Posts mit dem Label San Francisco werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label San Francisco werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
San Francisco hat viele schöne Ecken und egal ob man die Stadt schon mal besucht hat oder nicht, die  berühmtesten Orte wie Fisherman's Wharf, Chinatown oder die einmaligen Painted Ladies - ihr wisst schon, diese buntern viktorianischen Häuser nahe des Alamo Squares, kennt einfach jeder. Vielleicht kennt man sogar noch die wunderbare Aussicht vom Coit Tower, von dem man eine wunderbare Sicht auf den Sonnenuntergang hat, aber sind wir mal ehrlich, als normaler Tourist war es das dann auch schon.

Sollte es genau das sein was man will, hey, dann ist das doch wunderbar. Diese Orte sind alle sehenswert, alle einmalig und echte Wahrzeichen der berühmten City by the Bay. Aber ich weiss, dass einige auch nach ganz besonderen Orten suchen, nach Ecken, die eben nicht jeder kennt.  In diesem Post nehme ich euch mit zu einigen meiner liebsten Plätze der Stadt, die nicht jedem Tourist bekannt ist. Ihr kennt mich, ich suche immer nach dem Ungewöhnlichen, genau das werden wir jetzt tun. Natürlich gibt es noch viele mehr, doch das sind meine fünf liebsten Plätze der Stadt um ungewöhnliche Fotos zu machen.


DIE SKYLINE
Eine einmalige Aussicht über die Stadt hat man unter anderem auf Twin Peaks, einem kleinen Hügel in der Mitte der Stadt. Diesen Ort kann ich nur jedem wärmstens empfehlen, denn die Aussicht ist wirklich grossartig. Allerdings ist Twin Peaks auch ziemlich bekannt bei Touristen, ganze Busgesellschaften halten hier oftmals gleich nach der Ankunft an um ihr erstes Bild von San Francisco zu schiessen.

Wo sonst bekommen wir ein Foto von der Skyline, das nicht jeder hat? Eine wunderbare Möglichkeit ergibt sich im Dolores Park, der ist zwar bei den Einheimischen sehr beliebt, als Tourist schafft man es aber in der Regel eher weniger dorthin. Vom Dolores Park aus hat man eine wunderbare Sicht auf die Skyline und kann erst noch im schönen Park etwas entspannen. Wer jedoch ein Foto schiessen möchte auf den nicht die ganze Stadt beim Sonnen zu sehen sein soll, tut gut daran früh aufzustehen.
SONNENUNTERGANG IN LITTLE ITALY
Einer der romantischsten Orte der Stadt ist wohl North beach. Vor allem das Viertel um die Kirche, mir ihren kleinen italienischen Restaurants ist ein echtes Highlight. Nicht zu schlagen ist der Ort bei Sonnenuntergang, denn dann sind die Farben einfach fantastisch.

Hier kann ich eigentlich nur vorschlagen sich Zeit zu nehmen und all die kleinen Ecken zu erkunden, vielleicht den Washington Square Park zu besuchen und die Saints Peter and Paul Kirche. Beides ist sehr hübsch anzusehen und eignet sich wie gesagt sehr gut als Fotomotiv. Wer möchte kann das Ganze mit einem netten Nachtessen in einem der vielen italienischen Restaurants verbinden. Meine Favoriten habe ich euch ja in einem anderen Post schon mal vorgestellt. Zum Artikel



DIE GOLDEN GATE BRÜCKE
Ihr möchtet die Golden Gate Bridge fotografieren? Macht das nicht von der Fisherman's Wharf aus, von da erhält man nur ein viel zu länglich gezogenes Etwas, das nichts hergibt. Sucht euch stattdessen etwas Strandfeeling, auch wenn das Wetter in San Francisco oft nicht unbedingt strandtauglich ist, geht zum Baker Beach. Von da aus könnt ihr die Brücke von einer wunderbaren Perspektive fotografieren.

Einen weiteren guten Blick auf die Brücke habt ihr von Sausolito aus, der Stadt am anderen Ende der Brücke. Hier habt ihr natürlich auch den Vorteil, dass ihr noch dazu die Skyline von San Francisco gleich mit der Brücke mit auf dem Foto habt. Ist aber logischerweise auch ein sehr beliebtes Touristenfoto.

Wenn ihr wirklich etwas Aussergewöhnliches möchtet, dann schiesst euer Foto von der Brücke selbst aus. Ja, ich weiss, wie soll denn das gehen, da bekommt man ja das ganze Ding gar nicht drauf. Aber muss das denn sein? Muss die gesamte Brücke zu sehen sein? Sind wir mal ehrlich, die Goldgen Gate Brücke ist so berühmt, die kennt man auch so, nicht zuletzt dank ihrere berühmten Farbe. Probiert es aus!





