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Auf dem Pacific Coast Highwyay der kalifornischen Küste entlang zu fahren ist für sich schon ein Highlight und erinnert an die traumhafte Kulisse einer typischen Hollywood-Schnulze. Die Strecke zwischen Nordkalifornien, also von San Francisco bis ganz in den Süden nach San Diego beträgt mit dem Auto und ohne Halt etwa zehn Stunden. Aber wie heisst es doch so schön? Der Weg ist das Ziel und was Kalifornien betrifft, ist das auf alle Fälle in sehr gutes Motto, denn dazwischen gibt es vielerlei Sehenswertes, was man bei einer Reise durch Kalifornien auf keinen Fall verpassen sollte: Traumhafte Küstenstädte, Strände und Parks, aber auch Aussichtspunkte, die einen dazu veranlassen für einen Moment innezuhalten. All das macht Kaliforniens Küste zu einem atemberaubenden und unvergesslichen Erlebnis.

Über San Francisco und Los Angeles habe ich ja schon mehrmals berichtet, Deshalb werde ich diesen beiden Städten hier keine grosse Aufmerksamkeit schenken. Wer gerne mehr darüber erfahren möchte, kann sich in meinen City Guides (San Francisco & Los Angeles) schlau machen. Was ich euch hier hingegen vorstellen möchte, sind meine liebsten Orte entlang der Küste.


SANTA CRUZ
Als erstes möchte ich euch mitnehmen nach Santa Cruz. Die fahrt von San Francisco entlang des Highway 101 bis nach Santa Cruz beträgt in etwa eineinhalb Stunden. Die Stadt, welche auch als Surf City bekannt ist, hat so einiges zu bieten und erinnert ein wenig an das Old School Amerika der 60er Jahre. Weiter ist Santa Cruz auch bekannt für seinen Beach Boardwalk mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten, Attraktionen und Essständen.

CARMEL-BY-THE-SEA
Weiter gen Süden, vorbei an zwei weiteren Sehenswerten Aussichtspunkten wie The Lone Cypress auf dem 17-Mile Drive und Pebble Beach, geht es nach Carmel, einem sehr hübschen, aber doch zugegeben etwas seltsamen Städtchen der USA.


Carmel scheint teilweise direkt einem der alten Disney Zeichentrickfilme entsprungen. Hier ist nichts wie wir es kennen, und wer aufmerksam ist wird bemerken, dass die Häuser hier weder Hausnummern noch Briefkästen, oder gar Strassennamen haben. Das ist kein Versehen, sondern bewusst so seit vielen Jahren fest in der Tradition des Ortes verankert.Wie gesagt, sehr speziell, aber dennoch einen Besuch wert! Sehenswert ist meiner Meinung nach vor allem auch die Mission San Carlos Borromeo de Carmelo, das kleine Highlight der Gegend.




BIG SUR
Etwa 50 Minuten weiter südlich befindet sich der Küstenstreifen Big Surs. Wer gerne ein paar unvergessliche Fotos der Pazifikküste machen möchte, ist in Big Sur goldrichtig. Besonders empfehlenswert ist die Aussicht während der Dämmerung, denn dann sind die Farben einfach fantastisch!


SANTA BARBARA
Von Big Sur nach Santa Barbara sind es mit dem Auto etwa viereinhalb Stunden. Dazwischen liegen noch weitere Sehenswerte Orte uns Strände, wie zum Beispiel Morro Bay, Pismo Beach oder Solvang. Wirklich interessant wird es, meiner Ansicht nach allerdings erst wieder in Santa Barbara. Die Stadt wird of als die spanischste Stadt Kaliforniens bezeichnet, sogar noch vor San Diego, welches noch ein Stück südlicher in Richtung Mexiko liegt und hat vielerlei Möglichkeiten sich zu verweilen. Wer genug Strände und Küstenabschnitte gesehen hat, kann hier hervorragend shoppen gehen, sich künstlerisch oder kulturell vergnügen , oder ganz einfach in einem der vielen Restaurants dinieren.

MALIBU
Kommen wir zu einer der wohl bekanntesten Städte Kaliforniens - Malibu. Mit seinen bekannten Stränden, die regelrecht Surf-Feeling rufen und wunderbaren Möglichkeiten zum Wandern. Solstice Canyon, der Point Mugu State Park oder Rocky Oaks eignen sich dafür besonder gut.

