSE AVENUE
Nicht allzu weit vom Rodeo Drive entfernt befindet sich das Beverly Centre (Website), welches an der Ecke von La Cienega Boulevardund Beverly Boulevard zu finden ist. Geschäfte wie Bloomingdale's oder Macy's haben hier Filialen.

Aber auch die Melrose Avenue(Website) in der nähe des Hollywood Blvds. ist für deine Shopping Center bekannt und bietet eine Menge verschiedener Geschäfte, Restaurants und weiteren Verweilmöglichkeiten an.

FARMER'S MARKET (Website) & THE GROVE (Website)
Für alle kulinarisch verliebten ist der Farmer's Market genau richtig, denn hier kann man sich praktisch einmal rund um die Welt essen. Die Auswahl ist riesig, das einzige Problem ist manchmal wenn man sich dann für etwas enscheiden muss, weil alles so unglaublich lecker aussieht. Besonders sehenswert finde ich den Farmer's Market ansonsten nicht, muss ich gestehen.

Allerdings befindet sich gleich nebenan The Grove. Unter anderem findet man hier Shops wie Elizabeth & James, eine der Marken der berühmten Olsen Zwillinge und wer sich gern fühlen möchte wie in der TV Serie The Big Bang Theory, kann ganz gemütlich in der dort vorhandenen Cheescake Factory essen gehen.

HOLLYWOOD & HIGHLAND (Website)
Gleich neben dem berühmten Dolby TheatreWer kennt ihn nicht, den berühmten Hollywood Blvd. mit seinem Walk of Fame, den weltbekannten Kinos wie dem chinese theatre oder dem El Capita, in denen schon unzählige Filmpremieren stattgefunden haben. Nicht zu vergessen das nahe gelegene Dolby Theatre in dem die alljährlichen Academy Awards verliehen werden. Ausserdem bietet die Location auch einen wunderbaren und vor allem Kostenlosen Ausblick aufs Hollywood Zeichen.

SUNSET PLAZA
In West Hollywood befindet sich der Sunset Strip mit seinen Geschäften, Clubs und Restaurants. Hier ist sowohl tagsüber wie auch nachts immer was los. Wer gerne Sehenswürdigkeit und Shopping kombinieren möchte, sollte sich auf jeden Fall zum Sunset Strip begeben. Hier finden sich unzählig geschäfte im und um den Sunset Plaza herum. Ganz in der Nähe des Sunset Plaza befindet sich  übrigens der berühmte Viper Room.

SANTA MONICA & VENICE 
Auch ein Shopping Ausflug nach Santa Monica oder Venice kann wunderbar mit einer kleinen Stadtbesichtingung verbunden werden. Die Preise sind hier zum Teil, da sehr touristisch, allerdings wieder teurer. Den Santa Monica Pier sollte man daher ganz aussen vor lassen und, wenn überhaupt, nur im sich mal umzuschauen hingehen. Zum Einkaufen eignet sich hier zum Beipsiel die 3rd Street Promenade. Hier gibt es übrigens auch einen Lush Cosmetics, für alle die, wie ich, ein heimlicher Fan sind.


Etwas weiter südlich liegt Venice mit seinem berühmten Strand aus der Serie Baywatch. Kinney Boulevard ist hier das Stichwort für Shopping-Begeisterte. Allerdings ist die Auswahl hier nicht ganz so gross, das Viertel und Venice selbst jedoch sind für eine Besichtigung wirklich empfehlenswert.

Ich hoffe diese Auswahl kann dem ein oder anderen unter euch bei seiner Shopping Auswahl behilflich sein, denn Los Angeles ist auf den ersten Blick zugegebenermassen nicht ganz so leicht zu überblicken.