CABLE CARS
San Francisco ohne die berühmten Cable Cars? Das möchte ich mir gar nicht ausmalen, denn sie gehören ganz einfach dazu! Ja, ich weiss schon was ihr jetzt sagen wollt, da kommt die schon wieder mit etwas typischem, das jeder Tourist schon huntertmal fotografiert hat. Wie wir bei der Golden Gate Brücke, kommt es allerdings viel weniger darauf an was man fotografiert, sondern wie man es macht.

 Was die Cable Cars angeht muss ich jedoch gestehen, dass ich mich lange damit gequält habe ein Foto zu schiessen, dass mir gefällt. Entweder war der Hintergrund nicht wirklich passend, der Wagen war völlig überfüllt oder es sah sonstwie seltsam aus. So ganz ohne Foto dieser für die Stadt nostalgischen Dinger, kann man dann aber doch nicht weiter.

Meine Tipps für gute Fotos sind deshalb folgendermassen. Entweder schiesst man das Foto auf der Hyde Street und zwar gleich von der Fisherman's Wharf aus, oder aber bei Powell & Market. An beiden Orten befinden sich die sogenannten Turnables, wo die Cable Cars gedreht werden um ihren Weg zurück machen zu können. Das heisst, die Leute steigen aus und ihr habt die Gelegenheit ein gutes Foto von einem leeren Gefährt zu machen.

Übrigens diese Tipps von Laurence Norah, insbesondere zu den Cable Cars finde ich einfach spitze.
Da ich mein Traumfoto von ihnen bisher noch nicht geschafft habe, werde ich seine Vorschläge nächstes Mal auf jeden Fall versuchen umzusetzen.


DIE BERÜHMTEN VIKTORIANISCHEN HÄUSER 
Wer will sie nicht fotografieren, diese süssen, manchmal fast etwas zu farbigen viktorianischen Häuser? Natürlich könnte ich euch jetzt den einfachsten Tipp geben, nämlich zum Alamo Square zu fahren und dort die allseits bekannten Painted Ladies zu fotografieren. Und wenn ihr schon mal in der Stadt seid, dann macht das auch, denn es gehört einfach dazu. Doch wenn ich ehrlich bin, finde ich die berühmten Ladies gar nicht so besonders. Was ihr hier habt, zumindest wenn ihr das Foto vom Park aus schiesst, ist ein Teil der Skyline hinter den Painted Ladies.


Was ich euch von dort aus auch empfehlen kann ist ein Foto der City Hall (siehe Foto weiter oben) zu schiessen. Dafür müsst ihr nur die Fulton Street überqueren und schon habt ihr eine besonders hübsche Sicht. Doch bitte gibt beim Überqueren auf die Strasse acht!

Ein weiterer zwar berühmter Punkt, für mich persönlich jedoch schöner, liegt in der Haight Street und zwar an der Ecke zur Central Avenue. Das beste was ihr bezüglich der viktorianischen Häuser jedoch tun könnt, ist durch die Stadt zu laufen und ganz einfach die Augen offen zu halten. Es hat so viele schöne Häuser und Ecken, da findet ihr bestimmt euren ganz persönlichen Favoriten.

Ich hoffe diese Emfehlungen helfen euch euer ganz persönliches perfektes Bild in San Francisco zu knipsen. Gewisse Dinge, wie zum Beispiel das Wetter können wir natürlich nicht beeinflussen, doch was wir beeinflussen können, das sollten wir auch tun. Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Entdecken dieser einzigartigen Stadt.

Das beste an San Francisco,  neben den Sehenswürdigkeiten und den Cable Cars versteht sich, ist die enorme Auswahl an hervorragenden Restaurants. Die Vielfalt ist gigantisch. Vom klassischen American Style Diner, über italienische Pizzerias bis hin zu chinesischen Leckerbissen, lässt sich wirklich alles finden. Trotzdem gibt es selbstverständlich auch hier solche und solche. Nicht jedes Restaurant ist empfehlenswert, manchmal ist das Essen nicht besonders gut, der Service nicht berauschend oder aber es ist ganz einfach zu teuer.

Es gibt zum Beispiel ein recht bekanntes Diner, das Fog City Diner, welches zwar ganz hübsch aussieht, seine Gerichte jedoch gerne mal in Fett triefen lässt und die Bedienung ist auch nicht gerade berauschend. Berühmt wurde es durch den Film So I Married an Axe Murderer und andere Produktionen, weshalb auch die Preise dementsprechend hoch sind. Empfehlen kann ich es wie gesagt aber nicht. Aus diesem Grund habe ich für euch einige meiner liebsten Gerichte und Restaurants der Stadt rausgesucht, die ich immer wieder besuchen würde. Here we go!