Was das Strandfeeling in Malibu angeht, sollte man sich allerdings bewusst sein, dass hier viele Strände in Privatbesitz sind und man daher acht geben sollte, wo man baden gehen möchte. Für alle zugänglich und besonders bekannt ist hier der Zuma Beach, einer der längsten und bekanntesten Strände im Los Angeles County und daher perfekt für Surf- und Badebegeisterte.


Weiter hat Malibu Piers, wundervolle Wochenendhäuser und supergesunde Restaurants zu bieten.Wer gerne seine Chance nutzen möchte einem Hollywood Star zu begegnen, sollte den Topanga Canyon besuchen.

LONG BEACH
Long Beach ist eine Stadt südlich von Los Angeles, und nach ihr auch die zweitgrösste Stadt von Los Angeles County. Als damals die Frage aufkam in welche Schule in Los Angeles ich gehen wolle, fiel die Entscheidung zwischen Long Beach und Westwood aus. Bis heute bereue ich nicht mich für Westwood entschieden zu haben. Für einen Filmfan wie mich hätte es kaum einen besseren Standort geben können, dennoch kann man sich natürlich auch in Long Beach wunderbar verweilen.

Besonders sehenswert ist hier zum Beispiel die RMS Queen Mary, das Aquarium, oder der Japanese Garden. Aber auch das alljährliche Long Beach Blues Festival statt, dass neben dem Chicago Blues Festival eines der bedeutendsten der USA ist, ist für jeden Blues Fan definitiv einen Besuch wert.

SAN DIEGO
Kommen wir zum letzten Punkt unserer Reise. Von Long Beach aus ist man mit dem Auto in etwa zwei Stunden in San Diego, der zweitgrössten Stadt Kaliforniens. San Diego liegt an der Grenze zu Mexiko und wird aufgrund seines angenehmen Klimas auch gerne als "Americas finest City" bezeichnet.

Obwohl San Diego die achtgrösste Stadt der USA ist, muss ich sagen, dass sie auf mich keinesfalls besonders gross gewirkt hat. Insbesondere nicht, wenn man sie mit Los Angeles vergleicht. Die Stadt ist somit auch sehr angenehm zu Fuss zu erkunden, oder aber ganz einfach mit dem Bus zu erreichen.





Besonders begeistert bin ich vom Gaslamp Quarter, dem historischen Stadtkern San Diegos und Mittelpunkt des Nachtlebens. Wer es lieber etwas ruhiger mag und sich fühlen möchte wie Indiana Jones höchst persönlich, sollte es sich nicht nehmen lassen einen Ausflug in den Balboa Park zu machen. Allerdings habe ich vor euch die Stadt in einem separaten Artikel noch genauer vorzustellen.

Das waren sie, meine ganz persönlichen Must-Sees der kalifornischen Westküste. Habt ihr den Road Trip entlang der 101 auch schon gewagt? Was sind eure Favoriten?
Sonnenuntergang in North Berwick
Wenn wir von Reiseberichten aus Schottland lesen, dann stehen oftmals hauptsächlich die Highlands – vielleicht noch die beiden Grossstädte Edinburgh und Glasgow – im Vordergrund, von den Lowlands ist da dann aber eher selten die Rede.

Eigentlich schade, denn was viele nicht wissen, auch die Lowlands haben einiges zu bieten. Über das Küstenstädtchen North Berwick habe ich an dieser Stelle schon mal kurz berichtet und einen City Guide über Edinburgh gibt es auf dem Blog ja bekanntlich auch schon (siehe hier), doch es gibt noch so viel mehr zu Entdecken.

Gerade die Region der Lowlands hat jedoch nur die typisch verträumte, schöne Küstenlandschaft und zauberhafte Städtchen, sondern auch einiges über seine sehr blutige Vergangenheit zuberichten, denn dieses Gebiet wurde lange Zeit wild umkämpft. Das lässt sich bis heute unter anderem an den vielen Festungen und Burgen, wie zum Beispiel dem Tantallon Castle nahe North Berwick.



Die Lowlands bieten aber auch wunderbar grüne, fruchtbare Landschaften, goldene Felder und traumhafte Hügel, die einer Verfilmung der Artussage entsprungen sein könnte, wohingegen die Landschaft in den Highlands natürlich schon um einiges rauer ist.

Die Grenze zwischen Schottland und England bietet der berühmte Hadrianswall, der zwischen dem zweiten und dem fünften Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung von den Römern erbaut wurde. Ihrer Meinung nach hausten nördlich dieser Mauer (also in Schottland) die wilden und unerschrockenen Bestien, die sie auch mit all ihrer Militärischen Macht nie wirklich zu bezwingen vermochten.Heute erkennt man, mal abgesehen von den vielen Ruinen und Denkmälern, nicht mehr viel der alten Tage und deren Kriege, zum Glück, würde ich mal sagen...

Aber kommen wir wieder zurück in die Gegenwart und schauen uns die Sehenswürdigkeiten der Lowlands etwas genauer an. Wie eben schon erwähnt findet man hier die für dieses Land typischen Städchen mit ihren Backsteinhäusern, den Steinmauern und vieles mehr.

North Berwick
Mit einer Einwohnerzahl von etwa 6600 Einwohnern ist Norh berwick eine süsse, kleine Küstenstadt mit ganz zauberhafte kleinen Läden verschiedenster Art. Sehenswert ist hier sicherlich das Scottish Seabird Centre und der Bassrock, wer sich lieber körperlich etwas betätigen möchte, kann den Hausberg, den North berwick law besteigen und nicht weit entfernt gibt es sogar ein echtes geisterschloss, das Tantallon Castle.

Dunbar, Aberlady & Gullane
Ganz in der Nähe zu North Berwick befinden sich viele hübsche, kleine Städte wie Dunbar, Aberlady und Gullane, wo es übrigens auch eine hervorragende Konditorei gibt mit "echtem" Brot (nur für den Fall, dass es jemandem fehlt: Gullane Kaffeehaus). Wer in Whitekirk vorbei kommt und alte Grabstätten mag, der sollte sich den Friedhof der Whitekirk Parish Church nicht entgehen lassen.
Whitekirk bei Regen
Wer sich gerne Bewegen möchte kann zum Beispiel einen Teil des John Muir Ways laufen, der sich von Dunbar bis nach Helensburgh erstreckt.

Melrose
 Etwas weiter im Landesinneren befindet sich das Städtchen Melrose. Es  bietet sich wunderbar an für ein paar Shopping Möglichkeiten, wer jedoch die grossen Einkaufshäuser sucht, der muss schon eher in Städte wie Edinburgh oder Glasgow. In Melrose gibt es zudem die Berühmte Melrose Abbey, die auf alle Fälle einen Besuch wert ist. Nahe der Stadt befinden sich zudem die Eildon Hills, wo König Artus begraben sein soll und nur wenige Meilen davon entfernt befindet sich Abbotsford House, das Haus des Schriftstellers Sir Walter Scott.

Kelso & Berwick-upon-Tweed
Etwas weiter südlich, nahe der Englischen Grenze befindet sich die kleine Stadt Kelso, mit seinem Marktplatz und der bezaubernden Ruine Kelso Abbey, oder aber das nahegelegene Berwick-Upon-Tweed, das mit seinen knapp 12000 Einwohnern doch schon wieder etwas grösser ist zwar schon zur englischen Grafschaft Northuberland gehört, jedoch gleich an der Grenze zu Schottland liegt.

Rosslyn Chapel
Weiter im Nordosten hingegen, nahe der schottischen Hauptstadt Edinburgh liegt ein kleines Dorf namens Roslin, welches Fans des Filmes The Davinci Code interssieren dürfte. Hier befindet sich nämlich die Kapelle aus dem Film. Ganz in der Nähe befindet sich zudem die Universitätsstadt Sterling, welche nicht nur das Stirling Castle und das Wallace Monument zu bieten hat, sondern einst auch Hauptstadt des Königreichs Schottland war.

Glasgow
Doch auch Glasgow, die grösste Stadt Schottlands ist einen Besuch wert. Mir persönlich gefällt Edinburgh zwar um einiges Besser, da die Stadt ganz einfach einen ganz besonderen Charme hat, doch wer nach Glasgow kommt, wird bereichert mit dessen Kultur, Museen und wunderschönen Parks.
Auf dem John Muir Way in Dunbar
Die Lowlands haben viele weitere kleine Städte zu bieten, lange Strände und naturbelassene Wege. Auch nach meiner dritten Reise in Schottland empfinde ich jeweils eine besondere Ruhe und Entspannung, wenn ich dort bin. Wer nach Schottland geht sollte bereit sein den Moment und die Natur zu geniessen. Ich würde gerne mal zur Weihnachtszeit nach Edinburgh oder Schottland allgemein fahren, oder aber zum Beltane bzw. Samhuinn Festival, das muss spektakulär sein.
Ihr Lieben,

Ein ganz und gar magisches Wochenende hatte ich im schönen Elsass, bei Ambiance-Jardin um genau zu sein. In dieser kleinen aber feinen Wohlfühloase hat es alles, was das Gärtnerherz begehrt. Doch auch für Leute, die einen weniger grünen Daumen haben, ist die alte umgebaute Scheune ein wahres Schmuckstück.