Fish and Chips in Lori's Diner  *zur Website*
Wer ein klassisches American Diner sucht, sollte das Lori's Diner aufsuchen. Hier gibt es die besten Fish and Chips der Stadt und das alles in einem 50ies Style Ambiente. Hier stimmt nicht nur das Essen und der Preis, sondern auch der Service. Wer gerne mal in einem Restaurant der 50er Jahre dinieren möchte, wird hier bestimmt nicht enttäuscht.

Lori's Diner ist eine kleine Restaurantkette, die es bisher nur in San Francisco gibt. Eine Filiale befindet sich gleich an der Fisherman's Wharf, bei der man an den wärmeren Tagen ganz gemütlich auf der Terasse sitzen kann und zum leckeren Essen auch noch eine wunderbare Aussicht geniessen kann. Wer gerne mehr über die weitere Standorte erfahren möchte, kann sich hier schlau machen

Shakes in Lori's Diner 
Sollte nach den in den USA immer grossen Portionen noch ein wenig Platz für ein Nachtisch sein, kann ich die Shakes des Diners wärmstens empfehlen. Ganz besonders der Oreo Cookie Shake ist so gut wie sonst nirgends in der Stadt.

Pasta im Café Sport *zur Website*
Dieses Restaurant ist von aussen eher unscheinbar und von innen herrlich rustikal. Mit seinem ganz speziellen Charme und unglaublich leckeren Pastagerichten überzeugt das Café Sport im Little Italy von San Francisco. Insbesondere kann ich hier das Pesto empfehlen, das war wirklich hervorragend.

Pizza in Toni's Pizza Napoletana *zur Website*
Bei Toni's Pizza Napoletana soll es angeblich die beste Pizza der Stadt geben, doch achtung das Restaurant ist fast jeden Abend voll. Wer einen Platz auf sicher haben möchte, der sollte vorher reservieren oder aber über Mittag gehen, dann findet man einfacher einen Platz. Die Preise sind etwas teurer, doch das Essen ist spitze. Wer hier dennoch mit dem Platz kein Glück haben sollte, braucht nicht zu verzweifeln. Nur zwei Strassen weiter befindet sich das vorhin erwähnte Café Sport und ein paar Häuser weiter befindet sich Sodini's Trattoria, ein ebenso hervorragendes italienisches Restaurant.
Ehm, das Aromat war nicht inbegriffen *g*

Frühstück im IHOP *zur Website*Du möchtest das Mittagessen auslassen, aber dafür so richtig gross Frühstücken. Das kannst du im IHOP (International House of Pancakes) tun. Hier gibt es alles was das Brunch-Her begehrt - von Pfannkuchen über Spiegeleier bis hin zu den aussergewöhnlichsten Frühstückskombinationen. Das IHOP ist auf jeden Fall ein Erlebnis und hält locker bis zum Abendessen satt.

Das Grilled Chicken Sandwich im Players Sports Grill *zur Website*
Last but not least, die Players Sports Bar. Das Restaurant befindet sich am Pier 39 und ich sage euch, hier hatte ich das beste Chicken Sandwich der Welt. Ja wirklich! Natürlich sind auch hier die Portionen übertrieben gross, wie überall in den USA, doch das Grilled Chicken Sandwich ist eine Geschmacksexplosion per se. Wir haben dazu gerne Garlic Fries (Pommes Frites mit Knoblauch) genommen. Wem das aber zuviel ist, kann natürlich auch normale Pommes dazu nehmen, kein Thema. Von hier aus hat man übrigens auch eine atemberaubende Sicht auf den Hafen San Franciscos und Alcatraz. Ebenfalls auf dem Pier 39 befindet sich das Bubba Gump Shrimp, welches berühmt ist für seine Seafood Gerichte und das Hard Rock Café mit seinen unglaublich leckeren Burger und Desserts.

Du möchtest mehr über San Francisco erfahren? Dann lese meinen City Guide oder schreibe mir deine Frage per Email.
Wie einige von euch vielleicht schon wissen, habe ich im Jahr 2012 für einige Monate in den USA gelebt und dort englisch studiert, sowie die amerikanische Kultur(en) besser kennengelernt. Erst San Francisco, später Los Angeles wurden während dieser Zeit zu meinem neuen Zuhause und natürlich habe ich da so einiges erlebt. Viel schönes, aber auch einiges kurioses gibt es dort zu sehen. So habe ich mir überlegt ein paar dieser Eindrücke in Form eines City Guides hier mit euch zu teilen. Den Anfang macht, wie unschwer zu erkennen, San Francisco.