Die vier Zimmer sind einzigartig, jedes einzelne hat seinen ganz speziellen Charme - ein Platz zum Wohlfühlen eben. Ich durfte das Hortensie Zimmer beziehen, welches in wunderbaren Lila-Tönen ausgestatted war, während die anderen Familienmitglieder das Feldblumenzimmer in Gelbtönen und das Laubzimmer in Grüntönen beziehen durften. Wir wurden sehr herzlich von Pierrette und ihrem Mann willkommen geheissen und konnten, dank wunderbarer Unterkunft und unglaublich leckerem Frühstück unser verlängertes Wochenende in vollen Zügen geniessen.

Ich konnte gar nicht genug von wunderschönen Garten bekommen, mit all seinen Sitzmöglichkeiten im grünen und der zauberhaften Blütenpracht. Kein Wunder also, dass ich früh morgens nicht widerstehen konnte und die Morgenstimmung im fröhlichen Grün geniessen wollte. Abends haben wir dann im Garten gepicknickt oder sind in eines der umliegenden Restaurants gegangen.

Aber auch die Abende waren angenehm, nur leider hatte es zurzeit als wir dort waren sehr viele Mücken, welche die Freude ein wenig trübten, aber nicht genug um die Schönheit dieses Ortes nicht mehr geniessen zu können. Rasch das Mückenspray verwendet und die Zitronella Kerze angezündet und schon liess es sich draussen ganz gut aushalten - zumindest für eine Weile. ;)




Nicht nur das Essen im Restaurant au Vieux Couvent war ein Highlight, auch die Wanderung durch die Weinberge war sehr schön. In der Gegend gibt es so viel zu entdecken, sowohl an Natur als auch an kleinen, bezaubernden Städten wie Riquewihr oder auch Kaysersberg.

Bis zu meinem nächsten grösseren Ausflug dauert es jetzt noch etwas mehr als drei Wochen, dann endlich geht es in den Sommerurlaub. Bis dahin werde ich ganz einfach die alten Erinnerungsfotos geniessen.

Ich wünsche euch einen zauberhaften Mittwochabend.
Hallo meine Lieben,

Der gestrige herrliche Frühlingstag gibt uns einen süssen Vorgeschmack auf das was uns hoffentlich in diesem Sommer noch so alles erwarten wird. Mal schauen, was der heutige Tag bringt. Ich beginne diesen auf jeden Fall ruhig und geniesse die Frühen Morgenstunden nicht nur mit POP Pilates Training, aber auch mit einem leckeren Frühstuck. Zur Abwechslung stelle ich euch heute deshalb wieder mal ein erfischendes Smoothie Rezept vor!





    ZUTATEN

    • 3 getrocknete Feigen
    • 2 Birnen
    • 1/2 Stange Sellerie
    • 2dl Kokosmilch
    ZUBEREITUNG
    Die Feigen, Birnen und den Sellerie kleinschneiden und mit der Kokosmilch und etwas Wasser (soviel bis alles gerade so bedeckt ist) in den Mixer geben und mixen. Danach das Ganze für etwa 1-2 Stunden in den Kühlschrank, denn ich finde dieser Smoothie sollte möglichst kühl sein, so schmeckt er mir persönlich am besten. Für sehr heisse Tage macht sich im Smoothie übrigens auch Crushed Ice sehr gut. Allerdings sollte man aufpassen, dass man nicht so viel sehr kaltes trinkt, denn das ist für den Körper auch nicht wirklich gesund.

    KÜCHENHEXENTIPP
    Feigen erhalten verdauungsfördernde Enzyme und helfen somit bei der Regulierung unseres Darmes. Ausserdem sind sie reich an Vitamin B2, wirken Stressabbauend und stärken den Herz-Kreislauf. Da sie jedoch ziemlich süss sind und einiges an Fructose enthalten (Früchte eben), sollte natürlich auch hier nicht übertrieben werden.

    So ihr Lieben, geniesst den Tag und die Sonne!