SAN FRANCISCO - CITY BY THE BAY
Wenn diese Stadt eines hat, dann sind das Hügel und zwar so weit das Auge reicht. Tatsächlich lässt sich San Francisco rein Flächenmässig ganz gut zu Fuss erkunden, wären da nur nicht eben diese fiesen Steigungen, denn von denen kann ich euch ein Liedchen singen. Aber das ist eine andere Geschichte. Heute möchte ich euch einige meiner Erfahrungen während meiner Zeit dort näherbringen und euch ein paar Tipps und Tricks zur Erkundung der Stadt geben. Ich hoffe, dass sie euch bei eurer Reise nach San Francisco behilflich sein werden.

DAS WETTER
Die beste Reisezeit um die Goldstadt zu erkunden ist zwischen September und Oktober, denn dann befindet sich San Francisco in mitten des zauberhaften Indian Summer, während in den für uns heissesten Sommermonaten Juli und August, San Francisco nicht selten kalt und und nass ist. Obwohl ich euch auch zum Thema feucht und kalt ein weiteres Lied singen kann, denn die City by the bay sollte man keinesfalls mit einem Strandurlaub in der Karibik verwechseln. Der City Fog, also der Nebel, der übrigens so berühmt ist, dass er sogar einen eigenen Namen hat, nämlich Karl, gehört hier einfach dazu und wo es Nebel hat ist es feucht und somit wirkt es folglich auch rasch kalt. Wer also einen Trip nach San Francisco plant, tut gut daran auch etwas wärmere Kleider mit einzupacken.



SEHENSWÜRDIGKEITEN & SAN FRANCISCO VIERTEL
Die Stadt hat einige schöne Viertel zu bieten und mit ihnen selbstverständlich auch ein paar waschechte Sehenswürdigkeiten und sehenswerte Orte. Dabei sollte man wissen, dass jeder District in San Francisco, so werden die Viertel hier genannt, sein ganz persönliches Thema, seine Traditionen und Erkennungsmerkmale hat. Los geht's!

Fisherman's Wharf & Pier 39: Was wäre San Francisco ohne die weltberühmte Fisherman's Wharf? Hier befinden wir uns am Touristenplatz schlechthin, doch wer jetzt denkt "äh Tourikram, alles doof!", der irrt! Die Fisherman's Wharf bietet bei klarem Wetter nämlich nicht nur eine wundervolle Sicht auf die Golden Gate Bridge, sondern hat auch kulinarisch (darauf komme ich weiter unten noch genauer zu sprechen) und tierisch was zu bieten. Beim Pier 39 nämlich sind die süssen aber zugegebenen lauten und nicht ganz so toll riechenden Seelöwen zu bestaunen. Weiter gibt es beim Pier 39 selbstverständlich Touristenläden soweit das Auge reicht, dementsprechend sind  allerdings auch die Preise. Über bessere Shoppingmöglichkeiten in San Francisco werde ich allerdings weiter unten noch sprechen.
Fisherman's Wharf
Insider Tipp:
In der Fisherman's Wharf treibt sich zudem ein ganz spassiger Vogel rum, der sogenannte Bushman. Das ist ein Mann, der sich hinter Gestrüpp versteckt und versucht nichts ahnene Touristen zu erschrecken. Nun seid ihr vorgewarnt und der Typ ist in San Francisco übrigens eine Berühmtheit. Auch die berühmte Lombard Street ist ganz einfach von der Fisherman's Wharf aus zu erreichen.

North Beach: Oftmals auch als Little Italy bezeichnet, bietet das Viertel North Beach vor allem kulinarisch viel und zwar hauptsächlich, aber nicht nur italienische Küche. Sehenswert ist hier aber auch der Washington Square Park in dem sich immer wieder gerne ein paar Maler aufhalten und wer Morgens um 8:00 Uhr schon dort auftaucht wird mit etwas Glück die Tai Chi Gruppe antreffen. Mir persönlich gefällt dort die Saints Peter and Paul Church ganz besonders gut.

Chinatown: Das berühmte Chinatown San Franciscos und nicht nur das, sondern vor allem auch eines der grössten ausserhalb Chinas. Hier findet man allerlei Krimskrams in den bunten verschnörkelten Läden und man darf auch ruhig mit den Verkäufern verhandeln, vorausgesetzt natürlich sie verstehen einen, denn das ist hier nicht immer ganz sicher. Zudem sind die weltberühmten Fortune Cookies hier Zuhause, denn anders als man vielleicht denken könnte sind diese nicht ursprünglich aus China, sondern jawohl eben aus San Francisco.

Downtown: San Franciscos Stadtmitte kann mit den Vierteln Civic Center, Tenderloin und Financial District beschrieben werden. Ein wichtiger Punkt der Stadt ist zudem die Market Street und für mich persönlich war die Kreuzung zwischen Market und Powell immer eine Art Stadtmitte, aber auch der berühmte Union Square befindet sich mitten in Downtown. Allerdings wird man von den einheimischen selten zu hören, sie gingen nach Downtown. Normalerweise erwähnt man hier ganz einfach das Viertel, welches man besuchen will.

Das Financial District ist mit seinen Wolkenkratzern unverkennbar das Handelsviertel, hier werden Geschäfte gemacht. Ins Auge sticht hier vor allem die berühmte Transamerica Pyramid, doch das etwas kalt anmutende Viertel sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Kinos, Shopping Zentren und Restaurants haben sich hier angesiedelt. Und mitten in Downtown am Union Square haben sich zudem die teuersten und bekanntesten Modegeschäfte niedergelassen. 


Haight & Ashbury: Ah das berühmte Viertel der Viktorianischen Häuser. Was wäre San Francisco ohne sein Hippie Viertel? Ja in Haight Ashbury sind die 60er und 70er Jahre auf jeden Fall noch zu spüren, wenn auch sicherlich nicht mehr so stark wie damals. Riesengrosse Musikgeschäfte wie der Amoeba Musicstore, Flower Power Geschäfte und vor allem sehr viel Kreativität erwartet einen hier. Diese Nachbarschaft ist definitiv bunt und es gibt so viel zu sehen.


Wer übrigens gerne mal ins Museum möchte, oder in einen ausgefallenen Blumengarten, der ist im Golden Gate Park bestens aufgehoben. Er befindet sich gleich am Ende der Haight Street und kann somit an einem Tag schön verbunden werden. Hier gibt es zum Beispiel das Museum der California Academy of Sciences, aber auch das M.H. De Young Kunstmuseum und viele wunderschöne Gärten.

Nur um die Ecke befindet sich übrigens der Alamo Square Park mit den weltbekannten Painted Ladies. Von hier aus hat man übrigens auch eine sehr schöne Sicht auf die City Hall, wer also die Gelegenheit nutzen will um ein Erinnerungsfoto zu schiessen, dass sicherlich nicht jeder hat. Here we go!
City Hall von der Fulton St. aus

Painted Ladies


Castro District: Ähnlich wie in Haight-Ashbury sind auch im Castro Viertel die wunderbaren, bunten Häuser zu finden. Doch hier in Castro wirkt das Leben allgemein etwas ruhiger als im viel besuchten Haight, wenn auch manchmal doch etwas verrückt, denn an Wochenende können schon mal gerne nackte Leute auf der Parkbank sitzend vorgefunden werden…Ja mit dem Thema Sexualität darf man keine Probleme haben in diesem Viertel, denn das Castro Viertel in San Francisco ist eine der berühmtesten, wenn nicht sogar die berühmteste Hochburg der Homosexuellen-Bewegung. Wenn man allerdings eine Zeit lang in San Francisco gelebt hat, dann wird das schon bald zum Alltag und wir leben ja schliesslich nicht mehr im Mittelalter, wo Sexualität in der Öffentlichkeit keinen Platz hat, ne?! ;) Es hat ausserdem noch einen anderen Vorteil nach Castro zu gehen, gerade was das Feiern betrifft: Frauen freut euch, denn die Männer in dieser Umgebung machen euch Komplimente, die sie auch so meinen und nicht nur, um euch ins Bett zu kriegen! ;)

The Mission District: Dieses Viertel trägt seinen Namen dank der Mission Dolores. Es ist das viertel der Hispanics und somit wohl auch der beste Stadtteil um sich einen leckeren Burrito zu schnappen, aber zum Essen später mehr. Vom Mission Dolores Park aus hat man übrigens eine wunderbare Sicht über die Stadt und somit sicherlich auch ein Urlaubsmotiv, das nicht jeder kennt.

Zusätzliche Infos: Als kleiner Filmfreak habe ich meine Zeit in San Francisco natürlich auch genutzt um den ein oder anderen Drehort aufzusuchen. So befindet sich die Kirche von Sister Act nicht etwa in North Beach, wie viele glauben sondern im Viertel Noe Valley (St. Paul's Catholic Church). Ähnlich ist es mit dem Haus aus der Serie Full House. Dieses befindet sich nicht beim Alamo Square, sondern an der Broderick St.
Haus der Familie Tanner aus der Serie Full House


AKTIVITÄTEN
Cable Cars: Natürlich darf eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars in San Francisco nicht fehlen. Wer mit den Cable Cars fahren möchte, soll das also ruhig mal tun. Aber bitte steigt nicht an einem der Endpunkte ein, wo alle Touris gebannt auf die Fahrt warten. Lauft ein paar Meter weiter, bis zu einem der nächsten Stopps, dort kann man die lange Warteschlange einfach ganz einfach umgehen. ;)

Bike The Bridge: Eine schöne Art die Golden Gate Brücke zu überqueren ist per Fahrrad. Diese können an der Fisherman's Wharf gemietet werden. Allerdings sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass wenn man über die Brücke in Richtung Sausolito fährt, San Francisco also im Rücken hat und somit keine Möglichkeit besitzt ein Foto zu schiessen. Wer das möchte, der sollte daher lieber zu Fuss über die Brücke.

GoCars: Vielleicht sind dem ein oder anderen diese kleinen gelben Wagen aufgefallen, in denen man zu zweit rumdüsen kann – Die GoCars? Ja ich weiss sie sehen witzig aus, das sind sie auch zumindest so lange bis der nächste Hügel kommt, denn da machen die guten schlapp. Und San Francisco hat ja bekanntlich nicht wenig Hügel, deshalb wer nicht stossen will, finger weg! Wem das nichts ausmacht, have fun! ;)

Mit dem Boot nach Alcatraz: Vorausgesetzt man ist kein besonderer Liebhaber von Al Capone, Gefängnissen oder speziell der Geschichte Alcatraz, halte ich den Besuch dort für eher nicht speziell. Ganz ehrlich, viel mehr als Gefängniszellen und, gut zugegeben, ein wenig schöne Natur drum herum gibt es dort nicht. Allerdings sind die Gärten wirklich schön und wie gesagt, wer sich für die Geschichte Alcatraz interessiert wird hier sicherlich seinen Spass haben.

Tipp: Wenn man eine Bootsfahrt nach Alcatraz plant, sollte man unbedingt darauf achten beim Pier 33, den offiziellen Alcatraz Cruises zu buchen. Es gibt nämlich entlang der Fisherman's Wharf einige Leute, die einen einen Ausflug nach Alcatraz verkaufen wollen, die fahren dann zwar rasch um die Insel rum, doch das war es dann auch schon. Nur die Alcatraz Cruises bieten die Tour an, die auch tatsächlich mit einer Besichtigung der Insel in Verbindung steht.

Shopping: Für Musikliebhaber wie mich ist der Amoeba Music Store in der Haight Street natürlich das absolute Paradies. Aber auch sonst findet man im Hippie Viertel ausgefallene Einzelstücke in Sachen Kleider. Als Rockabilly Fan konnte ich mich dort in den 50ies Style Shops gar nicht satt sehen. Ansonsten ist da die Stadtmitte natürlich wie dafür gemacht. Im Westfield San Francisco Shopping Centre in der Powell Street findet man wohl so ziemlich alles was das Herz begehrt. Doch natürlich findet man überall mal da mal dort ein paar Läden. Ein paar weitere Tipps findest du hier.

In der Fisherman's Wharf hingegen kann ich eher nicht empfehlen seinen Grosseinkauf zu tätigen, denn dort ist selbstverständlich alles auf Touristen getrimmt und somit auch um einiges teurer.

Aufstieg für die perfekte Aussicht: Wer mag sollte sich die Zeit nehmen und den Coit Tower oder gar Twin Peaks besuchen. Beide Orte bieten eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Wo Coit Tower von der Fisherman's Wharf in etwa 20 Minuten zu Fuss erreichbar ist, sollte man allerdings für Twin Peaks schon ein wenig mehr Zeit einplanen. Die Aussicht lohnt sich aber allemal.
Twin Peaks
San Francisco Parks: Ich hatte ja schon so einige Parks kurz angesprochen. Die drei berühmtesten sind da wohl der Golden Gate Park, der Presidio Park und der Alamo, wo sich die berühmten Painted Ladies befinden. Auch der Washington Square Park und der Mission Dolores Park sind sehenswert. Mehr über San Franciscos Parks und was man dort alles unternehmen kann findest du hier.  Auch ein besonders schönes Motiv ergibt übrigens ein Foto der Golden Gate Brücke vom Baker Beach aus.

ESSEN & TRINKEN
Für euch habe ich nun ein paar meiner liebsten Restaurants und Snackorte aus meiner Erinnerung herausgekramt. Allerdings sollte einem bewusst sein, dass wer in San Francisco weilt, wohl an so ziemlich jeder Ecke etwas zu essen bekommt. Hier gibt es nämlich Restaurants en masse.

Lori's Diner  (Sutter Street)

Fisherman's Wharf: Lori's Diner (Besonders empfehelenswet: Fish'n'Chips), Pizza Zone, Ghirardelli Ice Cream&Chocolate, IHOP
Pier 39: Player Sports Grill (Besonders empfehlenswert: GRILLED CHICKEN SANDWICH), Hard Rock Café, Bubba Gump Shrimp
Chinatown: Golden Gate Fortune Cookie Factory
Haight & Ashbury: Red Victorian Cafe, Escape from New York Pizza
Castro District: Hot Cookie (Eine etwas andere Bäckerei)
Downtown: The Cheesecake Factory (Union Square)
North Beach: Caffe Sport, Tony's Pizza NapoletanaSodini’s Trattoria, CinecittaPantarei, Tuk Tuk Thai

Weiter kann ich folgende Seite empfehlen, die ein paar gute und vor allem auch günstige Restaurants für euch bereithält: The Best Cheap Eats in San Francisco

UNTERKUNFT
San Francisco ist eine der teuersten Städte der USA, somit muss man auch bei den Hotels mit erhöhten Preisen rechnen. Doch glaubt mir, es lohnt sich! Unsere damalige Gastfamilie hat ausserhalb der Stadt gelebt, wo es nach 21:00 Uhr schwierig war zurück nach Hause zu gelangen. Ausgang war damals also nicht besonders oft angesagt, es sei denn man war bereit eines der teuren Taxis zu bestellen. Während unseres Urlaubs zwei Jahre später, sollte sich das ändern, also haben wir ein Zimmer in einem möglichst günstiges Hotel, den North Beach Hotel gebucht. Die Zimmer waren klein, was uns jedoch nicht besonder gestört hat. Katastrophal jedoch war die Sauberkeit, oder die eben nicht vorhandene Sauberkeit. Wer eine solch unschöne Erfahrung vermeiden möchte, sollte demnach die Preise vergleichen und einen Mittelweg finden, denn in dieser Stadt lohnt es sich wirklich.

Empfehlenswert ist zum Beispiel ein Hotel in der Nähe "Powell-Market Cable Car Turntable", wo nicht nur die berühmten Cable Cars starten, sondern von wo aus man auch ganz leicht die Untergrundbahn oder den Bus nehmen kann.


FORTBEWEGUNG IN DER STADT
Wie schon erwähnt ist San Francisco sehr gut zu Fuss zu erkunden, man muss sich allerdings bewusst sein, dass es ganz einfach viele Hügel hat, die einen mit der Zeit schon ganz schön fordern können. Nebst den beliebten Cable Cars gibt es aber auch ein sehr gutes Verkehrsnetz für die Einheimischen.
Da gibt eszum Beispiel die BART (Bay Area Rapid Transit), welche - wie der Name schon sagt- die ganze Bay Area miteinander verbindet. 

Dann gibt es aber auch noch die Muni, das Bussystem, welches jedoch nicht nur die Stadtinternen Busse abdeckt, sondern auch die Muni-Metro Bahnlinien. Zudem ist die Muni auch etwas preiswerter als die BART.  Dieses gut vernetzte ÖV System hat nur einen kleinen Haken, es ist nicht zum Teil ein wenig unübersichtlich...zumindest nicht für einen San Francisco Neuling. Die wichtigsten Touristenpunkte sind aber ohne Problem erreichbar. Zum Schluss gibt es selbstverständlich auch hier die berühmten Sightseeing Busse, die auch sehr empfehlenswert sind.

WEITERE TIPPS ZUR STADT
SF Date Ideas - Für eine romantische Zeit in San Francisco
San Francisco Travel - viele schöne Ideen für eine Reise nach San Francisco
SF City Pass -  für alle, die eine Woche oder etwas länger in San Francisco sind

    {City Guide} San Francisco

    by on Januar 05, 2014
    Wie einige von euch vielleicht schon wissen, habe ich im Jahr 2012 für einige Monate in den USA gelebt und dort englisch studiert, sowie d...
    Wie rasch bloss die Zeit vergeht. Seit bald drei Monaten leben wir schon im quirligen San Francisco, eine Stadt, die nicht nur sehr vielseitig ist, sondern auch ein wenig verrückt. Na gut, sie ist ziemlich verrückt. Das zeigt sich, unter anderem, in der Freizügigkeit mancher hier. Nicht, dass sie einem etwas böses wollen, sie mögen es ganz einfach nackt herumzulaufen. Aber hey, das ist hier ganz normal.

    Was haben wir nicht alles erlebt! Wir haben die Stadt erkundet, all die wunderbaren Viertel kennengelernt. Wir sind wundervollen Menschen begegnet, die wir jetzt schon vermissen, sind nach Santa Cruz, nach Carmel und sogar bis nach Las Vegas gereist. Ja, es war eine intensive Zeit, eine gute Zeit.

    Was habe ich während meinem San Francisco Aufenthalt gelernt?
    • San Francisco befindet sich im Norden Kaliforniens und anders als viele glauben ist die Temperatur hier eher selten wirklich angenehm. Mit kurzer Hose und Trägershirt läuft hier nur der Tourist rum.
    • Viele Teile der Stadt lassen sich hervorragend zu Fuss erkunden. Man muss aber "Hügelfest" sein, denn es geht ganz schön rauf und runter. Die Hyde Street lässt grüssen.
    • . Cable Cars sind für Touristen. Einheimische Bewegen sich mit dem Bus, der Bart und der Muni fort.
    • Die Stadtviertel San Franciscos werden Districts genannt und ja, jedes District hat seine ganz eigene Persönlichkeit.
    • Der Valantinstag in San Francisco muss nicht kitschig romantisch sein, er kann auch Spass bedeuten. Wer gerne etwas ganz Besonderes erleben möchte, sollte sich um etwa 17:30 Uhr beim Embarcadero einfinden um an der alljährlichen Kissenschlacht teilzunehmen.
    • Dank der vielen chinesischen Einwanderer wird in San Francisco das Chinese New Year gefeiert und sogar mit einer Parade geehrt (BTW: Amis lieben Paradenin allen Formen und Farben).
    • Einige der chinesischstämmigen Einwohner in Chinatown, vor allem die ältere Generation, spricht tatsächlich kein englisch, oder sagen wir, nur sehr wenig. Es ist ein echtes Highlight mit ihnen zu verhandeln, vor allem weil man sich darum schön mit Händen und Füssen verständigen darf.
    • Nur wenn du mindestens einmal vom Bushman erschreckt wurdest, bist du wirklich in San Francisco gewesen.
    • Für Amerikaner gilt San Francisco als eine der europäischsten Städte ihres Landes. Für einen Europäer hingegen wirkt sie nicht ganz so europäisch, wie Amerikaner vielleicht glauben.
    • San Francisco ist die Heimat  vieler Künstler, weltoffenen aber durchaus sehr freizügigen Menschen. Sie ist bunt, auch noch viele Jahre nach der berühmten Hippie Bewegung.

    Nach drei intensiven Monaten in der City by the Bay, einer Zeit, in der ich nicht nur gelernt habe in einer Grossstadt zu leben, sondern auch voll und ganz in die englische Sprache einzutauchen, heisst es jetzt Abschied nehmen. Wir packen unsere Koffer um in ein weiteres Abenteuer zu starten, diesmal im Süden Kaliforniens.
    Erkennt irgendjemand diese Kirche? Vielleicht mit ein wenig Hilfe? Ich sage nur: Whoopy Goldberg. Richtig! Wir haben die Kirche aus Sister Act aufgesucht und sie zum Glück, und mit viel Durchhaltevermögen schlussendlich auch gefunden.

    Drei Monate sind wir nun schon in San Francisco und ich würde behaupten, die Stadt mittlerweile ziemlich gut zu kennen. Natürlich gibt es Viertel, die man besser kennt und andere, die man praktisch nie besucht. Dass wir uns allerding so schwer tun würden die Kirche aus Sister Act zu finden, damit hätte ich nicht gerechnet.

     Als Film Fans jedoch stand die im Stadtteil Noe Valley gelegene St. Paul’s Church auf unserer To-Do Liste. Gesagt, getan. Wir haben uns also entschieden so nah wie möglich mit der Muni ranzufahren und den letzten Teil noch zu Fuss zurück zu legen.

    Natürlich, wie könnte es auch anders sein, musste es genau heute in Strömen regnen und zwar genau dann, wenn wir uns einmal mit der Strecke so richtig verschätzt haben. Erst mal wären wir fast in den Falschen Muni Zug eigenstiegen, aus dem wir aber gerade noch rechtzeitig wieder raus sind um nur kurz darauf die richtige Linie zu nehmen.

    Los ging es bis zur Haltestelle von Church und dann zu Fuss die Dolores Street hinunter. So weit so gut. Wie gesagt, es hat geregnet, und wir hatten nicht wirklich eine Ahnung davon wie lange die Strecke zu Fuss werden würde.Einmal mehr bekamen wir die berühmten Hügel San Franciscos zu spüren, doch diesmal schienen sie einfach nicht mehr aufhören zu wollen. Als wir nach der 27. Strasse noch immer keine Kirche zu Gesicht bekamen, ging unsere Motivation langsam aber sicher flöten.

    Nachdem dann auch die Karte uns nicht mehr weiterhelfen konnte, da sie diesen Teil der Stadt nicht mehr abdeckte, gingen wir noch ein wenig weiter. Eine weitere Strasse und noch eine. Wir waren wir kurz davor aufzugeben, bis wir uns entschlossen noch um die nächste Ecke zu schauen und siehe da, die lang ersehnte St. Paul's Churz lag endlich vor uns. Wir waren überglücklich und haben natürlich ein paar Erinnerungsfotos geschossen. Kirche bei Regen, sozusagen.

    Ach ja, auch noch interessant zu erwähnen ist vielleicht, dass die Muni, die gleich vor er Kirche durchfährt, dieselbe ist, aus der wir zuvor wieder ausgestiegen sind. Unsere Gesichtsausdrücke diesbezüglich könnt ihr euch wohl in etwa vorstellen.Wir hätten also nicht mal zu Fuss gehen müssen. Na ja, shit happens.